• Dominante Männer

    Es gibt da eine Frage, die mich in letzter Zeit ziemlich beschäftigt: Fühlen sich alle Frauen zu dominanten oder sogar machohaften Männern hingezogen? Ich kenne eine Frau, die von sich selber sagt, dass sie einen Macho braucht und dabei auf eine bestimmte Person verweist. Dieser Mann sei ihr jedoch zu machohaft, während alle anderen Männer zu lieb…
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    Wahrscheinlich, weil man der Ansicht sein kann, daß Geldverdienen oder Freundebehalten ein Zwang ist...

    Das und weil man ganz grundsätzlich an der Theorie eines gänzlich freien Willens zweifeln kann. Ich weiß, ich zitiere das viel zu oft, aber es ist einfach so griffig: "Der Mensch kann zwar tun, was er will, aber er kann nicht wollen, was er will" (Schopenhauer).

    @ Lewian

    :-)

    Zitat

    So weit, so sinnvoll, wenn man Gruppen von Wissenschaftlern im Sinne hat, deren Ziel es ist, Sachen herauszubringen und zu untermauern, auf die man sich dann einigen kann. Das ist aber eine andere Situation als der Austausch von Ansichten unter Leuten, die kein gemeinsames Arbeitsziel haben.

    Mh. Diese Unterscheidung habe ich so noch gar nicht gemacht, ich sehe in einer Diskussion schon eine Art Arbeitsgruppe. ;-D Manchmal auch Gruppentherapie. ;-) Es macht doch keinen großen Unterschied, ob nun Fachleute über ein Fachthema diskutieren oder wir alle hier über ein Sachthema: bestimmte Gesprächs- und Arbeitsmethoden machen es einfacher.


    Als Arbeitsziel denke ich mir, herauszufinden, ob sich Frauen von dominanten und/oder machohaften Männern angezogen fühlen. Bzw. jetzt wäre unser Etappenziel, herauszubringen, mit welcher Dominanzdefinition wir am besten arbeiten können.


    Okay.. vielleicht ist meine Vorstellung davon, was eine unterhaltsame Diskussion ist, etwas speziell. ;-D

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    Was bedeutet denn "Gueltigkeit" fuer dich? Wer entscheidet, was fuer wen "gueltig" ist? (Wahrscheinlich die Dominanten. )

    Das kürzt den Prozess zumindest gewaltig ab. :)z ;-) Aber da wir hier ja alle basisdemokratisch veranlagte Gleichberechtigte sind, müssen wir uns wohl auf die Weisheit der Masse verlassen: gültig ist das, was die meisten Menschen für gültig halten.

    Zitat

    Insofern bin ich gar nicht dagegen, Definitionen zu benutzen. Bloss, es muss nicht zwangsweise eine einheitliche sein.

    Dann muss die Antwort auf die Eingangsfrage sehr differenziert erfolgen. Wogegen ja nichts einzuwenden ist. Wie Reverend Lovejoy so schön sagte: "Kurze Antwort: Nein mit einem Wenn, lange Antwort Ja mit einem Aber." :-D

    a.fish


    Ich teile schon mal dein Arbeitsziel nicht. :-D

    Zitat

    Aber da wir hier ja alle basisdemokratisch veranlagte Gleichberechtigte sind, müssen wir uns wohl auf die Weisheit der Masse verlassen: gültig ist das, was die meisten Menschen für gültig halten.

    Ich sehe nicht, dass sich da was finden laesst. (Also meinetwegen, wenn wir von Tischen reden, aber nicht bei "Dominanz".)


    Es finden sich in diesem Faden sicherlich mehr als fuenf Definitionen, und selbst wenn sich alle Leute einer dieser Definitionen zuordnen wuerden, wuerde vermutlich keine absolute Mehrheit zusammenkommen.


    Aber es sieht noch duesterer aus: Du wirst nicht einmal die Haelfte der Leute dazu bekommen, so einen Entscheidungsprozess ueberhaupt mitzumachen, und selbst wenn, ist es immer noch so, wie Seherin vorher schon geschrieben hat, naemlich dass man dann anfangen wuerde, zu fragen, was denn die Definition der in den Definitionen benutzten Woerter ist. Das ist ein Fass ohne Boden.

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    Das kürzt den Prozess zumindest gewaltig ab. :)z ;-) Aber da wir hier ja alle basisdemokratisch veranlagte Gleichberechtigte sind, müssen wir uns wohl auf die Weisheit der Masse verlassen: gültig ist das, was die meisten Menschen für gültig halten.

    Mich interessieren, die Definitionen der anderen zwar sehr, aber in letzter Konsequenz werde ich aber immer bei meiner eigenen bleiben, wenn ich sie (für mein Zwecke oder auch allgemein) einfach besser finde. ]:D


    Ich finde aber auch gar nicht, dass man für eine sinnvolle Diskussion eine gemeinsame Definition braucht. Im Gegenteil. Die unterschiedlichen Positionen sind ja zum Teil nur aus den unterschiedlichen Definitionen heraus verständlich...

    Zu meiner Entschuldigung: Meine Beistriche führen ein Eigenleben und lassen sich von mir leider nicht soweit dominieren, dass sie immer und ausschließlich an den von der Rechtschreibung vorgesehenen Stellen auftauchen würden... |-o

    Womit wir jetzt vermuten können, dass LolaX5 aus Österreich kommt, Sinnestäter aber aus Deutschland. Allerdings müssten wir dann vielleicht festlegen, wie wir Deutschland und Österreich definieren wollen.

    Geht auch nicht. Wenn wir Deutschland als ein EU-Geberland definieren, wäre Österreich und Bayern das neue Deutschland, während das alte Restdeutschland dann sowas wie "griechisch Deutschafrika" wäre... %:|

    Zitat

    Als Arbeitsziel denke ich mir, herauszufinden, ob sich Frauen von dominanten und/oder machohaften Männern angezogen fühlen.

    Die Frage "mögen Frauen dominante Männer?" finde ich genauso sinnhaft wie die Frage "Mögen Frauen Schokoladeneis?" (@a.fish ;-) ).


    Ohne zu wissen, was sich der TE eigentlich unter einem dominanten Mann vorstellt, kann ich diese Frage beantworten: Die Geschmäcker sind nun mal verschieden.

    @ mond+sterne

    ;-)

    Zitat

    Die Geschmäcker sind nun mal verschieden.

    Das schwebt ja sowieso als erstes Gebot über all solchen Threads. Das habe ich soz. als gegeben vorausgesetzt, aber interessant sind ja alle Ansichten: die der Frauen, die das bejahen, derer, die es verneinen und jene, die sich irgendwo dazwischen einordnen.

    @ Lewian

    Zitat

    Ich teile schon mal dein Arbeitsziel nicht.

    Eher java4evers Ziel, der hat die Frage ja schließlich gestellt. :-)


    Zu dem Einwand mit der Mehrheit und auch zu Lola:

    Zitat

    Mich interessieren, die Definitionen der anderen zwar sehr, aber in letzter Konsequenz werde ich aber immer bei meiner eigenen bleiben, wenn ich sie (für mein Zwecke oder auch allgemein) einfach besser finde.

    Es geht ja nicht darum, dass die hier gefundene Definition auf ewig und immer als einzig wahre Wahrheit akzeptiert werden soll. Wenn man sich hier auf eine einigen könnte, könnte das so ablaufen:


    Wir stellen fest, das und das verstehen wir hier unter einem "dominanten Mann". Dann können sich Frauen äußern, ob sie unter dieser Prämisse dominante Männer anziehend finden. Und zusätzlich können sie natürlich äußern, was sie sonst auch noch oder stattdessen mögen und was sie unter "dominant" verstehen. Und am Ende könnten wir dann die Conclusio ziehen: unter diesen Bedingungen formulierte Dominanz ist für wenige, viele oder alle/gar keine Frau hier anziehend, was aber real keine Rolle spielt, da die Nicht-Repräsentativität von med1 ja schon festgestellt wurde und wir uns alle sowieso dem obersten und ersten Gebot (s.o.) beugen müssen, aber gut, dass wir mal drüber gesprochen haben.


    ;-D Wunderbar!

    Zitat

    Das// kann ich so unterschreiben. ;-D

    ich auch... wenn wir uns darauf einigen können, dass diese aussage als unterschrift definiert ist ;-D

    Ich denke bei dem Wort Dominanz an zwei bestimmte Leute und was die gemeinsam haben, ist, dass sie das Prinzip Zuckerbrot und Peitsche beherrschen. Sie sind in der Lage, den anderen zu vermitteln, bist du für mich, ist es gut für dich, bist du gegen mich, ist es schlecht für dich – mir aber eigentlich auch egal. Wer das glaubwürdig vermittelt, kann Menschen dazu bringen, genau in ihrem Interesse zu handeln, ohne eine einzige Anweisung zu geben. So läuft das zumindest in größeren Sozialgefügen. Je kleiner und informeller eine Gruppe ist, desto sinnloser erscheint mir Dominanz. Daher fällt es mir auch schwer, Dominanz in freundschaftlichen Beziehungen oder Paarbeziehungen als etwas anderes zu sehen als eine schlechte Charaktereigenschaft (Ich weiß, damit mach ich mich bei einigen unbeliebt ;-) ). Auch eine natürliche soziale Ordnung, wie etwa zwischen Eltern und Kindern, muss mit Dominanz nichts zu tun haben.