Hallo,


    das kommt wohl auf die individuelle Situation an. Bei uns ist es so dass wir beide Vollzeit arbeiten, er verdient etwas mehr als ich, dafür bringe ich "von Haus aus" mehr mit...damit sind wir wieder gleichauf.


    Das Üngünstigste an einer Scheidung wäre also zu entscheiden wo unsere beiden Kinder dann leben sollen.

    @ blackheartedqueen

    Zitat

    Hast du den Thread hier nur eröffnet um im Laufe der Diskussion mehrfach auf diese Homepage verlinken zu können?

    Nope, bin währenddessen noch am Recherchieren gewesen und weiterhin dabei.

    @ -vietnamesin-

    Das stimmt gewiss, aber trotzdem war das Risiko einer Scheidung vor 60 Jahren bedeutend niedriger als heutzutage. Sicherlich waren auch damals nicht alle Ehen toll, aber der Druck an der Ehe zu arbeiten war größer. Eine Ehe ist ja nun mal ein Vertrag und die Heirat die Vertragsschließung, und wenn man einen Vertrag schließt, will man ja schon sicher gehen, dass es ein für sich selbst günstiger Vertrag ist und man danach nicht pleite geht.

    Passendes Zitat der eben verstorbenen Zsa Zsa Gabor:


    "Ich bin eine wunderbare Haushälterin: Jedes Mal, wenn ich einen Mann verlasse, behalte ich sein Haus!"


    Mmn beste Gegenstrategie: Nicht Heiraten, Finanzen soweit möglich getrennt halten und sich den Haushalt, Erwerbstätigkeit und Erziehung jeweils möglichst 50:50 teilen. (Aber DAZU sind auch wieder nicht sooo viele Frauen und Männer willens... Leider. Und mit entsprechenden Folgen.)


    Je weniger man(n) auf das Konzept Haushälterin (= klassische Rollenteilung) setzt, desto weniger wird die Partnerin im


    Falle einer Trennung zur "Haushälterin" im Gaborschen Sinn werden können. ;-D

    @ herkan

    Aber eben das tut man nicht! Wie ich schon schrieb, wenn man vor Liebe blind ist und das sind wohl die meisten Menschen, dann geht man durchs Feuer..dagegen ist ein Vertrag nichts. Das ist vielleicht etwas für Leute die nicht der Liebe wegen heiraten, sondern einfach nicht allein sein wollen und eine Lebensgemeinschaft eingehen nach ihren eigenen Regeln und solche Zweckgemeinschaften gibt es wohl eher sehr selten.. ;-)

    Ich kann die Problematik eigentlich schon nachvollziehen...


    wobei, dein Argument nur dann wirklich zählt, wenn du voll vermögend bist. Bist du das?


    wobei auch dann gibt's eine Lösung, und die heisst Ehevertrag......


    dann kann man festlegen wie und was der andere im falle des falles bekommt

    Zitat

    Die Leute sind (notgedrungen oder weil sie es so wollten) einfach auch in schlechten Ehen geblieben.

    Ich schätze, ob das schelchte Ehen waren, war eine Frage des Standpunktes - also vor allem, an welchem Ende des Ungleichgewichts man stand. Haben sich schließlich nicht überwiegend Männer letztendlich gegen diese Verhältnisse aufgelehnt und für Veränderung gesorgt. Und mancher scheint es sich zurückzuwünschen.

    Kindesunterhalt fällt trotzdem an und Ehegattenunterhalt unter Umständen auch.


    Allerdings muß man auch immer dazusagen, daß man die Kinder-Kosten auch hätte, wenn man zusammenbleibt. Finde es immer sehr armselig, wenn der Mann (oder auch die Frau, völlig egal) sich vor Kindesunterhaltszahlungen drückt.


    Wenn man keine Kinder will, ob in einer Ehe oder nicht, dann kann man(n) vorsorgen. Und muß dann auch nicht zahlen. Wenn man Kinder will, dann hat man nun mal auch eine finanzielle Verpflichtung. Egal ob man noch zusammen ist oder getrennt.

    Zitat

    Kindesunterhalt fällt trotzdem an und Ehegattenunterhalt unter Umständen auch.

    Kindesunterhalt muss man so oder so zahlen, wenn man Elternteil geworden ist, auch ohne ehe. gattenunterhalt kann man im vornhinein ausmachen, schirftlich, dass man sich so und so einigt...eben dass der gatte/die Gattin nichts bekommen wird...


    aber wie gesagt, das ist eigentlich nur dann relevant wenn der TE voll vermögend ist

    Soweit ich weiß hat sich das mit dem Unterhalt für den Expartner inzwischen auch weitestgehend erledigt. Inzwischen wird einem zugemutet das man das Kind betreuen lässt und seinen Lebensunterhalt selbst bestreitet ..

    Der Anspruch hier ein Pauschalurteil zu fällen, ist überhöht.


    Individuelle Einzelentscheiungen lassen sich hier nicht über einen Kamm scheren.


    Vergiss auch nicht, was die Alternative ist. Partnerlos bleiben? Kinderlos bleiben? Und was ist mit der 50% Erfolgschance?


    Selbst eine gute Zeit der Partnerschaft, Kinder kriegen und eine finanziell emotionale kostspielige Trennung kann nicht pauschal als "schlecht" / Misserfolg gewertet werden.


    Man macht was, und dann macht man es in guten wie in schlechten Zeiten (gilt ebenso für das Singledasein).

    @ RufusIII

    Zitat

    Vergiss auch nicht, was die Alternative ist. Partnerlos bleiben? Kinderlos bleiben? Und was ist mit der 50% Erfolgschance?

    Beim Russisch Roulette ist die Chance draufzugehen 16,67%. Trotzdem würde ich mich das nicht trauen.

    weil ich hin- und hergerissen bin.


    Ich würde gerne heiraten, weil ich aus einer Gesellschaft komme, wo das üblich ist.


    Aber wenn ich mir die Realitäten heutzutage angucke, dann ist Heirat mittlerweile eien Sache mit Ablaufdatum.