Ehe und Kinder heutzutage finanzieller Selbstmord für den Mann?

    Solange es gut läuft und die Ehe hält, ist alles okay, aber wenn es zur Scheidung kommt und Kinder involviert sind, bedeutet es schnell mal finanziellen Selbstmord im Fall der Trennung. Bei 50% Scheidungsquote ein zu großes Risiko?

  • 135 Antworten

    Denkst du einfach nur an das Geld und möchtest darüber diskutieren oder siehst du es in Relation zu der Verantwortung gegenüber seinem Partner und Kind? Bei ersterem wirds wohl ein reiner Meckerfaden ohne Nährwert. Da möchte ich aber zu bedenken geben, dass nicht immer die Männer die armen Besserverdiener sind.

    Zitat

    Ehe und Kinder heutzutage finanzieller Selbstmord für den Mann?

    Über die Kinder (davon habe ich viele) habe ich mir nie des Geldes wegen Gedanken gemacht, genauso habe ich mir nie Gedanken über Trennung gemacht. Vielleicht verdiene ich aber auch genug ...

    Letztlich leiden beide Parteien üblicherweise unter einer Trennung. Zumindest wenn man vorher gemeinschaftlich wirtschaftet.


    Mein Mann und ich verdienen beide wirklich gut, aber im Falle einer Trennung würden wir auch beide Einbußen erleiden. Das geht schon damit los, daß man zwei Wohnungen bräuchte...


    In meinen Augen gibt es bei sowas keine Opfer - höchstens die Kinder. Ein Risiko ist es schon, aber man muß sich eben entscheiden. Eine Garantie gibt es nicht.

    Kommt drauf an mit welcher Frau. ich bin weiblich und verheiratet. für uns war immer klar, dass wir beide Vollzeit arbeiten. ich und mein Mann haben bei beiden Kindern direkt nach der Geburt weiter gearbeitet. verdienen etwa gleichviel. somit wäre einw Trennung für beide gleich teuer.


    Ich denke die Ehe mit einem Partner der im Falle von Kindern daheim bleibt ist ohne Ehevertrag selbstmord.

    Zitat

    Bei 50% Scheidungsquote ein zu großes Risiko?

    Das muss natürlich jeder selbst wissen. Aber Ehescheidungen werden für Frauen immer attraktiver. Auch dieses Jahr hat es wieder Gesetzesänderungen in diese Richtung gegeben, und ein Ende dieses Trends ist nicht abzusehen.


    Viel bedeutsamer als das finanzielle Risiko finde ich dabei das emotionale.


    :°(

    @ Sonnibor86

    Zitat

    Kommt drauf an mit welcher Frau. ich bin weiblich und verheiratet. für uns war immer klar, dass wir beide Vollzeit arbeiten. ich und mein Mann haben bei beiden Kindern direkt nach der Geburt weiter gearbeitet. verdienen etwa gleichviel. somit wäre einw Trennung für beide gleich teuer.


    Ich denke die Ehe mit einem Partner der im Falle von Kindern daheim bleibt ist ohne Ehevertrag selbstmord.

    [...]

    All dem kann man ja sehr leicht entgehen, indem man nicht heiratet und sich sterilisieren lässt oder sexuell enthaltsam lebt.

    Zitat

    Solange es gut läuft und die Ehe hält, ist alles okay, aber wenn es zur Scheidung kommt und Kinder involviert sind, bedeutet es schnell mal finanziellen Selbstmord im Fall der Trennung. Bei 50% Scheidungsquote ein zu großes Risiko?

    Dann such dir doch eine gut verdienende Frau. Dann bist du im Falle einer Scheidung wenigstens finanziell bessergestellt ;-D .


    Noch ein Wort zur Scheidungsquote: sie sagt ja nichts über das Risiko aus, dass eine Ehe geschieden wird. Sondern stellt pro Jahr die Eheschließungen zu Ehescheidungen in Relation. Die Eheschließungen sinken ja, deswegen fällt jede Scheidung in der Quote stärker ins Gewicht.

    Und außerdem sollten die Männer die Männer den Ehefrauen dann auch ermöglichen, zu arbeiten. Das ist - in meinen Augen - ja eine gemeinsame Entscheidung.


    Die Männer mögen es halt oft (nicht immer, aber eben oft!!) bequem. Keine Verpflichtungen in Sachen Kind unter der Woche, den Job einfach weitermachen wie bisher, möglichst noch mit vielen Überstunden.


    Da funktioniert es meist nicht, daß beide Vollzeit arbeiten. Bei uns würde es definitiv nicht funktionieren, das weiß mein Mann auch, und dabei ist er schon engagiert. Aber einer von uns muß da zurückstecken, das ist die Realität. Und es war unsere gemeinsame Entscheidung, daß ich es bin, ABER ich hätte auch ihm die Möglichkeit eingeräumt - aber er wollte das zu dem Zeitpunkt nicht.


    Man muß halt ein gemeinsames Modell finden - und dafür dann auch einstehen.

    Zitat

    Ja, das ist auch das, was im Trennungs-FAQ steht

    Hast du den Thread hier nur eröffnet um im Laufe der Diskussion mehrfach auf diese Homepage verlinken zu können? ":/

    Das ist alles absoluter Schwachsinn, da echte Liebe niemals rational ist. Wir können hier zu Hauf von Leuten lesen die alles für den Partner tun würden, weil sie so verliebt sind, sie aber verarscht werden, betrogen usw. und trotzdem lieben sie diesen Menschen und lassen mit sich spielen. Frauen die in Affären, oder als Geliebte auf ewig festhängen, obwohl der Mann ihnen nachweislich nicht gut tut. Ältere Männer die eine "Beziehung" zu einer jüngeren Frau pflegen, verliebt in diese sind und ihr aller letztes Hemd für diese geben würden. Da meint ihr Ernsthaft das solche Ratgeber Dos and Donts Heiratsfloskeln etwas bringen würden? Liebe kann töten, Liebe kann schwer verletzen und da gibt es nicht wo man vorbeugen kann, dass böse erwachen kommt immer hinterher.