• Die psychisch gesunde Singlefrau ab 30, eine knappe Ressource?

    Heute hab ich mal wieder ein Date. Ich glaub, sie ist so 23, sieht aus wie 18. ;-D Die letzten Jahre waren bestimmt durch wenig erbauliche Erfahrungen und Begegnungen mit Frauen 30+, die alle eins an der Klatsche, eine veritable Meise hatten. Aber nicht nur umgangssprachlich, sondern auch abbildbar in der Klassifikation nach ICD-10. Ich würde hier gern…
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    Ich glaube manchmal, daß der nicht normal ist, der von sich behauptet Psychisch ohne Kratzer zu sein – denn sonst würden wir uns alle nur einmal Verlieben-Lieben-Heiraten und bis der tod uns Scheidet auf Wolke 7 schweben mit samt unserer lieben Familie – keine Probleme – nur FUN x:)

    Naja. Wenn man mal von der Frage der Pathologisierung weggeht ("Psycho-Frauen" oder was auch immer) und anerkennt, dass jeder so seine speziellen gewoehnungsbeduerftigen Seiten hat, finde ich trotzdem voellig einleuchtend, dass man sich nicht jede Art von Verhalten bieten laesst und nicht beliebig kompromissfaehig ist.


    Speziell diese Herumeierei, erst Sachen ankuendigen und dann vergessen, allgemeine Unzuverlaessigkeit, erst super-enthusiastisch irgendwas anfangen, dann das Ganze kalt und lustlos durchquaelen und dann nachher um Entschuldigung und eine weitere Chance bitten, ein solches Verhalten wuerde ich auch als Ausschlusskriterium behandeln. Und noch so ein paar andere Sachen wie offensichtliche Missachtung in Gegenwart anderer Leute, lascher Umgang mit der Wahrheit (offenkundig wichtige Dinge verschweigen – und zwar so doof, dass es doch hinterher auffliegt; "Notluegen" ohne echte Not) etc. Solche Sachen erlebt man auf Partnersuche nur allzu oft (Maenner und Frauen, denke ich mal), und wenn man sich sowas nicht bieten laesst, muss man sich, denke ich, nicht als "uebertrieben waehlerisch" hinstellen lassen, unabhaengig davon, ob man selber in jeder Hinsicht "normal" ist (so lange man nichts von anderen erwartet, was man selber nicht erfuellen wuerde jedenfalls). Sollte sich herausstellen, dass man ausser solchen Exemplaren nichts findet, dann muss man halt gut alleine sein koennen. Hilft ja nichts. Manchmal denke ich auch, dass eindeutig zu viele Leute solche wie ich finde unakzeptablen Verhaltensweisen zeigen und man sich schon erstaunlich einschraenkt, wenn man in dieser (wie ich immer dachte elementaren) Hinsicht gewisse Anforderungen hat. Und da sollte man vielleicht sagen, sowas ist nicht "psycho", sondern erschreckend normal (wie jeder Forumsleser wissen sollte).


    (Wobei ich mich frage, ob apistos Problem nicht eher ist, dass er es nicht als Ausschlusskriterium benutzt, sondern immer weiter macht und sich stattdessen im Forum ueber "Psycho-Frauen" beschwert.)

    Zitat

    Sollte sich herausstellen, dass man ausser solchen Exemplaren nichts findet, dann muss man halt gut alleine sein koennen. Hilft ja nichts

    :)z

    Zitat

    Manchmal denke ich auch, dass eindeutig zu viele Leute solche wie ich finde unakzeptablen Verhaltensweisen zeigen und man sich schon erstaunlich einschraenkt, wenn man in dieser (wie ich immer dachte elementaren) Hinsicht gewisse Anforderungen hat. Und da sollte man vielleicht sagen, sowas ist nicht "psycho", sondern erschreckend normal (wie jeder Forumsleser wissen sollte).

    Auch richtig. Schon ein paar Mindestanforderungen sind de facto "hohe Ansprüche". ;-D (Solange man allein sein kann, zum Glück aber nicht "zu hohe". )

    Zitat

    (Wobei ich mich frage, ob apistos Problem nicht eher ist, dass er es nicht als Ausschlusskriterium benutzt, sondern immer weiter macht und sich stattdessen im Forum ueber "Psycho-Frauen" beschwert.)

    Ja, das ist auch meine Vermutung. Daher auch meine Einwände zum Beitrag von Der_Nix_Weiß, dass man den eigenen Einfluss nicht überschätzen sollte.

    Zitat

    Daher auch meine Einwände zum Beitrag von Der_Nix_Weiß, dass man den eigenen Einfluss nicht überschätzen sollte.

    Ich stimme dir völlig zu. Ich hatte aber (aus dem Zusammenhang) den Eindruck, dass "das api" den eigenen Einfluss auf das Verhalten des Gegenüber (krass) unterschätzte...

    Sind wir nicht alle ein bisschen Banane im Kopf? ;-D


    Ich glaub ich kenn gar keine Leute die völlig richtig ticken (und ich bin davon überzeugt dass JEDER Mensch irgendeine Meise hat- es braucht nur einen Psychodoc der diese Meise auch finden will ;-) )

    Klar, wer sucht der findet auch- aber mal ehrlich sind wir nicht normaler je länger wir Singel sind weil keiner unsere psyche........???

    Der Einzige der hier ne Meise hat, ist der Threadersteller selbst. Allein sein Schreibstil... :-/ Abgesehen davon: Wem nützen diese infantilen Pauschalisierungen? Frauen AB 30 sind auf jeden Fall so, Frauen UNTER 30 auf jeden Fall...bla bla bla...ja, und die Männer erst...mit 22 gehn die noch, aber die ab 23 ham' alle einen an der Waffel!


    Ääääh...klar... :)=

    uuuuuuuuund warum sollten Singles irgendwie "anders" sein als Leute in Paarbeziehungen? Vielleicht möchte man ja Single sein und hat sich die Pärchenbildung mit einhergehender Zwangsheirat nicht als Lebensziel gesetzt?


    Ich persönlich könnte mir das garnicht vorstellen. Wenn ich 30 bin soll ich mir möglichst einen festen Partner suchen und bis an mein Lebensende, also noch geschätzte 50 Jahre, mit ein und demselben Menschen zusammen leben? Hey, ich seh viel zu gut aus, als das ich mich an nur einen Menschen verschwenden will. Das ist doch nicht gesund. Sry, aber is so... ;-D

    Unabhängig davon, dass wohl jeder mit fortschreitendem Lebensalter gewisse Neurosen entwickelt, kann ich apistos Beobachtung nur teilen (Berichte von Freunden, insbesondere eines Mitvierzigers, der in der großen Stadt Berlin lebt, eingeschlossen..)


    Ich mag jetzt nicht im Einzefall berichten - es gehört sich nicht und wäre zudem wenig gentlemanlike - aber das eine oder andere "Erlebnis" geht da deutlich über das hinaus, was man als "Streßphase" oder "Stutenbissigkeit" bezeichnen könnte. Und wenn hier über unerträgliche manische Schübe berichtet wird: Schlimmer ist es wohl, wenn sich die Sinuskurve über den Tag schwingt und der staunende Beobachter mit ansieht, wie erstmal zur Tafil - Pillenflasche gegriffen wird, um nach eigenen Angaben wieder "tough" zu sein. Wenn dann auf Nachfrage noch angegeben wird, dass das der Hausarzt seit ´nem halben Jahr zum täglichen Einsatz verschreibt, dann ergeben sich die Fragen allerdings nicht nur in Bezug auf die Singlefrau über 30... :=o ":/


    Möglicherweise ist es aber wohl eher so, dass die ungebundene Frau jenseits der 30 einen anderen Lebensinhalt hat als eine gebundene, berufstätige Mutter. Während letztere - im "Normalfall" - schlichtweg gezwungen ist, die Tagesfreizeit gewissen Verpflichtungen unterzuordnen, hat die erstgenannte wohl mehr Zeit zur Pflege von Belanglosigkeiten wie der Suche nach "der wahren Liebe", der ultimativen Ernährung und dem angesagtesten Bodytrainer etc. pp.


    Mein Opa hat immer gesagt, ein strukturiertes, aufgabenreiches Leben schafft geistige Gesundheit. Darin liegt wohl der Schlüssel; unabhängig von Alter und Geschlecht.

    Med1 user beim Warten auf Interessantes!


    Estragon: Komm, wir gehen!


    Wladimir: Wir können nicht.


    Estragon: Warum nicht?


    Wladimir: Wir warten auf Godot.


    Estragon: Ach ja.


    Oder die Frage was macht man noch hier.... vielleicht mal wieder :)D

    Könnte man nicht den Estragon ehaftete Tussiein Wodka einlegen und sich damit die


    pyschich behaftete Tussie schönsauffen?


    NEIN!


    Geht nicht, leider,..

    Zitat

    gibts auch einen Ariadnefaden zu deinem Buchstabenlabyrinth, ich find mich da grad nicht durch :[]

    ;-D Mir geht's allerdings bei deinem Beitrag davor genauso... :=o

    Sollte heissen:


    Könnte man nicht den Estragon in Tussilein-Wodka einlegen und sich damit die


    pyschich behaftete Tussie schönsauffen?


    mir ging es so wie LolaX5


    Gruß von Ariadne