Zitat

    Interessant wird es werden, wenn Du der Meinung bist, dass sie für ihren Schutz nicht so sorgen können, wie sie meinen es tun zu können und sie dann gerade 18 werden.

    Dann hab ich es versaut. ;-D ;-D

    Die Frage ist doch wovor man sie in dem Alter noch schützen kann und will und schon gleich gegen ihren Willen. Gebrochene Herzen sind jedenfalls etwas bei dem ich allenfalls trösten kann, Schutz gibt es davor keinen.


    Ich hoffe doch das ich ihnen bis zu dem Alter vermitteln konnte das es keine Schande ist ein Notfallhandy-Plan parat zu haben falls man sich eben doch verschätzt hat oder nachträglich um Hilfe zu bitten.

    Zitat

    Ich würde nicht mit meinem Freund in meinem Bett schlafen wenn nebenan meine Eltern schlafen. Muss man sich mal richtig klar drüber werden dass da immer die Eltern als Lauscher auf der Lauer liegen um ja alles schön spitz zu bekommen was das Töchterlein da mit dem Freund nebenan macht. Austoben könnte ich mich da auch nicht wie sonst immer wegen des Geräuschpegels, wäre das bombastische frustrierende Sex-NoGo für Tochter und Freund. Peinlich ist das finde ich bei den Eltern der Freundin schlafen zu wollen, für die Tochter und die Eltern.


    _Layla

    Was hast du denn für Eltern? Als unsere Kinder noch zu Hause gewohnt und Freund oder Freundin hier - für uns selbstverständlich - im jeweiligen Zimmer mit übernachtet haben, haben weder mein Mann noch ich jemals ein Ohr an die Tür gehalten, um zu hören, was da los ist; das habe ich mir mit ein bisschen Fantasie auch so denken können. Unsere Kinder waren immer diskret und peinlich ist hier nie etwas gewesen. Peinlich finde ich eher deinen Beitrag.


    Ich finde es einfach albern, seinen Kindern zu verbieten, dass der jeweilige Partner mit im Zimmer schläft, wenn man ganz genau weiß, dass die Beziehung schon so weit ist, dass sie Sex haben. Ist doch naiv anzunehmen, dass man das nur im Bett im Haus der Eltern haben kann. Was will man mit dieser Verweigerung erreichen?


    Und überhaupt nicht verstehen kann ich, dass man seine Kinder als Gäste bezeichnet. Unsere Kinder sind hier immer noch zu Hause, wenn sie zu uns kommen (sind beide schon ausgezogen), und das sehen sie auch so. Das ist für uns selbstverständlich und auch ich fühle mich bei meinen Eltern, wenn ich dort bin, nicht als Gast. Gäste gehen z.B. nicht einfach an den Kühlschrank - ich mache so etwas jedenfalls nicht -; ich würde es daher mehr als merkwürdig finden, wenn mich unsere Kinder fragen, ob sie sich ein Brot machen oder sich einen Joghurt nehmen dürfen.


    Ich kann die ganze Diskussion hier nicht nachvollziehen :|N

    danae87

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    Ich hoffe doch das ich ihnen bis zu dem Alter vermitteln konnte das es keine Schande ist ein Notfallhandy-Plan parat zu haben falls man sich eben doch verschätzt hat oder nachträglich um Hilfe zu bitten.

    Bei Dir mache ich mir da keine Sorgen.

    Zitat

    ch würde es daher mehr als merkwürdig finden, wenn mich unsere Kinder fragen, ob sie sich ein Brot machen oder sich einen Joghurt nehmen dürfen.

    ehrlich? Ich käme hat jch auf die Idee, mir etwas zu nehmen ohne zu fragen. Ich weiß doch nicht, welches Brot und welcher Joghurt für wann eventuell schon geplant ist.

    @avanti,

    es sind unsere Kinder und die müssen nicht fragen. Aber sollte es der letzte Joghurt oder die letzte Scheibe Brot sein, die sie finden, dann würden sie auf jeden Fall fragen, ob es ok ist, wenn sie das nehmen. Aber ansonsten ist das hier bei uns auch immer noch ihr Zuhause und das finde ich schön, auch wenn wir ihre Zimmer nach den Auszügen längst umfunktioniert haben :-D . Trotzdem können sie immer noch hier schlafen und das wird auch ab und an genutzt.


    Mir geht es darum, dass ich meine Kinder nicht als Gäste sehen kann. Ein Gast hat bei uns einen anderen Stellenwert als unsere Kinder. Wir haben über 20 Jahre zusammen gelebt; da kann ich doch nicht, nur weil sie nicht mehr hier wohnen, meine Kinder als Gäste ansehen, wenn sie bei uns sind.


    Wenn ich Gäste habe, räume ich vorher die Bude picobello auf; wenn meine Kinder kommen, nicht ;-)

    Also wenn ich jetzt zu Besuch kommte zeigt meine Ma mir was verplant ist und was zu freiem Gebrauch. Als ich noch zu Hause gewohnt habe haben wir ja eh zusammen eingekauft und jeder wusste ob irgendwas für wen speziell angeschafft wurde.

    Mir geht's auch gar nicht darum, dass ich NIE an den Kühlschrank gehe. Nur kenn ich ja meine Mutter ein: die plant und kauft entsprechend ein. Und wenn ich dann -weil ich ja kein Gast bin- 5 Tomaten esse, dann gibts am nächsten Tag Kartoffelsalat ohne Tomaten und in dem Fall ärgere ich mich von allen am meisten.


    Ja, vermutlich könnte ich ne Tomate essen, weil meine Familie groß ist und es wahrscheinlich eh viel zu viele gibt. Aber was weiß denn ich, wer was für Pläne gemacht hat.


    Und ja, ich darf auch bei meinen Eltern schlafen und mach das auch. Aber wenn ich mich zu spät ankündige, dann schläft da hakt gegebenenfalls schon jemand anders in meinem alten Kinderzimmer und ich muss mir woanders ne Unterkunft suchen. Ich bin eben auch nur ein Gast und keine feste Größe.

    Zur Ausgangsfrage, ich kenne einen Fall im Bekanntenkreis. Die Familie lebte in einer 4 Zimmer Wohnung mit zwei Kindern.


    Irgendwann war es so, dass die Aktivitäten des Sohnes so häufig und geräuschvoll stattfanden, dass es für die Familie nicht mehr erträglich war. Vor Allem auch für die jüngere Schwester. Dort löste man das Problem dann mit Auszug des Sohnes.


    Wir haben vorrausschauend. So geplant, dass unser Sohn wenn er älter wird ins Untergeschoss ziehen kann.


    Auf engem Wohnraum wäre das auch für mich störend.

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    Eltern sind aus meiner Sicht nicht dazu da, um zu gefallen und alles zu verschenken, was sie haben, sondern soweit es geht selbstverantwortliche Erwachsene heranzuziehen.

    Jo. Und das beginnt mit 18 wenn die Tochter Herrenbesuch hat und tagsüber vögeln kann wie sie will, aber Hauptsache nachts hat sich Mama durchgesetzt?


    Lächerlich, DANN plötzlich erziehen zu wollen. Ehrlich: was ist mit Eltern los, die Uhren eigenen Kindern und damit ihrer eigenen Erziehung so wenig trauen???


    Was ist bei den Eltern schief gelaufen, dass sie quasi ihrem eigen Fleisch und Blut alle Schlechtigkeiten der Welt zutrauen, und das noch unter ihrem eigenen Dach?


    Als ob die Tochter eine Hure wäre oder da Sodom und Gomorrha herrscht, nur weil Mami zur Tür raus geht.


    Ich kapier das Misstrauen da echt nicht.

    Bei den Eltern lebende Kinder sind in meinen Augen keine Gäste, sondern sie wohnen da – je nach Alter mehr oder weniger gleichberechtigt. Meine Kinder haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten an der Haushaltsführung teilgenommen und hatten demzufolge (altersentsprechend) auch das Recht auf Mitbestimmung. Dass man darauf hinweist, dass man sich das Letzte <was auch immer> nehmen möchte, gebietet doch wohl schon die Höflichkeit? Und ist völlig unabhängig von Status der Person. Wir hatten da eher den Fall, dass 3 Leute je 1/2 Brot gekauft haben.


    Heutzutage sind unsere Kinder aber tatsächlich Gäste und fragen, wenn sie sich außerhalb der Mahlzeiten bedienen wollen. ??natürlich ist der Kühlschrank dann mit ihren Lieblingsspeisen gefüllt??

    Zitat

    Muss man sich mal richtig klar drüber werden dass da immer die Eltern als Lauscher auf der Lauer liegen um ja alles schön spitz zu bekommen was das Töchterlein da mit dem Freund nebenan macht.

    Meine Güte, solche Eltern sollten sich eher klar darüber werden, dass erwachsenes Töchterlein nichts tut, was die Eltern nicht auch– mehr oder weniger oft- machen. Warum sollte man da lauschen wollen? Sollten die Eltern sich deiner Meinung nach auch ein Ausweichquartier suchen???


    Dass man sich mit mehreren Personen in der Wohnung anders verhält, als ob man ganz alleine ist, sollte wohl selbstverständlich sein. Ich verhalte mich in meiner Mietwohnung auch anders, als ich es in einem Haus tun würde. In dem von bellagia geschilderten Fall, hätte ich garantiert auch gehandelt.


    Aber weil es so kommen könnte, den erwachsenen Kindern das gemeinsame Schlafen verbieten?

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    Lächerlich, DANN plötzlich erziehen zu wollen. Ehrlich: was ist mit Eltern los, die Uhren eigenen Kindern und damit ihrer eigenen Erziehung so wenig trauen ???

    Das frage ich mich auch.


    Meine Schwiegermutter hat mir mal vorgehalten, wie ich meinen Töchtern dieses oder jenes erlauben konnte. Sie waren aufgeklärt und verantwortungsbewusst. Warum also nicht?


    Ich musste da immer an mich selbst (meine Wünsche und Gefühle) in dem Alter denken. ??Ich war 19 Jahre alt, als ich meinen Mann kennenlernte. Wir hatten damals das Bedürfnis so oft wie möglich zusammen zu sein. Das hat sich bis heute -38 Jahre später- nicht geändert??


    Und warum hätte ich meinen Kindern was verbieten sollen, worüber ich letztendlich sowieso keine Kontrolle hatte?

    Wichtig wäre es erst mal herauszufinden, warum die Eltern es verbieten.


    Geht es ums Prinzip, um den Glauben, um Angst vor nächtlicher Ruhestörung, mögen sie den TE vielleicht nicht oder gibt es sonst etwas?


    Ansonsten würde ich dem TE raten, es als Hausrecht der Eltern anzusehen und zu akzeptieren.


    Sie zahlen immerhin die Wohnung, somit ihre Entscheidung wer wo schläft.


    Wenn er sich einfach darüber hinweg setzt, wird das dem zukünftigen Verhältnis sicherlich nicht gut tun.


    Eine Lösung im Guten zu finden ist immer noch der beste Weg.