• Enddreißiger ohne Führerschein, Auto und eigener Wohnung

    mal ne Fragen an die Damen hier könntet ihr euch eine Beziehung zu einem Mann vorstellen der mit Ende 30 in ner WG lebt und keinen Führerschein oder Auto hat, einen ehemaligen Dauerstudenten mit unsicheren Einkommen und fast mittellos ?
  • 164 Antworten
    Zitat

    Aber wie denn dann? Ich meine, die wohnen dort ja und man nutzt ein gemeinsames Esszimmer. "Liebe Mama, wann genau esst ihr heute? Meine Freundin kommt und ich möchte bitte dann nach euch essen."


    Wäre ja auch skurril. Und kocht man dann zweimal oder stellt man das für die nächste Runde warm? Und während man mit Partner ist, sitzen die Eltern nebenan im Wohnzimmer?


    Seine Eltern sind allerdings auch wirklich sehr nett. Es hätte schlimmer kommen können.

    Ich fände es skurril mich nach den Essenszeiten des Hauses zu richten. Zumal man sich doch selbst etwas zubereiten kann und nicht auf Mama warten brauch, bis es etwas gibt. Oder einfach mal den Eltern verklickern, dass man gerne mal zu viert Essen kann, aber eben nicht immer. Wo ist das Problem?

    klein_schlumpfine

    Zitat

    Weil nach einer gewissen Zeit der gemeinsame Alltag wichtig für die Gefühle wird.


    Wenn ich meine Lebensvorstellungen nicht umsetzen kann obwohl ich hart dafür arbeite, nur weil der Mann zu faul oder lethargisch ist, würde das meine Libido sicher auch nicht positiv beeinflussen....(....).....Es geht hier ja aber nicht darum, das jemand nach Jahren plötzlich in einen schlechteren Job rutscht, sondern, dass seit Jahren vor sich hin studiert wird.

    Da haben wir uns wohl mißverstanden. Wir waren zuletzt in den Beiträgen ja allgemeiner, bzw. haben genau dazwischen differnziert.

    Zitat

    Es wäre zumindest irgendwann ein Beziehungskiller. Ich möchte Familie und ich möchte die sorglos ernähren können. Das muss nicht der Mann übernehmen aber ich hätte auch kein Interesse ihn mit durchzufüttern.


    Wenn der Zustand irgendwann in der Zukunft eintritt durch unglückliche Umstände, dann ist das so. Eine Basis für eine Beziehung wäre das für mich aber nicht.

    Wie gesagt, mir ging es dabei jetzt um den Umstand eben wenig Geld zur Verfügung zu haben obwohl Beide, ich sage es mal so: "gleichermaßen fleißig sind" – aber wie ich Dich weiterhin verstehe, wäre das für Dich auch keine Basis, keine Option?

    Zitat

    Könnte ich nicht viel mit anfangen. Ich will einen Partner und keine Haushaltshilfe.

    Puh....ein harter Schlag ins Gesicht für Frauen, die jahrelang Hausfrauen waren (bzw. heute sind)....:-/


    Ok.....was also, wenn Dein Mann -aus irgendwelchen Gründen- arbeitslos wird und so schnell nichts Neues findet? Oder wenn, dann einen Job der wesentlich schlechter bezahlt wird als vorher? Oder aus gesundheitlichen Gründen seinen Job nicht mehr ausüben kann?


    Würdest Du dann so oder so keine Basis mehr sehen?


    Egal wie er mit seiner neuen Situation dann nun umgeht?

    @ Isabell

    Ich behaupte mal, etwas von vornerein abzulehnen oder zu bevorzugen ist etwas völlig anderes, als durch "höhere Gewalt" hinein geschleudert zu werden.

    Ben Kenobi

    Zitat

    Ich fände es skurril mich nach den Essenszeiten des Hauses zu richten. Zumal man sich doch selbst etwas zubereiten kann und nicht auf Mama warten brauch, bis es etwas gibt. Oder einfach mal den Eltern verklickern, dass man gerne mal zu viert Essen kann, aber eben nicht immer. Wo ist das Problem?

    Das "Problem" liegt darin, dass das "Kind" (eventuell noch mit Partner) bei den Eltern unterschlüpft.


    Und nun mal davon ausgehend, dass man keine 20-Zimmer-Villa mit 2 Küchen hat: Meine Kinder können jederzeit zurückkommen wenn es die Umstände erfordern – aber tun und lassen was sie wollen ist dann nicht drin.


    Sicher müssen sie sich nicht nach den/meinen Essenszeiten richten, Quatsch. Aber bei mir z.B. (und soweit ich das sehe ist es in vielen anderen Häusern/Wohnungen auch so) liegen Küche und Wohnzimmer nahe beieinander – ich hätte da keinen Bock drauf, wenn meine Tochter und ihre Freundin da dann werkeln wann und wie lange sie lustig sind. Nach Absprache – ok....aber sich so benehmen als wäre es das eigene Heim :|N – das ist nicht skurril, das ist nachdem wie ich erzogen wurde und auch meine Kinder erzogen habe, völlig üblich und hat auch was mit Respekt zu tun.


    Oder was würdest Du sagen wenn Deine Eltern bei Dir einfallen -warum auch immer- und tun und lassen was sie wollen und wann sie wollen, Deinen Alltag durcheinander bringen?

    Ben Kenobi

    Zitat

    Ich behaupte mal, etwas von vornerein abzulehnen oder zu bevorzugen ist etwas völlig anderes, als durch "höhere Gewalt" hinein geschleudert zu werden.

    Genau. Und deswegen frage ich ja nach bei klein_schlumpfine, weil ich sie da noch nicht ganz genau verstehe (also ob es für sie dann auch die Beziehung kaputt machen würde wenn sie da so reinschlittert)....

    BenKenobi. Zum gemeinsamen Essen. Naja wir kamen alle um etwa 19h nach hause. Dann wurde von der Mutter meines Freundes gekocht und um 20h gab es Essen was etwa bis 21h dauerte und danach wurde die Küche geputzt. Natürlich hätten wir uns da raus nehmen können und uns dann um 22h etwas machen können, während die Eltern nebenan fernsehen. So war es für uns aber irgendwie stimmiger.

    Zitat

    Da haben wir uns wohl mißverstanden. Wir waren zuletzt in den Beiträgen ja allgemeiner, bzw. haben genau dazwischen differnziert.

    Ja, dass war dann ein Missverständnis.

    Zitat

    Wie gesagt, mir ging es dabei jetzt um den Umstand eben wenig Geld zur Verfügung zu haben obwohl Beide, ich sage es mal so: "gleichermaßen fleißig sind" – aber wie ich Dich weiterhin verstehe, wäre das für Dich auch keine Basis, keine Option?

    Hmm, schwierig zu sagen aus meiner jetzigen Position. Ich habe ja einen tollen Mann der gut Geld verdient und kann mir deswegen gerade nicht vorstellen in der nächsten Beziehung einen Geringverdiener zu wählen. Hätte mein Freund jetzt aber nicht dieses Gehalt und alles andere wäre ähnlich wäre das kein Trennungsgrund. Allerdings würde ich ihm dann schon sagen, dass ich fände er würde ausgenutzt und ihn anhalten sich auf eine besser bezahlte Stelle zu bewerben.

    Zitat

    Puh....ein harter Schlag ins Gesicht für Frauen, die jahrelang Hausfrauen waren (bzw. heute sind).... :-/

    Hmm, da muss man wieder das Thema Gleichberechtigung und Gesellschaft mit einbeziehen. Früher war es oft üblich, dass Fauen zuhause sind. Ich finde das auch völlig in Ordnung aber ich würde mit einer reinen Hausfrau ebensowenig eine Beziehung wollen wie mit einem Hausmann. Ganz ohne die Tätigkeit abzuwerten (ich hasse Hausarbeit).

    Zitat

    Ok.....was also, wenn Dein Mann -aus irgendwelchen Gründen- arbeitslos wird und so schnell nichts Neues findet? Oder wenn, dann einen Job der wesentlich schlechter bezahlt wird als vorher? Oder aus gesundheitlichen Gründen seinen Job nicht mehr ausüben kann?

    Dann wäre das ein harter Schicksalsschlag den wir gemeinsam meistern würden. Genauso wie wenn er zum Beispiel plötzlich depressiv wird. Trotzdem würde ich bei der Auswahl eines neuen Partners von depressiven Männern Abstand nehmen.

    Zitat

    Würdest Du dann so oder so keine Basis mehr sehen?

    Für mich war Bests auf den Beziehungsbeginn bezogen. Also quasi zeitlich gesehen und nicht bildlich.

    Zitat

    Oder was würdest Du sagen wenn Deine Eltern bei Dir einfallen -warum auch immer- und tun und lassen was sie wollen und wann sie wollen, Deinen Alltag durcheinander bringen?

    Wäre jetzt schwierig, da ich mit meiner Freundin zusammen wohne. Ich habe allerdings lange Zeit 800km vom Elternhaus entfernt gewohnt und wenn meine Mama oder meine Schwester zu Besuch kamen, konnten sie sich wohlfühlen, wie unter eigenem Dach.


    Sie sollten lediglich meine Ordnung nicht nach eigenem Ermessen umgestalten, aber ansonsten gab es keine Einschränkungen.

    Gürteltier

    Zitat

    Das Verhalten vieler Menschen ist gut und gütig, auch dann, wenn sie nicht beobachtet werden

    wow... was ist denn mit dir passiert :-o

    Ben Kenobi


    Besuchen ist aber was ganz anderes als -auf unbestimmte Zeit- ein Zusammenleben.


    kleine_Schlumpfine

    Zitat

    Dann wäre das ein harter Schicksalsschlag den wir gemeinsam meistern würden. Genauso wie wenn er zum Beispiel plötzlich depressiv wird. Trotzdem würde ich bei der Auswahl eines neuen Partners von depressiven Männern Abstand nehmen.

    Depression ist ja noch mal ein ganz anderer Bereich als -zusammengefasst- ein Geringverdiener.

    Zitat

    Für mich war Bests auf den Beziehungsbeginn bezogen. Also quasi zeitlich gesehen und nicht bildlich.

    Ok.


    Heißt dann, dass für Dich das Einkommen als Solches schon sehr wichtig ist? Also ein Mann, der sagen wir mal 1500 Euro monatlich hat, in einer kleinen Wohnung wohnt und zwar damit nicht arm ist, aber doch gucken muß wo er sein Geld lässt – das wäre ein Ausschlußkriterium?

    Zitat

    Ok.


    Heißt dann, dass für Dich das Einkommen als Solches schon sehr wichtig ist? Also ein Mann, der sagen wir mal 1500 Euro monatlich hat, in einer kleinen Wohnung wohnt und zwar damit nicht arm ist, aber doch gucken muß wo er sein Geld lässt – das wäre ein Ausschlußkriterium?

    Nein, das wäre kein Ausschlußkriterium. Trotzdem genieße ich es sehr dass es nicht so ist. Weniger wegen den hohen Ansprüchen als vielmehr die Sicherheit, dass das Kartenhaus nicht zusammen bricht, wenn man mal arbeitslos wird oder krank oder oder.


    Aber 1.500 Euro monatlich fällt für mich auch wirklich nicht unter "Geringverdiener". Ich verdiene nicht mehr. ;-D


    Für mich ist ein Geringverdiener jemand der unterhalb der in Deutschland festgelegten Armutsgrenze lebt. Das sind meine ich etwa 900 Euro.

    Zitat

    Ben Kenobi**


    Besuchen ist aber was ganz anderes als -auf unbestimmte Zeit- ein Zusammenleben.

    Ich bin wie gesagt selber für ein Jahr bei meiner Ma eingezogen und ich fühlte mich, wie ein Mitbewohner und nicht, wie ein Gast. Allerdings war meine Mutter eh immer auf Arbeit oder fuhr zu ihrem Freund. Ich hatte ihre Bude quasi eingenommen. :=o

    klein_schlumpfine

    Zitat

    Aber 1.500 Euro monatlich fällt für mich auch wirklich nicht unter "Geringverdiener".

    Das habe ich auch nicht geschrieben ;-).

    Zitat

    Ich verdiene nicht mehr.

    Ich wäre auch sehr zufrieden damit ;-)


    Im Ernst: Ich habe den Betrag gewählt, weil es in meinen Augen für eine Person ein guter Durchschnitt ist und weil ich ja darauf hinaus wollte zu erfahren ob Du "hohe", bzw. höhere Ansprüche in der Richtung hast.


    Irgendwie habe ich die ganzen letzten Beiträge, bzw. unseren Austausch über hinweg einfach nicht verstanden ob es für Dich nun ein Ausschlußkriterium wäre oder nicht..... %:| ":/ ;-D


    Aber jetzt weiß ich's.


    Ich werte so etwas auch nicht, wenn jemand da besondere Ansprüche stellt – aber ich versuche mich da immer reinzuversetze. Also wie es wäre wenn ich einen tollen Mann kennenlerne, soweit "alles stimmt" und mich dann deswegen nicht drauf einlasse, weil er mir zu wenig verdient. Ich könnte das nicht...also es dann lassen ;-).