• Ehefrau möchte Polygam (Polyamorie) leben

    Hallo liebes Forum Befinde mich aktuell in einer verzwickten Lage. Hoffe jemand hat Erfahrung oder kann mir einen guten Tipp geben. Kurze Info über uns: Ich 33 und meine Frau 30, gemeinsames Kind (1). Zusammen seit 13 Jahren, verheiratet seit 2.5 Jahren. Vor ca. 2 Jahren hat meine Frau einen Mann kennengelernt, den Sie sehr interessant fand während der…
  • 112 Antworten
    PoopdeckPete schrieb:

    Ich hatte zu dieser Zeit eine schwere Entzündung der Blase und Harnröhre und musste mich damit fast ein Jahr, also während der gesamten Schwangerschaft rumschlagen. Sex war in dieser Zeit nicht möglich, habe mich Emotional distanziert und geschämt.

    Ich finde, hier habt ihr den richtigen Zeitpunkt verpasst.


    Ganz viele Spielarten von Sex gehen auch ohne Geschlechtsverkehr aus Penis und Vagina.


    Sex war also möglich, mit dem Mund, den Händen, mit Dildo, Vibrator, Spielzeugen bei ihr.

    Und bei dir wäre z.B. anal was gegangen, wenn du das magst.


    Im übrigen solltest du Polygamie und Polyamorie besser unterscheiden. Das sind zwei unterschiedliche Konzepte.

    PoopdeckPete schrieb:

    Ich weiss leider nicht mehr weiter %:|

    Ich kann dich verstehen!


    Dass sie es "Polyamorie" nennt macht es nicht besser.

    Sie weiss wie du dich fühlst, und fühlt sich gut dabei? Oder habe ich etwas überlesen?

    Hoffentlich kommt das noch gut für dich, und für das Kind!


    (Ist der Covid-Winter überhaupt die richtige Zeit, die "Ehe zu öffnen"?)

    Möpi16 schrieb:

    Ich kann dich verstehen!

    Wieso? Lebst du auch schon so?


    Möpi16 schrieb:

    Dass sie es "Polyamorie" nennt macht es nicht besser.

    Hö? Wie würdest du es denn nennen und wieso?

    Mike578 schrieb:
    mnef schrieb:


    PoopdeckPete schrieb:

    Eine Trennung kommt aktuell für beide nicht in Frage. Das Kind soll dabei immer im Mittelpunkt stehen.

    Das ist allerdings, wie Du hier oft genug im Forum finden wirst und wie Dir die meisten Trennungskinder wohl sagen werden, ein blödes Argument. Ob Ihr Zusammenbleibt oder euch trennt sollte davon abhängen, wie gut Ihr Eure Beziehung führen könnt. Ein Kind profitiert nicht davon, dass die Eltern zusammenbleiben obwohl sie unzufrieden mit Ihrem Leben sind. Denkt an Eure Beziehung, denkt an Euer Miteinander, wie viel Euch das Familienleben gibt und ob alles, was ihr da plant damit vereinbar ist und ihr beide zufrieden seid. Wenn es Euch gut geht, wirkt sich das auch positiv auf das Kind aus, egal ob zusammen oder getrennt.


    Verhueter schrieb:
    Möpi16 schrieb:

    Ich kann dich verstehen!

    Wieso? Lebst du auch schon so?


    Möpi16 schrieb:

    Dass sie es "Polyamorie" nennt macht es nicht besser.

    Hö? Wie würdest du es denn nennen und wieso?

    Jedenfalls ist Polyamorie schon etwas anderes als Polygamie

    Zitat

    Eine Trennung kommt aktuell für beide nicht in Frage. Das Kind soll dabei immer im Mittelpunkt stehen.

    Das mag ja nett klingen, die Wahrheit ist es aber nicht. Sie hat ganz klar sich und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt gestellt. Bereitwillig in Kauf nehmend, dass daran die Familie zerbrechen kann.
    Kann man so entscheiden, aber dann soll man bitte nicht so tun, als stünde das Kind im Mittelpunkt.


    Ich würde ihr alles gute mit ihrem Neuen wünschen und mich auf die Elternrolle konzentrieren. Weil ich an einer nicht-exklusiven Beziehung schlicht nicht interessiert wäre.

    Zitat

    Ich würde ihr alles gute mit ihrem Neuen wünschen und mich auf die Elternrolle konzentrieren. Weil ich an einer nicht-exklusiven Beziehung schlicht nicht interessiert wäre.

    das sehe ich auch so, aber wir gehen als zu verklemmt durch

    Hab nochmal drüber nachgedacht... du nennst es "Polyamorie" ich nenne es Fremdgehen (nur das sie es dir gesagt hat).

    Wow!

    Also erstmal vielen herzlichen Dank an alle für Eure Antworten :)


    -Habe mich zwei Jahre lang mit Ihr darüber befasst und finde es in der Theroie ganz gut. Die Praxis war der nächste logische Schritt, um es auf der Gefühlseben zu erleben, wurde leider von meinen Gefühlen total überfahren.

    Mittlerweile geht es mir besser und konnte viel über mich erfahren was Eifersucht, emotionale Abhängig usw. angeht.


    -Das mit dem Kind im Mittelpunkt war von mir etwas unglücklich geschrieben. Es soll heissen, dass ein "Date" nie vorrang gegenüber dem Kind. Das Wochenende von Ihr war so also offen geplant. Mir ging es auch anfangs gut, mir sind dann schliesslich aber oft die Tränen gekommen.


    -Vor dem öffnen der Beziehung hatte ich auch Lust auf eine sexuelle Abwechslung. Aktuell ist mir die Lust aber vergangen. Dachte zuerst, ich müsse mich wie revanchieren für das Wochenende, da es 2 Jahre alte Wunden geöffnet hatte... wusste natürlich das es dazu kommt, habe mich aber total überschätzt.


    -Fühle mich wie in einer Zwickmühle. Habe das Gefühl, ich muss zwingend auch eigene Erfahrungen machen oder dieser Situation einfach mehr Zeit geben, ich möchte auf keinen Fall einen Schnellschuss mit der Trennung erzeugen.

    Mein Wunsch wäre natürlich, dass wir die ganze Übung abbrechen... das ist aber aktuell leider nicht mehr möglich für meine Frau.


    -Weine aktuell regelmässig heimlich Zuhause und bei der Arbeit. Empfinde aber keinen Groll gegen meine Frau, da wir uns intensiv darüber unterhalten haben und ich Ihre Freude auch ein Stück weit teile.

    Eine Trennung fühlt sich für mich auch wie Horror an, ich liebe meine Tochter so sehr, dass ich mir nicht vorstellen kann von Ihr getrennt zu sein.

    Nochmals herzlichen Dank! Es tut richtig gut das niederzuschreiben.

    Leider ist das Thema in meinem Umfeld relativ tabu und niemand kann diesen Schritt nachvollziehen, mir ging es sehr lange auch so, daher habe ich auch grosses Verständnis dafür. Würden wir wieder monogam leben wollen, wir das Thema früher oder später wieder auf dem Tisch stehen und meine Frau wird so garantiert auch nicht glücklich, was mir schlussendlich auch nichts bringt.

    PoopdeckPete schrieb:

    Dachte zuerst, ich müsse mich wie revanchieren für das Wochenende, da es 2 Jahre alte Wunden geöffnet hatte...

    Da brauchen wir wohl mehr Details. Was meinst du damit?

    Zitat

    Eine Trennung fühlt sich für mich auch wie Horror an, ich liebe meine Tochter so sehr, dass ich mir nicht vorstellen kann von Ihr getrennt zu sein.

    Weshalb sollte das Kind bei ihr bleiben?

    Warum lernst du ihren Neuen nicht kennen? Das nimmt viel von der Angst. Denn das was du fühlst ist Verlusstangst, die zwar jetzt zum vorschein kam, weil sie "ging" aber offensichtlich mangelt es dir am Vertrauen in die Beziehung und daran kannst nur du etwas ändern.

    Was der TE jetzt beschrieben hat, passt doch aber gar nicht zur Schilderung im Eingangsbeitrag.


    Ist jetzt das Vergucken in den anderen Mann der Auslöser für den Wunsch nach mehreren Beziehungen, oder ist es ein innerhalb der letzten Jahre unabhängig von anderen gewachsenes Bedürfnis?