• Dominante Männer

    Es gibt da eine Frage, die mich in letzter Zeit ziemlich beschäftigt: Fühlen sich alle Frauen zu dominanten oder sogar machohaften Männern hingezogen? Ich kenne eine Frau, die von sich selber sagt, dass sie einen Macho braucht und dabei auf eine bestimmte Person verweist. Dieser Mann sei ihr jedoch zu machohaft, während alle anderen Männer zu lieb…
  • 341 Antworten
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    Mag sein, aber dann gibt es keine "echten" dominanten Frauen... ;-)

    Wie gesagt: ich finde besagte Hausdrachen schon dominant... ;-)

    Setzen6

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    Braucht er mich für seine Dominanz

    Natürlich braucht man einen anderen für Dominanz, immerhin ist das eine soziale Verhaltensweise. Für eine Hierarchie braucht es zumindest zwei Personen.


    Julien-Matteo

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    Da ist es eigentlich logisch, wenn sie z.B. einen Partner auf Augenhöhe wählen, der nicht das Bedürfnis hat, über ihnen zu stehen.

    Nur weil jemand generell eher eine dominante Persönlichkeit aufweist, heißt das noch nicht, dass er das mit in engere zwischenmenschliche Beziehungen nimmt. Beziehungen sind Ausnahmesituationen, in denen wir jede Menge Verhaltensweisen zeigen, die wir sonst nicht aufweisen. Umgekehrt können Menschen, die im Normalfall eher unterwürfig sind, ihren Partner stark dominieren.


    Was den Geschlechterunterschied angeht, so ist es einfach so, dass Dominanz bei Männern lieber gesehen wird, als bei Frauen. Ganz besonders in Beziehungen. So ein Mann ist ein "echter Mann", während sie ihn "unter dem Pantoffel" hat.

    Bevor ihr darüber streitet ob Dominanz eine anziehende oder eine abstossende Eigenschaft ist, solltet ihr erst mal definieren was Dominanz überhaupt ist.

    Es gab schon mehrere Definitionsversuche. Das einzige, was dabei deutlich wird, ist allerdings, dass anscheinend ganz verschiedene Dinge als Dominanz gesehen und bezeichnet werden. :=o Ich glaube daher nicht, dass irgendeine Aussicht auf Einigung bezüglich der Definition besteht. ;-D

    @ Madame Charenton

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    Dies bedeutet, dass er mich schützt vor meinen eigenen Unzulänglichkeiten.

    ich will keine Vaterfigur als Partner – ich mein, für solche Dinge sind Eltern zuständig, ab einem gewissen Alter sollte man eigentlich selbstständig genug sein um sowas nicht mehr zu brauchen......

    Hat Schutz für dich unverknüpfbar etwas mit einer Vaterfigur zu tun? Ich mag es, geschützt zu werden, der mich Schützende ist dadurch dennoch keine Vaterfigur.

    Es geht mir gar nicht so um Dominanz.. ich hab mehr ne absolute Abneigung gegen Eifersucht ":/


    Wenn ich zu meinem Freund sage ich geh feiern, mir nen Kerl anlachen um nen paar Drinks umsonst zu ergattern sagt er: viel spaß, trink einen für mich mit...


    Im gegenzug erzählt er mir auch was für heiße Weiber da grad in der bar sitzen wo er mit seinen leuten ist und es juckt mich nicht, weil ich einfach so ein Urvertrauen in ihn hab... und sowas setze ich einfach vorraus ;-D


    Sobald mir ein Kerl eine Szene macht, weil ich mit Kumpels unterwegs bin, kann er gehen.. entweder weiß er und vertraut drauf, dass ich treu bin oder er lässt es ":/


    Mein Wort zum Freitag ;-D ]:D *:)

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    Ich finde Dominanz überhaupt nicht würde- oder stilvoll.

    Wie ich weibliche Dominanz definiere steht weiter oben.

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    Nur weil jemand generell eher eine dominante Persönlichkeit aufweist, heißt das noch nicht, dass er das mit in engere zwischenmenschliche Beziehungen nimmt.

    Das ist wohl so, aber es überrascht mich etwas, weil die Frage der Dominanz ja auch im sexuellen Bereich eine große Rolle spielen kann.

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    Ich glaube daher nicht, dass irgendeine Aussicht auf Einigung bezüglich der Definition besteht.

    Vielleicht findet sich ja eine dominante Frau, die uns allen eine Definition vorgibt. ;-)

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    Das ist wohl so, aber es überrascht mich etwas, weil die Frage der Dominanz ja auch im sexuellen Bereich eine große Rolle spielen kann.

    Auch wenn für beides das gleiche Wort verwendet wird, so empfinde ich das als zwei vollkommen verschiedene Dinge.

    Zitat

    Vielleicht findet sich ja eine dominante Frau, die uns allen eine Definition vorgibt. ;-)

    Ich bin mit meiner recht zufrieden und brauche keine andere. o:)

    Ich denke, die meisten hier könnten sich zumindest darauf einigen, dass Dominanz mit Über- und Unterordnung einher geht, ob nun freiwillig und absichtlich oder eben nicht. Aber offenbar auch nicht alle.