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    Und sonst setzt jeder seine Prioritäten selbst. "Entschuldigung, ich werde mich um etwa 5 min verspäten, ich habe hier eine dringende Angelegenheit, die mir jetzt wichtig ist. Bitte fangen Sie schon an." oder eben "Können Sie den Augenblick warten? Ja? Danke für ihr Verständnis." (...) Bei Rückfrage: "War eine private Sache, die sich nicht aufschieben ließ und die mir wichtig war, damit ich im Meeting den Kopf frei habe."

    Sorry, aber das ist doch komplett realitätsfremd. Entweder man zeigt dem grabschenden äh klapsenden Mann spontan den Vogel oder eben nicht. Die TE war, wie sie nun mehrfach glaubhaft versichert hat, schlichtweg perplex. Also ist sie in ihr Meeting gegangen. Ich wüsste nicht was das mit (falscher) "Prioritätensetzung" zu tun haben sollte.

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    Bei Rückfrage: "War eine private Sache, die sich nicht aufschieben ließ und die mir wichtig war, damit ich im Meeting den Kopf frei habe."

    ;-D mit dieser Erklärung bekommt man gerade als Frau (aber auch als Mann) ganz bestimmt keine Probleme beruflich. ... Mal ernsthaft: Wendest du deine Ratschläge auch selbst an oder machst du einfach gerne theoretische Brainstorm-Spiele auf der Suche nach möglichst anderen Reaktionen, als sie der jeweilige TE gezeigt hat, ohne Interesse daran, ob deine Ideen auch realistisch sind.

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    Da hilft es mir sehr eine objektive Meinung von Dritten zu hören :)z

    Die Meinung von Kitsune finde ich alles andere als "objektiv". Ich würde sagen, es ist Frauenversteherei.


    Unter diesem Gesichtspunkt kann ich auch verstehen, dass sie Dir gefällt. Er schreibt das, was Du hören willst.

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    Die Meinung von Kitsune finde ich alles andere als "objektiv". Ich würde sagen, es ist Frauenversteherei.


    Unter diesem Gesichtspunkt kann ich auch verstehen, dass sie Dir gefällt. Er schreibt das, was Du hören willst.

    Wenn du dir mehr davon aneignen würdest, würde es mit den Frauen vielleicht auch mal klappen :)_ aber einen Typ, der so offen Empathie für Frauen (u.a.) ablehnt will doch keine selbstbewusste, kluge Frau haben. :=o

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    Die Meinung von Kitsune finde ich alles andere als "objektiv". Ich würde sagen, es ist Frauenversteherei.

    Kitsune ist eine Frau :-D Vielleicht fällt ihr das Frauenverstehen deshalb so leicht ;-)


    Allerdings hat es, wenn man den Rat von Pythonist 24.9. 19:44 als für das Berufsleben abwegig und realitätsfremd bezeichnet, nicht das Geringste mit Frauenversteherei zu tun.

    Auf der letzten Seite war Kitsune doch noch blau? ":/


    Und der Beitrag von Pythonist, den du erwähnst, ich habe ihn mir nochmal angesehen, ist wirklich...zweifelhaft. Aber seine Prioritäten hat er ja am Anfang des Threads gezeigt. Mich würde mal interessieren, ob seine Argumentation dieselbe wäre, wenn das seiner eigenen Frau oder Gott bewahre! dem Töchterchen passiert wäre mit einem dreißig Jahre älteren Mann, aber ich meine die Antwort bereits zu kennen. :p>

    Also wenn du so galant meinen Beziehungsstatus herausbekommen willst, Reizende, dann kann ich dir da nicht weiterhelfen. 8-) Aber meine hypothetische Frau @:)x:) o:) :)_ und meine hypothetische Tochter :-@;-) würden ganz sicher ihre eigenen Entscheidungen treffen und weder ihren Mann noch den Papa um einen Rat dazu fragen.


    Mir ging es mehr um die Frage, ob du einen Poklatscher von einem doppelt so alten Bekannten bei deiner Tochter oder Frau auch als 'halb so wild, stell dich nicht an' werten würdest, wie es in deinen Beiträgen mehr als deutlich herauskam. Selbstverständlich steht es dir völlig frei, dich insoweit in Schweigen oder Ausflüchte zu Hüllen.

    Mein Po ist ja dann nicht betroffen. Und für die Verteidigung ihres Pos und den Schutz gegen fremde Poklatscher, wenn sie diesen Schutz denn möchte, ist meine Frau oder Tochter zuständig, egal von wem. Ich finde das eine veritable, stimmige Antwort ohne Ausflüchte.


    Meine Frau oder Tochter entscheidet selbst darüber, von wem sie sich in welcher Situation gern oder nicht gern auf ihren Po klatschen lässt oder wie sie bei überraschenden Poklatschern damit umgeht.


    Ich weiß nicht, worauf du hinauswillst oder welche anderen Vergleiche oder Situationen du implizit hinzuziehst:


    In der Ausgangssituation sehe ich kein Bedrängen durch eine Masse, keine Zwangslage, keine Bedrohung, keine Nötigung, die diese Einschätzung ändern würden. Sondern zwei lose von früher bekannte Menschen, jede Menge Platz drumrum haben erst eine Begegnung, dann ein Gespräch, dann einen Konflikt. Dann sollen sie ihn unter sich lösen. Und wenn sie ne Frage haben, dann sage ich meine Meinung.

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    'halb so wild, stell dich nicht an'

    Das ist deine Interpretation, die ich so überhaupt nicht gesagt habe.

    Zitat von dir:

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    Ich sehe es als Ausweg daraus, dass Danada nun die ach so bequeme Opferposition für sich in Anspruch nimmt.

    Was soll das? Das ist unmöglich. Er hat einen Fehler gemacht. Während du ihr noch eine Mitschuld zuschustern willst;

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    Beide übernehmen einen Teil der Schuld und gut ist. So in der Art:(...)Ihr habt IMHO beide Fehler gemacht: er mit seiner plumpen Form der Annäherung, du mit deiner überrascht/überforderten Reaktion, dann du mit der Mail anstatt das Gespräch zu suchen, dann er mit seiner Social-Media-Quatsche, du mit deiner Social-Media-Leserei und es nun hier in die Öffentlichkeit tragen. Und die Arbeitskollegin hätte es da auch nicht gebraucht.

    Sie war perplex und überrascht. Das ist normal, da Frauen in Deutschland zumindest nicht dauernd damit rechnen müssen, begrabscht zu werden und sich darauf einzustellen. Ich sehe durchaus nicht, dass sie einen Fehler gemacht hat. Ihr Umgang war einfach überrascht und überfordert.

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    Was meint ihr denn dazu? Wie soll ich das alles eurer Meinung nach einordnen? Und was würdet ihr an meiner Stelle machen?

    Der Kollege dachte, die Freundschaft gäbe es her, dass er Dir einen Klaps auf den Po gibt.


    Da hat er sich offensichtlich geirrt. Denn es hat Dir nicht gefallen.


    Er versteht das Ganze nicht, weil er meint, so kann man sich in einem Menschen nicht irren.


    Kann man aber anscheinend doch.


    So sehe ich die Situation.


    Erst wenn er eingesehen hat, dass er sich tatsächlich in Dir geirrt hat, halte ich eine Entschuldigung für denkbar (und erforderlich).


    Meiner Ansicht nach müsst ihr deshalb miteinander reden, um das zu klären. Wie konnte es passieren, dass er sich so in einem Menschen irrt?


    Diese Frage kann nur er Dir beantworten.




    [...]

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    Was soll das? Das ist unmöglich. Er hat einen Fehler gemacht. Während du ihr noch eine Mitschuld zuschustern willst;

    Schau doch hier mal rein:


    https://de.wikipedia.org/wiki/Dramadreieck


    Dann verstehst du meine Aussage vielleicht besser, wenn du dann auch noch nicht nur die Poberührung sondern auch die Entwicklungen danach mit einbeziehst.

    Pythonist, was sind deine psychologischen Qualifikationen? ... Das würde mich sehr interessieren, so unbedarft, wie du hier ein psychologisches Modell wie das Dramadreieck auf die von der TE geschilderten Ereignisse anwendest. Elisada hatte dir schon was dazu gesagt, aber nicht einmal das hat dich erreicht.


    Deine Sache, warum du da so einen blinden Fleck hast und nicht erkennst, warum das Dramadreieck hier nicht passt und deine Beiträge mit der Schuld und wer einen Fehler gemacht hat (vgl. Zitate von Reizende) bestenfalls merkwürdig sind.


    [...]


    §§[mond+sterne: ]Ich würde nicht so weit gehen, dir zuzutrauen, dass du ernsthaft Übergriffe verharmlosen willst, aber dein Verhalten gegenüber den davon Betroffenen ist erstaunlich empathiearm und kritisch.

    Egal ob der Klaps nun von den einen als "harmlos" gesehen wird und von den anderen als "übergriffig", für mich persönlich war das nicht in Ordnung und ich möchte sowas auch nicht. Ich habe es als übergriffig empfunden und das habe ich ihm kommuniziert. Vielleicht habe ich für ihn ja überreagiert oder sowas - ich weiß es nicht. Aber selbst wenn man sowas wirklich eine alltägliche GEste wie z.B. das Hände schütteln ist, muss er meine Meinung und Empfindungen akzeptieren.


    Natürlich ist das mit dem Antatschen ans sich etwas was man aus der WElt schaffen kann. Weshalb ich die Freundschaft als Ganzes nun abhake ist eher wegen dem anschließenden Theater (anders kann man es nicht mehr nennen). Ich hatte da den Eindruck dass er mich für dumm verkaufen möchte und mir seine Meinung "einreden" will bzw. meine als lächerlich, überzogen und abstus hinstellt. Und als er mir dann noch erzählen wollte dass ich nicht mit meinem Freunden über meine persönlichen Dinge sprechen darf, ist das Fass einfach übergelaufen. Das Antatschen war zwar der Ausgangspunkt der Geschichte, aber nur ein kleiner TEil, weshalb das alles so ausgeartet ist.

    Und der Vorschlag, dass ich zu meinem Chef gehe und ihm sage "sorry, ich komme etwas später - muss noch was klären" ist doch lachhaft! Wer sowas macht muss sich meiner Meinung nach nicht wundern, wenn er/sie beruflich nicht für voll genommen wird oder den Eindruck erweckt, dass man sich nicht auf ihn/sie verlassen kann.


    Angesicht des ganzen Theaters im Anschluss, glaube ich auch nicht, dass die Geschichte - wenn ich denn sofort in der Situation zu klären versucht hätte - innerhalb von 5 Minuten gegangen wäre. Im Leben nicht. Da wäre dann genauso rumdiskutiert worden... Und hätte ich dann einfach in die Besprechung gehen und sagen sollen "sorry, dass sie alle warten mussten und nun vielleicht ihren Flug am Freitag Nachmittag verpassen, aber ich hatte noch was privates zu klären". Is klar... Die Besprechung war wichtig und es sind Leute extra dafür angereist. Manche sehen es wohl anders, aber ich finde nicht dass ich die Prioritäten in diesem Moment falsch gesetzt habe. Und zu einer Besprechung zu spät zu kommen weil man private Dinge klären will ist für mich nicht sonderlich souverän...


    Außerdem ist es nun ja auch egal weshalb ich wie reagiert habe - es ist nun wie es ist.