Emotionale Krise - Beziehung retten? Trennung? (Borderline-Freundin)

    Hallo liebe Leute,


    ich mag dieses Forum und die Leute hier und schreibe deshalb in emotional sehr unruhigen Zeiten. Eventuell kann ich mir ja etwas Hilfe erhoffen. Vielleicht auch nicht. Aber meine aktuellen Beziehungskrisen niederzuschreiben, hilft mir vielleicht schon selbst.


    Entschuldigt übrigens bitte, wenn mein Schrieben irgendwie zusammenhanglos oder zu assoziativ wirkt, aber ich bin während ich dies schreibe ziemlich aufgewühlt.


    Zu meiner Situation: Ich bin seit gut sieben Monaten in einer Beziehung mit der Frau, die ich liebe. Den Eindruck hatte ich zumindest bisher und zwischendurch immer mal wieder. Ich komme zumindest einfach nicht von ihr los. Am Rande: Ich bin 25, sie 23.


    Und das, obwohl sie mich eine Zeit lang von vorne bis hinten belogen hat, mir extrem viele Nerven und Geld kostet und mich alle paar Tage in den Wahnsinn treibt. Mittlerweile bin ich auf Antidepressiva um irgendwie mit ihrem absurden Verhalten zurecht zu kommen und viele Freunde von mir haben mir schon gesagt, dass sie mein Verhalten nicht mehr verstehen können. Ich verstehe es selbst nicht mehr. Ich fürchte, ich muss einen Schlussstrich ziehen, aber ich kann es nicht.


    Und das obwohl ich eigentlich immer der dominante Part in Beziehungen war. Als ich sie kennenlernte hatte ich – nach dutzenden Beziehungen, Affären, etc. - endlich mal den Eindruck, jemanden gefunden zu haben, der mir ebenbürtig ist, mein hohes Tempo mitgeht und mich versteht. Jemanden, der mich wirklich versteht. Mittlerweile stehe ich vor einem kleinen Haufen von Scherben und habe große Angst, dass er irgendwann zu einem Berg wird.


    Kurzum: Meine Freundin hat eine diagnostizierte Borderline-Persönlichkeitsstörung, was sie mir auch ganz offen beim zweiten Treffen erzählte. Ich habe mir zu dem Zeitpunkt noch keine wirklich großen Gedanken oder Sorgen gemacht, schließlich war sie äußerst souverän, sehr selbstsicher, stand für mein Gefühl mit beiden Beinen im Leben, hatte einen guten Job. Was könnte denn so schlimm sein? Oh, wie sehr ich mich doch getäuscht habe.


    Ich hätte nicht gedacht, dass ich das jemals über eine Frau sagen würde, aber sie bringt mich an meine Grenzen. Über meine Grenzen hinaus. Neben ihren positiven Seiten, die ich hier gar nicht herausstellen möchte, gibt es eine ganze Reihe negativer, die es schaffen, mich in den Wahnsinn zu treiben. War sie gestern noch die wunderbarste Frau der Welt, ist sie heute ein kontrollierender, rechthaberischer Drache, gegen den es fast unmöglich ist, sich zur Wehr zu setzen. Und ich war nie jemand, der sich nicht zur Wehr setzen konnte, was mich noch viel mehr verstört.


    Ein paar Beispiele? Wenn ich meine Meinung äußere, bin ich prinzipiell der Böse. Ich fühle mich von ihr in die Ecke gedrängt und unter Druck gesetzt. Wenn ich ihr etwas mitteile, was mich belastet, wird es so gedreht, dass ich derjenige bin, den die Schuld trifft. Versteht mich nicht falsch, ich bin rhetorisch geschickt, das ist es nicht. Es ist vielmehr ihre absolute Unfähigkeit einzusehen, dass sie auch mal einen Fehler machen könnte, die mich in den Wahnsinn treibt. Wir streiten ständig und gerade läuft der Streit so ab, dass sie ihr klassisches Borderline-Verhalten fährt. Sie meldet sich nicht, sagt nicht, wo sie ist und was sie tut, hinterlässt eine vollkommene Leere. Morgen ist für sie sicher alles wieder bestens, aber eben bei mir nicht.


    Ein paar Beispiele für Schwierigkeiten und Lügen in dieser Beziehung? Ein Erbe, dass nicht existierte, ein gekauftes Haus, das nicht existierte, ein Auto, das sie angeblich gekauft hat, ein Führerschein, der ihr abgenommen wurde, obwohl sie mir etwas Gegenteiliges erzählte, eine teure Räumungsklage, die ich am Ende für sie bezahlte und die Situation klärte. Meine Güte, wenn ich das alles so schreibe frage ich mich, welcher Teufel mich reitet, diese Beziehung auch nur ein Stück aufrechtzuerhalten. Doch, ich glaube ich weiß warum, dazu unten mehr.


    Ich habe sie unterstützt wo ich konnte, viele Dinge auf mich genommen, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie auf mich nehmen würde. Aber es wird zu viel, ich fühle mich ausgebrannt. Ich nehme seit ein paar Tagen Antidepressiva, die mir wenigstens helfen durchzuschlafen, aber es ist einfach alles unglaublich anstrengend.


    Das größte Problem bei der Sache ist: Mittlerweile ist mir vollkommen klar, dass mich diese Beziehung langfristig zerstören wird, wenn es so weiterläuft. Aber ich kann mich nicht trennen. Warum? Weil ich mich das erste Mal wirklich wohl, gut aufgehoben, verstanden und zufrieden fühle bei ihr. Wenn wir nicht streiten.


    Es ist nicht so, dass ich bisher keine Beziehungen hatte. Um ehrlich zu sein hatte ich Einige. Eine sehr lange, die mich kein Stück erfüllt hat. Ich habe mit dieser uninspirierten, langweiligen Frau fast 6 Jahre meines Lebens weggeschmissen. In den letzten zwei Jahren dann viele kurze Affären und One-Night-Stands (unterer zweistelliger Bereich) und zwei längere Angelegenheiten (3-6 Monate). Aber keine konnte mich wirklich emotional erreichen oder erfüllen. Das ist jetzt anders, sonst würde ich mich ja gar nicht auf den ganzen Stress einlassen. Ich habe trotz allem irgendwie eine „Verbindung“ zu ihr, die ich nicht lösen möchte und kann. Ich weiß nicht genau warum das so ist, vielleicht weil wir in vielen Dingen ähnlich denken, ein ähnlich hohes Tempo in Beziehungen haben, beide dieselben Werte, Einstellungen und Ideen haben und ich einfach ein gutes Gefühl habe mit ihr.


    Ich sitze jetzt hier vor einem kleinen Haufen emotionaler Scherben, der sich in den letzten paar Monaten in meinem Leben breitgemacht hat – und habe noch nicht mal 10 Prozent der ganzen Geschichte erzählt… Es tut mir leid, wenn ich hier etwas zusammenhanglos berichtet habe, aber ich musste mir gerade ein wenig Frust von der Seele schreiben und hoffe ehrlich gesagt auf etwas Feedback zu meiner aktuellen Situation.


    Bei Rückfragen antworte ich natürlich ebenso gern.

    Einen lieben und etwas überforderten Gruß vom Konsul.

  • 33 Antworten

    hallo, ziemlich heftig, dass du jetzt depressiv bist und dass du auch finanziell ausblutest.


    also lügen ist schon mal keine gute basis für eine beziehung.


    du bist noch sehr jung, hast noch viel vor dir, möchte dir keinen rat geben, was du tun sollst, aber du musst für dich herausfinden wann deine persönliche schmerzgrenze erreicht ist.

    Hallo Konsul,


    Das ist natürlich ein ganz schöner Batzen über den du da schreibst.
    Anbei ein paar Fragen:

    Ist deine Freundin in Therapie?

    Bist du in einer Therapie bzw. in einer Angehörigen-Gruppe? Was, wenn nicht, ein Rat wäre.

    Ruht sich deine Freundin auf ihrer Diagnose aus?

    Gibt es 'helle Momente' in denen sie zugänglich für deine Sorgen/Kritik ist?


    Wenn du emotional in dieser Beziehung untergehst und es dich kaputt macht, halten dich die schönen Momente und die situative Verbundenheit nicht ewig über Wasser. Das du sie trotz ihres Verhalten liebst, weil du sie auch anders kennst, kann ich verstehen. Allerdings ist der Grad zwischen Liebe und Co-Abhängigkeit in solchen Beziehungen sehr schmal - zumal Borderline soweit ich weiß vorrangig eine Beziehungsstörung ist. Das ist natürlich individuell zu betrachten, da Borderline sehr breit gefächert ist. Narzistische Züge innerhalb der Störung wären nach deiner Beschreibung nicht auszuschließen. Aber das ist nur meine Ansicht in meinem Erfahrungsstand; Ich bin Laie.


    Du scheinst sehr viel zu geben, sie im Gegenzug maßgeblich einzufordern. Die Wahrscheinlichkeit das sich an ihrem Verhalten etwas ändert, ist recht gering. Da kommt es auf ihre Zugänglichkeit an ... wie gut die Therapie läuft, ob sie ihr hilft und sie sich ernsthaft damit auseinandersetzt; Wenn sie derzeit eine solche macht.

    Da wäre es vielleicht auch nicht uninteressant ein gemeinsames Gespräch mit ihrem Therapeuten zu führen, wenn sie dazu bereit ist. Das wäre vielleicht eine Überlegung.


    Ich habe, nach dem was du bisher geschrieben hast, den Eindruck dass du deine Freundin für dich 'zweiteilst'. Es gibt sie als den Menschen den du liebst und als den Menschen der dich schleichend zerstört. Welche 'Freundin' da dominanter ist, hast du wohl schon herausgestellt. Es ist die wegen der du nun Medikamente nimmst und auf dem Zahnfleisch gehst. Da ist dann die Frage, ob das was du an Liebe von ihr erhälst den emotionalen Missbrauch (und das soll keine Übertreibung sein) aufwiegt.
    Zumal du nicht ignorieren solltest, dass du für dich selbst eine dauerhaft psychische Instabilität aufbauen könntest, die behandlungswürdig werden könnte.



    Es gibt verschiedene Möglichkeiten sich mit der Beziehung auseinander zu setzen, daran zu arbeiten, zu hoffen oder zu handeln. Aber ich gebe deinen Freunden und auch dir Recht darin, dass diese Beziehung für dich absolut nicht gut zu sein scheint.
    Ab einem gewissen Punkt musst du - trotz allem Verständnis für dich, das Leiden deiner Freundin und der bestehenden Liebe - auch einfach an dich denken.
    Es soll nicht dramatisch klingen, aber dass dir die Beziehung schon auf die Gesundheit schlägt, ist ein sehr eindeutiges Zeichen.


    Was hoffst, wünschst und siehst du für eure gemeinsame Zukunft?
    Und wie realistisch schätzt du es selbst ein?

    :°_

    Liebe Eleonora,


    vielen lieben Dank für die schnelle Antwort!


    Zu deinen

    Sie ist seit Jahren in Therapie.

    • Ich bin ebenso in Therapie, allerdings wegen einer anderen Grundproblematik – habe selbst narzisstische Züge
    • Ich habe nicht den Eindruck, dass sie sich ausruht, sondern dass sie durchaus gewillt ist, an sich zu arbeiten und hat auch „lichte“ Momente
    • Es gibt „hellere“ Momente, allerdings kommt die „dunkle Seite“ wieder hervor, wenn man Themen anspricht, die sie stören. Dann artet es wieder in rechthaberische, emotionslose Diskussionen aus mit dem Hauptaspekt, dass sie ja keine Fehler macht.

    Danke, dass du das so offen schreibst. Ich lasse mich zu viel von ihr herumschubsen, das ist mir wohl bewusst. Ich komme nur aus dem Teufelskreis nicht heraus.

    Ein gemeinsames Gespräch mit ihrer Therapeutin hatten wir schon, allerdings hat das nicht wirklich viel gebracht außer ein paar Kommunikations-Tipps.


    Für die gemeinsame Zukunft sehe ich im Moment nur die Trennung, weiß allerdings nicht genau, wie ich sie am besten durchziehen kann, ohne ihr am Ende wieder „ins Netz“ zu gehen.


    Ich muss dabei sagen, dass wir vor 4 Monaten schon einmal getrennt waren und sie es geschafft hat, mich wieder um den Finger zu wickeln und diese – für mich eigentlich durch eine andere Beziehung gut gefüllte Zeit – absolut schwierig zu machen.


    Ein kompletter Kontaktabbruch wäre wohl die einzige Lösung. Aber schaffe ich das in meinem momentanen Zustand durchzustehen? Und was ist mit den vielen Sachen von ihr, die in meiner Wohnung herumfliegen? Wird sie versuchen, sich irgendwie an mir zu rächen? Ich werde für sie auf jeden Fall „der Böse“ sein, wenn ich mich trenne und sie ist ziemlich rachsüchtig.


    Lieben Gruß vom Konsul

    Hi Konsul.

    mit dem Borderlinesyndrom kenne ich mich nicht aus. Allerdings hatte ich in der Vergangenheit einen ähnlichen Menschen um mich. Er war Chirokee und in New York aufgewachsen. Damals schob ich sein Verhalten auf die unterschiedliche kulturelle Herkunft und Sozialisation. Unsere enge Verbundenheit hat uns 20 Jahre zusammengehalten. Jetzt besteht von meiner Seite aus initiiert und konsequent beibehalten kein Kontakt mehr.


    Heute bin ich leider zu müde. Ich melde mich morgen wieder zu dem Thema.

    Ruhige Nacht dir erstmal :)*

    Hey Konsul,


    Sehr gerne. @:)


    Zitat
    • Ich bin ebenso in Therapie, allerdings wegen einer anderen Grundproblematik – habe selbst narzisstische Züge
    • Ich habe nicht den Eindruck, dass sie sich ausruht, sondern dass sie durchaus gewillt ist, an sich zu arbeiten und hat auch „lichte“ Momente
    • Es gibt „hellere“ Momente, allerdings kommt die „dunkle Seite“ wieder hervor, wenn man Themen anspricht, die sie stören. Dann artet es wieder in rechthaberische, emotionslose Diskussionen aus mit dem Hauptaspekt, dass sie ja keine Fehler macht.

    Viellecht stellt sich da auch für eure Beziehung die Frage, ob ihr mit euren jeweiligen Problematiken überhaupt glücklich zusammen sein könnt. Zu 100% betreiten würde ich das nicht - zumal ich nicht weiß wie genau deine Problematik ist. Das soll aber nicht zum Thema werden, werde daher auch nicht explizit danach Fragen. ;-)

    Wie reagierst du wenn ihre Stimmung von hell nach dunkel kippt? Ist sie in der Lage sich bei dir zu entschuldigen, wenn sie dich verletzt hat? Lügen zuzugeben?


    Wenn du selbst im Grunde nur noch die Trennung als reelle Möglichkeit siehst, ist das mit Sicherheit das richtige Bauchgefühl. Die Frage nach dem wie hast du dir im Grunde schon selbst beantwortet:


    Zitat

    Ich muss dabei sagen, dass wir vor 4 Monaten schon einmal getrennt waren und sie es geschafft hat, mich wieder um den Finger zu wickeln und diese – für mich eigentlich durch eine andere Beziehung gut gefüllte Zeit – absolut schwierig zu machen.


    Ein kompletter Kontaktabbruch wäre wohl die einzige Lösung.


    Ganz abgesehen von der Problematik und eurer Beziehungsdynamik, ist ein absoluter Cut (nach meiner Erfahrung) oft der bestmögliche Weg sich viel Leid und Kummer zu ersparen. Oft für beide Seiten. Sich von seiner eigenen Traurigkeit zu erholen geht oft schneller, wenn die Gefühle von Außen nicht mehr aufgekocht werden - wie es oft der Fall ist, wenn man noch in irgendeiner Form in Kontakt steht (wobei das natürlich gleichwohl individuell ist, statt absolut).


    Zitat


    Aber schaffe ich das in meinem momentanen Zustand durchzustehen?

    Ich gehe stark davon aus das deine Freunde dich auffangen und unterstützen werden. Bisher haben sie ja auch versucht dir zu helfen, bzw. dir die Augen zu öffnen. Sie streben ja an das es dir besser geht. Also, ja, ich bin sogar recht sicher dass du das schaffst. Es wird ja nicht nur eine Belastung, sondern auch eine Befreiung sein - denn es wird wesentlich besser mit dir umgegangen werden, als du es im Kontakt zu deiner 'dunklen Freundin' gewohnt bist. Du kannst wieder unbelangt du selbst sein.


    Zitat

    Und was ist
    mit den vielen Sachen von ihr, die in meiner Wohnung herumfliegen?

    Ich kenne im Grunde nur die feierliche 'Karton-Übergabe' - also, dass jeder in einen Karton gepackt hat was er vom anderen zu Hause fand und man die Kartons nach der Trennung ausgetauscht hat. Meist recht unterkühlt.
    In deinem Fall würde es mir sinniger erscheinen, dass du den Karton vorher packst - weil du die Sorge äußerst, sie könne dich eventuell wieder um den Finger wickeln. Vielleicht gibt es sonst auch die Möglichkeit den Karton einem gemeinsamen Freund oder Bekannten zu geben.

    Das klingt harsch und kalt, aber du kannst ihr ja erklären/sagen dass du einen sauberen Cut haben möchtest. Weil du das in dieser Situation so brauchst. Das reicht, gemessen an der Situation, denke ich.


    Zitat

    Ich werde für sie auf jeden Fall „der Böse“
    sein, wenn ich mich trenne und sie ist ziemlich rachsüchtig.

    Ein Beziehungsaus ist nie einfach. Punkten kann man da nie. X-\
    Im Normalfall ist es nicht ganz verkehrt wenn der Ex-Partner sauer wegen der Trennung ist. Wut lenkt Trauer für's erste ab.
    Gibt es konkrete Befürchtungen die du hast? Gerade weil du erwähnst sie sei rachsüchtig, Hat sie sich schon einmal an dir oder jemand anderen gerächt und wie sah diese Rache aus? Wenn du Angst vor ihrer Rachsucht hast, ist das eine weitere Disqualifikation für eure (zwischenmenschliche) Beziehung - denn Angst gehört auf gar keinen Fall in eine Partnerschaft.

    Ob sie dich für 'den Bösen' hält ist nicht allzu wichtig, denn du 'rettest' dich ja quasi davor an der Beziehung zu Grunde zu gehen. Das ist in keinem Fall böse. Du hast wahnsinnig viel für sie getan und - wieder ohne übertreiben zu wollen - geopfert. Jetzt musst du dich eben um dich, deine Gesundheit und dein Gesamtwohl kümmern. :)_

    Und ich verspreche dir: Die Welt wird sich danach immer noch drehen! :)z

    Es gibt ja einen bestimmten Menschentypus, der Komplementär zu BLern und Narzissten ist, wo deren Wirken wie eine Droge wirkt, man fühlt sich schnell angefixt und gefangen, es fühlt sich phasenweise wie das allergrößte Glück an, aber das ist alles nur Trug und Illusion.


    Dieser Typus ist ebenalls narzisstisch angehaucht, aber eher defensiv-passiv und mit schweren Minderwertigkeitskomplexen, so pauschal beschrieben.


    Möglicherweise bist Du so ein Mensch.


    Hilfreich finde ich, sich die Strukturen ganz rational klar zu machen, damit man versteht, warum man so fühlt, wie man es tut. Dass es keine Liebe ist, sondern eher eine Droge/Krankheit.


    Ja und ausser harter Abgrenzung wird Dir in der Tat nichts anderes übrig bleiben. Das wird sonst böse enden.

    Kann es sein dass die Depression bei dir schon länger besteht?

    Und dass deine Freundin mit ihre Art quasi mal wieder Leben in deine Bude gebracht hat?

    Gerade depressive Menschen verspüren ja gerne mal eine große Leere in sich.


    Ich würde hier sagen, lieber ein Ende ohne Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

    Liebe Eleonora, liebes Forum,


    entschuldigt, dass ich mich länger nicht gemeldet habe. Es war einfach zu viel los bei mir und viel zu stressig. Ich habe mich von ihr getrennt (es war eine sehr schwere, zähe Trennung und ich habe jetzt ehrlich gesagt etwas Angst vor ihrer rachsüchtigen Seite... Sie hat mir schon über WhatsApp einiges angedroht...).


    Aber es geht mir innerlich recht gut damit, ich fühle mich tatsächlich etwas „befreit“, wenngleich traurig—sentimental, da sie wirklich etwas Besonderes war.


    Ich habe leider im Moment wenig Zeit, aber ich werd morgen mal ein ausführliches Feedback geben. Lieben Dank, dass ihr mir so wunderbare Tipps und Unterstützung geboten habt.


    Lieben Gruß vom Konsul

    Wenn man selber durch das Verhalten einer anderen Person krank wird, ist es schon 5 nach 12. Gut, daß du die getrennt hast. Am besten bittest du Freunde, die restlichen Sachen von ihr zusammen zu packen und ihr zu bringen.

    Sollte sie aus Rache eine Bedrohung für dich sein, solltest du über mögliche Schritte nachdenken. Ich kenne Fälle von enttäuschten Menschen, die dann mal eben das Auto geschrottet haben.

    Hey Konsul,


    Freu mich das du dich zurückgemeldet hast und finde es sehr schön dass du deine Entscheidung auch umgesetzt als positiv empfindest. :)


    Wenn sie nun schon begonnen hat dir zu drohen, ist dies ja nur eine Bestätigung für dich, dass die Beziehung nicht gesund/gut für dich gewesen ist. Den Vorschlag von TheBlackWidow finde ich - sollte sie sich damit dranhalten - richtig. Es ist mindestens Belästigung. Vielleicht schreibst du ja später ein bisschen mehr dazu, wenn du magst.


    Dir bis dahin einen schönen Start ins WE. Halt die Ohren steif! :)^