@ CoteSauvage:

    Zitat

    Den Sinn eines Umwegs über eine gemeinsame Wohnung sehe ich nicht.

    Wir lieben einander, und wollen daher versuchen auch ohne Sex – so lange es für uns sinnvoll ist – ein möglichst schönes Leben zusammen zu leben. Und natürlich geht es um die Kinder. So lange die Partnerschaft intakt ist, ist es auch gut für die Kinder, zusammen zu bleiben.


    Sobald das Haus verkauft ist, steht uns der Weg in getrennte Wohnungen jederzeit frei. Zusammen wohnen zu bleiben ist daher eine freie Entscheidung, die wir gemeinsam getroffen haben. Und derzeit sieht es nicht so aus dass sich das in nächster Zeit ändern wird.

    Zitat

    Irrtum, eine solche WG funktioniert nur, wenn bei beiden diese Gefühle verschwinden.

    Das ist gut möglich. Aber ich halt's lieber mit meinem derzeitigen Lieblingsspruch: "Try it, you might like it." Warum nicht mal ein Experiment wagen? Mei, dann geht's halt in die Hose, und man entscheidet sich für eine neue Richtung. Mir ist wichtig, dass wir möglichst viel Freiheit haben, uns zu entscheiden. Und das ist gegeben, wenn uns eine Trennung finanziell nicht umbringt. Womit wir wieder beim Hausverkauf wären.

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    Milchmann


    Dass ihr versucht, das Haus zu verkaufen, ist das absolut Vernünftigste. Aber wollt ihr den Kindern zumuten, aus dem Haus auszuziehen und dann evtl. noch mal ein Umzug, bzw. Wegzug von Dir, falls das WG-Modell in einer MIetwohnung nicht funktioniert?


    Das ist alles unausgegoren. Ich kann ja verstehen, dass man sich an die abenteuerlichsten Ideen klammert, weil man dem Unvermeidbaren nicht ins Auge sehen will. Aber man kann es mit solchen Wohn-Modellen auch noch schlimmer machen.


    Muss denn erst alles komplett in Scherben liegen und alles so richtig schlimm sein, bis man den notwendigen Weg endlich einschlägt???

    Zitat

    Sobald das Haus verkauft ist, steht uns der Weg in getrennte Wohnungen jederzeit frei. Zusammen wohnen zu bleiben ist daher eine freie Entscheidung, die wir gemeinsam getroffen haben. Und derzeit sieht es nicht so aus dass sich das in nächster Zeit ändern wird.

    Ist mir trotzdem nicht klar, wie du dir das vorstellst (ist eher ein "du" als ein "ihr" – ? oder was stellt sie sich vor?). Ich hatte dich so verstanden: Ihr verkauft jetzt erst mal das Haus. Dann sucht ihr beide für euch beide + die kids eine Wohnung (Mietwohnung, oder?) Und wenn dort das WG-Leben nicht klappt, zieht einer von euch – du wahrscheinlich? – aus in eine eigene kleinere Wohnung, und der andere (sie) bleibt in der Wohnung mit den Kindern.


    Und da verstehe ich den Umweg über die gemeinsame Wohnung eben nicht. Eine bloße WG funktioniert in einer Wohnung doch noch viel weniger als in einem Haus. 2 Bäder und unbeobachtet nackt in der Wohnung herumlaufen kannst du da doch gleich von vornherein vergessen. Und wenn ihr jeder 1 Zimmer habt + noch 1 Wohnzimmer (?) habt ihr doch zu viele Zimmer, wenn du dann ausziehst. Außerdem: Gleich mehrmals umziehen, wozu?


    Kommt mir gequält konstruiert und völlig praxisfremd vor. Aber vielleicht hab ich es ja wirklich falsch verstanden.

    Ich denke nicht, dass hier irgendjemand aus Boshaftigkeit Zeit, Gedanken und Zeilen an Dich verschwendet.


    Es ist Dir nicht damit gedient, dass Dir alle hier nach dem Mund reden, bzw. nach Deiner Tastatur schreiben. Das ist hier ein Forum und kein Streichelzoo. Aber gerade die unbequemen und unangenehmen Beiträge sind oft die wertvollsten ;-)


    Aber das merkt man dann erst später. Du bist scheinbar immer noch absolut blind, verblendet und beratungsresistent und man kann auf Dich einreden wie auf eine kranke Kuh – es hat den selben Effekt.

    Vielleicht muss es erst so weit kommen, dass sie sich in deutlich beengteren Verhältnissen richtig auf die Nerven und sich die Köpfe einschlagen.


    Sein Gesicht würde ich ja gern sehen, wenn seine zukünftige Ex-Gattin irgendeinen Lover mit nach Hause bringt...

    Zitat

    Vielleicht muss es erst so weit kommen, dass sie sich in deutlich beengteren Verhältnissen richtig auf die Nerven und sich die Köpfe einschlagen.

    Ich glaub ja echt nicht, dass seine Frau so eine Lösung – gemeinsam vom Haus in eine gemeinsame Wohnung – mitmacht.

    Das denke ich auch nicht – man will sich ja nicht verschlechtern.


    Ich bin mal böse:


    Wenn ich schon den für mich unattraktiven Ehemann am Hacken habe, dann doch lieber in einem schönen Haus als in einer 3- oder 4-Zimmer-Wohnung ]:D


    Das würde mir noch mehr die Luft zum Atmen nehmen. Ich könnte das auch nicht.

    Vagabundin, das war so was von gar nicht hilfreich. Und das mit der kranken Kuh hättest du dir sparen können. Vielleicht ist bei dir Höflichkeit um diese Zeit einfach nicht mehr drin. Oder generell.


    Ich wundere mich ziemlich. Ich hab unsere Situation doch erklärt. Meine Frau und ich, wir möchten das Haus verkaufen. Wir hatten schon zwei Maklergespräche. Sie wankt gefühlsmäßig noch ein klein wenig, aber Montag möchten wir mit einem Makler einen Vertrag abschließen. Da besteht ein Konsens, understand?


    Wir sind jetzt schon mal am Wohnung sondieren. 4-5 Zimmer, aber so bezahlbar, dass sie sie alleine halten kann. Es soll für die Kinder nur einen Umzug geben. Auch in einer 4-Zimmer-Wohnung kann man getrennt schlafen, und Bäder kann man zur Not absperren. Sollte es so weit kommen, sehe ich da kein Hindernis. Aber vielleicht denke ich einfach nicht so kompliziert wie manch Andere. ;-)


    Bis das Haus verkauft ist kann sich noch viel ändern. Wer weiß ob es jemals zur gemeinsamen Wohnung kommt? Aber derzeit haben wir uns beide dazu entschlossen, lange und ausführlich mehrmals darüber geredet. Ich glaube das habe ich schon geschrieben. Mag sein dass das von meiner Frau alles nur eine gigantische Verarsche ist. Aber ich halt's für ziemlich unwahrscheinlich. Unser Konsens lautet: probieren wir's gemeinsam in ner Wohnung, und wenn's nix wird bleibt sie allein drin und ich ziehe aus, sobald ich was in der Großstadt hab.


    Ob ich ausziehe weil wir uns endlos zoffen, alle Gefühle weg sind, sie mir ihren Lover penetrant vor die Nase setzt ist doch egal. Manchmal ist das Leben eben etwas beschissener. Aber dann ziehe ich doch einfach aus so schnell wie möglich. Ich seh da kein Problem. Welches seht ihr?


    So, Lagebeschreibung angekommen?

    Zum Glück, Vagabundin, bist DU nicht meine Frau. Wäre das so, würde ich sobald wie möglich ausziehen und die Ratenzahlungen für's Haus einstellen. Mit dem Rest dürften sich dann Anwälte herumärgern.


    Bei dieser "wenn mein Mann schon doof ist dann nehm ich wenigstens seine Kohle"-Mentalität krieg ich das kotzen. Ich mag aus mancher Leute Sicht zu gutmütig sein, aber wenn man mich auszunützen versucht, und das gilt natürlich auch für meine Frau, dann kann ich – ganz speziell und selektiv für diese Person – jegliche Freundlichkeit sofort vergessen, und so lange wie nötig die allerhärtesten Bandagen auspacken, um das zu verhindern. Und wenn ich selbst dabei finanziell untergehe – niemand wird damit durchkommen mich ausnützen zu wollen. Dieses Versprechen hab ich mir selbst schon vor Ewigkeiten gegeben.


    Aber ansonsten bin ich die personifizierte, überbordende Freundlichkeit. ]:D

    Hallo,


    an dem Experiment: "Haus verkaufen und 2 Wohnungen bezahlen", ist ein Bekannter von mir pleite gegangen.


    Ende vom Lied, Frau und Kinder wohnen in einer noch kleineren Wohnung, und er hat seine Möbel untergestellt und ist zur Zeit zum Glück auf Dienstreise (mit Appartement).


    Ich/Wir hatten auch die Option eine oder zwei Wohnungen ins Auge gefasst ... aber finanziell wäre das sehr schwer geworden.


    ...


    Deine Gedanken, Dein Festhalten an der Freundschaft oder Partnerschaft oder Liebe zu Deiner Frau kann ich verstehen. Aber ohne Sex (auch außer Haus) wird das auf die Dauer eine unbefriedigende Veranstaltung. Mit Sex ... kann u. U. eine weitere "Liebelei" dazukommen. Die kann man jemand anderem nicht verbieten, und bei einem selbst hat man nicht immer die Macht die aufkeimenden Gefühle zu unterdrücken.


    Dann muss man loslassen und sich gegenseitig den "neuen" Spaß im Bett gönnen, ohne schlecht darüber zu denken, dass sich jemand "ins gemachte Bett setzt".


    Wenn ihr das packt, dann geht es auch in einem Haus (mit getrennten Bädern und Schlafzimmern).


    lg.

    @ Milchmann76:

    das wird nichts. Cooler Plan, klingt wohldurchdacht und ganz doll vernünftig. Und teuer, unnötig teuer. Und es klingt nach viel Leid in der Zukunft, nach endlosen Diskussionen, nach fruchtlosem Gelaber und der exakten Aufteilung von Bad- und Bettbenutzung. Das macht man mit Anfang 20 in einer WG, nicht mehr als erwachsener Mensch.


    Hab' den Arsch in der Hose, dich zu trennen von Tisch und Bett. Gerade wegen der Kinder! Die können viel besser damit umgehen, wenn es eine saubere Trennung gibt. Schwammiges Geseihere ist hier nicht gefragt. IHR seid die Erwachsenen, eure Kinder können nur versuchen, irgendwie mit euch zu leben...und das können sie viel, viel besser, wenn ganz genau definiert ist, wer wo zuständig ist: Mama in iher Wohnung, Papa in seiner.


    Grauzonen, Halbwahrheiten, Zweckgemeinschaft: das verstehen Kinder nicht, das wirft sie in Unsicherheit. Werdet erwachsen, bitte. Ihr mögt euch zerfleischen und eure Beziehung in Grund und Boden diskutieren, aber eure erste Aufgabe ist es, euren Kindern einen soliden Hintergrund zum Größerwerden zu geben!

    Hi,


    ich hab einige Beiträge nur überflogen, bin aber an folgender Aussage hängen geblieben.

    Zitat

    Aber hey, auf meinem Grabstein soll lieber stehen ich bin zu viele Kompromisse für meine Kinder eingegangen, als dass ich stets nur auf MEIN Glück geachtet hätte.

    Du wiederholst oft, dass du vieles oder alles mögliche auf dich nimmst nur deinen Kindern zur liebe.


    Schön und gut diese Absicht ist sehr löblich...allerdings nur aus der Sicht von uns Erwachsenen. Denn den Kindern wird dadurch ein heile Welt, heile Familie alles ist gut Theater vorgespielt. Je nach dem wie alt die kleinen sind, werden sie bis sie es richtig mitbekommen oder ihr euch dann in beispielsweise in 10 Jahren doch trennt schlicht und einfach von euch beiden belogen!


    Ganz genau, diese Situation habe ich in den letzten Jahren in meinem Umfeld selbst mitbekommen.


    Auch dort klappte einiges zwischen den Eltern nicht mehr, aber das Paar blieb zusammen bis das Kind groß war und von zu hause ausgezogen ist. Keine 6 Monate später trennten sich dann auch die Eltern, die vorher 20 Jahre zu den wohl besten Schauspielern aller Zeiten gekürt werden müssten, da niemand von den Eheproblemen wusste. Ich empfand diese Leute eigentlich als eine sehr harmonische Familie, bis raus kam das alles nur gespielt war. Sobald das Kind aus dem Haus war, ging dort alles den Bach runter.


    Das Kind nimmt es ihrem Vater heute noch übel, dass er damals nicht gegangen ist sondern lieber heile Welt gespielt hat. Natürlich tat das der Vater aus liebe zum Kind, die beste Wahl war das aber nicht.


    Für Kinder ist es oftmals besser, wenn die Eltern früh klare Grenzen ziehen und dann ist es auch besser, wenn Mama & Papa in getrennten Wohnungen leben. Damit kann ein Kind umgehen. Wenn es allerdings irgendwann merkt, dass es im Grunde die ganze Kindheit lang nur verarscht wurde und jeder Familienurlaub sich nachträglich als "Fake" raus stellt, ist das Kind nun zwar Erwachsen, aber dennoch tief verletzt, gekränkt und hasst im schlimmsten Fall sogar noch beide Elternteile dafür dass die es verarscht haben. Das wäre das "worst case" Szenario vor dem du dich (ihr) in acht nehmen solltest....


    Da hilft es wenig, dass der Grundgedanke der Eltern erst einmal positiv war.


    Zu deiner Beziehung sage ich hier nichts, wurde ja schon alles / vieles zu geschrieben.


    Mein erster Gedanke zu deinem Thread war einfach der:


    - Verkauft das Haus, jeder sucht sich ein neues Heim. Jeder kann dann wieder glücklich sein, ggf. einen neuen Partner finden. Die Kinder werden das verstehen, auch wenn der Schreck zuerst groß ist. Aber solange ihr als Eltern keinen Rosenkrieg führt könnt ihr euch überlegen, wie man es den Kindern am besten beibringt. Holt euch psychologische Hilfe, damit ist euren Kindern mehr geholfen als irgendwelche wilden WG Versuche in einer Mietwohnung, die doch schon vom Ansatz her zum scheitern verurteilt sind.


    Du wirst in der Mietwohnung genauso unglücklich sein und das spüren irgendwann auch die Kinder.


    Also jetzt klare Entscheidungen treffen dann kommen alle mehr oder weniger gut aus der Sache heraus.


    Viel Glück dabei. :)z

    Milchmann


    Wenn ich Deine Frau wäre, dann würdest Du schon längst allein in Deinem Haus sitzen ;-)


    Ich befand mich mal in der Situation Deiner Frau. Ich mochte meinen Mann zwar noch, hatte auch ein ein Verpflichtungsgefühl meinem Sohn gegenüber, ihm nicht den Vater zu nehmen, dennoch bin ich gegangen und habe das finanziell absolut bequeme Leben aufgegeben.


    Deine Frau ist noch zu jung, um in einer reinen Zweck-Ehe zu leben. Früher oder später wacht man auf, möchte wieder Liebe, Lust und Leidenschaft erleben.


    Das Zusammenleben mit einem Partner, den man sexuell nicht mehr attraktiv findet, ist wirklich extrem frustrierend.


    Und Du darfst mir gern glauben, dass Deine Frau auch irgendwann aufwachen wird und sich fragt, ob das schon alles gewesen sein soll ;-)


    Ich habe extra etwas provokant geschrieben, da Du auf die vernünftig und sachlich geschriebenen Beiträge der anderen scheinbar gar nicht wirklich eingehst. Aber was hast Du diesen Beiträgen auch entgegen zu setze? Gar nichts – da Du im Grunde weißt, dass sie Recht haben aber es kann nicht sein, was nicht sein darf, oder? :-)


    Ich wünsche Dir alles Gute und dass auch Du reicht zeinah aufwachst und den Tatsachen ins Auge blickst. *:)