• Der Beziehungs-Glücklich-Faden

    so, mal wieder ein faden von meinereiner;-D na, freut ihr euch schon alle???;-D ich hab mir mal was überlegt... alle schreiben hier hinein, *dass sie verlassen wurden *dass sie liebeskummer haben *dass sie nicht wissen ob sie verzeihen sollen *dass sie nicht wissen ob sie ehrlich sein sollen *dasss sie nicht wissen wie sie schluss machen sollen …
  • 18 Antworten
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    Aber ich bin auch jemand, für den "bis dass der Tod uns scheidet" auch keine leere Floskel ist. Somit ist es für mich einfach endgültig. Scheidung ist in meinen Augen keine Option, wenn man sich eben dieses "bis dass der Tod uns scheidet" versprochen hat.

    Das verspricht man sich eh nur in der Kirche... Beim Standesamt will das keiner wissen...


    Ich habe auch aus Liebe und aus freien Stücken geheiratet x:)


    Zur "ewig langen" Scheidung: Das sieht vermutlich auch jeder anders. Wenn alle Fronten geklärt sind und es keinen formalen Grund gibt, sich scheiden zu lassen, warum dann nicht verheiratet bleiben, wenn es für alle Beteiligten ok ist? Sicher mag das für einige ein unhaltbarer Schwebezustand sein, aber wenn jemand damit gut leben kann, ist da doch auch nichts schlimmes dran.

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    Meinst du denn, dass Scheidung=unglückliche Ehe?

    Nein. Natürlich wird die letzte Zeit vor der Scheidung nicht mehr (für beide) glücklich gewesen sein (sonst gäbe es ja keine Scheidung), aber mir ging es darum, dass zu der ohnehin schon extrem hohen Scheidungsrate ja nochmal on top all die schlechten Ehen kommen, wo es NICHT zu einer Scheidung kommt. Die "Erfolgsquote" ist also noch viel geringer als die Zahl der Ehen, die nicht geschieden werden...

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    Ohne formelle Bindung habe ich keine formelle Grundlage, meine Bedürfnisse im Problemfall sauber durchzusetzen!

    Bei einem Menschen, dem man trauen kann, braucht man keinen Vertrag. Und bei einem Menschen, dem man nicht trauen kann, nützt auch eine Vertrag nichts... Ich hätte auf solche Bedürfnisdruchsetzungsstreitigkeiten keine Lust, also brauche ich dafür auch keine Grundlage...

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    Wenn alle Fronten geklärt sind und es keinen formalen Grund gibt, sich scheiden zu lassen, warum dann nicht verheiratet bleiben, wenn es für alle Beteiligten ok ist? Sicher mag das für einige ein unhaltbarer Schwebezustand sein, aber wenn jemand damit gut leben kann, ist da doch auch nichts schlimmes dran.

    Denk ich auch.

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    Das verspricht man sich eh nur in der Kirche...

    Ich weiß, ich wiederhole mich, aber ich lege Wert darauf: Hat hier einer von den kirchlich Verheirateten tatsächlich etwas versprochen?

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    aber mir ging es darum, dass zu der ohnehin schon extrem hohen Scheidungsrate ja nochmal on top all die schlechten Ehen kommen, wo es NICHT zu einer Scheidung kommt.

    Och ich kenne auch genug Beziehungen aus dem engeren und weiteren Umfeld, die auch unglücklich sind, wo beide aber trotzdem zusammen bleiben. Wegen der Kinder, wegen gemeinsamer Besitztümer, oder weil es eben so bequem ist, man vielleicht sowieso davon ausgeht, niemanden mehr zu finden oder im Gegenteil ja auch so häufiger nebenher jemanden findet und da Bedürfnisse befriedigt... :=o Um unglücklich zusammen zu leben, braucht es nun wirklich keine Ehe. Also was meinst du: Wie hoch ist die Erfolgsquote für eine glückliche Beziehung?

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    Bei einem Menschen, dem man trauen kann, braucht man keinen Vertrag. Und bei einem Menschen, dem man nicht trauen kann, nützt auch eine Vertrag nichts...

    Mit dem Ehevertrag ist das ja so, wie mit einer Versicherung: Man schließt sie ab und hofft sie nie zu brauchen, aber es ist trotzdem unumgänglich, eine zu haben. Menschen können sich ändern. Mein Exfreund (auch wenn das keine "erwachsene" Beziehung war, sondern noch zu Teeniezeiten, also nicht so ganz repräsentativ) hat sich innerhalb eines halben Jahres vom lieben, strebsamen Jungen in ein komplettes Arschloch verwandelt. Inzwischen können wir wieder miteinander, aber dazu mussten Jahre vergehen. Ich will damit nur sagen, dass sich Menschen ändern können, insbesondere über Jahre, Ehe hin oder her. Deswegen bin ich lieber auf der sicheren Seite, auch wenn ich in keinster Weise das Gefühl habe, meinem Mann nicht trauen zu können. Ganz im Gegenteil gehe ich davon aus, dass wir uns im Falle des Falles auch ohne Vertrag friedlich einigen könnten. Nur ist in einem Vertrag eben alles schriftlich festgehalten, es gibt dann kein nerviges Hin und Her, kein Überlegen... ist ja alles so schon schwierig genug, sich vom langjährigen Partner zu trennen. Ich finde, der Ehevertrag erleichtert einem die Situation.


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    Ich hätte auf solche Bedürfnisdruchsetzungsstreitigkeiten keine Lust

    Wer hat die schon? In die Lage kommt wohl niemand freiwillig.

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    Also was meinst du: Wie hoch ist die Erfolgsquote für eine glückliche Beziehung?

    Rein statistisch gesehen natürlich noch niedriger als die der Ehe (weil ja sämtliche Beziehungen eingerechnet werden müssen, auch die kürzesten...) Aber wenn man Beziehungen, die ohne Trauschein 30 und mehr Jahre halten, mit Ehen der gleichen Dauer (die Zeit vor der Ehe eingerechnet) vergleicht, wette ich, dass es bei den Beziehungen ohne Trauschein eine höhere Glücklichkeitsquote gibt. (Weil die nicht so glücklichen eben nicht künstlich durch die Ehe zusammengehalten werden...)

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    Wer hat die schon? In die Lage kommt wohl niemand freiwillig.

    Viele Abhängikeiten entstehen aber auch erst durch die Ehe in Kombination mit traditioneller Rollenteilung. Ohne Ehe hat man kein falsches Sicherheitsgefühl diesbezüglich...

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    Aber wenn man Beziehungen, die ohne Trauschein 30 und mehr Jahre halten, mit Ehen der gleichen Dauer (die Zeit vor der Ehe eingerechnet) vergleicht, wette ich, dass es bei den Beziehungen ohne Trauschein eine höhere Glücklichkeitsquote gibt.

    Wäre interessant, ob es dazu Statistiken gibt... sagen wir mal, du hättest recht, hieße das natürlich trotzdem nicht, dass der Glücksfaktor in dem Fall das Nicht-Verheiratet-sein ist. Das wäre dann ein Trugschluss. Nicht zu heiraten ist also auch kein Glücklichkeitsgarant. Ich weiß, das hast du auch nicht behauptet, wollte nur den Gedanken weiterführen!

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    in Kombination mit traditioneller Rollenteilung.

    Damit machst du aber noch mal ein ganz neues Fass auf. Traditionelle Rollenteilung und was das für Ehe, Zusammenleben, Beziehungsglück usw. bedeutet, ist ein ganz anderes Thema.

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    Wäre interessant, ob es dazu Statistiken gibt... sagen wir mal, du hättest recht, hieße das natürlich trotzdem nicht, dass der Glücksfaktor in dem Fall das Nicht-Verheiratet-sein ist.

    Ich glaube der Glücksfaktor ist es sich ständig neu umeinander und um die Beziehung zu bemühen. Und ich glaube eben, dass einem das ohne Trauschein bewusster bleibt, dass es von jetzt auf gleich eine Trennung geben könnte, und man sich daher umeinander bemühen muss, wenn man das verhindern will. Bei der Ehe sehe ich eine größere Gefahr sich auf der formellen Bindung auszuruhen... (Gibt dann ja soviele äußere Zeichen, dass man zusammengehört, dass der eine oder andere vielleicht vergisst, dass das nicht die entscheidenden Dinge sind).


    Von diesen Zusammenhängen abgesehen würde ich durchausbehaupten, dass Nicht-Verheiratet-Sein für mich persönlich durchaus ein Glücksfaktor ist. Ich empfinde die Ehe als Risiko und empfinde im Prinzip nichts erstrebenswertes mit ihr. Insofern macht mich ihre Abwesenheit sehr wohl glücklich. o:) Und das obwohl ich mir grundsätzlich eine dauerhafte Beziehung (und auch Kinder, wenn's passt) wünsche. Nur die Ehe ist bei mir wirklich nicht auf dem "Wunschzettel", ganz im Gegenteil. Sie steht auf meiner "Unbedingt vermeiden"-Liste. ;-D

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    Damit machst du aber noch mal ein ganz neues Fass auf. Traditionelle Rollenteilung und was das für Ehe, Zusammenleben, Beziehungsglück usw. bedeutet, ist ein ganz anderes Thema.

    Solange der Staat mit Gesetzen wie dem Ehegattensplitting die traditionelle Rollenteilung begünstigt und fördert, gibt es da schon einen Zusammenhang... Kennst du ein unverheiratetes Paar, das die traditionelle Rollenteilung gewählt hat? ??? Ich nicht.

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    Das verspricht man sich eh nur in der Kirche... Beim Standesamt will das keiner wissen...

    Mag sein. Aber für mich hat eine Ehe nun einmal diesen Status. Kirche oder nicht Kirche spielt da keine Rolle. Muss ja niemand so sehen wie ich. Aber für mich ist Ehe=bis zum Lebensende. Fertig. Aus. Ich sehe das nicht als lediglich etwas festere und geregeltere Beziehungsform, für mich hat das Ganze eben Endgültigkeit und kommt deshalb für mich nicht infrage.

    HUCH :-o ;-D Und alles nur, weil mein Schatz nicht "ja" sagen will ]:D ]:D Und nur mal so als Randnotiz: Ich will auch nicht auf Teufel komm raus heiraten, wenn ich die Wahl hätte Kind oder Ehe wäre mir ein Kind auch viel wichtiger. Aber ich halte es da mit der Seherin "einfach weil". ;-) Wenn aber schon ne Hochzeit, dann auch nur, wenn mein Schatz es auch möchte. Was bringt es mir, ihn zu ner Hochzeit zu nötigen ... ? Ich höre halt nur regelmässig nach, ob er seine Meinung geändert hat HAR HAR HAR ]:D


    Angel: ??Wenn man von sich aus seinen Job kündigt, dann hat man im Normalfall keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Es gibt aber gewisse Ausnahmen, unter anderem, wenn man seinem Lebenspartner hinterherziehen muss.??

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    Hat hier einer von den kirchlich Verheirateten tatsächlich etwas versprochen?

    also... ich grübel gerade, ob das wort "versprechen" drin vorkam, aber zumindest hieß es das "treue-gelöbnis" und so haben wir das auch aufgefasst!


    und vamp... ich meinte mit dem, dass wir den anderen ja während der trennung erlebt hatten: auch, wenn die trennungen sehr schmerzhaft waren und nicht rundum in frieden abgelaufen sind, so haben wir festgestellt, dass fairness – auch bei finanziellen dingen – immer im vordergrund stand!

    Zitat

    Ich glaube der Glücksfaktor ist es sich ständig neu umeinander und um die Beziehung zu bemühen. Und ich glaube eben, dass einem das ohne Trauschein bewusster bleibt, dass es von jetzt auf gleich eine Trennung geben könnte, und man sich daher umeinander bemühen muss, wenn man das verhindern will.

    Also dass sich Unverheiratete mehr um ihre Beziehung bemühen, aus Angst, sie könne scheitern, halte ich für ein Gerücht. Viel eher denke ich, dass oftmals unverheiratete Paare schnell ihre Beziehung wegwerfen (ich meine natürlich nicht die Paare, die schon 20 Jahre zusammen sind) und sich nicht darum bemühen, weil ja an jeder Ecke was besseres warten könnte...

    Zitat

    Kennst du ein unverheiratetes Paar, das die traditionelle Rollenteilung gewählt hat?

    Ja. Sie haben zwei Kinder gekriegt, traditionelle Rollenverteilung gewählt und sich getrennt. Hingegen kenne ich viele Ehepaare (ich rede jetzt von den jüngeren Leuten, früher war ja generell was anderes üblich, deswegen auch das neue Fass), wo eben beide berufstätig sind. Ich korrigiere mich: Das gilt für alle jüngeren Ehepaare, die ich kenne (auch mit Kind).

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    Solange der Staat mit Gesetzen wie dem Ehegattensplitting die traditionelle Rollenteilung begünstigt und fördert, gibt es da schon einen Zusammenhang...

    Mein Mann und ich sind auch zusammen veranlagt, aber beide berufstätig, beide in Steuerklasse 4.

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    aber zumindest hieß es das "treue-gelöbnis"

    Den Ausdruck gab es bei uns nicht.

    Zitat

    und vamp... ich meinte mit dem, dass wir den anderen ja während der trennung erlebt hatten: auch, wenn die trennungen sehr schmerzhaft waren und nicht rundum in frieden abgelaufen sind, so haben wir festgestellt, dass fairness – auch bei finanziellen dingen – immer im vordergrund stand!

    Schön! Aber du weißt so gut wie ich, dass mehr als genug Leute damit schon auf die Schnauze gefallen sind, sich auf Liebe und Fairness zu verlassen. ;-)

    Zitat

    Viel eher denke ich, dass oftmals unverheiratete Paare schnell ihre Beziehung wegwerfen

    Auch das kann Schlimmeres verhindern. :)^ (Wenn man wie ich Trennungen weniger schlimm findet als Betrug...) Siehe den Faden zur harmonischen Scheidung, der gerade anschaulich zeigt, wie die Ehe (bzw. die Langwierigkeit der Trennung durch die Notwendigkeit der Scheidung) Betrug begünstigen kann... Aber das passt jetzt natürlich endgültig nicht mehr in diesen Faden. |-o

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    Ich glaube der Glücksfaktor ist es sich ständig neu umeinander und um die Beziehung zu bemühen. Und ich glaube eben, dass einem das ohne Trauschein bewusster bleibt

    für mich ist der glücksfaktor, dass man sich jede sekunde bewusst ist, diesen menschen an der seite zu haben, den man liebt und der einen liebt... und diese liebe zu hegen und zu pflegen... ihr den stellenwert im leben einzuräumen, den sie verdient... nicht erst irgendwo auf platz 27 nach arbeit, kindern, geld usw.


    und bewusst sollte das jedem sein, der diesen menschen an seiner seite hat – egal ob mit, oder ohne trauschein!

    Zitat

    Aber du weißt so gut wie ich, dass mehr als genug Leute damit schon auf die Schnauze gefallen sind, sich auf Liebe und Fairness zu verlassen.

    klar weiß ich das... die hatten aber oft nicht mitbekommen, wie der "vertrauenswürdige" partner sich bei seiner letzten trennung benommen hat ;-)

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    für mich ist der glücksfaktor, dass man sich jede sekunde bewusst ist, diesen menschen an der seite zu haben, den man liebt und der einen liebt... und diese liebe zu hegen und zu pflegen... ihr den stellenwert im leben einzuräumen, den sie verdient... nicht erst irgendwo auf platz 27 nach arbeit, kindern, geld usw.


    und bewusst sollte das jedem sein, der diesen menschen an seiner seite hat – egal ob mit, oder ohne trauschein

    Das sehe ich genau so. :)z Ich denke wenn einem das bewusst ist und man die Beziehung pflegt und schätzt, dann trägt man schon sehr viel dazu bei, dass sie lange hält. :-D

    Ich find mich ja grade schon toll :D


    ??seine beste Freundin ( die nur 3 Sätze mit mir gewechselt hat ) findet mich nicht gut, weil sie vor 10 Jahren mal Stress mit einem engen Kumpel von mir hatte, da sagt der Mann natürlich "So hat das ja keinen Zweck, dann fehlt bei dir einfach was, da vertrau ich ihr vollkommen" und verpisst sich per Telefon!??


    :D Ach Männerwelt was lieb ich dich!


    Jetzt weiß ich wieder wieso ich eigentlich Bindungsangst habe.