Huhu,


    jetzt habe ich endlich mal wieder Zeit und Muße etwas zu schreiben. *:)

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    Wenn du es wirklich möchtest dann vielleicht ja aber möchtest du es denn wirklich ?

    Wieder Sex mit ihm haben? Ich bin mir nicht sicher. Weiß aber auch nicht inwiefern da noch die Hormone in der Stillzeit reinspielen... ":/

    Misstrauen in die eigenen Gefühle? Auf jeden Fall.


    Bin mir da derzeit sowas von unsicher.


    Bin eher in sei einer "hab Acht Stellung" gegenüber meinen eigenen Gefühlen derzeit.



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    Das wird dann eine andere Liebe sein von deiner Seite aus. Du magst ihn, du schätzt ihn vielleicht, aber verliebt ihn in bist du nicht mehr. Finde ich mit einem kleinen Kind, wo er ja auch Vater geworden ist, sehr schwierig.

    Hm. Man bleibt aber doch in einer längeren Partnerschaft nicht auf ewig verliebt wie zu Beginn?


    Vielleicht hat ist es ja auch das?

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    Nur weil du lieber alleine sein möchtest, würdest du ihm, ihr seid ja miteinander und wahrscheinlich gerne Eltern geworden, seinen Familientraum zerstören.

    Ja, bestimmt würde ich das. :-(


    Aber er will doch sicher auch nicht für immer mit einer Frau zusammen leben, die nicht mit ihm schläft...

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    Einen richtigen Cut würde ich sehr hart (und sogar gemein für ihn) finden, ich würde an deiner Stelle einen Mittelweg suchen, ihm Nähe geben, aber auch dir deine notwendige Distanz verschaffen.

    Wie soll das aussehen? Kannst Du das mal ausführen? @:)


    Ich kann ja allerdings schlecht gegen meinen Wunsch und Willen mit ihm ins Bett...das geht doch nicht.



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    Das geht auch mit Freunden, Eltern und Geschwistern. Oder fühlt es sich doch anders an, "exklusiver", inniger?

    Eine Umarmung mit ihm ist definitiv inniger.

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    Diese Geduld ist nicht selbstverständlich. Vielleicht leidet er innerlich sehr unter dem Sex-Entzug und gibt es auch u.a. deswegen die Wutanfälle, die Du im anderen Faden schilderst?

    Er leidet unter dem fehlenden Sex, das weiß ich.


    Aber Wutanfälle gab's auch mit Sex.


    Da sehe ich also keinen direkten Zusammenhang.

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    Aber warum? Wie lange seid Ihr schon zusammen, und war ursprünglich die körperliche Anziehung eine andere?

    Wir sind schon einige Jahre ein Paar.


    Ja, seit ich schwanger wurde ging bei mir quasi nix mehr.




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    Kann es sein daß du nur wegen deinen Schuldgefühlen noch mit ihm zusammen bist oder sind da durchaus noch tiefere Gefühle bei dir vorhanden ? Auf jeden Fall ist es eine schwierige Situation die euch beiden sehr viel abverlangt .

    Ich in mir nicht sicher.

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    Nun kann man seine Wutausbrüche auch etwas besser verstehen obwohl die natürlich deswegen nicht hinnehmbarer werden .

    Wieso kannst Du dies nun besser verstehen?


    Seine Ausbrüche gab's schon immer.

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    Hast du eventuell schon mal darüber nachgedacht über die Probleme mit jemandem zu reden der sich beruflich mit dieser Thematik beschäftigt ?


    Vielleicht könnte dir jemand neutrales helfen ?

    Gute Idee.



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    Hat er denn seine gesundheitlichen Probleme mit der Blase mittlerweile lösen können?

    Ja. Zumindest sieht es derzeit ganz gut aus! :)^



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    Kann das bei dir ähnlich sein? Dass dein "Vorrat" an Körperkontakt einfach permanent übervoll ist?

    Hm. Beim Kleinen kann ich kaum genug vom Körperkontakt bekommen, und genieße diesen auch sehr.

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    Die Veränderung kam bei uns, als der Kleine laufen konnte und etwa parallel dazu mein Zyklus wieder in Gang kam.

    Ich habe trotz Vollstillens seit 4 Wochen nach der Geburt schon wieder einen normalen, ganz pünktlichen (30-31 Tage) Zyklus.



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    Ist es für dich denn klar, dass euer Sohn nach einer Trennung (ganz) bei dir leben würde? Könnte ja auch sein, dass dein Partner möchte, dass das Kind bei ihm lebt. Oder das Wechselmodell in Erwägung ziehen würde.

    Das Kind würde bei mir bleiben.


    Hatte schon mal das sog. Wechselmodell mit einem meiner älteren Kinder.


    Obwohl der Papa in diesem Fall ein großartiger Vater war/ist, würde ich das nie wieder so machen.


    Sehe das als falsch an, mittlerweile.



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    Deshalb will sie ihn ja auch nicht heiraten, damit es da nicht zu Komplikationen kommen kann.

    Hä? :-/


    Wie kommst Du denn darauf? Wir haben das gmeneinsame Sorgerecht.


    Heiraten will ich derzeit nicht, weil ich mir der Partnerschaft eben nicht so sicher bin.

    Das dürftest du aber gar nicht alleine entscheiden, dass ist dir schon klar oder? Er hat da schlicht ein Recht darauf und die letzten Gesetzesänderungen haben da zum Glück die Position des Vaters deutlich gestärkt. Wenn ihr gemeinsames Sorgerecht habt, dann könnte er eine 50:50 Regelung notfalls gerichtlich durchsetzen lassen.

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    Wenn ihr gemeinsames Sorgerecht habt, dann könnte er eine 50:50 Regelung notfalls gerichtlich durchsetzen lassen.

    Das würde er nicht tun, das weiß ich.


    Ein Kind braucht ein Zuhause und nicht zwei.


    Finde ich ganz schlimm, dass dies gesetzlich so eingefordert werden kann.


    Kenne auch so einen armen achtjährigen Tropf, der immer eine Woche bei Mama, und eine Woche bei Papa lebt. Ständig am "umziehen" und völlig "zerrissen".


    Also ob es darum ginge, dass beide Elternteile 50% von Kind "haben" dürfen, und nicht in die kindlichen Bedürfnisse. :|N

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    Also ob es darum ginge, dass beide Elternteile 50% von Kind "haben" dürfen, und nicht um die kindlichen Bedürfnisse. :|N

    Aber das sind ungelegte Eier, und sollen nicht zum zentralen Thema das Fadens werden. @:)

    Das beantwortet meine Frage nicht ganz. Dass das Wechselmodell nicht in Frage kommt ist das eine, dass du davon ausgehst dass euer Kind nach der Trennung bei dir bleibt das andere. Der Kleine könnte ja genauso gut bei seinem Vater bleiben wie bei dir. Wie sieht dein Partner das?


    Ihr habt ja beide den gleichen Beruf. Und sobald das Kind nicht mehr auf Muttermilch angewiesen ist, ist der Vater für ein Kind gleichwertig wie die Mutter.


    Warum gehst du davon aus, dass du das Kind im Falle der Trennung bei dir bleibt?

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    Der Kleine könnte ja genauso gut bei seinem Vater bleiben wie bei dir. Wie sieht dein Partner das?

    Über den konkreten Fall einer Trennung sprachen wir bzgl. des Kleinen noch nicht so ausführlich.


    Aber er sagt generell oft, dass ein Kond zur Mitter gehört.


    Denke wir würden uns da einig werden, sollte es soweit kommen. Er wäre dann auch jederzeit willkommen. Ich möchte dem Kind ja nicht den Vater vorenthalten, darum geht es mir nicht.


    Es geht mir um ein festes Zuhause für's Kind.

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    Warum gehst du davon aus, dass du das Kind im Falle der Trennung bei dir bleibt?

    Davon gehe ich aus.


    Sollte er wider Erwarten anderer Ansicht sein, würde ich eher ein gemeinsames Wohnen weiterführen wollen, auch falls es zu einer Trenning käme.


    Wovon ich derzeit eher nicht ausgehe.

    Du fragtest mich warum ich die Wutausbrüche deines Freundes jetzt besser verstehe ? Ja weil ich anfangs dachte es käme eventuell auch wegen dem fehlenden Sex zu den Ausrastern seinerseits doch dies hast du ja jetzt erklärt wäre nicht der Fall da sie auch schon vorkamen als ihr noch Sex hattet

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    Sollte er wider Erwarten anderer Ansicht sein

    Was hältst du davon mit ihm mal über deine Trennungsgedanken zu sprechen? Dann müsstest du nicht mutmaßen und ihr beide wüsstet woran ihr seid.


    Weil auch wenn du euer Kind nach der Trennung behalten würdest, zahlen würde er ja trotzdem sollen, oder? Du hattest ja letztens mal geschrieben, dass du dir alleine keine eigene kleine Wohnung leisten könntest. Und am jetzigen Haus und Lebensstil scheinst du ja doch zu hängen?

    @ Sheilagh

    Es klingt vielleicht ein wenig gemein (und korrigiere mich, falls ich irre): kann es evtl. sein, dass Dein Partner für Dich (ggf. unterbewusst) eine Art Erfüllungsgehilfe bzgl. des großen Kinderwunsches war, Sex somit mit dem Thema Familienplanung steht und fällt?


    Bist Du vielleicht Kompromisse bei der Partnerwahl eingegangen, weil die biologische Uhr getickt hat, und hast dadurch mehr Abstriche gemacht als Dir gut tun?


    Oder bist Du grundsätzlich und immer schon der eher weniger leidenschaftliche und mehr pragmatische Liebestyp?

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    Wieder Sex mit ihm haben? Ich bin mir nicht sicher. Weiß aber auch nicht inwiefern da noch die Hormone in der Stillzeit reinspielen... ":/

    Interessant. Gerade heute habe ich etwas ganz Ähnliches gelesen.


    Pass auf mit Entscheidungen, die gegebenfalls durch Schwangerschaft und Geburt herbeigeführt werden und die du später wieder bereuen könntest. Vielleicht sollte man sich nach so einschneidenden Veränderungen einfach etwas Zeit lassen und nichts überstürzen.

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    Was hältst du davon mit ihm mal über deine Trennungsgedanken zu sprechen? Dann müsstest du nicht mutmaßen und ihr beide wüsstet woran ihr seid.

    Das weiß er bereits seit längerem. :)^

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    Weil auch wenn du euer Kind nach der Trennung behalten würdest, zahlen würde er ja trotzdem sollen, oder?

    Aber natürlich - für's leibliche Kind sollten immer beide Elternteile finanziell aufkommen.



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    Es klingt vielleicht ein wenig gemein (und korrigiere mich, falls ich irre): kann es evtl. sein, dass Dein Partner für Dich (ggf. unterbewusst) eine Art Erfüllungsgehilfe bzgl. des großen Kinderwunsches war, Sex somit mit dem Thema Familienplanung steht und fällt?


    Bist Du vielleicht Kompromisse bei der Partnerwahl eingegangen, weil die biologische Uhr getickt hat, und hast dadurch mehr Abstriche gemacht als Dir gut tun?

    Das trifft in meinem Fall nicht zu.


    Ich hatte überhaupt keinen Kinderwunsch als wir zusammengekommen sind. Dieser hat sich gemeinsam als Paar entwickelt.


    Wir hatten also davor jahrelang verhüteten Sex. ;-)

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    Oder bist Du grundsätzlich und immer schon der eher weniger leidenschaftliche und mehr pragmatische Liebestyp?

    Pragmatisch und weniger romantisch könnte schon hinkommen. Aber ich war immer ein sehr sexueller Mensch.



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    Interessant. Gerade heute habe ich etwas ganz Ähnliches gelesen.

    Habe gerade mal in den Faden reingelesen.


    Ich hatte - im Gegensatz zur TE - keinerlei Geburtsverletzungen. Denke eher, dass spielt bei ihr noch ganz stark rein bzw. war sicher traumatisierend.


    Auch habe ich kein Problem mit Zärtlichkeiten, Umarmungen etc.


    Finde es schlimm zu lesen, dass die TE quasi gegen ihren Willen Sex hat, weil sie Angst hat ihren Partner deshalb zu verlieren. Die Arme. :-o :°(


    Ich werde nix überstürzen - keine Sorge! @:)

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    Finde es schlimm zu lesen, dass die TE quasi gegen ihren Willen Sex hat, weil sie Angst hat ihren Partner deshalb zu verlieren. Die Arme. :-o :°(

    Du bist in der besseren Position, da du deinen Partner komplett zur Disposition stellst und ihn nicht als relevante Säule deines Lebensmodells betrachtest. In dieser Position ist es natürlich viel leichter, etwas zu riskieren - und wenn es das Ende der Beziehung bedeutet. Andere ticken da halt anders. Du hingegen bereitest ja mit diesem Faden nahezu aktiv die Überlegung vor, dass dein Partner möglicherweise nicht mehr dauerhaft Teil deines Lebens sein muss.

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    Auch habe ich kein Problem mit Zärtlichkeiten, Umarmungen etc.

    Finde ich interessant zu lesen, obwohl du den Faden "Distanzwunsch" getaufst hast ;-) . Einen natürlichen Distanzwunsch, Zeit für sich zu haben und Partnerzeiten und eigene Zeiten gleichwertig zu managen, finde ich gar nicht so ungewöhnlich. Das schließt aber dann ein, dass man neben der Zeit für sich auch bewusste Paarzeiten hat, wo auch Nähe wichtig ist. Und das ist bei dir anders.

    Es kann ja auch sein, dass du den Sex, also den Akt an sich, eher als unerfüllend, vielleicht zu mechanisch, langweilig oder als reine Bedürfnisbefriedigung ansiehst, wo du halt nicht so viel Gefühl drinnen siehst, als bei einer Umarmung ect. Das gibt es auch. Da hat es wirklich keinen Sinn, einen Partner außerhalb einer freundschaftlichen Beziehung zu haben.


    Du hast gefragt, ob man den Sex wiederbeleben kann, trotz wenigem Interesse. Ich denke, das kommt darauf an, was du beim jetzigen Sex vermisst. Es gibt ja einige tantrische Methoden, abgesehen vom spirituellen Überbau, die den Sex anders ausleben, mit mehr Nähe und weniger Mechanik. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit? Aber es kann auch sein, dass einem der Sex generell nicht mehr passt. Dann ist das so. Du muss da selbst wissen, wo du dich hier siehst.