• Dominante Männer

    Es gibt da eine Frage, die mich in letzter Zeit ziemlich beschäftigt: Fühlen sich alle Frauen zu dominanten oder sogar machohaften Männern hingezogen? Ich kenne eine Frau, die von sich selber sagt, dass sie einen Macho braucht und dabei auf eine bestimmte Person verweist. Dieser Mann sei ihr jedoch zu machohaft, während alle anderen Männer zu lieb…
  • 341 Antworten

    @ Lola

    Ich finde ein schreiendes Baby dominierend. Egal warum es schreit - du wirst dich auf jeden Fall bemühen, das Geschrei abzustellen. ;-) Und so bekommt es dann, was es will.

    Zitat

    Ähm, du findest also dass Dominaz Dummheit vorraussetzt? ??? ;-D

    Nein, wie kommst du jetzt darauf? Nur weil er keine Zweifel an dem hat, was er tut, muss er dumm sein?

    Zitat

    Ich könnte jemanden, der sich selbst nicht auch mal in Frage stellt jedenfalls kaum als intelligent empfinden...

    Also mich nerven Leute, die sich ständig selbst in Frage stellen, eher.

    Zitat

    Wer meint, er sei mir überlegen und die Konfrontation herausfordert, dem knalle ich ganz unvergesslich einen vor den Latz. ;-D


    _Tsunami_

    Damit willst doch du dann ihn dominieren.

    Zitat

    Ein schreiendes Kind – nicht immer – erinnert einen an Pflicht und Verantwortung, nicht an Dominanz.

    Hast du ne Ahnung. Soviel ich weiß, hast du - und Lola auch - noch keine Kinder. Also lasst euch überraschen ;-)

    Zitat

    Nein, wie kommst du jetzt darauf? Nur weil er keine Zweifel an dem hat, was er tut, muss er dumm sein?

    Im Wesentlichen? Ja. ;-D :=o o:)

    Zitat

    Also mich nerven Leute, die sich ständig selbst in Frage stellen, eher.

    Für mich ist es eine Grundvorraussetzung, um mit jemandem gut auszukommen. Wenn nämlich nur ich mich hin und wieder in Frage stelle und er immer glaubt, er hätte recht und jede seiner Handlungen sei optimal, würde das kein Gleichgewicht ergeben. Ich möchte aber ein Gleichgewicht und keinen Mann, der mir zuwenig intelligent wäre und außerdem noch dominieren möchte. ]:D

    Aus der Sicht des Kindes wiederum geht es nicht darum, Dominanz auszuüben, sondern sein Recht einzufordern – Aufmerksamkeit, Begleitung und Führung.

    Zitat

    Damit willst doch du dann ihn dominieren.

    Ihn, sie, es? Mir ist es bereits zu anstrengend, mich selbst zu domiminieren. Für andere habe ich erst recht keine Zeit.


    Meine Dominanz besteht im besten Falle aus Selbstverteidigung – Kung Fu, wenn man so will.

    Jede Frau ist individuell anders und man kann da keine allgemeingültigen Regeln aufstellen.


    Ich glaube aber, dass dominante Männer oder "Machotypen" unterm Strich weitaus grössere Chancen bei Frauen haben als schüchterne, zurückhaltende oder etwas unsichere Männer. Zumindest dürfte die Auswahl an Frauen für dominante Männer weitaus grösser sein.


    Ein eher schüchterner und stiller, zurückhaltender Mann hat sich auch eine Chance, eine Frau zu finden...allerdings dürfte seine "Nische" deutlich kleiner sein.


    Man siehe sich nur die ganzen Fäden hier im Forum an: "Hilfe, mein Freund ist viel zu lieb!", "Warum gerate ich immer wieder an Arschlöcher?" etc...


    Das heisst nicht automatisch, dass Frauen auf Arschlöcher szehen. Aber Arschlöcher zeigen eben anscheinend Verhaltensweisen, die viele Frauen anziehend finden. Und oft stellt sich erst später heraus, dass dieses Verhalten nichts mit Selbstsicherheit oder Souveränität zu tun hat, sondern dass der Typ eben einfach nur ein Arschloch ist.


    Der etwas stillere Typ, der vielleicht nicht so extrovertiert ist und sich nicht permanent auf die Brust trommelt wird eben nicht so leicht wahrgenommen und von vielen Frauen einfach übersehen.


    Und auf der sexuellen Ebene bevorzugen die meisten Frauen wohl auch eher den etwas dominanteren Typ. ("Ich mag es, wenn sich der Mann einfach nimmt was er will!")

    @ LolaX5:

    Zitat

    Wenn Dominanz der Drang ist, über anderen zu stehen und sie zu beherrschen: Warum sollte so eine Person nicht auch zu der Selbstbeherrschung fähig sein, sich gegen dominantes Verhalten zu entscheiden? Wäre doch auch eine Art Dominanz wenn man sich explizit gegen die eigene Persönlichkeitsstruktur entscheidet, weil man eine andere besser findet?

    So reflektiert sind leider nicht alle Frauen... :)=

    Ich brauch nicht unbedingt ein Macho/Arschloch, aber ich brauche jemanden, der mir Contra geben kann und auch mal auf den Tisch hauen kann und seine Meinung vertreten kann, ohne direkt klein beizugeben aus Angst vor Streit.


    Und meist ist das eben so, dass die Männer, die das machen, etwas selbstbewusster sind, ohne direkt Macho sagen zu wollen.

    Wenn ich das hier lese, wird mir wieder klar, warum ich es mit Frauen nicht gebacken bekomme. Diesen Spagat werde ich nie im Leben hinbekommen...und mittlerweile will ich es auch gar nicht mehr.


    Verstellen kann man sich ohnehin nicht.


    Und nich beschleicht immer mehr der Verdacht, dass sehr viele Frauen genauso ticken...das macht nicht wirklich Hoffnung, noch mal eine Frau zu finden, bei der es passen könnte...

    Aus dem Leben (eines, nicht aller!) Mannes.


    Bei Streits:


    Früher habe ich meiner Frau auch meist nachgegeben (auch wenn ich mich im Recht gefühlt habe) oder habe geschwiegen.


    Mittlerweile kann ich auch ziemlich laut werden und die Konsequenz ist (meist), dass das Thema früher ausgestanden ist statt dass jeder mehrere Tage mit griesgrämiger Mine raumläuft.


    Das fällt mir aber auch unheimlich schwer.


    Bei Entscheidungen:


    Da muss ich noch dran üben. Mir ist es halt häufig egal. Manchmal denke ich, ich muss zuviele Entscheidungen gleichzeitig treffen.


    Das trifft also ziemlich genau das wieder, was die meisten Frauen hier so sagen.

    Zitat

    Mittlerweile kann ich auch ziemlich laut werden und die Konsequenz ist (meist), dass das Thema früher ausgestanden ist statt dass jeder mehrere Tage mit griesgrämiger Mine raumläuft.

    Miteinander reden ist immer besser als die Faust in der Tasche machen. Die Lautstärke ist dabei meist unerheblich.

    Für mich war das Wort "dominant" eigentlich nie so negativ besetzt wie es hier (auch in anderen Fäden) dargestellt wird ":/ Ich mag daher an der ein oder anderen Stelle auch geschrieben haben, dass ich einen dominanten Partner bevorzuge. Damit habe ich allerdings nie nie nie einen Menschen gemeint, der sich bewusst über andere stellt, diese sogar erniedrigen will oder schlicht: ein Arschloch ist ;-D


    Ich möchte gerne einen "Entscheider", der weiß, was er will und der auch mal die Richtung vorgibt. Das steht m.E. auch in keinem Widerspruch zu einer Beziehung auf Augenhöhe.