Zitat

    Na, nun bleibe bitte mal auf dem Teppich. Keine Aufregung.


    Es kann ja nun keine Lösung sein, sich von einer 16-Jährigen auf der Nase herumtanzen zu lassen.

    Es bringt hier nichts, zu streiten. Die TE ist ohnehin bereits verunsichert. Dennoch bleibe ich bei meinem Standpunkt, dass wer sich mit einem Partner zusammentut, der bereits die Elternrolle mit minderjährigen und noch jungen Teenagern innehat, sollte sich im Vorfeld ehrlich fragen, ob er/sie mit dem Komplettpaket einverstanden ist.


    Wer eine von außen unbelastete Verliebtheit und Partnerschaft (es werden dennoch mal Probleme in anderer Form auftauchen können), der sollte sich für jemand entscheiden, der nicht die in Verruf geratenen Altlasten der Vorgänger wie Ex oder gemeinsame Kinder in der Vita hat.


    Wobei ich im Gegensatz zu Dir viele positive Beispiele von Patchwork-Konstellationen kenne. Dort sind auch nicht gravierendere Probleme aufgetreten, wie sie mit dem eigenen Nachwuchs auch entstehen könnten. Ich denke, es hängt von der eigenen Einstellung vom Thema ab im Vorfeld, dann ist die Motivation mitunter eine andere.


    Snd die Erwachsenen untereinander entspannt im Umgang, sind es die Kinder die dieses Modell mit leben meist auch.


    Es ist nicht die Entfernung, die hier nicht stimmig ist, sondern die Unsicherheit der TE, die, was sie auch selbst zugibt, ihren neuen Partner möglichst uneingeschränkt für sich allein haben möchte.


    Sie sich der Vergangenheit am liebsten entledigen würde, damit sie ihr Glück noch intensiver genießen kann, eben uneingeschränkt bar jeder Erinnerung daran, dass ihr Partner die Ex-Frau und Tochter hat.


    Der Grund liegt, auch das gibt sie zu, in ihrer instabilen Bindung in der eigenen Ex-Beziehung, die sie lange Jahre ohne eigene Zufriedenheit gelebt hat. Sie zur emotionalen Abhängigkeit als Persönlichkeit/Beziehungspartnerin neigt und daraus ihre übergroßen Verlustängste resultieren.


    Das als Gesamtpaket kann in diese tiefe Verunsicherung führen, welche die Tochter ohne es selbst zu wissen, mittragen muss im Verhältnis zum Vater.