Zitat

    Was für Umstände meinst du denn? Was ist wenn der Ausfall...sagen wir...sehr lange wäre? Würde man da wirklich eher eine Pflegefamilie in Betracht ziehen, als ihm innerhalb der Familie zu unterstützen?

    Na ja, das hängt immer so stark vom Amt, deren momentanen Kapazitäten und auch der Kooperationsbereitschaft deines Umfeldes ab, da kann man hier nichts dazu sagen.


    Holi, du musst schlafen. Alle Therapie und Medikamente, so segensreich sie auch sein können, können helfen wenn du nicht schläfst. Bitte bitte sieh zu das jemand kommt und dir unter die Arme greift.


    Vergiss den Scheiß von wegen "als Mutter dürfte ich sowas nicht denken" und so. Man darf auch als Mutter am Ende sein und sich da ERNST NEHMEN. Und Suizidgedanken sind verdammt ernste Probleme, gerade wenn sie ständig sind. Medikamente lösen die Probleme nicht, geben aber Kraft, aber natürlich nur, wenn der Körper nicht total hin ist. Bleib Morgens liegen, gleich Morgen. Schließ die Tür ab und häng nen Zettel dran, er ist bis mindestens 10 Uhr dran. Und natürlich redet man Probleme nicht einfach weg, aber man macht da mehr als Pro und Contra listen, also in der Therapie, in der Beratung bleibt vremutlich zu kaum mehr raum.

    Das wünsche ich dir! Es könnten aber auch Handlungsimpulse dazukommen. Ich möchte dir raten, dich vorzubereiten. Nofallkontakt, wie zb Telefonseelsorge, Notfallmedikament, geben die meisten Psychiater gerne zusätzlich zum Basismedikament.


    Grad in deinem Fall mit dem Schlafmangel könnte eine Psychiaterkonsultation sinnvoll sein, kann auch die Zeit bis zu einem Therapieplatz überbrücken. Wäre doch schön, wenn man dir da ein bisschen mehr Lebensqualität geben könnte.

    Zitat

    Holli, das kommt mir grade wirklich so vor, als würdest du deinen Abschied vorbereiten. Hast du starke Suizidgedanken?

    Den Gedanken hatte ich auch...


    Holli, in Deiner Überlastungssituation ist das nicht unnormal... aber es hilft niemandem und es gibt Lösungen!


    Das Jugendamt schaut nicht automatisch. Aber es könnte hilfreich sein, sich dort Hilfe zu holen. Denn die sind nicht nur die "Bösen", sondern können echt entlasten. Hilfestellung bieten. Leider ist es ein Schritt, den DU gehen musst.


    Und zur Sicherheit: http://www.telefonseelsorge.de/

    Wieso würdest du den Arzt anlügen? Du kannst das schon, also hingehen und was sagen, niemand zwingt dich zu relativieren, nur deine eigene Meise. Geh hin und bitte um Hilfe, du wärest nicht die erste die sich und die Kinder gleich mit im Affekt umbringt. Sag du brauchst eine Haushaltshilfe die nachts mal übernimmt. Das gibt es dann für dich, ohne Diagnose für den Großen.

    Zitat

    Ich kann nicht einfach zu einem Arzt gehen, und sagen: "Helfen sie mir, oder ich fahre gegen einen Baum!" Dann fragt er mich, wie schlimm es wirklich ist und ich sage "Ach es geht schon!"...

    Doch, das kannst Du! Und das Zurückrudern nach der offenen Aussage ist auch eher typisch als ungewöhnlich. Es überhaupt auszusprechen ist der wichtigste Schritt! Nur so können andere einscätzen, wie es Dir geht ud welche Hilfe angemessen wäre. Du siehst vor lauter Funktionierenmüssen und Schwierigkeiten kaum noch Optionen; es gibt kaum mehr als "Baum" vs. "weitermachen". Aber es gibt Wege dazwischen. Die man selber nicht sieht.


    Geh' zum Arzt oder in eine Notaufnahme und sage genau das, was Du gerade geschrieben hast. Tu es selber aktiv, denn dann hast DU es in der Hand.


    ES gibt Wege und Möglichkeiten, nur findet man sie nicht immer allein und auch nicht, wenn man immer Stärke zeigen will.

    Das ist beim Psychiater, der da ganz anders ausgebildet ist als der Hausarzt vielleicht etwas anderes.


    Versuch es doch. Das ist zwar ein weiterer Termin, der organisiert werden muss, vielleicht aber ein für dich hilfreicher, der auch sofort und nicht erst nach monatelangem Warten etwas verändern könnte.

    Zitat

    Ich würde meinen Kindern nie etwas antun. Nie, wirklich nie.

    Sagst du heute, aber die Spirale in der du dich da bewegst, die geht noch ein ganzes Stück runter und irgendwann, da schleichen sich die Gedanken ein wieviel besser sie es doch tot haben, als ohne dich im Heim. Die Eltern dieser Kinder nehmen ihre Kinder nicht aus Wut mit, sondern aus einer riesen Liebe heraus und aus diesem totalen Tunnelblick heraus den du gerade entwickelst.


    Notaufnahme, wieso sollten die lachen? Ich würde sagen wenn du da hinkommst, mit den Gedanken, kommst du erstmal ein paar Tage in die Krisenintervention und kannst dich ausschlafen und dann mit jemandem reden über die Wege die du nun gehen könntest. Dann siehst du auch gleich wie dein Mann sowas dann regelt.

    Die sind da nicht genervt, die sind auch für Suizidprophylaxe geschult.


    Hat die Klinik eine angegliederte Psychiatrie, so wird der diensthabende Psychiater gerufen und der spricht mit dir, checkt natürlich deine Selbstgefährdung ab. Und sollte er zu dem Schluss kommen, dass du absprachefähig bist, wird er dich höchstwahrscheinlich mit einem Nitfallmedikament nach hause entlassen. Wenn nicht, dann wohl erstmal uber nacht stationär zur Beobachtung aufnehmen.

    Hab bis jetzt nur mitgelesen......

    Zitat

    Ich würde meinen Kindern nie etwas antun. Nie, wirklich nie

    Wenn du dir was antust, ist es grausam für die Kinder. Ohne Mutter aufwachsen...... Bei einer Pflegefamilie, weil der Vater nicht zurecht kommt?


    Bitte suche dir so schnell wie möglich Hilfe!


    Am liebsten würde ich mal schnell herkommen und dir mal ein paar Tage Ruhe verschaffen! Damit du mal wieder ein paar klare Gedanken fassen kannst! Es ist schrecklich unfähig vorm Handy zu sitzen und nicht helfen zu können.