Hallo Holi! :)_

    Zitat

    Keine Ahnung, warum das so ist, denn in den Terminen versuche ich, soweit es geht mich zusammenzureißen.

    Warum? Es ist wichtig, dass gesehen wird, wie am Ende und alleine gelassen Du wirklich bist.


    Nur dann kann Dir die passende Hilfe von Außen zu Teil werden.


    :)*




    Wie oft hat er Dich mittlerweile schon durch- /ausschlafen lassen? Wie oft Dir die Kinder abgenommen bzw. mit ihnen was unternommen?


    Hat er seinen Worten Taten folgen lassen?

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    Ihr fragt, ob ich glaube, dass er langfristig was ändern kann. Nein, das glaube ich nicht.

    Okay. Und willst Du im Angesicht dieses Wissens bei/mit ihm als Partner und als Vater Deiner Kinder bleiben?

    Ich bezweifle auch einen nachhaltigen Sinneswandel bei ihrem Mann. Vielmehr gehe ich davon aus, dass seine Bereitschaft, sich zu ändern, keiner echten Einsicht entspringt, sondern vielmehr der Tatsache, dass ihm der Arsch auf Grundeis geht, da sie mit der Trennung ernst zu machen droht.


    Natürlich würde ich ihr eine Änderung der Gesamtsituation wünschen. Sollte sich diese Änderung allerdings nicht innerhalb eines vertretbaren Zeitrahmens vollziehen, sollte man aber um seiner selbst Willen den Schlussstrich ziehen und sich nicht immer wieder mit leeren Versprechungen ködern lassen.

    Zitat

    So wie es sexuell läuft, da bin ich genauso wenn nicht noch mehr dran schuld, als er. Eigentlich hat er keine Schuld. Ich könnte nein sagen und ich könnte Vorkehrungen treffen.

    Das hast du aber mal ganz anders beschrieben, mit dich verweigern, sagen, dass du keine Lust hast, nein sagen....


    Ich möchte nicht drauf rumreiten, aber kann es sein, dass du es dir jetzt schön redest?

    Mach dir mal klar was du schon alles geschafft und überlebt und gemeistert hast, Holli. Was auch immer kommt, du hast die Hölle eh schon gesehen und überlebt, du wirst den Rest auch hinbekommen. :)_ :)_ :)_

    Jetzt gerade, also jetzt in diesem Moment habe ich wirklich große Angst davor. Mir geht es körperlich seit einigen Tagen nicht gut. Und dann habe ich doch Angst davor. Was mache ich denn, wenn ich mal krank bin? Oder wenn was mit mir ist? Klar ist er da und ich glaube auch nicht, dass es eine "hässliche" Trennung sein würde. Wir reden ja jetzt auch noch normal und streiten uns nicht. Gerade deswegen, bin ich vielleicht auch so hin und hergerissen.

    Informier dich in Ruhe. Wenn du krank bist kannst duch krankschreiben lassen und dann bekommst du eine Haushaltshilfe. Es gibt auch öfter etwas von der Caritas oder so, bei uns heißen die Familienhelferinnen. Die kommen in solchen Situationen auch.


    Und frag dich mal: Was machst du denn gerade wenn du krank bist? Meldet er sich dann auch der Arbeit ab oder kämpfst du dich am Ende doch alleine durch?

    Er ist ja selbstständig, was wirklich ein Punkt ist, den man hier nicht einfach vom Tisch fallen lassen kann. Aber trotzdem, natürlich zieh ich mich da alleine immer wieder raus. Gerade merke ich es doller, als sonst. Gestern stand ich auf einem Parkplatz und konnte eine dreiviertel Stunde nicht weiterfahren, weil sich alles drehte.


    Dafür bin ich aber auch bei den ganzen Beratungsstellen, um irgendwie den Stress loszuwerden.

    Aber es geht d anicht nur darum mal alles rauszulassen sondern auch darum die Situation nachhaltig zu ändern. Ich weiß nicht wie du so bist, aber ich hab den Eindruck, du bist eher die Art Person, die zwar sagt, dass es ihr schlecht geht, aber im entscheidenden Moment dann einfach doch aufsteht und macht.

    Mal eine andere Frage.... hast aDu keine Familie..... keine Freunde? Kein soziales Netz das Dich auffängt wenn Du als Alleinerziehende mal krank bist und zeitweilig mal etwas Hilfe brauchst?


    Ich finde es furchtbar sich nur noch an einen Mann zu klammern weil man Angst hat allein zu sein. Kinder hin oder her. Wir leben nicht mehr im Mittelalter. Unser Staat mag Grund liefern zu meckern. Aber wer sich kümmert fällt nicht durchs Netz. Außerdem steht euch finanzielle Unterstützung des Vaters Deiner Kinder zu.

    Hallo Holli,


    schön, dass dir die Beratung anscheinend geholfen hat. Was ich dir noch ans Herz legen möchte: Hast du schon mal überlegt eine Selbsthilfegruppe mit ähnlich betroffenen Eltern zu suchen? Ich denke, die meisten können hier gar nicht verstehen, wie es ist, wenn man ein krankes Kind mit unklarer Diagnose hat. Welche Auswirkungen das auf Alltag, Beziehung und einen selbst hat. Ich fand da Monikas Beiträge in dem anderen Faden immer hilfreich, weil sie deine Worte häufig in einem anderen Licht betrachtet hat.


    Am besten fragst du mal bei euren Ärzten nach oder in einschlägigen Foren, wo es solche Gruppen gibt. Der Austausch in diesen Gruppen kann dir sicher zeigen, welche Erfahrungen andere Mütter in so einer Situation machen und mit welchen Hürden sie im Alltag kämpfen.

    Hallo Gato. Ich bin in einigen Foren angemeldet, die sich damit beschäftigen. Und auch im Kindergarten gibt es ja einige Eltern, die sich damit auseinandersetzen müssen. Aber irgendwie finde ich dort nicht den Anschluss. Und ehrlich gesagt, möchte ich auch nicht immer wieder darüber reden, wie er sich entwickelt usw. Aber, vielleicht kommt ja dieser Schritt noch, dass ich merke, dass es mir hilft.