Er kann liebevoll sein, einem zuhören und ein anregenden Gespräch führen. Aber zur zeit nicht mit mir. Er schweigt die meiste Zeit und ignoriert mich. Er hat mich das letzte mal vor Wochen von sich aus in den Arm genommen oder geküsst. Aber Sex hat er trotzdem eingefordert. Und zwar so, wie er es wollte. Er triggert mich mit seiner herrischen und kühlen Art. Der Schlafmangel tut sein übriges, so dass ich mit der Situation nicht zurechtkomme.

    Zitat

    Vielleicht würde es euch helfen, wenn ihr für das Wochenende bewusst eine gemeinsame Aktivität plaen würdet, einen Spaziergang , zusammen auf den Spielplatz , einen Ausflug ins Grüne...

    Vielleicht würde es helfen, mal genau zu lesen, was die TE bisher geschrieben hat? ":/

    @ Holli:

    Nix wie weg, jeden Tag, den du noch länger bleibst, wirst du später noch bitter bereuen!

    Zitat

    Sorry, aber wenn er das ernsthaft als Eskapaden bezeichnet und ER von Trennung spricht, würde ich am Montag während er arbeitet seine Sachen vor die Tür schmeißen und das Schloss wechseln.


    blucapart

    Das ist bei einer Familie rechtlich nicht erlaubt. Der Mann, egal wie mies, hat ein Recht auf die Wohnung.


    Er dürfte dann mit Gewalt rein.

    @ TE

    Ich würde mich von diesem Mann trennen. Da ist doch echt nichts mehr. Er ist der Schuldige und wirft Dir Eskapaden vor. Da geht einem doch die Hutschnur hoch. Diese Typ ist weder beziehungsfähig noch familienfähig.

    So schlimm ist es nun auch nicht und ich muss auch wirklich bedenken, wie ich vorgehe. Mein Sohn hat große Schwierigkeiten in neuen Umgebungen und Abläufen. Das muss wirklich bedacht sein und vorher möchte ich mit meinem Mann reden, dass es so nicht weiter gehen kann.

    Stehst Du mit Beratungsstellen bezüglich Deines Sohnes in Kontakt? Eventuell können die Dir eine gute Familienberatung empfehlen oder möglicherweise sogar selbst anbieten?! Da würde ich zeitgleich die Fühler ausstrecken und mich nach Angeboten erkundigen...


    Es klingt so als wäre es gut, wenn Du schon einen " Plan" hättest wenn Du das Gespräch mit Deinem Mann suchst. Das kommt vielleicht seiner sonst planerischen Art entgegen.

    Liebe Holli, ich bin traurig, dass es mit deinem Mann immer schlimmer wird in dieser schwierigen Zeit. Du machst das so toll und bekommst doch nur noch mehr Steine in den Weg gelegt.


    Ich kann nicht beurteilen, warum er so ist und ob ihr das wieder hinbekommt, aber eine Trennung scheint zumindest nicht unrealistisch, wenn er so wenig gesprächsbereit ist. Wichtig finde ich jetzt, dass du dich wenigstens für den Fall einer Trennung vorbereitest und sie dich nicht völlig überrascht. Also Fragen klären wie


    - wo bekommst du Hilfe und in welcher Form,


    - welche Schritte solltest du unternehmen um deine Rechte zu wahren,


    - was brauchst du in der ersten Zeit nach einer Trennung und wie kannst du das sicherstellen


    Es gibt sicher noch einige Punkte mehr, vielleicht kann dir die Beratungsstelle, auch bei der Beantwortung, behilflich sein. Ansonsten sollen sie dir helfen, die passenden Ansprechpartner zu finden.


    So wie du deinen Mann beschreibst, kann ich mir vorstellen, dass er im Fall einer Trennung zu miesen Mitteln greifen und dir viele Vorwürfe machen wird. Um dafür gewappnet zu sein, solltest du dich darauf einstellen und Vorsorge treffen, soweit es möglich ist. Ich hoffe, dass es nicht so weit kommt, aber du solltest dir das bewusst machen. @:)

    Ich würde mich bei einem Fachanwalt für Familienrecht beraten lassen. Zum einen wegen der Wohnsituation, zum anderen wegen der medizinischen Behandlung deines Sohnes und natürlich auch, was dir ggfs. an Geld zusteht.


    Dann bist du für ein Gespräch besser gewappnet und dich kann das ein oder andere nicht mehr so umhauen.

    Wow, erst mal Hut ab vor dem was du alles leistest. Ich wäre schon zusammen gebrochen.


    Habe in deinem anderen Thread hin und wieder mal mit gelesen und bin entsetzt was du über deinen Mann schreibst. Ich habe einge "junge" Väter im Bekanntenkreis und alle sind total vernarrt in Ihre Kinder. Sie unternehmen Ausflüge mit den Kids, kümmern sich wenn die Frau unterwegs ist und kommen auch mal übermüdet zur Arbeit weil Sie mal die Nachtschicht übernommen haben.


    Für mich liest es sich so als hätte dein Mann schon mit euch "abgeschlossen" und distanziert sich nun immer weiter. Außer Paartherapie oder Trennung fällt mir da nicht viel ein.


    Aber es spricht auch nicht gerade für Ihn als Mensch wenn er euch in so einer schweren Zeit im Stich lässt. Wie kann denn ausschlafen und am PC sitzen wichtiger sein als Zeit mit der Familie zu verbringen? Das sagt doch schon alles.

    @ Seven.of.Nine

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    Vielleicht würde es helfen, mal genau zu lesen, was die TE bisher geschrieben hat? ":/

    ich habe den anderen Faden von der TE seit langem verfolgt und auch genau gelesen, was sie geschrieben hat und wie schwierig es mit ihrem Sohn ist.


    Gerade deswegen habe ich das mit Bedacht absichtlich so geschrieben:

    Zitat

    Vielleicht würde es euch helfen, wenn ihr für das Wochenende bewusst eine gemeinsame Aktivität plaen würdet, einen Spaziergang , zusammen auf den Spielplatz , einen Ausflug ins Grüne...

    Denn ich denke, wenn man mal etwas gemeinsam macht, einen Spaziergang , einen Spielplatzbesuch, dann kann da Gemeinsamkeit wachsen, wieder entstehen.


    Außerdem wäre das eine Möglichkeit den Vater unauffällig auch mal an seine Kinder heranzuführen ;-)


    Bei zwei Erwachsenen mit den Kindern gemeinsam , muss es doch nicht unbedingt Stress sein, auch wenn der grössere Junge eben schwierig ist.... auf einer großen Wiese mit Picknickdecke und Ball (und vielleicht auch die geliebten Autos des Jungen mit dabei), .....


    Irgendwas gemeinsames am WE und bewusst etwas anderes als der Wochenalltag, das würde ich mal ausprobieren und dem Mann vorschlagen...

    Ich habe ihn gestern angesprochen, nachdem er den ganzen Tag nicht mit mir geredet hat. Er sagte, er könnte mein Verhalten nicht mehr verstehen und wenn ich doch so müde wäre, warum würde ich dann meinem Schwager helfen. Und schließlich hätte ja das Kind nach mir gerufen. Ich dachte erst, dass dieses Gespräch wirklich etwas bringt und wir zumindest versuchen auf einer Wellenlänge wieder anzukommen. Ich weiß auch, dass sowas Zeit braucht. Viel Zeit. Wir sind natürlich aber auch in einer absolut ungünstigen Ausgangssituation. Wir verbringen am Tag keine Zeit zusammen, sind selten mal für uns und somit auch ständig unter stressbedingten Dauerfeuer. Der Neurologe hatte uns ja empfohlen, unseren Sohn mal in die Kurzzeitpflege zu geben und einfach mal ein Wochenende weg zu fahren. Noch mehr würde er uns empfehlen, etwas länger wegzufahren.


    So ist es gerade zum Scheitern verurteilt. Er sieht nicht ein, dass unser Sohn krank ist und sträubt sich daher gegen alle Hilfen. Und ich bin die, die vielleicht etwas näher an der Realität ist und stehe damit alleine da. Ich glaube echt, dass er nicht sieht was er da tut. Aber trotz des Gesprächs von Gestern bin ich dann heute Morgen mit Grippe aufgestanden, während er noch schläft.