Natürlich ist die Intelligenz einer Frau für mich wichtig.


    Was soll ich mit einem hübschen dummen Ding anfangen? Das ist nur kurz amüsant.


    Jedoch noch wichtiger als eine gewisse Bildung ist die Art, wie sie ihre Intelligenz einsetzt. Ich finde Neugier und Interesse für Neues sehr interessant an Frauen. Gelassenheit, eine dezente Eloquenz und ein der Situation angemessenes Auftreten sind mir auch wichtig. Ebenso, dass ihre Intelligenz sachlich und souverän einzusetzen weiß und vielleicht kommunikativ schwierige Situationen ruhig meistert. Das finde ich anziehend. Es gibt nichts erotischeres als eine Frau die um der Größe ihrer Selbst milde und nachsichtig lächelt. Wenn ich sie dann anschaue, dann weiß ich, jetzt denkt sie "red du dich nur um Kopf und Kragen!"


    Ich bewundere die Mischung aus Intelligenz und selbstbewusster Zurückhaltung. Und sie muss nett sein.


    Für mich als Mann gibt es nichts unerträglicheres an einer Frau als Intelligenz gepaart mit lautem, distanzlosem Benehmen, Arroganz und Besserwisserei und sich in den Vordergrund spielen. Ganz schwierig wird es, wenn sie in Konfliktsituationen nur mit Zickigkeit, Unsachlichkeit und Herabsetzung argumentieren kann. Und ja, das ist mir schon bei vielen intelligenten Frauen passiert. Sie nennen es dann aufreizend "Unberechenbarkeit" - ich muss dann den Raum verlassen.


    Dann lieber ein nettes süßes Dummchen!

    Wichtiger als Intelligenz oder Studienabschluss ist für mich bei einem (Beziehungs- oder Gesprächs-) Partner ein hoher Differenzierungsgrad (nach Murray Bowen/David Schnarch)


    https://de.wikipedia.org/wiki/Differenzierung_des_Selbst


    Und der ist tatsächlich unabhängig von Wissen oder IQ. Wer differenzieren kann, braucht keine Schubladen, um sein Gegenüber einzuordnen, sondern er kann sich darauf einlassen, im Gespräch in die Tiefe zu gehen und Probleme wie Phänomene von verschiedenen Seiten zu beleuchten. Dabei will ich ja nicht tagein-tagaus philosophieren, aber ich möchte nicht an jeder Schublade mit dem Denken aufhören und möchte auch nicht dass mein Partner/in das tut.


    Interessanterweise war mir das schon wichtig, lange bevor ich Schnarch gelesen hatte aber mich hat es immer schon gestört, wenn jemand entweder knallhart auf seiner Meinung besteht oder ins andere Extrem fällt – also zum Jasager wird und meine Meinung ständig ungefiltert übernimmt. Menschen mit hohem Differenzierungsgrad müssen das nicht, und darum sind Gespräche mit ihnen besonders bereichernd und bleiben immer ergebnisoffen.


    Auch wenn meine Frau im Alltag ihre Schubladen liebt und sich im Zweifelsfall darauf zurück zieht, so ist sie doch in der Lage, die Vereinfachungen wegzulassen und im Gespräch in die Tiefe – oder Differenzierung – zu gehen. Und das möchte ich in einer Beziehung nicht missen.

    Zitat

    ich finde es anstrengend, auf Dauer der überlegene Part in einer Diskussion zu sein. Es ist auch oft so (das weiß ich aus eigener Erfahrung), dass ein geringer IQ und mangelnde Allgemeinbildung oft zu Phlegma und eingeschränkter Lebenstüchtigkeit führen. Und ich möchte ungern immer der Part der Beziehung sein, der vorgibt, wo es langgeht. Das würde mich dauerhaft in eine zu dominante Rolle drängen, in der ich mich einfach nicht wohlfühle.

    Was lässt dich denn annehmen, dass der andere Part nicht der überlegende sein könnte? Wäre das dann was anderes oder hast du ein (zu?!) gut ausgeprägtes Selbstbewusstsein?


    Ich habe mal gehört dass sich Frauen tendenziell keinen sozial und beruflich schlechter gestellten Mann als Partner nehmen würden, liegt es vielleicht daran?


    Verzeihung, mich ließ dein Beitrag nur schmunzeln. (Oder sollte er mich doch schockieren?!)

    Zitat

    ..ich finde es anstrengend, auf Dauer der überlegene Part in einer Diskussion zu sein.

    Ja dakann ich nachemvinden bei mier ißt das auso. MEine inerlergenz ist weit übrlend gegenhüber meinen Partner. das nerft andauend un macht keinen spas.


    So, das musste sein, ehrlich.

    Ich erwartete damals (und das wäre heute nicht anders) eine gewisse Intelligenz und zumindest brauchbare Grundkenntnisse im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich (nicht notwendigerweise akademische Kenntnisse, auch nicht unbedingt in allen Naturwissenschaften). Darüber habe ich vielleicht 90 bis 99 Prozent von vorne herein ausgeschlossen, aber das ist gut so - wenn diese Bedingung nicht erfüllt ist, dann passt es eben einfach nicht (also nicht zu mir).