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    Mal eine Frage an die Verheirateten hier: Habt ihr einen Ehevertrag mit Gütertrennung oder sowas gemacht oder wird bei einer eventuellen Scheidung (man möchte es ja nicht hoffen) einfach das komplette Vermögen durch zwei geteilt?

    Mit dem deutschen Recht kenn ich mich nicht aus. In unserem steht sowas wie, dass wir einander im Falle einer Scheidung keinen Unterhalt zahlen müssen, es sei denn, es wären Kinder da.

    Irgendwie ist es ja umromantisch, wenn man sich schon vor der Ehe überlegt, was man tut, wenn man sich mal scheiden lassen sollte. :-/


    Aber ich kenne halt Paar bei denen es so ist, dass der eine von beiden einiges mehr verdient und somit natürlich auch mehr Vermögen hat. Da wird dann schon überlegt, ob man nicht eine Gütertrennung macht damit derjenige der viel mehr Vermögen hat bei einer Scheidung nicht die Hälfte davon abgeben muss.


    Ich finde das sowieso eine schwierige Entscheidung und wüsste jetzt nicht, wie ich das am besten regeln würde. :-/

    Fenta

    Und was ist mit dem Vermögen welches ihr schon mit in die Ehe genommen habt? Würde dann bei einer Scheidung einfach das komplette Vermögen zusammen gelegt und durch zwei geteilt werden? Also im Sinn einer Gütergemeinschaft?

    ich finde es eigentlich total legitim, dass man das trennt, was vor der ehe schon da war! was während der zeit der ehe an werten dazu kommt, hängt für mich immer davon ab, ob kinder da sind, wer was verdient, wie die rollen verteilt sind...

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    Und was ist mit dem Vermögen welches ihr schon mit in die Ehe genommen habt?

    Wir hatten keins. ;-D Ich hab mit einem Kontostand von ca. 500 € geheiratet und mein Mann ebenso. ;-D An Sachen besaßen wir nur die Wohnungseinrichtung und mein altes Auto, das inzwischen durch ein neues ersetzt wurde.


    Alles was uns vorher gehört hat, wird uns auch nachher gehören. Allerdings gibt es außer billiger Wohnungseinrichtung und persönlichen Dingen nichts, was wir besessen hätten.


    Ich werde übrigens mehr verdienen als mein Mann.

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    Irgendwie ist es ja umromantisch, wenn man sich schon vor der Ehe überlegt, was man tut, wenn man sich mal scheiden lassen sollte.

    Find ich überhaupt nicht. Ich weiß nicht, warum so viele Frauen da so eine Staatsaffäre draus machen, als wäre es ein schlechtes Omen, wenn man das Wort "Scheidung" in den Mund nimmt – als ob der Scheidungsfluch dann postwendend auf einen selbst überspringen könnte... :-/


    "Für den Fall, das wir uns jemals scheiden lassen..." – meine Güte, ist doch kein Ding, man hat doch auch eine Kasko-, Blitzschutz- und Hausratversicherung, obwohl man hofft, dass man nie davon Gebrauch machen muss. Ich find das weder unromantisch, noch sonst irgendwie unangenehm.

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    In unserem steht sowas wie, dass wir einander im Falle einer Scheidung keinen Unterhalt zahlen müssen, es sei denn, es wären Kinder da.

    Find ich gut. Wie genau wir das handhaben werden, weiß ich noch nicht, aber man kann ja auch nachträglich einen Ehevertrag schließen, was wir wohl tun werden, wenn sich einige finanzielle Dinge noch mehr herauskristallisiert haben werden.

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    Irgendwie ist es ja umromantisch, wenn man sich schon vor der Ehe überlegt, was man tut, wenn man sich mal scheiden lassen sollte. :-/

    Naja, so schlimm finde ich das jetzt nicht. Heute sagte die St.beamtin auch was über das Namensrecht, weil mein Schatz ja meinen Namen annimmt, und "ich weiß, das wollen Sie nicht hören, aber im Falle einer Scheidung dürfen Sie Ihren Geburtsnamen wieder annehmen". Ich fand das überhaupt nicht schlimm zu hören, schließlich sollte man doch wissen, woran man ist. Natürlich will ich mich auch um Gottes Willen nicht wieder scheiden lassen!!! Aber man kann niemals wissen, was passieren wird und deswegen finde ich es immer besser, vorbereitet zu sein.

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    "Für den Fall, das wir uns jemals scheiden lassen..." – meine Güte, ist doch kein Ding, man hat doch auch eine Kasko-, Blitzschutz- und Hausratversicherung, obwohl man hofft, dass man nie davon Gebrauch machen muss. Ich find das weder unromantisch, noch sonst irgendwie unangenehm.

    :)^ Identische Meinung, Schwester!

    @ Seherin:

    Den Großteil der Fragen, die ich habe oder haben werde, beziehen sich dann eh auf die Kirche, die noch Zeit hat. Aber was ich mich da z.B. frage: Wie ist das mit dem Brautstrauß? Ich habe da sehr spezielle Vorstellungen, also nicht nur farblich, sondern ganz genau mit den Blumensorten, die vorkommen sollen. Kriegt man die so einfach im Blumenladen, wenn man das bestellt? Oder muss man nehmen, was halt da ist. :-|

    Ja, das stimmt schon. :)z


    Aber die Regelung wie es mit dem Vermögen was während der Ehe verdient wird passiert, stelle ich mir dann schon kompliziert vor, vorallem wenn er dann gut verdient und arbeiten geht und sie mehrere Jahre zu Hause bleibt um für die Kinder zu sorgen. :-
    Ich finde es schlimm, wenn man als Mann mal sehr gut verdient hatte und sich keine finanziellen Sorgen machen musste und nach der Scheidung ist man ein armer Hund und kommt kaum über die Runden weil man so viel an die Frau abgeben muss. :-o Ich kenne da halt so das ein oder andere Beispiel bei dem das so lief...

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    vorallem wenn er dann gut verdient und arbeiten geht und sie mehrere Jahre zu Hause bleibt um für die Kinder zu sorgen.

    Ja, ich glaube, das ist auch schwierig. Sollten wider Erwarten jemals Kinder aus mir rausflutschen, müssen wir das Ding auch noch mal überarbeiten...

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    Kriegt man die so einfach im Blumenladen, wenn man das bestellt? Oder muss man nehmen, was halt da ist.

    Es gibt trotz Gewächshäusern leider nicht alles immer (Tulpen sind jetzt ein blödes Beispiel, aber die kriegt man auch nur saisonal). Aber mehr, als man im Blumenladen zu sehen kriegt. Einfach hingehen, Wünsche deponieren und fragen, ob das möglich ist. :)*

    Hab halt schon öfter gelesen, dass so manche sich ihre Brautstraußwünsche nicht erfüllen konnte, weil die Blumen nicht aufzutreiben waren.


    Bei mir war's ja kein Problem, mir ging's ja nicht um die Blumen sondern um die Optik. ;-D