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    Was mir hier bei einigen Beiträgen fehlt ist die Sicht darauf wie B mit seinem Fremdgehen umgeht. Wurde von Morwena recht klar beschrieben

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    man kann bestimmt sagen, dass A Person B als kaltschnäuzig wahrnimmt

    Nun, nicht mal das kann man mit Sicherheit sagen. Wir wissen nur, was A Morwena erzählt hat. A kann es ja auch so darstellen, dass sie selbst besser dabei weg kommt. Anders gesagt: A hätte schon ein Interesse daran, B als kaltschnauzig darzustellen.

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    Es kann auch sein, dass er vor A nur so getan hat als wäre das für ihn alles so in Ordnung um sich selbst das Ganze schön zu reden.

    Ja, und das gleiche gilt für A und Morwena. Wenn die Geschichte, die A erzählt hat denn überhaupt stimmt.

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    Es kann auch sein, dass er vor A nur so getan hat als wäre das für ihn alles so in Ordnung um sich selbst das Ganze schön zu reden.

    Ja, und das gleiche gilt für A und Morwena. Wenn die Geschichte, die A erzählt hat denn überhaupt stimmt.

    Und genauso kann es sein, dass ich in Wirklichkeit nicht 32 Jahre alt und weiblich bin, sondern ein 69 Jahre alter Mann, dem im Altenheim langweilig ist und sich hier was ausdenkt. Oder ein 14-jähriges Mädel, das keinen Bock auf Hausaufgaben hat und stattdessen gerne Leute in einem Forum nervt. %-| Was ich sagen will: Klar, vielleicht hat B sich verstellt. Klar, vielleicht hat A sich mir gegenüber verstellt oder denkt sich irgendwas aus. Aber genau, wie A und ich nur durch Text kommunizieren, kommuniziere auch ich hier nur durch Text. Alles, was hier geschrieben wird, ist immer subjektiv. Aber wenn es jetzt schon so weit geht, dass hier grundsätzlich angezweifelt wird, wie Bs Verhalten angekommen ist und was A mir generell erzählt, dann sollte man auch anzweifeln, was ich und dann auch alle anderen hier erzählen und dann könnten wir das Forum auch dicht machen. Ich wollte hier im Grunde "nur" eine Diskussion um das grundsätzliche Thema. Gerne auch komplett losgelöst vom eigentlichen Fall. Das ganze aber in eine "Das ist doch bestimmt an irgendeinem Punkt ein irgendwie gearteter Fake"-Sache zu verwandeln hat irgendwie keinerlei Wert.


    Klar kann ich nicht meine Hand für A ins Feuer legen. Wir haben uns einmal Fotos von einander per Mail geschickt, aber die können von ihrer Seite auch von irgendwem anders oder von Google sein. Weiß ichs? Nö. Aber meine Güte... wenn man hinter allem und jedem nur Verarsche und Verstellen vermutet, dann braucht man generell keine Kontakte mehr zu pflegen. Zumindest ein gewisses (Vorschuss-/Grund-)Vertrauen ist doch der Anfang jeder irgendwie gearteten Beziehung. Und A kann B nicht in den Kopf schauen, ich kann das, was A sagt, nichtmal an irgendwelcher Mimik oder einem Tonfall bewerten. So ist es halt. Und wenn euch das stört - was ich sogar irgendwo verstehen kann - dann seht es einfach als ein theoretisches Thema und gar nicht den eigentlichen Fall dahinter. So wollte ich es ursprünglich auch gehandhabt haben, da es nur teilweise um mich selbst ging.

    Klar, die ganze Geschichte könnte komplett ausgedacht sein. Und solche Fälle wird es hier zu Genüge geben.


    Ich finde die Reaktion von A aber so heftig, dass ich das Gefühl nicht loswerde, dass hier noch andere Dinge eine Rolle spielen.


    Das muss aber nicht der Fall sein. Wir kennen hier aber eine Geschichte nur über zwei Zwischenpersonen. Jeder der mal Stille Post gespielt hat, weiß, wie schnell sich eine Erzählung abwandeln kann. Generell, will ich die Geschichte eigentlich gar nicht anzweifeln, aber jede Person, die sie weitererzählt, gibt ihre eigene Färbung. Das hat nichts mit Verarschung zu tun, sondern mit Authentizität: man bringt seine eigene Persönlichkeit mit ein. Wenn wir jetzt aber das Verhalten von B diskutieren wollen, muss es uns bewusst sein, dass wir die Geschichte durch Deine (Morwena's) Brille sehen, die die Geschichte wiederum durch A's Brille sieht.

    @ Sommerkind44

    ein bisschen muss ich dir Recht geben...da gehören immer zwei dazu und auch mein Ex ist mit Sicherheit nicht unschuldig. das wollte ich damit auch nicht sagen.


    ABER:


    Es gibt genug Männer die in einer Beziehung unglücklich sind und nicht die Eier haben, es der Partnerin zu sagen was sie stört. Oder Männer die immer wieder nach Bestätigung suchen.


    Für einige Frauen scheint das ja ein gefundenes Fressen zu sein. Und das finde ich furchtbar.


    (Klar gibt aber auch Frauen die so ticken ...keine Frage...und die kann ich auch nicht in Schutz nehmen)


    Ich habe immer, wenn ich es wusste, die Pfoten von vergebenen Männern gelassen. Warum? Weil man da nicht macht. Und die Freunde meiner Freundinnen und Bekannten waren erst Recht tabu.


    Das hat auch was mit meiner Ehre zu tun. Ich machs doch nicht mit dem Typen meiner Freundin, setzt mich dann mit ihr an den Kaffeetisch und tue so als ob nichts gewesen wäre....WÄHHHH


    Ich jedenfalls will mit dieser sogenannten "Freundin" nix mehr zu tuen haben weil ihr verhalten gar nicht geht.

    @ Konrad-qwertz

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    Wenn wir jetzt aber das Verhalten von B diskutieren wollen, muss es uns bewusst sein, dass wir die Geschichte durch Deine (Morwena's) Brille sehen, die die Geschichte wiederum durch A's Brille sieht.

    Aber geht es nicht genau darum? Die Geschichte durch As Brille zu sehen und dann zu sagen wie man selbst handeln würde? Freundschaftsabbruch oder nicht? Egal ob nun As Wahrnehmung objektiv richtig ist?


    Eine Wahrnehmung entscheidet sich von Wahrheit dadurch, dass sie persönlich, also subjektiv ist. Und ich muß in vielen Bereichen nach meiner persönlichen Wahrnehmung gehen und kann diese nicht immer in Frage stellen. Dann ist man nämlich nur noch auf der Suche nach der richtigen, objektiven Wahrheit, die es oftmals gar nicht geben kann.


    Seine Wahrnehmung zu hinterfragen ist das Eine. Das nennt sich Reflexion und ist konstruktiv auch für sich selbst. Doch eine allgemeingültige Wahrheit in solchen zwischenmenschlichen Bereichen finden zu wollen ist eine unendliche und vor allem unlösbare Aufgabe. Deshalb sollte man den Zwischenweg finden und nach einer Reflexion auf sich selbst hören.


    A kann nach ihrer Wahrnehmung nicht mehr mit diesem Menschen befreundet sein und das ist völlig in Ordnung so.

    @ sunni11984

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    Das hat auch was mit meiner Ehre zu tun. Ich machs doch nicht mit dem Typen meiner Freundin, setzt mich dann mit ihr an den Kaffeetisch und tue so als ob nichts gewesen wäre....WÄHHHH

    Ja. Das finde ich auch ....WÄHHHH.


    Doch völlig unabhängig davon finde ich auch den Menschen der seinen Partner auf diese Weise betrügt ebenfalls .... WÄHHHH.


    Ich wäge da nicht ab wer besser oder schlechter ist, ich vergleiche das noch nicht mal. Die Person mit der mein Partner mich betrügt ist für mich zwar ein Mensch mit dem ich nichts zu tun haben will, aber das hat nichts mit der Beziehung zu meinem Partner an sich zu tun.


    Das heißt im Ergebnis, dass wenn ich meinem Partner verzeihe nicht auch automatisch die andere Person in mein Herz schließe. Es heißt aber ebenfalls, dass ich wenn ich meinem Partner nicht verzeihe automatisch die andere Person verteufle.


    Aber es ist ein altbekanntes Phänomen, dass in Affäresituationen der Partner in Gnaden wieder aufgenommen wird indem man der anderen Person die komplette Schuld gibt.

    Hallo Leute,


    ich bin es nochmal, für die, dich sich noch an diesen Faden erinnern (aus der guten, alten Zeit, wo das Forum noch schön war...:=o).


    Es gibt zu dieser Geschichte wirklich noch ein neues, finales Update und ich habe von meiner Freundin die Erlaubnis bekommen, es auch zu posten, weil sich so viele Leute hier so sehr beteiligt haben.


    Der Kontakt zwischen meiner Freundin (A) und ihrem Kumpel (B) war seit rund sieben Wochen gekappt und meine Freundin stand auch weiter zu ihrer Entscheidung und war auch über die Sache mehr und mehr hinweg - ich hatte auch schon einige Zeit nichts mehr drüber gehört - als es dann plötzlich Neuigkeiten gab:


    In der Stadt sah die Ehefrau von B meine Freundin und sprach sie ganz spontan an. Die beiden kannten sich nie sehr gut, aber halt von Partys her oberflächlich. Die Ehefrau fing dann an, dass ihr Mann ja so leidet, weil A ja sooo gemein zu ihm sei und er ja so ein armes Hascherl. Auf die Frage der Ehefrau, warum A den Kontakt abgebrochen hätte, hat er seiner Frau nur gesagt, dass er "gegenüber jemand anderem, der total unwichtig wäre, etwas gemacht hätte, was A nicht gefallen hätte und A würde überreagieren und dass sie sich noch immer nicht abreagiert hätte sei doch wirklich traurig, weil es mit ihr ja gar nichts zu tun hat und das sei halt typisch zickige Frau." (Diese Übersetzung von mir - Originalsprache nicht Deutsch - ist sehr freundlich, weil ich die Original-Schimpfwörter vermeiden wollte.) Tja, und nachdem A sich dann noch ein zweites Mal hat bestätigen lassen, dass B das so gesagt hat, hatte sie dann die Nase voll, denn sie wollte sich nicht zum Buh-Mann machen lassen. Also hat sie der Ehefrau erzählt, dass eben sie diese "unwichtige" Person sei und ihr Ehemann sie betrügt und A das schlicht nicht mittragen und mit so einem Menschen nicht befreundet sein wollte.


    Ende vom Lied: Die Ehefrau hat ihren Mann rausgeschmissen, der sofort bei seiner Affäre untergekommen ist. Ehefrau ist natürlich ziemlich von der Rolle, will aber so schnell wie möglich die Scheidung durchbekommen. B hat auf As Anrufbeantworter eine böse Nachricht hinterlassen, über die sich A aufgeregt hat und kurz davor war, zurückzurufen, sich dann aber entschlossen hat, dass es das nicht wert sei. Ja, sie hatte versprochen, nichts zu sagen und das hätte sie auch nicht, wenn B jetzt nicht über sie so geredet und sie zum "Sündenbock" gemacht hätte. So fühlt sie sich mit ihrer Entscheidung gut. Die Ehefrau und A haben sich jetzt ein paar Mal getroffen, da B sich jetzt anscheinend mit seiner Affäre ein schönes Leben macht, da "seine Frau es ja nicht so, wie es war, weiterlaufenlassen wollte. Er liebt sie zwar, aber wenn sie ihn nicht so akzeptiert, wie er ist, dann ist das ihr Pech.":|N

    A sagt, die Ehefrau sei sehr nett und dankbar, dass sie die Wahrheit erfahren hat. Sie hat keine Ahnung, ob sie mit der Frau vielleicht sogar eine Freundschaft aufbauen möchte, aber auf jeden Fall wollen die beiden sich zumindest noch ein paar Mal treffen, um zu sehen, ob sie zusammen noch mehr Ungereimtheiten und Lügen von B aufdecken können, weil der Ehefrau wohl schon länger als ein Jahr ein paar Dinge im Nachhinein komisch vorgekommen sind, aber B zu A ja gesagt hatte, die Affäre ginge erst ein Jahr.


    A ist also sehr froh, dass sie ihre Entscheidung damals so getroffen hat und B hat sich in As Augen als noch schlimmer als ohnehin schon herausgestellt. Damit ist jetzt anscheinend auch der letzte Kummer verflogen.


    Und das ist der "Abschlussbericht". :-)

    Oh wow, was für ein Finale! Danke, dass du uns das nicht vorenthältst :)=

    Das kann man ja fast unter "Happy End" verbuchen! B zu verlieren, dürfte weder für deine Freundin noch B's (Ex-)Frau ein allzu großer Verlust sein... ]:D

    Ich bin gerade hin und hergerissen, ob ich den typen für seine Waghalsigkeit bewundern oder für seine Dummheit verspotten soll. Also das ist schon kackendreist sich bei seiner Partnerin darüber zu beschweren, dass ne Freundin nicht mehr wegen einer Klenigkeit mit ihm redet, wenn die Klenigkeit der Betrug an ihr ist. Und sehr dämlich es nicht auf dem Schirm zu haben, dass das eventuell auffliegt. Irgendwie ne Geschichte deren Ende fast zu schön ist um wahr zu sein, da es da mal echt den richtigen getroffen hat.