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    Aber wenn man Beziehungen, die ohne Trauschein 30 und mehr Jahre halten, mit Ehen der gleichen Dauer (die Zeit vor der Ehe eingerechnet) vergleicht, wette ich, dass es bei den Beziehungen ohne Trauschein eine höhere Glücklichkeitsquote gibt.

    Wäre interessant, ob es dazu Statistiken gibt... sagen wir mal, du hättest recht, hieße das natürlich trotzdem nicht, dass der Glücksfaktor in dem Fall das Nicht-Verheiratet-sein ist. Das wäre dann ein Trugschluss. Nicht zu heiraten ist also auch kein Glücklichkeitsgarant. Ich weiß, das hast du auch nicht behauptet, wollte nur den Gedanken weiterführen!

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    in Kombination mit traditioneller Rollenteilung.

    Damit machst du aber noch mal ein ganz neues Fass auf. Traditionelle Rollenteilung und was das für Ehe, Zusammenleben, Beziehungsglück usw. bedeutet, ist ein ganz anderes Thema.

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    Wäre interessant, ob es dazu Statistiken gibt... sagen wir mal, du hättest recht, hieße das natürlich trotzdem nicht, dass der Glücksfaktor in dem Fall das Nicht-Verheiratet-sein ist.

    Ich glaube der Glücksfaktor ist es sich ständig neu umeinander und um die Beziehung zu bemühen. Und ich glaube eben, dass einem das ohne Trauschein bewusster bleibt, dass es von jetzt auf gleich eine Trennung geben könnte, und man sich daher umeinander bemühen muss, wenn man das verhindern will. Bei der Ehe sehe ich eine größere Gefahr sich auf der formellen Bindung auszuruhen... (Gibt dann ja soviele äußere Zeichen, dass man zusammengehört, dass der eine oder andere vielleicht vergisst, dass das nicht die entscheidenden Dinge sind).


    Von diesen Zusammenhängen abgesehen würde ich durchausbehaupten, dass Nicht-Verheiratet-Sein für mich persönlich durchaus ein Glücksfaktor ist. Ich empfinde die Ehe als Risiko und empfinde im Prinzip nichts erstrebenswertes mit ihr. Insofern macht mich ihre Abwesenheit sehr wohl glücklich. o:) Und das obwohl ich mir grundsätzlich eine dauerhafte Beziehung (und auch Kinder, wenn's passt) wünsche. Nur die Ehe ist bei mir wirklich nicht auf dem "Wunschzettel", ganz im Gegenteil. Sie steht auf meiner "Unbedingt vermeiden"-Liste. ;-D

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    Damit machst du aber noch mal ein ganz neues Fass auf. Traditionelle Rollenteilung und was das für Ehe, Zusammenleben, Beziehungsglück usw. bedeutet, ist ein ganz anderes Thema.

    Solange der Staat mit Gesetzen wie dem Ehegattensplitting die traditionelle Rollenteilung begünstigt und fördert, gibt es da schon einen Zusammenhang... Kennst du ein unverheiratetes Paar, das die traditionelle Rollenteilung gewählt hat? ??? Ich nicht.

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    Das verspricht man sich eh nur in der Kirche... Beim Standesamt will das keiner wissen...

    Mag sein. Aber für mich hat eine Ehe nun einmal diesen Status. Kirche oder nicht Kirche spielt da keine Rolle. Muss ja niemand so sehen wie ich. Aber für mich ist Ehe=bis zum Lebensende. Fertig. Aus. Ich sehe das nicht als lediglich etwas festere und geregeltere Beziehungsform, für mich hat das Ganze eben Endgültigkeit und kommt deshalb für mich nicht infrage.

    HUCH :-o ;-D Und alles nur, weil mein Schatz nicht "ja" sagen will ]:D ]:D Und nur mal so als Randnotiz: Ich will auch nicht auf Teufel komm raus heiraten, wenn ich die Wahl hätte Kind oder Ehe wäre mir ein Kind auch viel wichtiger. Aber ich halte es da mit der Seherin "einfach weil". ;-) Wenn aber schon ne Hochzeit, dann auch nur, wenn mein Schatz es auch möchte. Was bringt es mir, ihn zu ner Hochzeit zu nötigen ... ? Ich höre halt nur regelmässig nach, ob er seine Meinung geändert hat HAR HAR HAR ]:D


    Angel: ??Wenn man von sich aus seinen Job kündigt, dann hat man im Normalfall keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld. Es gibt aber gewisse Ausnahmen, unter anderem, wenn man seinem Lebenspartner hinterherziehen muss.??

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    Hat hier einer von den kirchlich Verheirateten tatsächlich etwas versprochen?

    also... ich grübel gerade, ob das wort "versprechen" drin vorkam, aber zumindest hieß es das "treue-gelöbnis" und so haben wir das auch aufgefasst!


    und vamp... ich meinte mit dem, dass wir den anderen ja während der trennung erlebt hatten: auch, wenn die trennungen sehr schmerzhaft waren und nicht rundum in frieden abgelaufen sind, so haben wir festgestellt, dass fairness – auch bei finanziellen dingen – immer im vordergrund stand!

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    Ich glaube der Glücksfaktor ist es sich ständig neu umeinander und um die Beziehung zu bemühen. Und ich glaube eben, dass einem das ohne Trauschein bewusster bleibt, dass es von jetzt auf gleich eine Trennung geben könnte, und man sich daher umeinander bemühen muss, wenn man das verhindern will.

    Also dass sich Unverheiratete mehr um ihre Beziehung bemühen, aus Angst, sie könne scheitern, halte ich für ein Gerücht. Viel eher denke ich, dass oftmals unverheiratete Paare schnell ihre Beziehung wegwerfen (ich meine natürlich nicht die Paare, die schon 20 Jahre zusammen sind) und sich nicht darum bemühen, weil ja an jeder Ecke was besseres warten könnte...

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    Kennst du ein unverheiratetes Paar, das die traditionelle Rollenteilung gewählt hat?

    Ja. Sie haben zwei Kinder gekriegt, traditionelle Rollenverteilung gewählt und sich getrennt. Hingegen kenne ich viele Ehepaare (ich rede jetzt von den jüngeren Leuten, früher war ja generell was anderes üblich, deswegen auch das neue Fass), wo eben beide berufstätig sind. Ich korrigiere mich: Das gilt für alle jüngeren Ehepaare, die ich kenne (auch mit Kind).

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    Solange der Staat mit Gesetzen wie dem Ehegattensplitting die traditionelle Rollenteilung begünstigt und fördert, gibt es da schon einen Zusammenhang...

    Mein Mann und ich sind auch zusammen veranlagt, aber beide berufstätig, beide in Steuerklasse 4.

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    aber zumindest hieß es das "treue-gelöbnis"

    Den Ausdruck gab es bei uns nicht.

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    und vamp... ich meinte mit dem, dass wir den anderen ja während der trennung erlebt hatten: auch, wenn die trennungen sehr schmerzhaft waren und nicht rundum in frieden abgelaufen sind, so haben wir festgestellt, dass fairness – auch bei finanziellen dingen – immer im vordergrund stand!

    Schön! Aber du weißt so gut wie ich, dass mehr als genug Leute damit schon auf die Schnauze gefallen sind, sich auf Liebe und Fairness zu verlassen. ;-)

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    Viel eher denke ich, dass oftmals unverheiratete Paare schnell ihre Beziehung wegwerfen

    Auch das kann Schlimmeres verhindern. :)^ (Wenn man wie ich Trennungen weniger schlimm findet als Betrug...) Siehe den Faden zur harmonischen Scheidung, der gerade anschaulich zeigt, wie die Ehe (bzw. die Langwierigkeit der Trennung durch die Notwendigkeit der Scheidung) Betrug begünstigen kann... Aber das passt jetzt natürlich endgültig nicht mehr in diesen Faden. |-o

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    Ich glaube der Glücksfaktor ist es sich ständig neu umeinander und um die Beziehung zu bemühen. Und ich glaube eben, dass einem das ohne Trauschein bewusster bleibt

    für mich ist der glücksfaktor, dass man sich jede sekunde bewusst ist, diesen menschen an der seite zu haben, den man liebt und der einen liebt... und diese liebe zu hegen und zu pflegen... ihr den stellenwert im leben einzuräumen, den sie verdient... nicht erst irgendwo auf platz 27 nach arbeit, kindern, geld usw.


    und bewusst sollte das jedem sein, der diesen menschen an seiner seite hat – egal ob mit, oder ohne trauschein!

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    Aber du weißt so gut wie ich, dass mehr als genug Leute damit schon auf die Schnauze gefallen sind, sich auf Liebe und Fairness zu verlassen.

    klar weiß ich das... die hatten aber oft nicht mitbekommen, wie der "vertrauenswürdige" partner sich bei seiner letzten trennung benommen hat ;-)

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    für mich ist der glücksfaktor, dass man sich jede sekunde bewusst ist, diesen menschen an der seite zu haben, den man liebt und der einen liebt... und diese liebe zu hegen und zu pflegen... ihr den stellenwert im leben einzuräumen, den sie verdient... nicht erst irgendwo auf platz 27 nach arbeit, kindern, geld usw.


    und bewusst sollte das jedem sein, der diesen menschen an seiner seite hat – egal ob mit, oder ohne trauschein

    Das sehe ich genau so. :)z Ich denke wenn einem das bewusst ist und man die Beziehung pflegt und schätzt, dann trägt man schon sehr viel dazu bei, dass sie lange hält. :-D

    Ich find mich ja grade schon toll :D


    ??seine beste Freundin ( die nur 3 Sätze mit mir gewechselt hat ) findet mich nicht gut, weil sie vor 10 Jahren mal Stress mit einem engen Kumpel von mir hatte, da sagt der Mann natürlich "So hat das ja keinen Zweck, dann fehlt bei dir einfach was, da vertrau ich ihr vollkommen" und verpisst sich per Telefon!??


    :D Ach Männerwelt was lieb ich dich!


    Jetzt weiß ich wieder wieso ich eigentlich Bindungsangst habe.

    na was bringt da auch lange Trauer, sowas gesteh ich Dingen die so kurz waren das man sie nicht erfassen kann, garnicht zu! ;-) Ich fahr am Wochenende direkt auf eine Auswärtstour, da gibts genug Spaß und Ablenkung.