• Dominante Männer

    Es gibt da eine Frage, die mich in letzter Zeit ziemlich beschäftigt: Fühlen sich alle Frauen zu dominanten oder sogar machohaften Männern hingezogen? Ich kenne eine Frau, die von sich selber sagt, dass sie einen Macho braucht und dabei auf eine bestimmte Person verweist. Dieser Mann sei ihr jedoch zu machohaft, während alle anderen Männer zu lieb…
  • 341 Antworten
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    Auf diese Frage gibt es üblicherweise drei mögliche Antworten: Das Thema, der Administrator, oder Ratlooser.

    ;-D


    Ok. Bei der Auswahl entscheide ich mich dann mal für Ratlooser. ;-) ;-D

    Bambiene

    Zitat

    Freiheitsberaubung, Missbrauch, Vergewaltigung, Entführung, bis hin zu Mord

    Ähm...ich dachte, es geht um dominante Menschen, nicht um Verbrecher? Zwischen dem sexuellen Spiel und einer echten Vergewaltigung gibt es einen Haufen legale, normale, gesellschaftlich völlig akzeptierte, und auch notwendige Dominanz-Situationen.


    Nimm zum Beispiel nur mal ein Arbeitsgruppe. In der Regel bildet sich direkt nach derem Zusammenschluß ganz automatisch eine Hirarchie mit einem oder mehreren "Führern", also Dominanten. Und wie beim sexuellen Spiel auch werden die das nicht, weil sie größer, stärker, oder schlauer sind. Das sind nur Eigenschaften, die es erleichtern. Sie dominieren, können nur dominieren, weil die anderen sie lassen oder sogar darum bitten.

    @ Bambiene

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    Endlich hab ich das Dom/Devot Spiel begriffen. Man weiss also gar nicht soooo Recht wer dort sagt wo´s langgeht! War mir nie ganz klar.

    Naja, so kann man das nicht sagen. Innerhalb der Spielregeln ist schon völlig klar, wer den dominanten Part übernimmt. Aber in der Realität ist es ja Sex zwischen gleichberechtigten Erwachsenen, insofern gelten die Grenzen desjenigen, dessen Grenzen eher erreicht werden.

    @ Lancis

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    Ich habe diese Aussage nie verstanden. Hat der dominante Partner keine Grenzen, bestimmt er nicht ebenfalls?

    Klar, aber dass der Bestimmer bestimmt ist halt nicht besonders erwähnenswert. Und zum Bestimmer macht ihn nur der Wille des Subs und nur in dessen Grenzen.

    @ Sinnestäter

    Ich glaub, ich hab jetzt endlich kapiert, was Du meinst. Nämlich genau das, was ich im letzten Satz an Lancis geschrieben habe, aber Du siehst das eben in jeder sozialen Situation gegeben.


    Für meinen Geschmack geht das zu sehr in die Richtung: "Man muss gar nichts (außer sterben, haha)" Als gäbe es keine sozialen Zwänge und man würde immer völlig frei entscheiden – das halte ich für nicht zutreffend. Philosophisch gesehen vielleicht, aber nicht praktisch.

    Sinnestäter


    ich weiß, ihr seid mit der diskussion schon wieder viel weiter (und ich habe auch nicht alle beiträge nachgelesen |-o ), aber an dem hier bin ich hängen geblieben... irgendjemand hatte es auch schon aufgegriffen...

    Zitat

    Dominanz kommt eher leise aus dem Hintergrund.

    ich glaube nämlich auch, dass besondere charaktereigenschaften dann in einer gruppe, beim gegenüber, in einer diskussion... die situation dominieren können. das kann für mein gefühl eben auch ganz besonders positive auswirkungen haben.


    und wenn ich für mich dominanz so definiere, dann kann ich sagen, ich stehe auf dominierende männer – wenn nämlich die dominanz aus selbstsicherheit, kompetenz, offenheit, sachlichkeit, führungspotenzial usw. heraus erwächst :)z

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    ich stehe auf dominierende männer – wenn nämlich die dominanz aus selbstsicherheit, kompetenz, offenheit, sachlichkeit, führungspotenzial usw. heraus erwächst

    Das ist eine sehr angenehme Form der Dominanz.


    Ich stehe auf Frauen, die diese so wie beschrieben ausstrahlen, ohne sich dabei vorlaut in den Vordergrund drängen zu müssen.


    Daher finde ich es klasse, dass offenbar so viele "dominante" Frauen mich interessant finden, obwohl ich überhaupt nicht die Absicht habe, mich in irgendeiner Form unterzordnen.


    Erstaunlicherweise legen viele dieser Frauen ihr "dominantes" Verhalten in meiner Gegenwart komplett ab. Es wird dann eher zu einem Wechselspiel, in dem wir uns gegenseitig größtmögliche Freiräume lassen und uns gegenseitig bewundern.


    Woran könnte das liegen? Bin ich "dominanter" als ich glaube, haben "dominante" Frauen immer auch eine devote Ader oder handelt es sich um eine Begegnung auf Augenhöhe?

    Zitat

    Daher finde ich es klasse, dass offenbar so viele "dominante" Frauen mich interessant finden, obwohl ich überhaupt nicht die Absicht habe, mich in irgendeiner Form unterzordnen.


    Erstaunlicherweise legen viele dieser Frauen ihr "dominantes" Verhalten in meiner Gegenwart komplett ab. Es wird dann eher zu einem Wechselspiel, in dem wir uns gegenseitig größtmögliche Freiräume lassen und uns gegenseitig bewundern.


    Woran könnte das liegen? Bin ich "dominanter" als ich glaube, haben "dominante" Frauen immer auch eine devote Ader oder handelt es sich um eine Begegnung auf Augenhöhe?

    Ich würde sagen, dass es sich gar nicht um dominante Frauen handelt, sondern lediglich welche, die eben etwas auf dem Kasten haben und anderen Menschen gerne auf Augenhöhe begegne... ;-)

    Zitat

    Woran könnte das liegen? Bin ich "dominanter" als ich glaube, haben "dominante" Frauen immer auch eine devote Ader oder handelt es sich um eine Begegnung auf Augenhöhe?

    Was ist daran so seltsam? Dominanz braucht zwei Menschen, einen, der sie ausübt, und einen, der sie akzeptiert oder vielleicht auch akzeptieren muss. Wenn du es nicht akzeptierst, heißt das nicht zwangsläufig, dass du dominant bist, sondern einfach nur, dass du dich nicht unterordnest. Übrigens möchte ich in einer Partnerschaft niemals der dominante Part sein (und schon gar nicht der devote, was das angeht). Dominanz hat für mich etwas mit einem Machtgefälle zu tun, und das will ich in einer Freundschaft oder Partnerschaft nicht, egal in welche Richtung.

    Zitat

    Ich würde sagen, dass es sich gar nicht um dominante Frauen handelt, sondern lediglich welche, die eben etwas auf dem Kasten haben und anderen Menschen gerne auf Augenhöhe begegne...

    Ich habe "dominant" bewusst mit Anführungszeichen versehen, weil sich offensichtlich jede(r) etwas anderes darunter vorstellt.


    Die Frauen, die ich meine, unterscheiden sich jedenfalls ganz erheblich vom Durchschnitt der Frauen. Das fängt schon damit an, dass sie Männern gerne auf Augenhöhe begegnen. Natürlich haben sie auch alle gehörig was auf dem Kasten.


    Wenn diese nicht in gewisser Weise dominant sind, dann kann es keine dominanten Frauen geben. ;-)

    Ich mag die Dominanz von Männern. Sie bestärkt mich in meiner Wirksamkeit als Frau. ??Jetzt werde ich gesteinigt, ich weiß.??

    Also die Frauen, die ich am dominantesten finde, sind die, die in ihrer Beziehung die Hosen anhaben, nicht primär die beruflich erfolgreichen. Da kann durchaus viel über die Weibchen- bzw. Prinzessinnenmasche laufen, hauptsache sie bekommen was sie wollen... Manche Frauen vertreten in entsprechenden Fäden sogar die Ansicht, dass man Männer in einer Beziehung erziehen müsse. :-o DAS ist für mich weibliche Dominanz, nicht wenn eine Frau selbstsicher, kompetent, offen und sachlich ist, sowie in der Lage, Führungsaufgaben zu übernehmen, wenn's zweckmäßig ist...

    Ich finde, das normale Verhalten einer Person zählt. Ich bin ja auch kein liebevoller Mensch, nur weil ich es meinen Freunden und meinem Partner gegenüber bin. Das sind Ausnahmen, es ist nicht mein übliches Benehmen.

    Zitat

    Ich finde, das normale Verhalten einer Person zählt. Ich bin ja auch kein liebevoller Mensch, nur weil ich es meinen Freunden und meinem Partner gegenüber bin. Das sind Ausnahmen, es ist nicht mein übliches Benehmen.

    Manche sind ja nicht mal da ein liebevoller Mensch, soll ja auch vorkommen. ]:D