Ach Holi, bitte geh ins Krankenhaus. Schlafen ist genauso wie essen und trinken ein Grundbedürnis, man kann einfach nicht mit zu wenig leben. Niemand kann das, ehrlich. Es ist Wochenende, dein Mann hat morgen noch Zeit was zu organisisern und morgen wird er ja wohl schaffen. Außerdem glaube ich auch, dass deine Schwiegermutter dann doch kommt.

    Wäre eine Mutter-Kind-Kur für dich nicht mal ein "Aufatmen"? Ein paar Wochen unter professioneller Hilfe zumindest einen Teil deiner Verantwortung abgeben/teilen? Dich mal aus deinem Alltag rausziehen? Schau dir diese Links mal an.


    https://www.muettergenesungswerk.de/online-kurtest-machen.html


    http://www.mutter-kind.de/Voraussetzungen.aspx

    @ :) :)*

    Zitat

    Ich möchte einfach nicht mehr mein ganzes Leben nur kämpfen. Nie sah es bisher anders aus. Wie soll man es dann noch wollen? Ich liebe meine Kinder, mehr als alles andere. Aber sie haben es nicht verdient, da mit reingezogen zu werden.

    Leben ist immer irgendwo Kampf. Mal mehr, mal weniger - und bei einigen Menschen häufen sich die Belastungen. Es ist nicht fair, aber es ist so. Und es ist okay, das einfach mal zu beklagen zu hadern. Wenn man danach wieder aufsteht und weitermacht.


    Und was Deine Kinder angeht:


    Die ziehst Du so oder so mit rein. Und mal einen drastischen Aspekt erwähnend: Wenn Du Dich der Situation durch Suizid entziehst weil Du denkst, dass es dann besser wäre: Im schlimmsten Fall denken Deine Kinder bzw. der Große dann eines Tages, dass ER Schuld hat. Weil ER die Belastung war.


    Du musst jetzt leider noch durchhalten. Wie viel Hilfe Du bekommst, bestimmen nicht nur Ämter. Behörden, Krankenkassen. Sondern auch DU. Indem DU offen sprichst. So, wie Du es HIER tust. Das wahre Ausmaß schilderst. Du wirst Hilfe bekommen; es wird sich ggf. alles ein wenig einspielen und finden müssen. Aber: REDE. OFFEN. Du musst nicht die Supermutter spielen, die alles wuppt und den nicht präsenten Kerl auch noch mit durchzieht und mit erzieht. Du darfst und sollst sagen "Ich kann nicht mehr." Passende Hilfe gibt es nur bei absoluter Offenheit. Nicht, wenn man die Fassade noch wahrt.


    Kämpfen kann kraftraubend und wenig zielführend sein, wenn man alleine strampelt. Kämpfen kann aber auch bedeuten, MIT Hilfe die Belastungen zu meistern, die leider da sind. Die werden teilweise vielleicht auch bleiben, aber man muss nicht daran zu Grunde gehen.


    Und bzgl. Schlafentzuug ist eine Foltermethode: Absolute Ungewissheit auch...