• Ehe, Beziehung, Trennung richtige Entscheidung

    Hallo, zu meiner Person ich bin 33 M. 2 Kinder (2 und 7) seit 10 Jahren verheiratet.Vollzeitbeschäftigung. ich habe eigentlich ein vorbildliches Leben gehabt 3 Eigentumswohungen usw. Vor kurzem habe ich mich selbständig gemacht und habe eine nette Angestellte eingestellt die auch wirklich einen Job benötigt hat. Zu meiner Ehe , ich habe mit 23…
  • 42 Antworten

    Ganz gewiss.


    Es handelt sich dabei um Frauen, die schon kurz nach der Geburt wieder arbeiten gehen, Karriere machen und der einzige Ernährer der Familie sind, und deren Ehemänner Hausmänner sind. Die die Kindererziehung bereitwillig an den Vater abgeben, der als Hausmann ihnen den Rücken für ihre Karriere freihält.


    Solche Frauen findet man praktisch überall, quasi wie Sand am Meer.


    *:)

    zum einen finde ich dein kosequentes verhalten per se gut, also, dass du jetzt im hotel/bei deinen eltern wohnst. andererseits bleibt damit alle arbeit an deiner frau hängen (kinder).


    du hast bis jetzt nicht die frage beantwortet, in wie weit du mal deine frau entlastet hast mit den kindern und ob ihr auch mal was als familie unternommen habt?


    bisher liest sich das nämlich eher so:


    du willst die beziehung, wie sie war, nicht mehr so mitmachen.


    es ist aber schwierig, vollzeit zu arbeiten, dann noch ab und an mal bis morgens mit den freunden um die häuser ziehen zu wollen (da geht schließlich ein ganzen wochenende drauf, da du ja am nächsten tag verkatert sein wirst) UND mehr zeit mit deinen kindern verbringen willst.


    dumm war, sich die erstbeste situation zu nutze zu machen, und mit deiner angestellten eine affaire anzufangen.


    das zeigt einfach nur unreife und das die deine beziehung egal ist.


    eine weitere frage ist: warum willst du jetzt plötzlich den kontakt zu deinen kindern? hast du also doch vielmit ihnen zeit verbrachte?


    im grunde würdet ihr beide (du und deine frau) gewinnen, wenn ihr euch trennt. aber nur, wenn du regelmäßig alle 2 wochenenden beide kinder bei dir hast und sie betreust, so dass deine frau auch mal frei hat und ausgehen kann (und einen neuen mann finden kann). dann kannst du mit deiner angestellten eine beziehung führen und alle sind happy ":/ ...?

    Nein, es gibt auch Frauen, die die Verantwortung und die Arbeit für die Kinder gerne teilen und nicht sofort wieder arbeiten gehen. Kenn ich mehr als eine.. Vielleicht nicht 50/50, das funktioniert natürlich nicht immer. Möglicherweise nicht in deiner Welt, in meiner schon. Und es gibt dort auch Männer, die das auch so wollen.

    Zitat

    dumm war, sich die erstbeste situation zu nutze zu machen, und mit deiner angestellten eine affaire anzufangen.


    das zeigt einfach nur unreife und das die deine beziehung egal ist.


    eine weitere frage ist: warum willst du jetzt plötzlich den kontakt zu deinen kindern? hast du also doch vielmit ihnen zeit verbrachte?

    Liest sich für mich ganz genauso. Jetzt plötzlich sind die Kinder wichtig.


    Übrigens, Recht haben ist bekanntlich nicht dasselbe wie Recht bekommen. Ich kenne leider mehr als einen Vater, der ständig darum kämpft, seine Kinder zu sehen. Da gibt es diverse Strategien, dass es immer nicht klappt, es ist ganz unglaublich und es dauert nicht lange, dann wollen die Kinder auch nicht mehr. Der Vater wird ihnen entfremdet, es gibt einen neuen Partner, der diese Lücke füllt. Gibt es ganz häufig, insofern ist diese Angst absolut berechtigt. Vor allem, wenn er schon vor der Trennung nicht viel mit den Kindern gemacht hat.

    Zitat

    Nein, es gibt auch Frauen, die die Verantwortung und die Arbeit für die Kinder gerne teilen und nicht sofort wieder arbeiten gehen. Kenn ich mehr als eine.. Vielleicht nicht 50/50, das funktioniert natürlich nicht immer. Möglicherweise nicht in deiner Welt, in meiner schon. Und es gibt dort auch Männer, die das auch so wollen.

    oh ja, nur zu gerne ;-D . aber wenn der partner vz arbeitet, geht das nicht immmer. und meiner hat nach der arbeit auch nicht so viel lust mehr mit den kindern zu machen. ich kenne es aber auch anders und bin dann immer ganz neidisch, weil wir eben selten was als familie machen oder mein mann auch nicht mit beiden kindern außerhalb der wohnung mal was macht...

    Ich kenne einige, bei denen die Einbindung des Vaters gut geklappt hat. Manche waren geradezu vernarrt in ihre Kinder, vor allem am Wochenende.. ;-)

    Hallo Daddy35,


    Du brauchst nicht erwarten, daß Dir hier eine Lösung Deiner Probleme geboten wird.


    Aber vielleicht ist es gut hier zu schreiben, da Du dadurch mehr über alles nachdenkst.


    Deine Ansicht

    Zitat

    ich weiss weil ich mich kenne , das ich mich nicht verändern kann, ioh war so ich bin so und ich werde so bleiben.

    ist natürlich sehr bequem für Dich und ausgesprochen egoistisch.


    Eine Affäre zu beginnen, löst Deine Probleme auch definitiv nicht, sondern schafft noch mehr Probleme. Das ist nicht der richtige Weg. Auch wenn da jetzt alles rosarot erscheint, wird eine neue Frau auch irgendwann Forderungen haben, die Dir nicht in den Kram passen.


    Eine Beziehung basiert auf Gegenseitigkeit, nicht auf Egoismus.


    Deine Frau will vermutlich mehr von Dir als den Status verheiratet zu sein und das Du die Familie ernährst und das ist auch normal und nachvollziebar.


    Ihr habt geheiratet, weil Ihr Euch vermutlich geliebt habt. Ihr habt zwei Kinder bekommen, die Vater und Mutter brauchen.


    Natürlich gibt es Besuchsrecht, Unterhalt etc. . Aber Du solltest Dir klar werden, daß Du Deinen Kindern nicht wieder gut zu machenden Schaden zufügst. Jetzt werden Viele über mich herfallen und das Gegenteil behaupten. Aber ich weiß wovon ich spreche und sehe das genau so.


    Du solltest ernsthaft darüber nachdenken, ob Du Dein bisheriges Leben einfach wegwerfen willst.


    Warum versuchst Du nicht gemeinsam mit Deiner Frau einen Weg aus dieser Misere zu finden?


    Es gibt immer einen Weg und Möglichkeiten wieder zueinander zu finden. Triff bitte keine voreiligen, nicht wirklich gründlich durchdachte Entscheidungen.


    Aus Wut oder Enttäuschung resultierendes Verhalten wirst Du bereuen, glaub mir.


    Gib Dir 'mal die Chance über alles sehr genau nachzudenken.


    Frag Dich, warum Du Dich für Deine Frau entschieden hast und ein gemeinsames Leben aufgebaut hast. Was hat sich geändert und was hast Du zu dieser Veränderung beigetragen? Was kann man tun, um alles in eine positive Richtung zu verändern und nicht den Weg des geringsten Widerstandes zu gehen? !


    Liebe Grüße Floh :)*

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    Ich habe nicht gelesen, dass er jede Nacht bis 4 Uhr mit seinen Kumpels verbringen will, noch dass er es tut.

    Ich auch nicht.

    Zitat

    Vielmehr, dass seine Frau ihm untersagt, auch nur eine einzige Nacht mal mit den Kumpels auszugehen.

    Gottchen, was für ein Problem! Klar, es ist ja jede Ehefrau geradezu begeistert, wenn der Mann um 3 nach Hause kommt, während ihr die Kinder und der Haushalt umgehängt sind. Das ist ja sooooo abwechslungsreich.

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    Ich finde, egal wieviel man arbeitet und wieviel Zeit man sonst noch mit der Familie verbringt, benötigt man auch soziale Freizeitkontakte ausserhalb der Familie, sonst geht der Mensch ein. Sonst kann sich eine Beziehung oder Ehe wie ein Zwang anfühlen, im Extremfall wie ein Gefängnis. Dann kann aus einem Wollen ein Müssen; eine lästige Pflicht werden.

    Ach und da ist es doch die einfachste Lösung, die Koffer zu packen und zu gehen. Völlig legitim, aber dann sollte "man" es ohne Selbstbeweicherung und Selbstmitleid tun. Er ist ja auch wirklich arm mit einer eifersüchtigen Frau - der arme Mann, aber auch. Dass die Alte nicht einfach die Klappe hält und ihn tun lässt, was ihm so in den Sinn kommt. Dass Frauen das nicht einfach mal kapieren wollen Ironieaus.

    Zitat

    Nicht nur. Auch seine Frau muss den Willen haben, sich zu verändern. Denn ansonsten ist es nur ein einseitiges Anpassen an seine Frau. Das wird nicht funktionieren. Es geht aber um beiderseitig tragfähige Kompromisse.

    Genau, weil er ja schließlich nicht wusste, mit wem er da Kinder in die Welt setzt. %-|

    Zitat

    Eheberatung ist also auch die Hoffnung darauf, dass sich der Partner in der Zukunft ändern wird.

    Aha. ":/

    Zitat

    Irgendwelche Ratschläge in die eine wie die andere Richtung kann man aus der Ferne nicht geben.

    Hat er denn nach Ratschlägen gefragt?

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    Lediglich, als aussen stehender, die verschiedenen Möglichkeiten erläutern.

    Sehe ich anders. Nicht alle Ratschläge wären eine Möglichkeit für ihn und nachdem er statuiert hat, er ist so, wie er ist – wozu irgend einen Ratschlag? Er will doch nichts ändern. Seine Frau soll sich gefälligst ändern, damit es ihm gut geht.

    Zitat

    Sich über seinen zukünftigen Weg klarwerden muss sich der TE selber.

    Nein zwingend, es geht auch so, wie es bisher lief - man braucht nur die Frau auszutauschen.

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    Es handelt sich dabei um Frauen, die schon kurz nach der Geburt wieder arbeiten gehen, Karriere machen und der einzige Ernährer der Familie sind, und deren Ehemänner Hausmänner sind.

    Süß, als gäbe es keine Frauen, die schlichtweg arbeiten gehen, weil es zwei Gehälter braucht. Allerdings geht es hier gar nicht darum, denn es gibt ja schon 3 Eigentumswohnungen, also wird die Frau auch nicht arbeiten gehen. Das heißt für viele Männer – gut, es reicht, ich gehe arbeiten und zu Hause macht mal alles die Frau. Und dann wundert "man" sich, dass sie sich aufregt, kommandiert oder etwas dagegen hat, dass er mit den Kumpels um die Häuser zieht. Wie pöse.

    Zitat

    Solche Frauen findet man praktisch überall, quasi wie Sand am Meer.

    So isses.

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    Genau, weil er ja schließlich nicht wusste, mit wem er da Kinder in die Welt setzt.

    Gilt das denn auch für die Frau? Oder darf die rummeckern, dass er soviel arbeitet, kaum Zeit für sie und die Kinder hat und auch mal mit Freunden bis spät in die Nacht feiern will, weil sie im Gegensatz zu ihm nicht wusste, mit wem sie da Kinder in die Welt setzt? ":/

    Ich lese aus seinen Beiträgen heraus, dass er ein vorbildliches Leben hätte, wenn da nicht seine Frau wäre. Sie ist daran Schuld, dass es nicht so wirklich gut ist, sein Leben. Ihre Unzufriedenheit und Eifersucht ist die Ursache für Streitereien, die er jetzt nicht mehr erträgt, also fällt er einer Geliebten in die Arme, die um Himmels willen jetzt auch noch Ansprüche an ihn stellt. Und plötzlich fällt ihm auf, dass es da auch noch Kinder gibt, die er vielleicht verlieren könnte (soo unwahrscheinlich ist das erfahrungsgemäß bei einer Trennung im "Bösen" nicht) und die ihm leid tun, was ihm nicht guttut. Er leidet jetzt und Schuld daran sind die Anderen, die Frau, die Geliebte und letztendlich auch das jammernde Kind.


    Da gibts nicht den geringsten Ansatz an Selbstkritik, den er ist so und das wird auch immer so bleiben, waren seine Worte. Kein Versuch, seinen eigenen Beitrag zur Misere auch nur im geringsten wahrzunehmen und womöglich auch zu kommunizieren. Ich empfinde seine Beiträge als selbstbezogen, selbst die, wo es um die Kinder geht. Es geht nur darum, dass es ihm möglichst bald wieder gut geht.

    Zitat

    Es handelt sich dabei um Frauen, die schon kurz nach der Geburt wieder arbeiten gehen, Karriere machen und der einzige Ernährer der Familie sind, und deren Ehemänner Hausmänner sind.

    Nein, Mann und Frau können sich auch abwechseln und ihre Kinderbetreuung auch teilen (gerade dann, wenn beide arbeiten). Ich habe mich genauso um meine Kinder gekümmert, wie meine Frau- das wäre bei unseren vielen Kindern auch gar nicht anders sinnvoll gegangen, lediglich zu Zeiten, zu denen meine Frau unsere Kinder noch stillte, blieb sie zu Hause und leistete den größeren Anteil an der Kinderbetreuung. Dennoch habe ich mich auch da noch darum bemüht, ihr auch mal die Kinderbetreuung abzunehmen, damit sie Zeiten für Ruhe und Entspannung hat. Letztendlich bot die berufliche Tätigkeit ja doch mehr freie Möglichkeiten als die Kinderbetreuung- insbesondere wenn die Kinder klein sind (wenn die Kinder größer und selbstständiger sind, ist das Ganze ohnehin wesentlich einfacher- insofern ist es eine zeitlich überschaubare Etappe).


    Im Übrigen kann man auch durchaus mit anderen Menschen, mit Freunden etwas zusammen unternehmen- auch mit kleinen Kindern- einfacher ist es natürlich, wenn die Freunde selbst auch Kinder haben, weil dann sowohl das Verständnis besser ist, aber es ist dann auch möglich, dass sich von den 4-8 Erwachsenen abwechselnd mal einer um die Kinder kümmert (OK, Windeln wechseln machen die Eltern selbst)- dadurch kann jeder der Erwachsenen wesentlich längere Zeiten mit den Freunden zusammen sein.


    Es gibt also durchaus Möglichkeiten, trotz Vollzetjob und kleinen Kindern sowohl hinreichende Phasen der Zweisamkeit, der Gesellschaft mit Freunden und gerechte Verteilung der Kinderbetreuung und damit auch hinreichende Entspannungsphasen zu erreichen.


    Ich halte es für eine Ausrede, wenn jemand behauptet, aufgrund seiner beruflichen Tätigkeit hätte er keine Zeit, sich um seine Kinder zu kümmern. Vielmehr heißt das in meinen Augen: Andere Dinge (der Job) sind wichtiger als die Kinder. Wer solche Prioritäten setzt, sollte entweder die passende Frau haben (die das gerne mitspielt), oder besser auf Kinder verzichten.

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    Gilt das denn auch für die Frau?

    Ja, ich vermute stark, dass sich da zwei zusammengefunden haben, die vielleicht mal auf emotionaler Ebene zusammenfanden (mitunter geht es kaum über ein: "sieht toll aus" hinaus), aber auf rationaler Ebene nicht zusammenpassten, damit scheitert das Ganze irgendwann auch auf emotionaler Ebene. Schlimm, wenn sie dann auch noch sehr entscheidungsschwach sind und den unbefriedigenden Zustand am köcheln halten, anstatt einen klaren Schnitt zu ziehen und zu sagen: "das funktioniert nicht". Besonders blöd ist das natürlich, wenn da Kinder mit drin stecken. Aber ich glaube, dass es der Entwicklung der Kinder dienlicher ist, wenn sich die permanent streitenden Eltern trennen, als wenn die Eltern den Kindern ständig ihre Unzufriedenheit vorleben.

    Zitat

    Gilt das denn auch für die Frau?

    Sicher, sofern sie nicht zur Heirat gezwungen wurde. Ansonsten waren da zwei Menschen, die sich ihren Partner freiwillig gewählt haben.


    Oder darf die rummeckern, dass er soviel arbeitet, kaum Zeit für sie und die Kinder hat und auch mal mit Freunden bis spät in die Nacht feiern will, weil sie im Gegensatz zu ihm nicht wusste, mit wem sie da Kinder in die Welt setzt?


    Wer soll es ihr verbieten, nicht rumzumeckern? Ihm verbietet es ja auch keiner.