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    Das sah vor 3 Monaten, als ich die Affäre auf Eis legte, um an meiner Ehe zu arbeiten, noch anders aus. Da war ich voller Angst und Panik, meinen Mann zu verlieren. Aber ich befürchte, die letzten 3 Monate haben gezeigt, das da nichts mehr zu holen ist.

    nachdem du meine geschichte ja kennst: ich habe ja damals auch lange und immer wieder versucht, der ehe eine chance zu geben. und ja, auch bei mir war es irgendwie nicht aus vollem herzen (halbherzig trifft es nicht so ganz), weil meine liebe zu meinem jetzigen mann nicht wegzuleugnen war. und ja, wir hatten dann immer mal wieder phasen, in denen wir ein gutes team waren, den laden zusammen echt gut geschmissen haben und der sex auch nicht schlecht war...


    ... aber es war halt einfach dieses gefühl da: ich habe erfahren, wie sich echte leidenschaftliche liebe anfühlt, wie es sein kann, wenn es einfach nur mitten in herz und seele einschlägt - da kann ich mich auf dauer nicht mit einer netten freundschaftlichen team-beziehung zufrieden geben!

    Alias, dann solltest du Dir und Deinem Mann zuliebe jetzt wirklich bald handeln und diese Quälerei für euch beide beenden. Das wäre nur fair. Finde ich wirklich schade weil ich glaube, dass man viel hätte retten können (früher). Aber so spielt das Leben.

    Dieser Kommentar hab mich gerade dazu gebracht 15 Minuten zu weinen. Um meine Ehe und das, was ich einst für Hoffnungen in sie gesetzt hatte.


    Ich spüre, das ich loslassen muss. :°( Ich liebe jetzt einen anderen Mann.


    Danke dir, AufDerArbeit. Solche Kommentare, die mich auf emotionaler Ebene ansprechen und etwas in mir auslösen, habe ich mir erhofft.

    Ich kann DIr meine eigene Geschichte vielelicht als Mutmacher mitgeben;


    ich war in einer langen Beziehung, Zusammenziehen stand an. Habe mich dann in einen anderen verliebt, das ging fast 1,5 Jahre parallel, wir haben alles versucht um voeinander zu lassen, denn er war: über 20 Jahre älter als ich (mit kids in meinem Alter!) und verheiratet.


    Bin 600 km weit gezogen, aber es hat nichts genutzt.


    Letztendlich sind wir dann zusammen gezogen, er hat sich scheiden lassen und nun sind wir schon 20 Jahre verheiratet. Gemeinsame Kinder kamen nach 5 Jahren, da war ich unter 30, hätte gerne noch etwas gewartet, aber aufgrund des Alters mussten wir uns "beeilen", beim ersten Kind war er 50, dieses ist nun mit der Schule fertig und Papa lebt immer noch. Unsere kids kommen damit gut zurecht, weil er ein toller Papa ist und mit dem Halbbruder aus erster Ehe und dessen Kindern besteht auch ein gutes Verhältnis. Sind halt patchwork rauf und runter.


    Nur eines hätte ich nicht gewollt:


    nur EIN Kind mit meinem Mann, eben, weil er soviel früher wird gehen müssen als ich (wenn alles gut läuft) - das wäre für das eine Kind und mich dann schon schlimm, vor allem für das nur eine Kind.... so haben wir mehrere und bilden einen gemischten Familienverband. Naütrlich wird das seinen Tod nicht abmildern, aber es bleiben feste und geordnete soziale Strukturen mit Auweichmöglichkeiten als Rückhalt.

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    Ja das ist mir bewusst. Das ist es vielleicht auch, was mich so sehr quält. Wenn er klar sagen würde: "Es tut mir leid, das ich dich getäuscht habe, aber ich möchte keine Kinder mit dir, jetzt nicht und später nicht."


    Dann würde es einmal richtig weh tun und dann wüsste ich: Mit diesem Mann habe ich keine Zukunft.

    Dein Mann konnte eigentlich nur verlieren. Kinder sind so ein übermächtiges Thema bei dir, so dass dein Mann nur eine Chance gehabt hätte, wenn er diesem Wunsch entsprochen hätte. So ist es mittlerweile so schlimm, dass du dich von ihm entliebt hast und lieber mit einem anderen Mann kinderlos leben würdest, als bei deinem Mann zu bleiben.


    Wenn ich das lese, bin ich (als Mann mit großer persönlicher Kinderskepsis) sehr froh, dass ich eine Frau an meiner Seite habe, die ebenfalls prima ein Leben ohne Kinder führen kann. Wenn sogar ursprüngliche Liebe daran kaputtgehen kann, dass sich dieser Wunsch nicht erfüllt, hat dieses Thema wahnsinnig viel Sprengstoff.

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    Was hätte ich anders tun können?

    Erinnerst du dich an den fallenden Krug? Du hättest deinem Mann früher ein Ultimatum setzen können. Bevor alles so zerbricht wie jetzt. Dann hättet ihr ein faires Gespräch über eure Lebensmodelle führen können und eine vielleicht schmerzhafte, aber frühere und deutlich verletzungsfreiere Entscheidung treffen können. Dies alles hätte stattfinden müssen, bevor du in fremden Betten liegst. Auch für dich wäre es besser gewesen.


    Ansonsten hast du nichts falsch gemacht - für deine Gefühle musst du dich nicht rechtfertigen. Dagegen ist man ja machtlos. :°_

    ....wobei ich mich immer frage, was an EINEM Kind so schlimm ist....


    wenn einer KInder möchte, der andere nicht, dann kann sich dem Partner zuliebe doch auf EIN Kind einlassen,


    weil wie will man denn wissen, wie es ist, wenn man es nicht kennt?


    Dann haben beide ihren Frieden. EIN Kind ist doch KEIN Kind..... so ein Drama.....

    ein kind ist doch bei weitem mehr, als ein kostenfaktor, oder zeitfresser ;-D ein kind verändert jeden elternteil, die beziehung, das innere selbstverständnis... und bei aller kinderliebe: man muss bereit sein, diese verantwortung zu übernehmen!

    Der Satz "Ein Kind ist kein Kind." ist erst "wahr" wenn man ein zweites hat.


    Abgesehen davon hat das erste bei uns viel mehr Turbulenzen ausgelöst als das zweite. Da ist man einfach viel routinierter.

    Alias 727889

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    Ja, es ist ein großes Risiko. Ich bin jemand er bisher eher auf Sicherheit gesetzt hat und oft eigene Bedürfnisse deshalb zurückgestellt hat (Berufswahl, ich bin für meinen Mann ans andere Ende Deutschlands gezogen, habe jahrelang darauf gewartet das er bereit ist für Kinder). Diesmal hatte ich das Gefühl, meinem Herzen folgen zu dürfen.

    Ich kann den Sicherheitswunsch gut nachvollziehen, nur siehst Du auch, was aufgrund der Sicherheitsüberlegungen herausgekommen ist. Insofern wäre es meiner Ansicht nach auch wichtig, für Dich Deine Erkenntnisse für die Zukunft daraus zu ziehen. Denn Dein Leben wäre anders verlaufen, hättest Du schon vor 3 Jahren gewisse Dinge nicht vom Tisch gefegt – wegen der vermeintlichen Sicherheit. Egal welche Erkenntnis Du für Dich daraus gewinnst, wirst Du es in Zukunft gleich oder anders machen.

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    Vielleicht fliege ich auf die Nase damit - aber ich hatte zuletzt das Gefühl, mein auf Sicherheit ausgelegtes Leben schnürt mir die Luft ab.

    Liegt auf der Hand, denn es hat bedeutet, dass Du eine Pro und Kontraliste hattest und auf sehr vieles verzichtet hast. Es ist nun einmal ein gewaltiger Unterschied, wenn jemand sich von Anfang an eine Beziehung und Kinder wünscht, als nur eine Zweierbeziehung. Deswegen eben wichtig für die Zukunft – welche Erkenntnis gewinnst Du für Dich daraus. Bei mir war es immer umgekehrt, wobei ich nicht prinzipiell gegen Kinder war, aber ich wusste sehr schnell, ob ich mit diesem Mann Kinder wollte oder nicht. Insofern war es für mich immer wichtig, dass auch der Mann keine wollte. Ich hatte eine Beziehungsanbahnung und der Mann sprach ständig von Kindern, obwohl ich ihm klipp und klar sagte, nein, keine Kinder. Trotzdem sah ich, dass er Kinder wollte, auch wenn er mir verbal versicherte, dass es für ihn okay, dass ich mit ihm keine Kinder will. Trotzdem versuchte er mich in diese Richtung zu manipulieren. Da wir aber auch in vielen anderen Dingen Meinungsverschiedenheiten hatten, kam es eh nicht zu einer Beziehung. Mir war aber schon immer bewusst, dass die Kinderfragen extrem wichtig ist und das schon während der Beziehunganbahnung.

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    Richtig. Ich habe gesagt bisher sehr sicherheitsorientiert gelebt. Diese Sache ist extrem riskant, verlockt aber auch durch ihre Intensität und ist sehr verheißungsvoll. Daher die Zerrissenheit in mir.

    Daher kann ich Oldie hier nur zustimmen, dass Deine Entscheidung einmal nur auf Deine Ehe bezogen sein sollte. Sicher schwierig, denn den Zeitpunkt hast Du ja eigentlich verstreichen lassen. Der wäre vor 3 Jahren gewesen (wenn nicht schon früher), vor zwei Jahren gewesen. Nun ist ein anderer Mann da, aber trotzdem sollten die Gefühle und Zukunftsaussichten mit ihm keine Rolle in der Entscheidung bezüglich Deiner Ehe spielen. Die Entscheidung würde ich auf jeden Fall nicht wegen einem neuen potentiellen Partner fällen, sondern mir die Ehe anschauen und entscheiden, ob ich in ihr einen Sinn sehe oder nicht. Daher auch meine Fragen diesbezüglich: Was willst Du?


    Würde die Entscheidung in Bezug auf den vermeintlich neuen Partner getroffen werden, wäre es möglich, dass dann irgendwann Sätze fallen wie: Ich habe wegen Dir meinen Mann verlassen und ich würde wegen mir die Entscheidung treffen und nicht wegen irgend jemandem anderen. Es geht ja um mein Leben und in Deinem Fall um Dein Leben. Denn das ist die Sicherheit, die Selbstsicherheit, auf die ich mich verlassen kann, wenn alles andere versagt.

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    Der Verstand sagt noch so Dinge wie: Das kannst du deinem Mann nicht antun, so kurz nach der Hochzeit. Du hast es ihm versprochen. Was werden Familie und Freunde sagen?

    Recht fremdbestimmt…. ":/ Deine Familie und Freunde leben ja nicht Dein Leben und es geht auch nicht darum jemandem etwas anzutun. Das hört sich für mich zu sehr nach Schuldsuche an. Was tust Du ihm an? Was tut er Dir an? Für mich völlig sinnlos. Es funktioniert einfach nicht und es unterstellt auch Absicht. Du kannst Deinem Mann gar nichts antun. Er ist für sein Leben selbst verantwortlich und für Dein Leben bist Du verantwortlich. Also – was willst Du?

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    Aber was nützt es mir, was nützt es meinem Mann, wenn ich bei ihm bleibe und unglücklich bin? Mich nach dem anderen verzehre? Hat nicht auch mein Mann eine Frau verdient, die ihn so liebt wie er ist und nichts von ihm fordert, das er nicht freiwillig gibt?

    Was Dein Mann verdient hat, das ist seine Entscheidung. Diese vermeintlich altruistischen Fragen sind zwar nett, aber sie klingen auch irgendwie nach Abhängigkeit und auch weitweg von Deiner Gefühlsebene. Sie klingen auch verdammt "mütterlich". Du bist doch nicht seine Mutter.

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    Sowas brauche ich im Moment. Angst, denke ich, ist im Moment noch das einzige, das mich zurück hält.

    Ja, Angst vor? Einiges hast Du ja schon erwähnt. Was kann passieren? Dass eben keiner der beiden für die Beziehung geeignet ist, die Dir vorschwebt und Du dann mal keinen Partner hast. Was ist das für eine Vorstellung für Dich? Welche Gedanken und Gefühle kommen bei diesem Bild in Dir hoch?

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    Auch hier: Ich würde ersteres bejahen. Ich habe mich durch den Konflikt von meinem Mann entfernt den ich einst genug liebte um seinetwegen ganz weit weg von meiner Familie und Freunden zu ziehen, für die Option auf eine Zukunft mit ihm. Das Gefühl, dass er meine Bedürfnisse nicht ernst nimmt, hat die Liebe langsam gefressen. Ob sie noch da ist, verschüttet unter meiner Verletztheit und Kränkung, ist ungewiss. Das wird die Zeit zeigen.

    Klingt auch ein bisschen danach, dass Du für ihn ja so viel aufgegeben hast und er es nicht tut. Ich würde da durchaus auch mal hinschauen. Klar – mit der Kindesfrage kommt eine gegenseitige Abhängigkeit unvermeintlich in eine Beziehung, schon angefangen mit dem Kinderwunsch. Aber mir scheint, dass es nicht die einzige Abhängigkeit ist, die Du da für Dich aufstellst. Umgekehrt bist Du ja weggezogen und lässt Dich immer noch von der Meinung Deiner Familie beeinflussen. Natürlich ist das ein Entwicklungsprozess, aber auch das gehört einfach in Deine Vorstellung von Deinem Leben. Wovon und von wem willst Du Dich ab jetzt abhängig machen und worin und von wem nicht. Erst da macht eine Entscheidung bezüglich Deiner Ehe Sinn.

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    Ob ich einen Erzeuger suche? Ja, irgendwo schon. Ich möchte eine Familie und Kinder. Das geht nicht ohne Erzeuger. Wahllos bin ich sicherlich nicht in der Auswahl desselben, sonst wäre mein Mann nicht der einzige Freund den ich je hatte.

    Na sicher soll der potentielle Partner auch ein Erzeuger sein und so einen hättest Du gesucht. Natürlich könnte es sein – wie Du es schon geschrieben hast – dass dein Mann sich doch in 5 Jahren entscheidet, dass ihr Kinder habt. Nur – wie soll das ausschauen? Ist er denn ein potentiell guter Vater? Im Moment glaubst Du das ja gar nicht und auch, dass er gar kein Kind mit Dir will. Wie würdest Du Dich nach 5 zusätzlichen Jahren Bettelei fühlen, wenn er denn dann tatsächlich mal zustimmt ein Kind mit Dir zu haben? 5 Jahre zusätzlicher Kampf mit ihm um ein Kind? Was ist da noch übrig von den anderen Ebenen der Zweierbeziehung? Eigentlich hast Du Deine Entscheidung ja schon vor einem Jahr gefällt, nur Deinem Mann nicht mitgeteilt. Aber diese was-wäre-wenn-Fragen verschleiern meiner Ansicht nach auch den Blick. Es geht um jetzt und heute.

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    Lieber würde ich kinderlos bleiben, als meinem Kind das anzutun. Und lieber lebe ich unter finanziell schlechten Bedingungen als mit dem Gefühl, der Vater meiner Kinder hat diese nur mir zuliebe gekriegt.

    Ja, vor allem was ist mit dem Kind? Wie fühlst sich ein Kind, das vom Vater gar nicht gewollt war?

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    Ja, im Moment fühlt es sich so an. Ich weiß eben nur nicht ob es ist, weil ich ihn nichtmehr genug liebe, oder ob es ist, weil ich so verletzt und enttäuscht bin, dass ich es nur gerade nicht spüre.

    Wo ist der Unterschied? Liebe ist ja nicht nur ein Gefühl. Du liebst den neuen Mann auch, weil er liebevoll zu seinen Kindern ist. Du liebst Deinen Mann nicht, weil er keine Kinder will. Nur ein Miniaspekt, aus dem sich Deine Liebe zusammensetzt.

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    Ich weiß das die Hormone einiges überlagern können. Aber wie lange halten die an? Wie lange muss ich mich zwischen Kopf und Herz zerreißen bis ich mir sicher genug sein kann?

    Ja, ja, die Suche nach der vermeintlichen Sicherheit. ]:D Gewisse Dinge weißt Du nicht und musst die Entscheidung aufgrund der Dinge treffen, die Du weißt, also das, was Dich betrifft. Was macht Dir dabei Angst - auf Dich bezogen? Du warst mit Deinem Mann Jahre zusammen – also Zeit kann es nicht sein, die Dir Sicherheit gibt für eine Beziehung und deren Ziele gibt, oder?

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    Im Moment glaube ich nicht, das ich die Kraft dazu habe. Ich habe jetzt 3 Monate, zugegebenermaßen sehr halbherzig, versucht zu meinem Mann zurückzufinden, ohne Erfolg. Ich wüsste nicht was passieren muss damit ich nochmal Hoffnung schöpfe diesbezüglich.

    Vor allem, wenn Du es mit ihm unter einem Dach überhaupt nicht mehr aushällst.

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    Aber so ist es qualvoll gewesen. Das ständige hoffen, er würde doch noch soweit sein. Die Enttäuschung mit jeder gebuchten Fernreise, das es in diesem Jahr wohl wieder nicht soweit sein wird. Die Zerrissenheit zwischen Ansprechen des Themas (sonst heißt es später, ich hätte meine Bedürfnisse nicht klar genug ausgedrückt) und ruhen lassen (wenn er gestern kein Kind wollte, ist die Wahrscheinlichkeit, dass er heute eines will, relativ gering). Was hätte ich anders tun können? Wo habe ich versagt? Und ist es mein eigenes Problem, dass ich seinem "später" nicht mehr glauben kann? Würde er wirklich noch zum liebenden Vater meiner Kinder werden?

    Da würde ich auch mal reflektieren, warum ich mich an einer völlig unrealistischen Hoffnung "aufhänge" und mein Leben "anhalte". Versagt (wobei mir das Wort viel zu wertend ist) hast Du also, als Du angefangen hast Deine Bedürfnisse für einen anderen aufzugeben.

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    Alias, dann solltest du Dir und Deinem Mann zuliebe jetzt wirklich bald handeln und diese Quälerei für euch beide beenden. Das wäre nur fair. Finde ich wirklich schade weil ich glaube, dass man viel hätte retten können (früher). Aber so spielt das Leben.

    Aber wann? Ich sehe es immer noch nicht. Zu welchem Zeitpunkt hätten wir etwas retten können? An dem Punkt wo ich ihm die Pistole auf die Brust setze und sage: Entweder wir kriegen jetzt ein Kind oder ich gehe?


    An dem Punkt wo er mir zuliebe ein Kind kriegt das er nicht will?


    Ich sehe aktuell nicht wo hier etwas zu retten gewesen wäre.

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    nachdem du meine geschichte ja kennst: ich habe ja damals auch lange und immer wieder versucht, der ehe eine chance zu geben. und ja, auch bei mir war es irgendwie nicht aus vollem herzen (halbherzig trifft es nicht so ganz), weil meine liebe zu meinem jetzigen mann nicht wegzuleugnen war. und ja, wir hatten dann immer mal wieder phasen, in denen wir ein gutes team waren, den laden zusammen echt gut geschmissen haben und der sex auch nicht schlecht war...


    ... aber es war halt einfach dieses gefühl da: ich habe erfahren, wie sich echte leidenschaftliche liebe anfühlt, wie es sein kann, wenn es einfach nur mitten in herz und seele einschlägt - da kann ich mich auf dauer nicht mit einer netten freundschaftlichen team-beziehung zufrieden geben!

    Genau so empfinde ich es auch. Mein Mann und ich waren ein gutes Team, lange Zeit. Aber eben das. Eine freundschaftliche Team-Beziehung. Ich dachte das andere gäbe es nur im Film.


    Hat das bei euch gehalten? Empfindest du auch nach so vielen Jahren mit deinem jetzigen Mann noch diese Verbundenheit, diese leidenschaftliche Liebe?

    criecharlie

    Danke dir für deine Geschichte, sie macht mir Mut.


    An alle anderen: Bitte habt noch etwas Geduld mit meinen Antworten. Ich bin gerade sehr emotional und muss mich wieder sammeln.

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    Danke und offensichtlich braucht es hier immer wieder mal einen, der die Wahrheit ausspricht.


    [...]

    Genau das, was man braucht, wenn einem gerade das ganze Leben um die Ohren fliegt. Ich wünsche dir, niemals in so eine Situation zu kommen in der du dich so zerrissen fühlst wie ich. Eine moralische Bewertung meiner Situation hilft mir gerade nicht wirklich weiter.


    Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.


    Ich bin 30 und habe mit insgesamt 2 Männern geschlafen. Beide habe ich geliebt. Wenn das deine Definition von einer Schlampe ist, dann hast du eine ziemlich strenge Sichtweise. Die sei dir gelassen.