• Eigentumswohnung-kann es auch beiden Ehepartner gehören?

    Ich hab mal ne Frage,,und zwar bin ich jetzt seit 3 Jahren verhreiratet und habe ein Sohn. Vor unserer Ehe hat mein Mann eine Eigentumswohnung gekauft, die er immer noch abbezahlen muss. Bis jetzt habe ich mir keine Gedanken darüber gemacht, was passieren kann, wenn wir uns irgendwann trennen sollten. Habe ich dann kein Anspruch auf das Vermögen.? Im…
  • 31 Antworten

    @ TE:

    Sag mal, willst Du dich von Deinem Mann trennen?


    Aaaaalso:


    Erstmal ist es so. Die Eigenheimzulage wird nicht pro Person gezahlt, sondern pro Objekt. Nur für die Kinder gibt es einen bestimmten Betrag pro Kind. D.h.


    Deshalb stimmt das hier nicht:

    Zitat

    Also, ich bekomme keine Eigenheimzulage. Mein Mann und mein Sohn schon.

    So. das dazu.


    Und dann:


    Dein Mann hatte die Wohnung schon vor eurer Ehe. Hat also die Schulden allein aufgenommen, sie laufen nur auf seinen Namen. Wenn ihr euch trennt dann laufen die Schulden immer noch auf seinen Namen und er zahlt sie weiter.


    In einer Mietwohnung müsstest Du ja nun auch Miete bezahlen. Ich verstehe jetzt das Problem nicht so ganz.


    Es wäre doch wohl mehr als ungerecht wenn er vorher und nachher allein zahlt und zu allem auch noch Dich zur Hälfte auszahlen müsste. :|N

    Nachtrag:


    Er kann Dich natürlich auch jetzt noch zur Hälfte als Eigentümerin eintragen. Dann würde ich Dich aber auch an seiner Stelle mit in den Hypothekenvertrag aufnehmen. Ob Du dich dann im Falle einer Trennung besser stellst...............:-/

    Zitat

    Es wäre doch wohl mehr als ungerecht wenn er vorher und nachher allein zahlt und zu allem auch noch Dich zur Hälfte auszahlen müsste

    Da gibts noch mehr, die das denken :-/ Ich habe eine Bekannte, die mit nix in die Ehe ging, außer mit 2 Kindern von zwei verschiedenen Vätern. Ihr 3. Mann hat extra seine Eigentumswohnung verkauft und für die neue Familie ein riesiges Haus gekauft. Jetzt hat sie sich getrennt und sie meint ihr stünde die Hälfte vom Haus zu :-o:|N

    Zitat

    Er kann Dich natürlich auch jetzt noch zur Hälfte als Eigentümerin eintragen.

    Lotte, das ändert aber nichts am Zugewinnausgleich.

    Ich mag solche Menschen einfach nicht.


    Mich würde interessieren was passiert wenn diese Menschen nicht einfach nur die Hälfte (Haus....Wohnung) bekommen sondern auch die Hälfte Schulden. ;-D


    Dann sieht das sicher anders aus.

    Zitat

    Lotte, das ändert aber nichts am Zugewinnausgleich.

    Natürlich nicht, aber er könnte sie dann auch bei der Hausbank mit in die Hypothek aufnehmen. Wenn dann auch mit allem drum und dran. *find*

    Kestra

    Zitat

    Beispiel: Angenommen die Wohnung war am Anfang der Ehe 100.000,-- EURO wert und am Ende 120.000,--, dann sind 20.000,-- EURO der sog. Zugewinn, die Hälfte - also 10.000,-- EURO - würden ihr gehören (Ausgleich), der Mann müßte dieses Geld an sie auszahlen.

    Wandeln wir doch einfach mal dein Beispiel ab: Wert der Wohnung am Anfang der Ehe TEUR 100, Hypothekenschulden: TEUR 80. Wert der Wohnung am Ende der Ehe TEUR 100, Hypothekenschulden: TEUR 0. Zugewinn somit TEUR 80, wovon TEUR 40 dann über den Ausgleich ihr gehören würden. Oder sehe ich das falsch? ???

    Wobei die ETW dann aber nach wie vor ihm alleine gehört, da nur er im Grundbuch eingetragen ist. Aber sie hätte einen Ausgleichsanspruch in der aufgezeigten Höhe.

    @ Tortola

    Deine Rechung müßte stimmen, mit dem Schuldenabzug kenne ich mich nicht so genau aus.


    Hier steht was dazu


    http://www.ra-kassing.de/familie/scheidun/guetrrec/zugwausg/anfverm.htm


    Soweit ich weiß soll da aber was geändert werden im Zugewinn.

    Was die Wohnung angeht:


    Hier zählt einzig und alleine das Grundbuch. Ist nur er eingetragen, gehört sie ihm und sonnst niemanden. Sie müsste entweder als Mitbesitzerin, Belastung (als Kreditgeber) oder mit Wohnrecht eingetragen sein, damit sie Ansprüche stellen kann. Sonnst schaut sie durch die Finger, ganz egal was sie gezahlt hat. Sie kann höchstens im zivilrechtlichem Wege versuchen Forderungen zu stellen. Sonst nichts.


    Gruß


    qwerty

    Zitat

    Sie kann höchstens im zivilrechtlichem Wege versuchen Forderungen zu stellen.

    Das liefe im Rahmen eines Scheidungsverfahrens ganz normal über das Familiengericht.

    Zitat

    Wandeln wir doch einfach mal dein Beispiel ab: Wert der Wohnung am Anfang der Ehe TEUR 100, Hypothekenschulden: TEUR 80. Wert der Wohnung am Ende der Ehe TEUR 100, Hypothekenschulden: TEUR 0. Zugewinn somit TEUR 80, wovon TEUR 40 dann über den Ausgleich ihr gehören würden. Oder sehe ich das falsch? ???

    Das meinte ich eben auch.. Klar, die Wohnung gehoert noch ihm, aber ist halt die Frage, ob er noch 40'000 Euro zusaetzlich zu der Wohnung hat, die er ihr Auszahlen kann :-/

    Zitat

    aber ist halt die Frage, ob er noch 40'000 Euro zusaetzlich zu der Wohnung hat, die er ihr Auszahlen kann :-/

    Ob er das Geld tatsächlich hat oder nicht spielt keine Rolle Flip_Flop :-/ Genau aus diesem Grund müssen viele Häuser nach einer Scheidung verkauft werden.