• Enddreißiger ohne Führerschein, Auto und eigener Wohnung

    mal ne Fragen an die Damen hier könntet ihr euch eine Beziehung zu einem Mann vorstellen der mit Ende 30 in ner WG lebt und keinen Führerschein oder Auto hat, einen ehemaligen Dauerstudenten mit unsicheren Einkommen und fast mittellos ?
  • 164 Antworten

    1abc


    ;-D


    Nur zur Sicherheit:


    Damit ist nicht gemeint den Ar...hinterherzutragen – sondern einfach mal was Gutes tun....nicht, dass Du Dich jetzt hier allen möglichen Fantasien hingibst ;-D

    Zitat

    Führerschein und Auto würden mich nicht interessieren, da beides bei mir vorhanden, wodurch wir flexibel wären. Unregelmäßiges Einkommen würde mich auch nicht stören, da mein Einkommen auch für zwei reicht. Er dürfte nur kein Problem damit haben, sich einladen zu lassen, denn auf Camping-Urlaub und Dosenfutter, nur weil er knapp bei Kasse ist und zu stolz, sich von mir einladen zu lassen, habe ich keine Lust.

    Endlich mal ne richtig super Einstellung.


    WG mag ich auch nicht. Ich hab in der kleinsten Hütte Platz, nur mein muß sie sein. Bei einer eventuellen Partnerschaft, gehe ich aber davon aus, das er die WG dann mit dir macht :-D

    Also ehrlich gesagt finde ich dieses "Gleich machen" etwas anstrengend.


    Ich bin sehr für Gleichberechtigung. Sehe keinen Grund, warum Frau etwas dürfte was Mann nicht darf und anders herum. Ich finde auch "gleiches Geld für gleiche Arbeit" absolut selbstverständlich.


    Ich finde aber hier wird einiges vermischt. Nur weil ich für die Gleichberechtigung bin, muss ich doch nicht mit einem Mann zusammen sein, der mir nicht gefällt nur um auszugleichen, dass vergleichsweise mehr Frauen mit den Eckdaten eine Beziehung haben?


    Wenn ich lesbisch wäre hätte ich immer noch kein bock auf eine Partnerin, die nix auf die Reihe bekommt und die ich durchfüttern muss.


    ICH möchte mit Baby zuhause bleiben. Das ist MIR wichtig. Entsprechend wäre mir das wichtig, dass geklärt ist, dass das möglich ist, bevor ich mit einem Mann Kinder bekomme. Wenn der Mann gerne AUCH die ersten Monate zuhause bleiben möchte, kann er das gerne machen aber ich möchte nicht dafür aufkommen.


    Ich finde, wenn einer den ganzen Tag arbeitet und der andere den ganzen Tag zuhause ist und dort die Kinderbetreuung und den Haushalt macht, ist es nett, wenn er davon etwas von dem Geld des Partners bekommt oder halt weniger kosten trägt. Wenn aber beide komplett zuhause sind oder beide voll arbeiten sollte das einigermaßen ausgeglichen sein.

    Zitat

    Viele Frauen sagen zwar, es ist ihnen egal ob ein Mann Geld und Auto hat oder nicht. Aber real interessiert sich dann eigentlich keine Frau für einen.

    Absolut richtig! Mir kommt das hier im Forum öfter zu Ohren, er hat kein Auto Thema z.b. stört euch das..nein natürlich stört es die meisten nicht. Die Realität sieht aber ganz ganz anders aus. Im Grunde muss man den Faden komplett umdenken und aus einem Ja ein Nein machen.

    Zur Frage dieses Fadens: Für mich käme der Mann nicht in Frage, mir wäre wichtig das er ein geregeltes Einkommen hat und auch ein Auto, eine Wohnung.

    Huch? Es sagen doch die meisten zu diesem Kerl "nein".


    Aber im Ernst, dir ist wichtig, dass der Mann ein Auto hat?


    Mir war das mit 16 auch wichtig, da hatte ich nämlich noch keins und aufm Dorf gabs keine Bahn mit der ich den Ex hätte besuchen können...


    Jetzt in der Stadt wäre mir das sowas von egal.

    -vietmanesin-**

    Zitat

    Absolut richtig! Mir kommt das hier im Forum öfter zu Ohren, er hat kein Auto Thema z.b. stört euch das..nein natürlich stört es die meisten nicht.

    Auch hier kommt es doch absolut auf die sonstigen Umstände an.


    Wohnt er 100 m von mir entfernt – ist es mir völlig wurscht ob er ein Auto hat oder nicht und wieviel Geld. Wohnt er 100 km oder mehr von mir weg, sieht das schon wieder ganz anders aus.


    Aber als Statussymbol? Nö. Hat mich schon mit 16 nicht interessiert und tut es auch jetzt nicht.


    Ich sehe es natürlich als "nette Beigabe", klar, das will ich nicht bestreiten – aber es ist für mich kein entscheidendes Kriterium für die eigentliche Partnerwahl.

    Na ich sage es mal so. Es gibt auch Leute, die keinen Führerschein machen können oder nen Führerschein mal gemacht haben, aber kein Auto wollen.


    Davon kenne ich sehr viele Leute, inkl. mir selbst.


    Wer bissl länger studiert hat, + Auslandsaufenthalte und dann noch ne praktische Ausbildung nach dem Studium machen muss, so wie Juristen, Psychotherapeuten, Ärzte, Lehrer usw. oder auch noch andere Berufszweige, haben natürlich oft mit Mitte oder Ende 20 nicht gerade das, was jemand mit Lehre hat.


    Bei mir im Referendariat – wir haben gerade erst angefangen – sind die meisten so tzwischen 27-38 und da wohnen viele noch in einer WG oder sogar bei den Eltern.


    Ich könnte mir in der Stadt, wo ich gegenwärtig wohne, sprich Düsseldorf auch nicht so easygoing ne Wohnung finanzieren. Die Mieten da sind mörderisch.


    Bin übrigens knapp 29.


    Mich würde die Lebensweise, die der TE beschrieben hat, jetzt nicht durchgängig stören. WG finde ich bei den steigenden Mietpreisen nicht ungewöhnlich und viele machen auch noch mal ne zweite Ausbildung oder ein zweites Studium. Was ist denn da jetzt?


    Es ist ja auch nicht gesagt, dass es sich bei ihm nicht noch anders entwicjelt.

    Ich denke auch, dass die wenigsten Frauen Statussymbole brauchen. Es geht doch viel mehr darum, dass da gemeinsame Leben und auch das Kennenlernen schön sein soll.


    Wenn ich immer zu dem Mann fahren müsste, weil er sich kein Auto und kein Bahnticket leisten kann und dann in der kleinen WG Wohnung sitzen müsste, wo ich meine eigenen Sachen nicht unterbringen könnte und wo immer die anderen Mitbewohner mithören und ein gemütliches Dinner ebenso unmöglich wäre wie ungehemmter Sex... Das wäre schon doof. Es wäre ok, wenn es absehbar wäre aber nicht als Dauerlösung, weil man zu faul ist.

    kleine_Schlumpfine

    Zitat

    Wenn ich immer zu dem Mann fahren müsste, weil er sich kein Auto und kein Bahnticket leisten kann und dann in der kleinen WG Wohnung sitzen müsste, wo ich meine eigenen Sachen nicht unterbringen könnte und wo immer die anderen Mitbewohner mithören und ein gemütliches Dinner ebenso unmöglich wäre wie ungehemmter Sex... Das wäre schon doof. Es wäre ok, wenn es absehbar wäre aber nicht als Dauerlösung, weil man zu faul ist.

    Da sind wir uns einig – das meinte ich auch damit, dass es auf die Umstände ankommt.


    Hilaria


    Auch hier wieder: Stichwort Umstände.


    Ich hätte überhaupt keine Probleme mit einem Mann, der sich mit Mitte 30, 40 oder älter für einen zweiten Bildungsweg entschieden hat und deshalb insgesamt kürzer treten müsste. Weil er das möchte und es sich zum Ziel gemacht hat.


    Ganz anders wäre es aber wiederum, wenn ich einen Mittvierziger vor mir habe, der seit 20 Jahren irgendwas studiert und ebenso lange an seinen Lebensumständen, seiner Wohnsituation, nichts ändert (sprich, noch immer mit 20-jährigen Studenten zusammenlebt). Weil dieser für mich einfach irgendwann einfach "stehengeblieben" ist.

    Jap, da sind wir uns einig.


    Wie gesagt, mein Freund war mit 30 wieder (!!) zuhause eingezogen und studierte.


    Für mich war das für die Beziehung völlig irrelevant. Also wirklich komplett. Ich hab da das erste mal überhaupt drüber nachgedacht, als eine Freundin "Waaaaas der wohnt noch bei MUTTIIIIII" sagte.


    Er ist halt alles aber kein Muttersöhnchen und ich musste selbst lachen, weil das Bild was meine Freundin sofort im kopf hatte so viele Lichtjahre an meinem Freund vorbei geht.


    Nun war es aber so, dass ich immer bei ihm war. Er hatte ja kein Auto. Wir mussten immer mit seinen Eltern zusammen essen (macht ja Sinn, die wohnen da ja) und waren danach allein in seinem ehemaligen Kinderzimmer. Ich konnte quasi nichtmal einfach an Kühlschrank, weil das ja der von den Eltern war. Geschweige denn was liegen lassen.


    Jetzt, zwei Jahre später, wohnen wir in unserem Eigenheim und das ist so wahnsinnig viel großartiger dass es gar nicht vergleichbar ist.


    Die Aussicht, sowas nicht haben zu können und immer zu hoffen, dass man die Familie in bescheidenen Verhältnissen lebend bis zum Monatsende satt bekommt wäre für mich der absolute Liebeskiller.

    Zitat

    Wir mussten immer mit seinen Eltern zusammen essen (macht ja Sinn, die wohnen da ja)

    Ich bin mit Mitte 20 für ein Jahr bei meiner Mutter eingezogen. Unter den obigen Verhältnissen wäre ich schon nach 3 Tagen wieder weg gewesen. :-p

    Nee, könnt ich nicht. Der wär mir irgendwie viel zu groß. Und viel zu alt auch.


    Sonst so generell würde mich da wie die meisten hier auch interessieren warum sich sein Studium so in Länge gezogen hat. War er krank? Depressiv? Lange Auslandsaufenthalte? Viele Praktika? Viel Arbeit in der studentischen Selbstverwaltung? Müsste jemanden pflegen? 2. Bildunggsweg? Hat es länger gedauert bis er den richtigen Beruf für sich gefunden hat? Hat er promoviert?


    Wenns da irgendeinen solchen Grund dafür geben sollte, könnte ich das durchaus nachvollziehen und hätte da kein Problem mit.


    Wäre er nur zuhause rumgehangen und seinen offenbar nicht vorhandenen Hobbies nachgegangen, wäre zu faul zum lernen gewesen und nicht ernsthaft das Ziel eines Abschluss verfolgt, weiß ich ehrlich gesagt nicht, ob ich damit klarkäme.


    Mit der WG hätte ich jetzt kein Problem, aber falls es doch mal um Familiengründung geht, wär eine gemeinsame Wohnung sicher nett. Autos find ich eh doof, solange er nicht mitten in der Pampa wohnen will, wär das jetzt auch kein Problem.


    Was Geld angeht bin ich auch eher anspruchslos, allerdings ist das vom jetzigen Standpunkt ausgesehen.


    In fünf bis zehn Jahren, wenn ich vermutlich mal Kinder will, würden meine Ansprüche vermutlich schon etwas anders aussehen. Wenn ich aber tatsächlich nie Kinder wollen würde und er auch nicht, warum nicht?

    Also ich war wohl schon immer zu alt für eine WG. Das ist doch viel eher Geschmackssache, ob man sich für diesen Lebenstil begeistern kann oder nicht. Führerschein habe ich auch erst mit ü30 gemacht. Aber das auch nur aufgrund rationaler Gründe innerhalb von 2 Monaten. Ich bin chronisch faul und lese aus Langeweile oft med1.