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    Sie weiß jetzt, dass ich bis Ende nächsten Jahres wieder ein regelmäßiges Sexleben möchte, mit dem ich zufrieden bin. Schaffen wir das nicht, dann gibt es – Kinder hin oder her – keine gemeinsame Zukunft für uns.

    Regelmässiges Sexleben - habt ihr da eine klare Zielvereinbarung getroffen? Regelmässiges Sexleben ist ziemlich wischiwaschi, auch 1 lahmer Fick pro Quartal ist ein regelmässiges Sexleben.


    Ohne konkrete Ziele, kann man am Ende 2014 keine faire Bilanz ziehen. Das ist wie im Berufsleben, wenn die Leistung nicht stimmt, dann müssen konkrete Ziele formuliert werden (mehr Umsatz, weniger Ausgaben, mehr Kunden, weniger Reklamationen, etc.).


    Und so ist es auch in einer Beziehung, man muss konkrete Ziele definieren, z.B. mehr Zeit für einander aufwenden (wann, wie, wo), Therapie (ja oder nein, allein oder gemeinsam, Zeitrahmen), Aktivitäten (z.B. Tantra-Kurs, Literatur, Pornos, SC, Pärchenferien, Zeitrahmen). Der Zeitrahmen, d.h. die konkrete Planung ist ganz wichtig, sonst passiert nämlich nichts.


    Fixe Termine haben auch den Vorteil, dass das Ganze vorzeitig aufbrechen bzw. eskalieren kann: am Tag X kann es sein, dass einer der Partner zugeben muss, dass es für ihn nicht mehr geht und dass alle Bemühungen umsonst sind. Dann kann man aufhören und muss sich nicht mehr monatelang rumquälen.

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    Nicht dass ich glaube dass das passieren wird.

    Ja, wenn ihr das Ganze nicht konkretisiert, gebe ich der Sache auch keine grossen Chancen. Vor allem käme ich mir als Frau vor, wie ein Angestellter, dessen Vorgesetzer sagt: entweder bringst Du bis Ende 2014 mehr Leistung oder das Arbeitsverhältnis wird aufgelöst.Ultimaten sind immer eine heikle Sache. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Angestellte - sofern er eine Wahlmöglichkeit hat - von sich aus eine neue Stelle sucht, ist relativ gross. Wenn der Angstellte keine Wahlmöglichkeit hat, dann läuft es auf reine Pflichtenheft-Erfüllung hinaus (bei Euch wäre das dann das Beine-Breit-Machen, um den Kindern und sich selbst die Familie und die materielle Sicherheit zu erhalten).


    Die Frage ist, ob es nicht sinnvoller wäre, wenn DU die Beziehung, die Dich in einem für Dich existenziell wichtigen Bereich seit Jahren nicht befriedigt und der Du auch selbst wenig Erfolgs-Chancen gibst, nicht selbst auflösen möchtest. Eigentlich machst Du doch nichts anderes, als auf ein Wunder hoffen.... ":/

    Grauamsel kann ich nur zustimmen! Veränderung beginnt nicht mit Forderungen an den Partner, sondern immer bei einem selbst. Mein Partner wird nie genau so werden wie ich will. Genauso wie ich nie genau so sein werde wie mein Partner mich gerne hätte. Aber ich kann so werden wie ich will. Und vielleicht setzt das auch den Partner in Bewegung.

    @ Mayflower:

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    Regelmässiges Sexleben – habt ihr da eine klare Zielvereinbarung getroffen? Regelmässiges Sexleben ist ziemlich wischiwaschi, auch 1 lahmer Fick pro Quartal ist ein regelmässiges Sexleben.


    Ohne konkrete Ziele, kann man am Ende 2014 keine faire Bilanz ziehen. Das ist wie im Berufsleben, wenn die Leistung nicht stimmt, dann müssen konkrete Ziele formuliert werden (mehr Umsatz, weniger Ausgaben, mehr Kunden, weniger Reklamationen, etc.).

    Zumindest für meine Ehe kann ich sagen: Es ist eben genau NICHT wie im Berufsleben. Wir lassen keine Benchmarks über unsere Eheperformance laufen und ein Pflichtenheft gibt es auch nicht. ;-)


    Es hat doch keinen Sinn am Monatsende den noch fehlenden Sex für die "Mindestanforderung" einzufordern, über das Mindeste hinausgehenden Sex in den Folgemonat fortzuschreiben oder was auch immer. Ich glaube ich hab meine Erwartungen meiner Frau gegenüber so bezeichnet: "dauerhaft ausreichend zufrieden". Dass unser Sexleben nicht mehr der Oberhammer (wie nur ganz am Anfang) wird, davon muss ich ausgehen. Klar hätte ich auch nix dagegen ;-D, aber sie ist einfach von der Art her nicht der Typ mit dauerndem Sexverlangen, kreativen Fantasien und großer Experimentierfreude. Zusätzlich ist alles durch die Geburten schwieriger geworden. SO wichtig ist mir Sex auch wieder nicht, dass ich dauerhaft umwerfenden Sex als absolut notwendig für eine Beziehung ansehe.


    Was heißt ausreichend zufrieden? Das heißt oft genug und gut genug. Konkretisieren oder in Zahlen ausdrücken lässt sich das schwer. Wenn ich das Gefühl habe, dass das Sexleben dauerhaft so zufrieden macht dass ich einigermaßen gut damit leben kann, dann reicht das. Ob ich zufrieden bin oder nicht das merkt meine Frau unweigerlich ;-D, und ich sage ihr es auch ab und zu. Derzeit bin ich es definitiv überhaupt nicht, aber es besteht zumindest die theoretische Chance dass sich das bis Ende 2013 ändert.


    Es hat keinen Sinn, genaue Ziele "vorzugeben". Ich kenne zwar mein Sexbedürfnis, und weiß wie oft ich momentan ungefähr Lust habe, welche sexuellen Vorstellungen ich habe usw. (Sprich: was der Idealfall für mich wäre). Auch meine Frau weiß das. Aber meine Frau kann und wird nur so viel und so oft etwas machen, wie sie Lust hat. Sich an Zahlen oder Terminen zu orientieren würde nur wieder Druck produzieren. Sie macht nicht mehr als sie will, und ob mir das reicht und ob mich das über längere Zeit zufrieden genug macht das werden wir dann beide sehen.

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    Ultimaten sind immer eine heikle Sache.

    Ich weiß. Aber ein Ultimatum, das erst in 14 Monaten abläuft, erzeugt zumindest auf mittlere Zeit noch nicht viel Druck. Hoffentlich die richtige Menge sanften Antrieb. Dass wir bis dahin bestimmte Fortschritte geschafft haben müssen, daran werde ich sie nicht zu oft und nicht zu fordernd erinnern. Pflichterfüllungssex (den sie auf Dauer ohnehin nicht schaffen würde denke ich) wäre übrigens auch nicht zufriedenstellend genug für mich – wie für die meisten Männer.

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    Eigentlich machst Du doch nichts anderes, als auf ein Wunder hoffen....

    Mag sein. Aber auch wenn die Chance auf einen Lottogewinn 1:140 Millionen ist – oft gewinnt Einer. :-) Und ich warte auch nicht bis zum Sankt Nimmerleinstag darauf...

    *:)


    Hallo, ich weis nicht ob der Fadentitel noch so Aktuell ist da ich noch nicht alles nachgelesen habe!


    Ich wollte auch eugentlich nur sagen ,das ich mit meinem (Ex) Mann so seit 7 Monaten lebe!


    Unsere Kinder (5 an der Zahl) wissen hier drüber bescheid und es gibt auch einen neuen Partner an meiner Seite!


    Es ist schwierig ,und das wichtigste ist Ehrlichkeit ohne dem läuft absolut gar nix!


    Mein neuer Partner wohnt eigentlich auch schon hier, bzw ist überwigend hier und mein Partner und mein Ex verstehen sich sehr gut,was die Sache natürlich nochmal vereinfacht!


    Was auch sehr wichtig ist, sind viele lange Gespräche mit den Kindern damit auch sie verstehen was passiert!


    *:)

    Hallo *:)


    Meine Eltern leben genau nach diesem Schema, sie wohnen in einem Haus, haben 2 getrennte grosse Schlafzimmer und 2 Bäder, der Rest wird geteilt :)z Sie lieben sich, aber eben platonisch, die "richtige" Liebe ist einfach irgendwann abgeflacht aber es gab für sie keinen Grund nicht weiter zusammen zu wohnen, eben WG-mässig :)z und ich muss sagen das funktioniert in dem Fall bestens :)^

    Hallo Milchmann,


    wenn Dir Deine Frau es so direkt mitgeteilt hat, dass sie keinen Sex mehr mit dir haben möchtest, dann stellt sich mir spontan die Frage:


    Wie wäre es wenn Du ihr mitteilen würdest, dann möchte ich Sex mit einer anderen Frau haben, wir bleiben in der Ehe, in unserer Zweck WG, ziehen die Kinder gross.


    Nur Das Thema Sex lebt jeder in seinem eigenen Leben wie er es für richtig hält, wie er es braucht.


    Hängen wir das Thema Sex und Treue nicht zu hoch auf, hat es im Grunde gar nicht den hohen Stellenwert den wir dem Thema zu messen? Im Laufe der Lebenserfahrung komme ich zu diesem Schluss, wir sollten es entspannter sehen, es würde uns manchen Schmerz ersparen.


    Oder wie sehen die anderen Leser das?

    Kurzzusammenfassung für alle, die sich nicht durch den ganzen Faden wühlen wollen:


    Das mit der "WG" war mal so gemeint, dass ich eine Zeit lang überlegt habe, mit meiner Frau quasi wie gute WG-Kumpel zusammenzuleben – gezwungenermaßen eben ohne Sex. Aber auch ohne weitere Mitbewohner! Nur wir beide und die beiden Kinder, aber ohne körperliche Dinge.


    Um mit der Sexlosigkeit zurecht zu kommen haben wir beschlossen, ab Juni eine offene Ehe zu führen. Dieses Experiment ist inzwischen aber wieder beendet. Meiner Frau gibt es gar nichts ohne die dazugehörigen Gefühle wie sie sagt. Und als ich ein erstes Date mit einer anderen Frau hatte hat sie auch gemerkt dass sie sich lieber trennen würde als so weiter zu machen, weil sie es nicht verkraften könnte wenn ich mehr als einmal mit der gleichen Frau schliefe. Weil ich mich dann vielleicht verlieben würde. Allerhöchstens ONS und Prostituierte wären drin, was für mich wieder keine Lösung wäre.


    Ab ca. September ist es also schon wieder vorbei mit dem Experiment "offene Ehe". Dafür hat mein Date wieder ein gewisses Interesse bei ihr geweckt, mir mir zu schlafen. Das ist allerdings seitdem (ok, sind ja erst 5-6 Wochen) nur einmal passiert. Was mir auf Dauer zu wenig wäre. Ansonsten läuft es eigentlich ganz gut. Wir sind zärtlich, kuscheln, küssen uns oft, manchmal auch schon recht leidenschaftlich.


    Die Frage ist jetzt: ist das ein zartes (Sex-)Pflänzchen das wachsen kann? Oder schnell wieder eingeht? Oder alles nur Hinhaltemanöver von ihr?


    Auch noch wichtig: da wir mehrmals kurz vor einer Trennung standen, haben wir vorsorglich unser Haus jetzt schon verkauft. Auch weil wir im Haus finanziell einfach zu wenig Spielraum hatten. Und wir uns beide im Kaff auch nicht sonderlich wohl fühlten. Der Umzug steht nächstes Wochenende an. Wir haben eine große, schöne günstige Wohnung gefunden. Einerseits wird der Abschied vom Haus schwer fallen, andererseits können wir frisch einen neuen Lebensabschnitt beginnen. In einer größeren Stadt, mit mehr Geld, weg aus dem Haus in dem wir fast nie Sex hatten. Der Druck, bei einer Trennung viel Geld mit einem schnellen Hausverkauf zu verlieren ist auch weg. Wir haben ohne Zeitdruck zu einem guten Preis verkauft. Wird der neue Lebensabschnitt weiterhin ohne Sex sein, oder wird sich auch das ändern?

    Sexualität ist eine der Ur-Energien schlechthin des Menschen, lebt von natürlicher Anziehung und Leidenschaft.


    Diese monate- und jahrelange verkopfte Rumquälerei zwischen Akzeptanz der erloschenen Flamme und hilfloser Rumdoktorei an Pseudo-Sexualität tut alleine schon beim Lesen weh.


    In Anlehnung an den eine Seite vorher erwähnten Grabspruch fällt mir was ein, das mir mal jemand gesagt hat, und an das ich mich immer wieder erinnere: auf dem Sterbebett bereut man meist nicht die Dinge, die man getan hat, sondern die Dinge, die man nicht getan hat.


    Du wirst, wenn Du so weiter machst, das Resümee ziehen, dass Du rumgeieert, irgendwie gekämpft, nie wirklich Position bezogen und v.a. Dich nicht ausgelebt hast.

    Milchmann, dem Beitrag von fiamma ist kaum etwas hinzuzufügen. Und wenn ich mir vorstelle, daß du in deiner Beziehung in Gesprächen auch so fürchterlich viel redest, ohne, daß was wesentliches dabei rumkommt, wird mir ganz anders. Anstelle deiner Frau hätte ich dich wahrscheinlich schon mit irgendwas beworfen und gesagt, laber nicht, mach.


    Sie hat dich sauber an der kurzen Kette. Ich könnte keine Lust auf einen Mann verspüren, der zu meinen Füßen kriecht.

    Ich verstehe den Sinn dieses Ultimatums überhaupt nicht.


    Ich gebe dir Recht, dass es in puncto Sex nichts bringt, wenn man da irgendwelche Zielvereinbarungen abschließt. Aber wieso brauchst du fürs Warten auf bessere Zeiten plötzlich ein Ultimatum? Das machst du ja schon die ganze Zeit und das wirst du genau so lange machen, bis es dir bis obenhin steht, mit oder ohne Ultimatum. ZB wenn du eine interessante neue Frau kennenlernst. Oder wenn deine Frau einen Mann kennen lernt, auf den sie Lust hat.

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    Wie habt ihr euren Kindern eigentlich euren Umzug erklärt?Und was sagen die dazu?

    ...wahrscheinlich so, wie uns auch! Und dazu gross was zu sagen, haben sie auch nichts. Ich nehme an, dass sie noch zu jung sind, als dass sie finanzielle Verantwortung tragen helfen können.

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    Und wenn ich mir vorstelle, daß du in deiner Beziehung in Gesprächen auch so fürchterlich viel redest, ohne, daß was wesentliches dabei rumkommt, wird mir ganz anders. Anstelle deiner Frau hätte ich dich wahrscheinlich schon mit irgendwas beworfen und gesagt, laber nicht, mach.

    Das sehe ich anders. Milchmann scheint ein Mensch zu sein, der nicht zum Kurzschluss neigt, sich alles gut überlegt, alles Menschenmögliche versucht und dann, wenn er alles getan hat, und es nichts fruchtet, macht er reinen Tisch. Dann gibt es für die Frau wohl kein Zurück mehr. Ich denke nicht, dass er "halbe Sachen" macht.

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    Damit meine ich, dass man zwar sinnieren, grübeln, therapieren, lesen usw. kann. Aber man könnte auch einfach ein kleines bisschen über seinen Schatten springen (sie behauptet ja sie hat Lust) und einfach die Dinge tun.

    Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht. Man nimmt sich Zeit und man nimmt sich vor, Sex zu haben. Der Appetit kommt beim Essen, die Lust beim Sex. Wenn du wartest, bis es "von selber" passiert, kannst du warten, bis du schwarz wirst. Der Glaube, Sex müsse immer spontan sein, ist ein gefährlicher Irrglaube. Ich wünsche dir viel Glück

    @ fiamma,

    gauloise:


    Sorry, aber ich schaff's nicht anders, als das als immer wieder gleiche hohle Scheiße zu bezeichnen, die ihr da von euch gebt. Hallo übrigens liebe Moderation. *:) ;-D


    Ich mach mir auch gar nicht mehr die Mühe, das alles zu erklären. Eure Beiträge sind umformulierte Kopien früherer Beiträge, meine Kommentare dazu entnehmt bitte meinen früheren Kommentaren. So, und jetzt zurück mit euch, ihr müsst weiter um's Feuer tanzen und den Ur-Energien huldigen.

    @ Alle anderen/reale Welt:

    Der Umzug kommt zum allergrößten Teil aus der Angst vor großem finanziellen Verlust im Falle einer Trennung, wenn das Haus schnell verkauft hätte werden müssen. Wir waren mehrmals kurz vor einer Trennung, und sie ist nach wie vor nicht vom Tisch, allerdings nicht mehr direkt vor unserer Nase. Ich hab z.B. meinen Ehering schon lange abgelegt (meine Frau dann auch), und ich werd ihn auch nicht wieder tragen, bevor ich in diese Beziehung vertrauen kann. Dazu muss sie eine echte Zukunft haben, und die hat sie nur wenn sich wieder ein befriedigendes Sexleben entwickelt.


    Natürlich können wir das den Kids so nicht erklären. Sohnemann ist 4, Töchterchen 2. Für sie ziehen wir um, weil's in der größeren Stadt schöner ist und man mehr unternehmen kann. Dieses Jahr bleiben sie noch im alten Kindergarten, und vom Umzug und der Wohnung sind sie ziemlich begeistert. Für sie ist das ein spannendes Abenteuer. Für uns irgendwie auch. :-)


    Das Ultimatum hab ich einerseits für mich gemacht. Einfach um dem mehr oder weniger geduldigen Warten irgendwo ein Ende zu setzen. Aber hauptsächlich natürlich für meine Frau. Ich bin für klare Ansagen, und das heißt eben nicht sich emotional und mit seinen Besitztümern schön langsam heimlich zu verabschieden und dann die Bombe platzen zu lassen. Ich gebe uns noch Zeit, denn viel mehr kann ich uns nicht geben. Und sie soll wissen, wie viel noch. Was sie damit macht (oder nicht) muss sie selbst wissen.

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    Man nimmt sich Zeit und man nimmt sich vor, Sex zu haben. Der Appetit kommt beim Essen, die Lust beim Sex.

    So denke ich auch. Aber sie ist weder geplant dafür zu haben noch spontan, weder im Sturm noch im langsamen Tempo. Daher glaube ich auch dass sie, entgegen ihrer Ansage, absolut keine Lust auf Sex mit mir hat. Umzug hin oder her. Die abgestoßenen Gefühle mögen vielleicht weg sein, aber Lust ist deswegen noch lange nicht da. Gar keine. Und gar keine ist selbst für geplanten Sex zu wenig.

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    Natürlich können wir das den Kids so nicht erklären. Sohnemann ist 4, Töchterchen 2.

    Naja, dann müsst ihr denen auch nix weiter erklären, finde ich.


    Kann denn der, bei dem die Kinder bleiben werden (deine Frau, nehme ich an), nach einer Trennung die Wohnung behalten? Dann bräuchtest du dann später ja nur noch auszuziehen.

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    Kann denn der, bei dem die Kinder bleiben werden (deine Frau, nehme ich an), nach einer Trennung die Wohnung behalten? Dann bräuchtest du dann später ja nur noch auszuziehen.

    Ja, die Wohnung haben wir so ausgesucht dass sie sie alleine halten kann. Der Hausverkauf und die günstige (aber trotzdem große) Wohnung sind beides Vorbereitungen auf eine mögliche Trennung, die eben mehrmals kurz bevor stand. Wie viel Unterhalt ich für Frau und Kinder zahlen müsste, und wie sich ein Steuerklassenwechsel für beide auswirkt, lässt sich auch leicht berechnen.


    Es ist blöd, sich einerseits für die Beziehung zu bemühen, andererseits Vieles schon auf Trennung auszurichten. Aber ich möchte mich nicht zusätzlich zum emotionalen Wirbel bei einer tatsächlichen Trennung auch noch um jeden Kram kümmern müssen. Ein bisschen ist das Ganze auch eine Drohung, dass sich meine Frau nicht in trügerischer Sicht wiegen soll, sie könne mich mit bloßen Versprechungen und Hinhalten in alle Ewigkeit an sich binden. Ich (allerdings damit auch sie) hab mich von einigen Klammern, die eine Ehe so mit sich bringt befreit, sodass ich leichter und schneller gehen kann, wenn ich keine glückliche Zukunft mehr für uns erhoffen kann.