Ich glaube, ich kann das nicht so gut unterscheiden?


    Ich weiß ja, dass die Beziehung zum Therapeuten zeitlich begrenzt ist, aber ich mache grundsätzlich aus der Beziehung eine Bindung und die dann unsicher-ambivalent. Das ist höllisch anstrengend.


    Ich kapiere immer noch nicht, dass ich wieder Zuhause bin. Das ist ganz angenehm.

    Irgendwie ist es schwerer als gedacht.


    So sehr mich auch alles genervt hat und ich eigentlich nicht in der Klinik sein will, will ich irgendwie doch.


    Ein paar Menschen fehlen mir, hauptsächlich die Therapeutin bzw die Gespräche mit ihr oder überhaupt die Möglichkeit, nicht mehr oder weniger alleine in meinem Zimmer mit meinen Gedanken zu sein. Mich überfluten alle möglichen Gefühle und mir fehlt da ganz besonders eben DIE Therapeutin.


    Das ist doch blöd. Wäre ich dort geblieben, dann nur wegen ihr und das wäre sinnfrei gewesen. Aber Zuhause ist es auch irgendwie nicht so schön... ich bin ziemlich einsam, aber ich mache mich auch einsam, weil ich mich so schwer unter Leute traue.


    Ich bin gerade richtig komisch und depressiv.


    Wie lange dauert denn sowas, dass das weggeht? Dieses Vermissen? Ich fühle mich nicht, als wäre ich gegangen, sondern als wäre ich wieder verlassen worden.

    Na, wieso sollte man sich denn besonders gut fühlen wenn man geht? Also, erfahrungsgemäß ist weg weg und man fühlt sich als Verlassender nur anders scheiße, aber auch scheiße. Denn der oder das Vermisste ist ja trotzdem weg.


    Ich glaube das dauert nun einfach ein paar Tage, besonders wenn du es nicht schaffst mit anderen in Kontakt zu treten, weil die Einsamkeit dann noch lauter ist.

    Na, wieso sollte man sich denn besonders gut fühlen wenn man geht? Also, erfahrungsgemäß ist weg weg und man fühlt sich als Verlassender nur anders scheiße, aber auch scheiße. Denn der oder das Vermisste ist ja trotzdem weg.


    Ich glaube das dauert nun einfach ein paar Tage, besonders wenn du es nicht schaffst mit anderen in Kontakt zu treten, weil die Einsamkeit dann noch lauter ist.

    Ich bin mir echt nicht sicher, ob ich in der Übertragung immer meine Mama sehe?


    Ich suche mir nämlich meistens junge Frauen aus (es gab aber auch schon Männer), die mir nicht so unähnlich sind. Ist nicht nur mir aufgefallen, sondern auch meinem Einzel, dass da gewisse Parallelen wohl schon sind. Dann kam ich drauf, ob ich sowas wie eine Schwester/Bruder suche, weil ich das gefühlt nicht hatte durch das schlechte Verhältnis oder Freunde, weil ich da eine Zeit auch ziemlich alleine da stand.

    Mh, aber in der Art wie du sie betrachtest, also als reichlich perfekt und irgendwie mächtig genug dich zu retten und so geschockt wie du reagierst wenn sie sich als Mensch entpuppen erinnerst du dann schon eher an ein Kind oder?

    Das ist so ein komischer Mischmasch?


    Große Schwester, die mich beschützt und mich rettet?


    Ich fasse da dann aber auch unheimlich viel Vertrauen. Also dass es mir schwer fallen würde, was von mir zu erzählen... gar nicht. Abgesehen das Thema selbst, das war mir immer etwas unangenehm |-o .