Danke für deine Antwort. Ich hoffe, dass ich das hier jetzt wirklich so als Plattform nutzen kann. Der Große macht gerade sprachlich zum Glück Fortschritte. Vielleicht tritt damit eine mögliche Erkrankung doch wieder in den Hintergrund und er entwickelt sich normal.


    Ich war damals auch 22 als er auf die Welt kam. Hatte von Anfang an sehr hohe Ansprüche an mich. Schon als ich aus dem Krankenhaus kam, und er drei Tage alt war, habe ich stillend wieder angefangen zu arbeiten. Das habe ich tag täglich ausgehalten, bis er ungefähr 6 Monate alt war. Damals hatte er schon "krasse" Schlafzeiten. Essen war nichts sein, stillen aber auch nicht unbedingt und so kämpfte wir uns durch.


    Ich glaube, das nicht schlafen, summierte sich über die Zeit hinweg und stapelte sich bis heute an. Heute morgen ging es mir garnicht gut. Ich bin einfach liegen geblieben, habe das Schimpfen von meinem Mann überhört und einfach geschlafen.


    Mein Kreislauf macht heute nicht mit. Und obwohl ich mehr geschlafen habe, geht es mir noch immer nicht so dolle.

    So Phasen kenne ich auch sehr gut Holi. Meine sind auch sehr eng aufeinander geborgen. Mit nächtlichem Stillen, einschließlich der Tagesaufgaben musste man lernen effektiv zu schlafen, um irgendwie über Tag "funktionieren" zu können.


    Ich empfehle Dir nochmals die Bachblüten-Unfall-Tropfen. Diese haben mir damals über harte "Durststrecken", wie Du die gerade erlebst besser zu überstehen. Sie sind pflanzlich und schaden deshalb weder dem Kreislauf, noch der Psyche. Helfen aber leichter einzuschlafen und innerlich abzuschalten. Achte bitte auf Dich im Sinne der Gesundheit, denn das kann niemand anderer als Deine Person übernehmen.

    Nun, erstmal nichts, da alle davon ausgehen, dass der Vater die Kinder versorgen wird. Vollzeit oder etwas entsprechendes oragnisiert. Bisher hätte ich gedacht das deine Schwiegermutter dann eingespannt werden würde, aber die ist ja nun raus. Was glaubst du was dein Mann als nächstes machen würde?

    Vermutlich, würde ich auch annehmen, und sich dann wundern weshalb die Personen rasend schnell kündigen, weil niemand sich, zu keinem Gehalt der Welt, deinen Job alleine antut. Also vermutlich mehrere Personen am Ende. Und solange die Kinder da entsprechend versorgt wären, würde da auch weiter nichts passieren. In Sachen Diagnostik würde sich vermutlich erstmal gar nichts mehr regeln und es käme da halt schon drauf an wie die Kinder darauf ansprechen.

    Hast du denn eine vertraute Person, Freundin etc. die du bitten könntest wenigsten hinzuschauen, wie es den Kindern geht, falls du (was ich nicht hoffe, dass es eintritt) zusammen brichst , ins KH kommst oder so etwas.


    Dass diese Person wenigsten Behörden etc. informieren könnte, dass es da einen besonderen Bedarf gibt hin zu schauen.


    Und wahrscheinlch würde deine Schwiegermutter ihrem Sohn in einer Notsituation doch helfen.


    Ganz zur Not gäbe es natürlich sowas wie vorübergehende Inobhut Nahme, wenn sich dein Mann nicht kümmert.


    Kinder werden da liebevoll betreut (ist mit früher ins Heim kommen gar nicht mehr zu vergleichen). Ich wohne neben so einem Haus, wo ca 10 Kinder betreut werden, aus unterschiedlichsten Gründen (Mütter im KH; Mütter alkoholabhängig etc. )....und kann nur sagen, liebevolle Betreuer und ein weitestgehend normales Leben der Kinder (spielen im Garten, Kindergarten, Schule, zusammen sitzen und spielen im Wohnzimmer, ....)


    Also sorge dich da nicht unnötig, es gibt für die Kinde vorübergehend immer eine Lösung... nur hingucken muss jemand und notfalls Fremdbetreuung veranlassen. (ev. sprichst du mal mit dem Jugenamt, wenn du keine Vertraute hast ":/ )