Zitat

    Er hat sogar noch fotos von ihr und oder den beiden auf seinem handy, was soll ich davon halten? , oder letztens hatte er kratzer auf den armen , als ich ihn fragte, wer war es? SIE.

    Öhm....

    Zitat

    Sie haben etwas getobt, "wie man das mit besten freunden hin und wieder macht". Wieder so ein moment wo ich eifersüchtig war.

    hm...


    Aha, ok. Also, ich glaub, Dein "ungutes" Gefühl trügt Dich nicht. Also, wenn ich bei jemandem bis 2 Uhr nachts rumhänge und ihm Kratzer auf den Arm mache ...


    Er scheint sie noch so zu mögen, dass er "stolz" auf die Kratzerchen ist....


    Rumtoben ist was für Kinder bis zur Pubertät. Rumtoben zwischen Männchen und Weibchen danach ist Vorstufe zum Paaren. Meine Meinung...


    Ich glaub, die beiden können nicht mit und nicht ohne einander.


    Wer von beiden hat denn Schluss gemacht? Nicht, dass er sich mit Dir nur "ablenkt". Irgendwie klingt das alles ziemlich verdächtig.

    @ Lenoria

    Zitat

    Rumtoben ist was für Kinder bis zur Pubertät. Rumtoben zwischen Männchen und Weibchen danach ist Vorstufe zum Paaren. Meine Meinung...Nicht, dass er sich mit Dir nur "ablenkt". Irgendwie klingt das alles ziemlich verdächtig.

    OneFlower :)^ Genau und auch die Kratzer könnten theopraktisch auch "während piiiep" passiert sein. Rumtoben in dem Alter, das ist einfach lächerlich und das mit der Ex ]:D Haha, ich lach mich schlapp. Alarmstufe Rot würde ich meinen !


    Auch mit dem was StarkeLöwin geschrieben hat stimme ich voll überein :


    das Verhalten beider ist dir gegenüber vollkommen respektlos !


    Ich habe für deine Reaktion deshalb vollstes Verständnis, weil ich die auch für nachvollziehbar und normal halte. Mich würde sowas nämlich auch extrem stören, wenn bei der Freundin deren Ex bis in die Puppen rumlungern würde. Das ist einfach nur schräg finde ich.


    Der Herr kann sich wohl nicht so recht entscheiden, oder wie ? Seiner Ex steht so ein Verhalten nicht zu. Spätestens dann nicht, wenn eine neue Partnerin da ist UND der das so missfällt wie dir. Spätestens dann ist das, was hier so abgeht, Geschichte und stellt für dich eine reine Zumutung dar. Empathie scheint bei den beiden nicht sonderlich ausgeprägt od. gar vorhanden zu sein, so etwas würde mir generell zu denken geben.


    Der Normalfall stellt das auch aus meiner Sicht nicht dar. Du solltest also mal mit deinem Freund darüber reden, wie es deine Gefühle verletzt und was du erwartest ! Lass dich nicht von ihm, bzw. den beiden, verar.... :)*

    Kann ja auch sein, dass die beiden behindert und geistig unterentwickelt sind. Das mit dem Toben habe ich gar nicht gelesen.


    In dem Fall würde ich auch sagen, dass da noch was läuft und die TE leider verarscht wird.

    Irgendwie erstaunlich, welche Entwicklung dieser Thread bekommt.


    Zuerst dachte ich: "Ist ein Fall von Freunde die einen Beziehungsversuch gestartet haben."


    Kann man akzeptieren. Genauso wie es legitim ist, den Partner nicht viel höher als seine Freunde zu stellen.


    Aber nun nimmt die Geschichte ne Form an, da würde ich auch den Kopf schütteln.


    Spätestens die Kratzer sprechen für sich.


    Aber immerhin war er ehrlich.


    Liebe TE, bitte pass auf dich auf.

    Vergiss den Typen.


    Er und seine Freundin werden so keine Beziehung zu anderen aufbauen können.

    Zitat

    oder letztens hatte er kratzer auf den armen , als ich ihn fragte, wer war es? SIE.


    Sie haben etwas getobt, "wie man das mit besten freunden hin und wieder macht". Wieder so ein moment wo ich eifersüchtig war.

    Es sieht so aus als wären die beiden geistig noch nicht reif genug, um eine Brziehung zu führen und deshalb ist die Beziehung virlleicht zerbrochen.


    Auch kann man sowas nicht Beziehung nennen. Vier Wochen sind keine Beziehung.


    Auch wie er mit dir umgeht. Dass er dir nach 4 Wochen sagt er liebt dich. Auch dass er innerhalb von einer Woche oder so von ihr zu dir ???


    Alles noch Spielerei.


    Ihr seit scheinbar noch Teenager.


    Geh jetzt lieber und such dir einen anderen und lass die beiden sich kabbeln und kratzen.


    Es ist ihre Form Körperkontakt auszutauschen. Für richtige Intimität sind sie wohl noch nicht reif genug und müssen das auf die Art machen.


    Ich kann mich an keine Freundschaft erinnern wo ich mich gerangelt und gekratzt habe. Das macht man, wenn man verliebt ist und 12 vielleicht, aber nicht unter Freunden.

    Zitat

    Vergiss den Typen.

    :)z :)^ je länger ich drüber nachdenke, je mehr komme ich auch zu dem Schluss, schieß den Typen ab.


    Solche Dreiecksgeschichten, wo einer Ex noch so eine "wichtige" Stellung eingeräumt wird, das ist selten gut gegangen und das musst/solltest du dir nicht antun. Da hast du doch mehr Kummer, als sonstwas mit dem Typen. Es gibt genug andere und wenn's so schon los geht, neee. Überleg dir das gut, ob du dir das antun möchtest und auch von mir : pass gut auf dich auf.

    MerryRose

    Zitat

    Zuerst dachte ich: "Ist ein Fall von Freunde die einen Beziehungsversuch gestartet haben."

    ja, und wenn man die Grenze überschritten hat und es mit *piieep* und damit allem schiefgeht, ist in aller Regel die ehemalige Freundschaft damit auch tot, erledigt 4ever. Selber erlebt und ist äußerst schmerzhaft diese Erfahrung. Sollte man sich vorher sehr gut überlegen.

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    Kann man akzeptieren. Genauso wie es legitim ist, den Partner nicht viel höher als seine Freunde zu stellen.

    Sehe ich nicht so ! An erster Stelle muss bzw. sollte im Normalfall doch der Partner (m/w) stehen ! Dann kommt erstmal nichts und erst dann kommen alle andern. Freunde auf nahezu gleicher Stufe ? Empfinde ich aus meiner Sicht für unangebracht bzw. unangemessen. Aber so sind die unterschiedlichen Betrachtungsweisen.

    Was es in diesem Fall schwerer macht zu beurteilen, wie intensiv das Verhältnis der beiden Ex und gleichzeitig 'Nachbarskindern' ist. Wir erleben den Umgang der beiden Ex-Freunde in realer Umgebung nicht.


    Wenn eine sehr verliebte Freundin, die für sich intensiven und ausschließlich exklusiven Umgang mit dem potentiellen Partner wünscht, über die lästige "Nachbargöre" schreibt, die als absoluter Störfaktor empfunden wird, ist das verständlicher Weise sehr einseitig umd emotional eingefärbt.


    Allerdings verstehe ich, dass die TE sich verletzt und zurückgesetzt fühlt. Nur wie sieht die Alternative aus? Kann Dein Freund nach knapp 6 Wochen schon der festen Überzeugung sein, eure Kennenlernphase geht in eine feste Beziehung über?


    Die Eltern verkehren freundschaftlich miteinander, die Kinder/Teenager untereinander ebenso. Es ist in dieser besonderen Konstellation schwieriger sich dem völlig zu entziehen und komplexe Prioritäten zu setzen, von jetzt an sind wir komplett getrennte Menschen, die sich weder sehen noch miteinander reden werden.


    Vier Wochen eines gemeinsamen Beziehungsanlaufes empfinde ich bei weitem nicht als gefestigte Beziehungsstruktur. Allerdings kann der Ansatz, dass die innere Einstellung und Reife des Freundes der TE für eine sich tragende Beziehung noch fehlt durchaus eine Relevanz haben. Ebenso ist es möglich, dass ihrem Freund nicht realistisch genug bewusst geworden ist, wie sehr seine aktuelle Freundin darunter leidet, dass es den regelmäßigen Kontakt zur Kurzzeit-Ex gibt.


    Hier können euch nur Kompromisse von beiden Seiten helfen. Die bisher befreundeten Nachbarn, werden kaum ihre über Jahre gewachsenen Nachbarschaftsrituale verändern und den neuen Rahmenbedingungen massiv anpassen, weil ein Mitglied der bisher trauten Runde eine Partnerin von außerhalb kennengelernt hat.


    An dieser Stelle wäre hilfreicher ohne Drama ein aufmerksameres Problembewusstsein bei Deinem Freund zu wecken, dass mehr Rücksicht und Empathie Dir gegenüber ermöglicht. Fehlt das Zugeständnis dafür, wird es auf Dauer schwierig für euch eine eifersuchtsfreie und auf Vertrauen beruhende Liebesbeziehung aufzubauen.

    Zitat

    An erster Stelle muss bzw. sollte im Normalfall doch der Partner (m/w) stehen ! Dann kommt erstmal nichts und erst dann kommen alle andern. Freunde auf nahezu gleicher Stufe ?

    Diese Einstellung halte ich zumindest auf längere Sicht für sehr gewagt. Das man sich in der ersten stürmischen Kennenlernphase erst einmal von Familie und Freunden mehr isoliert und auf sich selbst besinnt ist öftert der Fall.


    Auf längere Sicht bleibt es jedoch ein Risiko, wenn man sich nur auf die eigene Beziehung besinnt, und andere soziale Kontakte auf Wartepositionen oder Bedarf setzt.


    Freundschaften und bisher aufgebaute soziale Rituale lassen sich nicht auf Knopfdruck so leicht wiederbeleben z.B. wenn die Paarbeziehung scheitert oder in eine Krise gerät. Alle Menschen die man vorher weit von sich geschoben hat und den Umgang mit ihnen vernachlässigt, werden sich irgendwann neue Alternativen suchen.


    Kenne hierfür einige Beispiele, dass nach einem einseitig starken Rückzug für die eigene Paarbeziehung wichtige Kontakte eingeschlafen und verloren gingen. Nach einer Trennung kann es schwer bis unmöglich werden, wieder in diese Kreise zurückzukehren und man steht mit den Sorgen und Problemen, die man nicht in der eigenen Herkunftsfamilie besprechen möchte allein da.

    Zitat

    Nach einer Trennung kann es schwer bis unmöglich werden, wieder in diese Kreise zurückzukehren und man steht mit den Sorgen und Problemen, die man nicht in der eigenen Herkunftsfamilie besprechen möchte allein da.

    Leider lässt sich dies mit aller Einsicht dennoch nicht immer ganz vermeiden. Wer so gestrickt ist, dass er sich in einer Paarbeziehung auf den anderen konzentriert, erlebt dadurch vielleicht auch eine besondere Innigkeit zu dem anderen und möchte dies so leben.


    Wenn die Beziehung offen gelebt werden kann, mit vielen Außenkontakten, scheint das natürlich besser zu sein, "praktischer". Aber auch dann kommt es vielleicht trotzdem so, dass er sich nach einer Beziehung viel mehr allein zurückgeblieben sieht als gedacht - Freunde, die wider Erwarten zum Partner halten, sich ganz unerwartet zurückziehen...


    Gegen alles absichern ist heute ja ein Rundum-Bestreben. Sich aus solchen taktischen Erwägungen heraus anders zu verhalten als man es eigentlich möchte, bleibt aber wohl schwierig und hat auch einen seltsamen Beigeschmack, weil irgendwie berechnend.


    Ich finde viel tröstlicher, wenn man davon überzeugt sein kann, genug psychische Widerstandskraft - neudeutsch: Resilienz - zu besitzen, auch eine noch so schwere Trennung, Scheidung oder durch Tod des Partners zu bewältigen, einschließlich neuer Menschen, die man in sein Leben einlädt. Dabei verlässt man sich auf sich selbst und nicht auf den Beistand anderer, ohne die man sich untergehen sieht. Und die schon im Vorfeld als Schützenhilfe im Notfall instrumentalisiert, was auch in Wahrheit nicht freundschaftlich ist.

    Zitat

    Freundschaften und bisher aufgebaute soziale Rituale lassen sich nicht auf Knopfdruck so leicht wiederbeleben z.B. wenn die Paarbeziehung scheitert oder in eine Krise gerät. Alle Menschen die man vorher weit von sich geschoben hat und den Umgang mit ihnen vernachlässigt, werden sich irgendwann neue Alternativen suchen.

    ich für meinen Teil hatte noch nie das Bedürfnis, während einer Beziehung meine Freunde, Familie oder sonst welche sozialen Kontakte zu vernachlässigen oder gar einzustellen. Umgekehrt ist es mir aber schon passiert, dass eine langjährige Freundschaft aufgrund einer neu eingegangenen Partnerschaft einfach auf Eis gelegt wurde. Und da wird es auch kein Zurück geben, jedenfalls nicht in der Form der früheren Freundschaft. Dafür bin ich tatsächlich zu sehr verletzt worden.


    Und halte es ebenso wie DDmdG für gewagt und riskant, Freunde einfach ab zusägen. Dass man in der Anfangsphase weniger Zeit hat, weil ein neuer Mensch ins Leben getreten ist, halte ich dagegen für völlig normal. Aber gar keine Zeit oder gar überhaupt kein Interesse mehr? Das ist dann für mich der berühmte Tunnelblick. Man sieht nur noch diese eine Person. Für die Beziehung auch nicht unbedingt zuträglich.


    Aber dieser aktuelle Fall von Lenoria zeigt, dass es eben auch anders herum geht. Wäre ich in ihrem Alter, würde mich das wohl auch maßlos aufregen. Der Umgang der beiden ist zu vertraut. Aus heutiger Sicht wäre ich wohl längst weg aus der Beziehung.

    Vollkommene Missinterprätation !


    Von gleich "Absägen" und "auf Eis legen" war von mir nicht mit einem Wort die Rede.


    Ich sage nur, man/frau muss einfach wissen, wer die ERSTE Geige spielt und dem Partner nicht


    betrachten oder gar noch offen zeigen, als wäre er irgendein Musiker im großen Orchester - um das mal bildhaft zu untermalen.


    Es kann nicht sein, dass alle auf derselben oder nahzu derselben Ebene sich befinden, gefühlstechnisch, ist doch vollkommen klar.

    Hm,


    ich kenne das in dem Umfang schon auch. Da war ich auch mal mit einem etwa 5 Wochen zusammen, da war das normal. Da war die Bude voll, da hat man sich getroffen und sein Feierabendbier genossen. Besonders im Sommer.


    Aber dass die Freundschaften zu Ex-Freundinnen genauso innig geführt wurden, wie z.B. zum besten Freund, das hat mich schon irritiert.... Auch teils bis in die Nacht oder über Nacht dort geblieben und so.


    Hm, wie soll ich sagen, in manchen Kreisen ist das nicht unüblich, aber da musst du dir echt ein dickes Fell anziehen! Auf Dauer hätte ich das so nicht gekonnt.

    Zitat

    Vollkommene Missinterprätation !

    Warum? Weil ich meine Sicht der Dinge dargelegt habe? ":/

    Zitat

    Von gleich "Absägen" und "auf Eis legen" war von mir nicht mit einem Wort die Rede.

    das habe ich auch mit keinem Wort behauptet und nicht auf dich bezogen. Das war reine Eigeninterpretation meiner Sicht auf die Dinge.

    Zitat

    Ich sage nur, man/frau muss einfach wissen, wer die ERSTE Geige spielt und dem Partner nicht


    betrachten oder gar noch offen zeigen, als wäre er irgendein Musiker im großen Orchester - um das mal bildhaft zu untermalen.

    Ich schrieb ja auch in einem vorigen Beitrag etwas von fokussieren. Aber damit meinte ich, dass man den Fokus schon mehr auf die aktuelle Beziehung legen sollte und sicher nicht auf eine Ex, auch wenn man noch gut mit ihr befreundet ist. Freunde hingegen werden für mich persönlich nicht plötzlich weniger wichtig, nur weil ich in einer Beziehung bin. Das war schon immer so und wird auch so bleiben. Das ist vielleicht einfach eine Typ-Frage?

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    Es kann nicht sein, dass alle auf derselben oder nahezu derselben Ebene sich befinden, gefühlstechnisch, ist doch vollkommen klar.

    Gefühlstechnisch wohl eher weniger, da stimme ich dir zu. Weil es unterschiedliche Gefühlsebenen sind. Aber von der Wichtigkeit der Menschen um mich herum mache ich keinen Unterschied zwischen Partner und Freunden.