Also, es ist ja schön, dass sich so viele noch mit ihren Expartnern verstehen, aber ich würde das auch nicht als Norm betrachten. Da fragt man sich ja: Warum eine Trennung, wenn es ach so tolle Menschen waren und sind?


    Ich kann für mich sagen, dass ich mit Betrügern oder denen, die sich einfach so sehr verändert haben, dass man sie nicht wiedererkannt hat, einfach nichts mehr zu tun haben will. Klar kann man sich nach Jahren wieder vorsichtig annähern und schauen, ob es platonisch klappt, aber doch bitte nicht nach einem Monat.


    Ich kann die TE also verstehen. Vor einem Monat hat er (möglicherweise) noch mit der "besten Freundin" das Bett geteilt und heute mit ihr. Ich denke, da bekommen viele Frauen ein ungutes Gefühl.


    Ich war auch mal mit jemanden "zusammen", dessen Ex, meine direkte Vorgängerin, seine "beste Freundin" war. Die Gute war auch ständig in seiner Wohnung, hat ihm ständig geschrieben und angerufen und so oft es ging, von mir weg gelockt. Das ging auch zwischen 4 - 6 Wochen (weiß nicht mehr genau, zu lang her) und er hat mir auch immer beteuert, dass sie halt beste Freunde sind und er sich nicht vor die Wahl stellen lässt.


    Tja, einmal hat die Gute ihr Handy vergessen, als er sie nach Hause brachte. :=o


    Ich hab gelesen, was er ihr schreibt. (Ein Hoch, dass es da noch keine Handys mit Sperrcode gab)


    "Ich kann dich nicht vergessen." "Sie bedeutet mir nicht so viel wie du." "Ich würde sie sofort für dich verlassen." sind da noch die harmlosen Auszüge. Ich hab ihm dann gern die Entscheidung abgenommen, dass Handy mit geöffneten Nachrichten liegen gelassen und bin gegangen. ]:D


    Natürlich wollte er sich erklären, aber mehr als dumme Ausreden waren das auch nicht.


    Ich bin dann irgendwann mit ihrer ehemaligen Affäre und dem Typen, dem sie die ganze Zeit hinterhergejammert hatte, zusammen gekommen. (Nein, nicht aus Rache, sondern weil er wirklich ein toller und netter Kerl war.) Das hielt auch ein paar Jahre. Mein Ex und seine "beste Freundin"/Ex sind übrigens nicht mehr zusammen gekommen.

    Zitat

    Es geht darum das mein Freund seiner ex Freundin noch sehr nahe steht, zu nah wie ich meine . Ich meine okay, sie waren wohl gut befreundet, haben sich dann verliebt und waren danach wieder nur Freunde.

    Halte es durchaus für möglich, dass zwei junge noch relativ beziehungsunerfahrene Freunde, ihre starke Sympathie in einem kurzen Zeitraum für ein Verliebtheitsgefühl halten und einen Beziehungsversuch starten. In diesem speziellen Fall ist der Versuch nach 4 Wochen gescheitert.


    Schwer annehmbar, dass in der kurzen Zeit eine tiefe romantisch-emotionale Bindung bzw. noch weiterhin nachhaltig sexuelles Interesse aneinander entstanden ist. Ausnahme hierbei wäre, die Trennung erfolgte auf einseitige Weise, und die Ex-Freundin hat nach wie vor "heimlich" einen Beziehungswunsch bei Deinem Freund.

    Zitat

    Klar verstehe ich irgendwo das Freundschaften wichtig sind, aber die ex?

    Kann ich durchaus bejahen, dass sowas funktioniert. Setzt aber einiges an Rahmenbedinungen voraus, damit es funktioniert.

    Zitat

    Ich meine wenn man sich halt noch gut verstehen würde , abundzu mal hallo sagen..... aber die hängt ständig bei ihm zuhause !

    Von 24 Stunden am Tag ist das in Stunden genau wie lange? ? Was überwiegt dabei, die Zeit mit Dir als aktueller Freundin in der Kennenlernphase oder die gemeinsame Zeit mit der nunmehr platonischen Freundin?

    Zitat

    Sie versteht sich zwar gut mit der Familie, sicher will man sich da auch mal sehen , aber es ist doch nicht normal jede woche beim ex zuhause zu sein.

    Verbringt die Ex-Freundin dann ausschließlich Zeit mit Deinem Freund oder klönt sie als Kumpeline bei ihren Aufenthalten u.a. nur mit seinen Eltern oder eventuell vorhandenen Geschwistern? Hier gilt es im Zweifel genau zu differenzieren.

    Zitat

    Ich weiß das ich so meine probleme mit eifersucht habe , aber in der situation.... ich weiß auch nicht . Ich vertraue ihm , aber könnte jedesmal ausrasten wenn ich höre das sie bei ihm ist. Letztens war sie z.b zum "Chillen" bei ihm, sagte er mir zumindest. aber BIS 2 uhr morgens...... HALLO?!

    Auch hier die Frage, wie hat sich die Zeit gestaltet während sie bei Deinem Freund war? Haben sie zusammen mit den Eltern TV geschaut, einen Spieleabend zusammen gemacht oder waren sie zum quatschen in der Zeit allein zusammen? Ich gehe davon aus, dass es keine regelmäßigen Treffen sind, die bis in den frühen Morgen andauern, oder?

    Zitat

    und da soll ich mir keine sorgen machen? ich eine das ist doch nicht normal oder liege ich da falsch?

    Gemessen an eurer Kennenlernphase von 4 Wochen empfinde ich Deinen Anspruch, dass Menschen seines sozialen Umfeldes, hier auch die Kurzzeit-Ex sofort aus dem Lebensumfeld weg zu bleiben hat, etwas überzogen.


    Das es Dir ein sehr mulmiges Gefühl macht, Du frisch verliebt Verlustängste empfindest und Gedankenkreise in Deinem Kopf entstanden sind, verstehe ich jedoch durchaus.

    Zitat

    Er selber sagt sie ist für ihn wie eine kleine schwester, naja er wäre auch der letzte Mensch dem ich zutrauen würde das er Fremd geht , trotzdem hab ich panische angst.

    Es gibt Menschen, die einen sehr guten zwischenmenschlichen Draht zueinander haben, der auch nach einem Beziehungsversuch nicht komplett zum erliegen kommt. Hier ist wichtig, auf welche Art Dein Freund Dich bei seinen Kontakten mit einbezieht und wie offen er den Umgang mit der wieder 'Kumpeline' Dir gegenüber kommuniziert.

    Zitat

    Ich habe ihn auch schon öfter darauf angesprochen, aber er meint immer das ich mir kene sorgen machen soll, und er nur mich liebt. Er würde sich nur halt nicht zwischen Freundschaft und Liebe entscheiden.

    Ob eure Kennenlernphase Bestand haben kann wird, weiß Dein Freund nach knapp 4 Wochen nicht sicher. Von einer getragenen Beziehung lässt sich nach so kurzer Zeit kaum reden. Deshalb gibt ihm die Möglichkeit, dass ihr einen offenen und ehrlichen Umgang pflegt. Das funktioniert positiver, wenn ihr keine häufig stressigen Diskussionen wegen der Ex führt.


    Wäre es eine große Überwindung für Dich, seine Ex-Freundin in einer größeren Gruppe mit anderen Freunden kennenzulernen? Einige Ängste, auch die Verlustangst mit Eifersucht können verschwinden, wenn mehr Realität in Deine Gedankenschleifen kommt.

    Zitat

    Ihm traue ich, aber ihr nicht. Wie seht ihr das? was soll ich tun? wie soll ich mich verhalten? MAN ich kenn sie nicht aber hasse sie total ! :(

    Das Gefühl Hass ist denke ich eher Wut, und zwar das Gefühl, 'was hat sie was ich nicht habe', eben diese Vergleichsschiene mit ihr. ;-)


    Versuche Deinen Freund besser kennenzulernen und seinen Wunsch nach Freundschaft mit der Ex zu akzeptieren. Nach meiner Erfahrung bekommt es dem frischen Verliebtheitsgefühl nicht so gut mit Verboten, anstrengenden Forderungen nach Aufmerksamkeit, sowie übertriebener Eifersucht zu agieren. Versuche mehr Gelassenheit zu entwickeln und Dich vom Besitzdenken am Freund nach und nach zu lösen. Das dauert vermutlich noch eine gewisse Zeit und lass die Vergleiche mit ihr.


    Ich schließe nicht aus für euch beide, solltet ihr in eine tragende Beziehung rein wachsen, dass die von Dir empfundene "Feindin" in den Hintergrund tritt und eure Zeit zunehmend mehr euch beiden gehört.


    Dies könnte noch schneller eintreten, wenn auch die "kleine Schwester" sich in einen anderen Mann verliebt, und dieser deutlich an Raum einnimmt in ihrem Leben. Gerade in eurem jungen Alter wechselt der Freundeskreis noch regelmäßiger, weil sich gemeinsame Interessen und Gemeinsamkeiten durch Aufnahme einer Ausbildung häufiger verändern.

    Wenn meinem Freund die Ex wichtiger erscheint als ich - wenn er also auf meinen Einspruch nicht eingeht, sondern abwiegelt, wäre das für mich ein schlechtes Zeichen (schrieb ich oben schon, hast du es gelesen?.


    Es mag ja sein, dass es IHM nichts bedeutet, wenn sie nachts da ist, und IHR auch nicht, aber DIR ist es mehr als unangenehm, auch wenn es "unberechtigt" ist. Natürlich ist es nicht unberechtigt, wenn es den Partner stört! Ich würde hier einfach mehr Rücksicht und Respekt erwarten.

    Es ist nicht so, als ob es absolut hinzunehmen wäre, wenn es emotionale Verletzungen gibt. Aber hier geht es um eine frühe Kennenlernphase von gerade 4 Wochendauer, und nicht um eine länger bestehende Beziehung, in der die Ex-Freundin die absolut 1. Geige dauerhaft weiter spielt.


    Die TE schrieb von lediglich etwa einem Besuch in der Woche. Ich hatte nicht raus gelesen, dass dieser regelmäßig bis morgens 2 Uhr geht. Eine Woche hat 7 Tage. Was passiert an den restlichen 6 Tagen, an denen er die Ex nicht sieht?


    Das wäre die bedeutsamere Frage in Bezug auf die Kennenlernphase der beiden.


    Wo liegt die ausschließliche Legimation dafür, dass er als noch relativ neuer Freund sofort zurück stecken muss, um ihre Bedürfnisse und Wünsche zu respektieren?


    Er könnte ebenso argumentieren, dass er die TE noch nicht lang genug kennt, um schon jetztigen Zeitpunkt einschneidende Entscheidungen für sein Leben zu treffen.


    Langfristig wäre es für beide hilfreich einen gesunden Kompromiss zu finden, statt mit Verboten und einseitigen Forderungen zu argumentieren.

    Zitat

    Wo liegt die ausschließliche Legimation dafür, dass er als noch relativ neuer Freund sofort zurück stecken muss, um ihre Bedürfnisse und Wünsche zu respektieren?

    Das kann man wohl verschieden sehen. Nein, er "muss" nicht, man muss gar nichts! Aber gerade als relativ neuer, entsprechend verliebter und begeisterter(?) Freund wäre ein solches Entgegenkommen aus meiner Sicht normaler. Ein Eingehen auf die Wünsche ist ein Ausdruck von Mögen, zumindest sehe ich das so. Wo wäre denn die "ausschließliche Legitimation", dies nicht zu tun?

    Lenoria:


    Ich fände die Antwort auf die Frage:


    "Wie lange sind sie denn insgesamt befreundet?" - hier sehr relevant.


    So wie es klingt, ist das ja schon länger der Fall, oder?


    Direkte Nachbarschaft, sie geht bei ihm zu Hause ein- und aus sozusagen....das ist sicher nicht nach einer kurzen Freundschaft mit anschließendem 4-wöchigem Beziehungs"versuch" der Fall? Sind vielleicht sogar die Familien insgesamt befreundet?

    Zitat

    Wo wäre denn die "ausschließliche Legitimation", dies nicht zu tun?

    Zitat

    Das kann man wohl verschieden sehen. Nein, er "muss" nicht, man muss gar nichts!

    Du hast nicht unrecht mit Deiner Frage und auch Deine Aussage darunter ist stimmig.


    Müssen tut keiner der beiden etwas. Das gilt in der Situation aber für beide Seiten, so lange keine gemeinsam vereinbarten Rahmenbedingungen für die Beziehungsbasis vereinbart worden sind.


    Es gibt Menschen, die sich von jetzt auf gleich sehr rasant verlieben, sofort den/die neu kennengelernte/n Partner/in zum absoluten Lebensmittelpunkt machen. Sich zu dem Zeitpunkt massiv aus dem Freundes- und Bekanntenkreis zurückziehen und die totale Zweisamkeit genießen wollen. Das passiert im Übrigen völlig unabhängig vom Alter oder der eigenen Beziehungserfahrung. Es ist ein sehr individuelles Merkmal für die/den Frischverliebte/n.


    Ebenso gibt es Leute, die ein Kennenlernen step by step gestalten. Sich erst richtig sicher fühlen wollen und trotz neuer Freundin weiter bestehende Kontakte und Freundschaften pflegen. Ein knapp 4 Wochen andauernder Beziehungsanlauf, der gescheitert ist kann durchaus Anlass sein es künftig etwas besonnener in Sachen Verliebtheit laufen zu lassen.


    Zu einem Problem wird es erst, wenn zwei unterschiedliche Mentalitäten in Sachen Verliebtheit aufeinander treffen.


    Das größere Problem der TE sehe ich eher an dieser Stelle:

    Zitat

    Es is nur so komisch , sie zu sehen und dann daran zu denken was sie vielleicht mal alles zusammen gemacht haben

    Zitat

    außerdem ist sie alles andere als hässlich ... ich selber würde sogar behaupten das sie hübscher ist als ich :-/


    und es waren ja schon mal gefühle vorhanden.

    An diesen Gedankenschleifen kann der Freund der TE nichts ändern. Auch nicht, in dem er den Kontakt einschränkt oder komplett auf Eis legt.


    Ich gehe davon aus, dass Freund und Ex-Freundin/Kumpeline nicht maximmal weit auseinander wohnen. Somit wird sich ein direkter Kontakt und/oder die weiter bestehende Freundschaft nicht gegenstandslos.


    Deshalb werden die zwei/drei sich weiter begegen und über den Weg laufen. Das Gefühl sich unzulänglich oder weniger attraktiv zu fühlen, wäre durch einen sofortigen Kontaktabbruch nicht verschwunden. Zudem leidet ein Mensch, der in seinem Naturell zur Eifersucht neigt leichter unter Verlustängsten, die manchmal Auslöser von innen empfundener Selbstzweifel sind.

    DieDosismachtdasGift

    Zitat

    Ich gehe davon aus, dass Freund und Ex-Freundin/Kumpeline nicht maximmal weit auseinander wohnen.

    Lenoria schreibt in ihren Beiträgen:

    Zitat

    aber die hängt ständig bei ihm zuhause ! Sie versteht sich zwar gut mit der Familie, sicher will man sich da auch mal sehen , aber es ist doch nicht normal jede woche beim ex zuhause zu sein.

    Zitat

    ich wohne ein, zwei orte weg von einem Freund, und die zwei sind quasi nachbarn.

    Zitat

    Ich versteh ja auch irgendwo das er sie schon wesentlich länger kennt,

    Ohne, dass Lenoria antwortet rutschen wir zwar in den Spekulationsbereich - aber das klingt für mich schon nach einer länger bestehenden Freundschaft, vielleicht sogar im Familienverband?


    Und Lenoria sagt ja selbst:

    Zitat

    Er fragte mich letztens z.b ob es das selbe wäre wenn sie nie was gehabt hätten, und ich muss ganz ehrlich sagen : ja, ich glaube dann wäre es schon irgendwie anders.

    Dazu würde ich gerne noch was sagen - möchte aber ihre Antwort noch abwarten. ;-)

    Zitat

    Das Gefühl sich unzulänglich oder weniger attraktiv zu fühlen, wäre durch einen sofortigen Kontaktabbruch nicht verschwunden.

    Damit hast du schon Recht. Das Gefühl würde an anderer Stelle wieder auftauchen. Allerdings ist für einen Menschen mit Selbstzweifeln schon ein Partner um so wichtiger, der Verlässlichkeit und Entgegenkommen zeigt. Denn er kann ja nicht "mit dem Kopf" solche Unsicherheiten ablegen. Im Gegenteil, ein Partner, der ihn oder besser, seine Gefühle ernst nimmt, kann Vertrauen aufbauen, ist also zumindest besser als einer, der auf Deubel komm raus sagt, nö, ich zieh mein Ding durch, du musst eben allein bewältigen, was dir zu schaffen macht!

    Zitat

    Zudem leidet ein Mensch, der in seinem Naturell zur Eifersucht neigt leichter unter Verlustängsten, die manchmal Auslöser von innen empfundener Selbstzweifel sind

    Oder umgekehrt. Innerer Selbstzweifel ist häufig ja eben der eigentliche Grund für Eifersüchteleien und Ängste, und dazu könnte auch das Empfinden von "Ich bin für meinen Partner nicht das Wichtigste" beitragen.

    Isabell


    ;-) Ich weiß, was Du mir sagen möchtest, mit Deinem Beitrag. Mein Anliegen war, der TE die "Angst" zu nehmen. Wenn die beiden Nachbarskinder sind, sich (vielleicht) von Kindesbeinen auf kennen, weil es auch über die Eltern als Nachbarn regelmäßig Kontakt gibt, ist es schwer einander konsequent aus dem Weg zu gehen.


    Dies erklärt in meinen Augen auch die große Vertrautheit der beiden 'Ex-Partner'.


    Deshalb verstehe ich auch das Problem des Freundes, der eben nicht den langjährigen Nachbar- Kontakt so einfach abbrechen und einstellen kann. Das ist der Grund warum der Freund der TE die kurzzeitige EX als "kleine Schwester" betitelt hat.


    Vermutlich ist genau aus letzterem Umstand aus den beiden kein reales Liebespaar geworden. Vielleicht gelingt es der TE die Freundin der Kindertage zunehmend als weniger "gefährlich" zu empfinden und womöglich bei näherem Kennenlernen sogar einen positiven Eindruck über das Mädchen zu gewinnen. :-D

    Die beiden kennen sich Tatsächlich schon lange, keine sandkastenfreunde aber immerhin.


    Die Familien verstehen sich auch insgesamt sehr gut . Die gehen wirklich gegenseitig ein und aus bei einander .


    Klar hätte ich gerne das ich das einzigste wichtige mädchen in seinem leben bin , aber ich merke ja immer wenn ich ihn darauf anspreche wie viel sie ihm wohl als mensch bedeutet %-| .


    Ich akzeptiere ja auch das sie befreundet sind, das heißt aber nicht das ich sie mögen muss. Ich haben ihm auch schon gesagt das ich sie sch**ße finde.


    Es ist halt auch das ich es genau so schonmal bei meinem ex erlebt hab, der war auch noch mit seiner ex in einem beste freunde verhältniss ...."sie ist wie eine schwester für mich, keine angst" , bis ich sie irgendwann beim rummachen erwischt habe.


    Die Zwei haben halt so eine extrem enge verbindung, ich merke das ja immer wenn ich bei ihm bin und die zwei sich über den weg laufen, oder von seinen erzählungen. Er hat sogar noch fotos von ihr und oder den beiden auf seinem handy, was soll ich davon halten? , oder letztens hatte er kratzer auf den armen , als ich ihn fragte, wer war es? SIE.


    Sie haben etwas getobt, "wie man das mit besten freunden hin und wieder macht". Wieder so ein moment wo ich eifersüchtig war.


    Ich bin die jenige die mit ihm zusammen ist, trotzdem kommt es mir so vor als würde unsere bindung niemals an das was er mit ihr hat , rankommen :/

    Lenoria


    Mal eine ganz einfache Frage vorab:


    Würde Dich ihre Freundschaft, die ja wohl mindestens seit Kindesalter/Pubertätsbeginn besteht (Ihr seid ja noch nicht so lange im Erwachsenenalter ;-)) auch so stören, wenn sie männlich wäre?


    Würde Dich die Freundschaft genauso stören, hätten sie nicht diesen vier-wöchigen Versuch gewagt?


    Ich finde das hier:

    Zitat

    Die beiden kennen sich Tatsächlich schon lange, keine sandkastenfreunde aber immerhin.


    Die Familien verstehen sich auch insgesamt sehr gut . Die gehen wirklich gegenseitig ein und aus bei einander .

    Spielt eine sehr, sehr, große Rolle bei/in dem Ganzen. Deshalb auch mein hartnäckiges Nachfragen.


    Sicher hat sie eine Nähe zu ihm, die Du noch nicht hast. Das gilt aber auch für seine Familie, männliche Freunde, bzw. weitere engere Freunde ob nun m oder w etc..


    Sie ist einfach in diesem Kreis der Menschen die ihn schon sehr lange begleiten. Ein Kreis zu dem er eine besondere Beziehung hat, die sich im Laufe der Zeit nun mal zwangsläufig aufbaut.


    Und das die Beiden dann mal so einen "Versuch" gemacht haben...naja, sowas ist nicht selten. Weil Alles vertraut ist, das es passt so gut .... die Familien kennen sich, mögen sich....es wirkt bequem und einfach weil viele Schritte bei Jemanden den man neu kennenlernt einfach schon abgehakt sind. Lieber Jemanden den man kennt als neue Risiken einzugehen. ;-) Ich denke, schon so Einige von uns haben eine solche Situation schon mal erlebt.


    Dein Freund hat diesen "Versuch" nun schon hinter sich, sie haben gemerkt, dass es nicht klappt - und das ist das Wichtigste: Erst dann hat er Dich getroffen und sich in Dich verliebt.


    Trage keine alten Erfahrungen mit in diese Beziehung. Er ist nicht Dein Ex. Sicher kann Dir Niemand Etwas garantieren, aber eine Chance solltest Du ihm, aber auch Dir selbst geben.


    Und:

    Zitat

    Ich akzeptiere ja auch das sie befreundet sind, das heißt aber nicht das ich sie mögen muss. Ich haben ihm auch schon gesagt das ich sie sch**ße finde.

    Damit schadest Du letztendlich nicht nur Eurer Beziehung, sondern vor allem Dir selbst. Du hast hier erzählt, dass Du sie gar nicht kennst, nur vom Sehen und über ihn, was er erzählt. Wie kannst Du sie dann nicht mögen, bzw. überhaupt beurteilen? Du findest nicht sie sche**ße, sondern das was sie für Dich darstellt, Du fühlst Dich bedroht durch das was sie für ihn ist - aber nicht sie selbst, geht doch gar nicht. ;-)


    Weißt Du was? Lerne sie kennen. Gehe auf sie zu. Anstatt Dich Deinem Ärger und Frust hinzugeben, stelle Dich Deinem eigenen inneren Dämon. Reflektiere Dich anstatt einfach alle negativen Gefühle auf sie einzuschießen.


    SIE hat Dir bisher nichts getan, Dir nichts weggenommen. Bisher warst das nur Du selbst ;-)

    Also wenn die bis zwei Uhr morgens bei ihm "chillen" ist, würde ich persönlich das Märchen mit dem nicht fremdgehen ja nicht mehr glauben. Da ist doch definitiv irgendwas im Busch und normal finde ich das nicht.


    Die Ex von meinem Ex war auch manchmal zu Besuch, aber mal nachmittags für 2 Stunden und das kam alle 2 Monate einmal vor. Einmal war er bei ihrer Geburtstagsfeier als wir ne Fernbeziehung hatten (es waren da aber auch andere Freunde von ihr da) und sonst kam sie mal kurz was bei ihm abholen und war dann halt ne halbe Stunde zum quatschen da. Ich wollte die übrigens nie sehen und das war auch so, dazu hatte ich nun wirklich keinen Bock.


    Jetzt bin ich ja selber die Ex von meinem Ex und wir sind bisher noch gut befreundet gewesen, sprich es gab keinen Kontaktabbruch nach unserer Trennung, wir sind kein paar mehr, ich und auch er haben schon versucht was Neues anzubahnen inzwischen und sind schon über ein Jahr getrennt. Wir sind auch räumlich getrennt (ca. 500 km). Aber ich muss sagen, dass Sex zwischen uns nicht ausgeschlossen ist, wir hatten sogar schonmal Sex nach der Trennung. Natürlich waren wir da beide Single, aber dass wir uns jetzt plötzlich sexuell gar nicht mehr leiden können, ist defintiv nicht so. Obwohl ich schon irgendwie sagen muss, dass ich im letzten Moment häufig doch die Treffen lieber absage und dass er es genauso macht, aber das hat ca. 6 Monate gedauert bis das so war. Ich persönlich fände es daher immer noch nicht so prickelnd, wenn ich einen Partner hätte, der relativ frisch getrennt ist und wo noch eine enge Freundschaft zur Ex besteht. Bei frisch getrennt hab ich außerdem oft die Erfahrung gemacht, dass die Typen emotional der Ex näher sind als sonst irgendwem...

    Zitat

    Aber ich muss sagen, dass Sex zwischen uns nicht ausgeschlossen ist, wir hatten sogar schonmal Sex nach der Trennung. Natürlich waren wir da beide Single, aber dass wir uns jetzt plötzlich sexuell gar nicht mehr leiden können, ist defintiv nicht so. Obwohl ich schon irgendwie sagen muss, dass ich im letzten Moment häufig doch die Treffen lieber absage und dass er es genauso macht, aber das hat ca. 6 Monate gedauert bis das so war. Ich persönlich fände es daher immer noch nicht so prickelnd, wenn ich einen Partner hätte, der relativ frisch getrennt ist und wo noch eine enge Freundschaft zur Ex besteht. Bei frisch getrennt hab ich außerdem oft die Erfahrung gemacht, dass die Typen emotional der Ex näher sind als sonst irgendwem...

    Das hier kann man sich einrahmen und übers Bett hängen. Genau deshalb ist es wieder an der Zeit, in diesem Falle für die TE, hier Grenzen zu definieren und diese dann eben umzusetzen. Wer keine Grenzen setzt und keine Prinzipien hat, denen er treu bleibt, der muss sich das beschriebene Affentheater gönnen. Jeder wie er mag.


    Wenn ich die TE wäre, würde ich ne klare Ansage machen. Diese Ansage beginnt mit: "Ich wünsche mir, dass...". Er kann dann entscheiden, ob er an der Situation etwas ändern möchte. Tut er es nicht, ist das sein gutes Recht, aber dann kann die TE wenigstens Konsequenzen ziehen. Wir sind halt nicht alle kompatibel miteinander.