Hochschulrahmengesetz: Dozent hat hausrecht. Selbst, wenn das hoch gekocht werden würde, dauert es lange, bis sich was ändert und keiner, wirklich keiner, kann den Dozenten dazu zwingen, Kinder zu zu lassen. Umgekehrt kann aber auch keiner dagegen an, wenn er sie zulässt und andere das doof finden. Deswegen ja mein Tipp an die te : hingehen und fragen.

    Hier geht es doch nicht mehr darum, was möglich ist oder nicht. Der Punkt ist hier auch nicht, ob der Partner der TE explizit das Studium unterstützt oder nicht. Das ist nur der 'rahmenliche' Aufhänger. Hier geht es darum, dass ihre Rolle als Mutter und das Zusammenwachsen der Familie kontraproduktiv boykottiert mit seiner Haltung.


    Allerdings hab ich mir schon die Frage gestellt, warum euer Kinderwunsch in eure Karriereplanung mit aufgenommen wurde. Es zeichnet sich aus Deiner Beschreibung ab, dass ihr beide beruflich sehr ehrgeizig und zielstrebig versucht euch etwas aufzubauen, was das eigene Fortkommen sichert.


    Bei Deinem Partner vermisse ich allerdings die Umstellung vom Singlemann zum Familienmenschen und ebenbürtigen Partner. Gab es nicht schon vorher Schwierigkeiten in der Aufgabenverteilung innerhalb eurer Beziehung?


    Es klingt nicht danach, als ob er sich plötzlich "stark" verändert hätte, aus einem vorher zufriedenstellendem Umgang miteinander. Hast Du seine Schwächen, sich weniger für euch zu engagieren vor Liebe ausgeblendet? War der Kinderwunsch objektiv ein gemeinsamer Wunsch mit der Kenntnis, dass ihr euch dann verbindlicher absprechen und aufteilen müsst in der Karriereplanung? Das beide einen Schritt zurückgehen müssen, damit euer Kind den Raum bekommt, den es als schützenswertes Wesen zwischen euch bekommen muss?


    Es klingt aus Deiner Schilderung eher so, als ob ihr gemeint habt, na erst mal auf die Welt kommen lassen und dann mal sehen, wie sich das entwickelt. Plötzlich in der Aufgabe Eltern geworden zu sein, stellt ihr fest, dass so ein kleines Wesen, viel mehr Raum entnimmt als ihr beide erwartet habt.


    Gibt es Freunde, eventuell Geschwister in ähnlicher Lage, die es leichter gemeistert haben, Kind, Beruf, Freiräume und Selbstverwirklichung zufriedener umzusetzen? Hier hilft manchmal der Austausch, um zu erlernen, mit den Augen des Gegenübers die Problemfelder zu erkennen. Holt euch, wenn es nicht gelingt, als Partner gemeinsam in Ruhe zu reden, eure Eltern an die Seite, die mit ihrer Erfahrung das Familienleben aufzubauen, wertvolle Tipps und Hilfestellungen geben.


    Alles ist besser als nun in eurer Elternrolle angekommen, euch gegenseitig mit Vorwürfen emotional weiter zu distanzieren als es bereits jetzt der Fall ist. Euer Kind ist nicht nur Pflicht, sondern auch Chance aus dem vorherigen Ich zweier Partner ein Wir werden zu lassen. Das dies anfänglich schwer, unerprobt und holprig sein kann, gehört mit dazu. Es haben aber auch andere Elternpaare vor euch gemeistert. Es ist also nicht unmöglich, wenn beide ihr Bestes dafür geben wollen, Geduld, Verständnis, Respekt und positive Kompromisse, damit euer Kind seinen Platz zwischen euch einnehmen kann als ein wichtiger Teil dieser jungen Familie.

    Danke für den themenbezogenen Beitrag, DieDosismachtdasGift, alle anderen möchte ich bitten, sich auch wieder darauf zu konzentrieren. Dass die FS das Kind (doch auch noch) mit in die Uni nehmen kann, halte ich gerade in diesem Fall für keine gute Idee und die Diskussion um diese Regelungen und die dazugehörigen Anekdoten gehören hier nicht her.

    Wenn sich die TE ansatzweise mal zur der Möglichkeit äußern würde,


    würde das nicht so diskutiert werden. Gibt immer zwei Seiten, gerade in einem Forum.


    Zweitens sind diese "Anekdoten" doch auch für andere Leute interessant - eben ein Forum.


    Insofern kann ich den Einwand nicht verstehen, in Diskussionssträngen gibt es immer Nebenkriegsschauplätze, oder?


    Komische Einstellung. ":/