Ja, das wollte ich auch schreiben. :)z


    Ich finde, ihr bauscht das viel zu sehr auf. Ihr habt sexuell einfach nicht gut zusammen gepasst, das kommt oft vor. Ich glaube wirklich, statt große Gefühle zu bemühen und immer darin herumzustochern, dass ihr das einfach mal ein bisschen nüchterner sehen solltet. Ihr seid und wart beim Sex nicht kompatibel, habt es trotzdem versucht und es hat eben nicht geklappt. Jetzt hat sie keinen Bock mehr, was eine ganz normale Folge ist. Letzteres kommt übrigens auch bei Paaren vor, die mal ganz gute Sexerfahrungen miteinander hatten, ja sogar bei solchen, bei denen der Bär tobte.

    Ich kann Deine missliche Lage durchaus verstehen.


    Auf der einen Seite hast Du all die Verpflichtungen, denen Du nachkommen möchtest und auf der anderen Seite das Bedürfnis nach Nähe.


    Wenn man bedenkt, dass die Pfändungsgrenze (jetzt mal was Praktisches) bei ca. 1.400,- Euro für eine erwachsene Peson liegt, wird es wohl nicht ganz so schlimm, wenn man über eine Trennung nachdenkt.


    Der Rest geht dann für den Unterhalt drauf.


    Wenn die Frau mitarbeitet, wäre das natürlich leichter.


    Ich würde mich an Deiner Stelle mal umschauen, was es an räumlichen Alternativen gibt.


    Dann mich langsam an den Gedanken gewöhnen auszuziehen.


    Es wird nach einer Übergangsphase der Trauer und Wut nachher einfacher für Dich und Du hast auch die reelle Chance auf eine neue Beziehung.


    In 10 Jahren schaust Du dann zurück und kannst Dir nicht mehr vorstellen, dieses Leben fortgeführt zu haben.


    So ein Mist passiert nunmal und ist nicht zu ändern. Das ist das Leben.


    Ich hoffe, das hilft.


    Gruß


    Nixa

    @ Nixa :)^

    Das Problem ist, dass Milchmann dies erst einmal für sich begreifen muss. So ging es mir damals auch. Der Reifeprozess bis zur endgültigen Trennung bei mir ging lange. Auch ich bin froh, dass ich damals die Trennung durchgezogen habe und sehe es so wie Nixa.


    Die Pfändungsgrenze dürfte bei nur 1.050 € netto liegen (ca. 1400 € brutto).


    Entweder Milchmann lebt mit der Entscheidung seiner Frau oder es wird auf lange Sicht nicht gutgehen, wie er selber weiß.


    Ich selber erlebe meine jetzige Beziehung viel intensiver, als meine langjährige Ehe. Aber diesen Schritt zur Trennung zu wagen ist nicht für jeden leicht. Bei mir kam der richtige Zeitpunkt dann von heute auf morgen und ich warf alle Zweifel und Ängste wegen der Trennung über Bord, weil ich nicht mehr so weiterleben wollte und konnte.


    Man sollte sich die Frage stellen, ob man noch Jahre so weiterleben will. Mit meinem jetzigen Wissen hätte ich schon Jahre vorher die Reißleine gezogen.

    Ich seh's aehnlich pragmatisch wie meine Vorschreiber(innen)


    Das was du und deine Frau als "Fetisch" bezeichnen ist im Grunde stinknormal, allerdings nur fuer dich schoen. Das waer ungefaehr so, als ob ich meiner Frau gutes Essen als Fetisch verkaufen wollte, weil ich nur Pasta mit Tomatensosse mag... Auch eure "Liebesbeziehung" ist eigentlich aufs wesentliche runtergebrochen einfach eine "sehr gute Freunde Beziehung".


    Akezptier einfach die Dinge wie sie sind, dann wird's leichter deine Schluesse draus zu ziehen. Was willst du dich noch bis zum Ende des Ultimatums quaelen? Was wollt, und vorallem, was koennt ihr denn faktisch noch erreichen? Der Karren wurde schon sooo oft mit Vollgas gegen die Wand gefahren. Eigentlich wurde der Karren kein einziges mal jemals unfallfrei bewegt von euch beiden. Jetzt auch noch warten und auf ein Wunder hoffen, ist wie Trennung auf Termin. Der Schuh passt einfach nicht...


    Loese dich endlich und mach dich frei fuer den anderen Rest deines Lebens. Eine Trennung waere auch keine Scheitern, sondern nur das Annehmen der Realitaet. Du kannst nix retten, wo nix zu retten ist. You're beating a dead horse! No matter how hard you try, this fucking thing won't move...

    Zitat

    solange sie gute Freunde sind und beide gut ohne Sex leben können, warum sollen sie sich da trennen?

    Ich hab nicht den Eindruck, dass Milchmann in seiner Situation unbeschwert gluecklich und zufrieden ist...

    Ich finde das alles auch extrem bedauernswert... Warum? Weil so viel Zeit mit Schlechtem vergeudet wird, die mit Gutem genossen werden koennte. Und die Sache mit "Evtl geht's denen alleine aber noch schlechter" lass ich nicht gelten, weil es nicht Sinn vom Leben ist sich das geringere Uebel auszusuchen. Zumindest nicht nach meiner Definition.

    ja, das ist wohl tatsächlich Auffassungssache.


    Die zwei haben Kinder. Solange Hr. und Fr. Milchmann liebevoll und respektvoll miteinander umgehen und der Leidensdruck für keinen zu groß ist, warum dann hinter etwas anderem her rennen?


    Es ist ganz sicher nicht alles schlecht, was in der Familie passiert, jedenfalls lese ich das nicht aus seinen Beiträgen

    ich kann eine erfahrung zu so einem arrangement aus einer ganz anderen perspektive beisteuern. mein vater hat jung geheiratet, 2 kinder bekommen, dann war sexuell die luft raus (sie wollte nicht mehr) und irgendwann wurde vereinbart, dass jeder seiner wege geht. aber ehe und gemeinsame eigentumswohnung blieb bestehen, den kindern wurde nichts gesagt. als er meine mutter kennenlernte und sie mich bekam, wusste zwar seine ehefrau davon, den kindern haben sie es aber nicht gesagt. ich wuchs in dem wissen auf, dass ich 2 halbgeschwister habe, die ich nie sehen darf. men vater hat auch nie bei uns gewohnt. das war sehr schlimm für mich. durch einen zufall kam es irgendwann heraus. meine halbschwester habe ich dann mal kennengelernt.


    mittlerweile sind beide kinder über 40 und leben woanders. mein vater hat sein jahren eine freundin, wo er auch meistens wohnt. aber: wenn die "kinder" zu besuch kommen, tut mein vater so, als würde er noch mit seiner frau zusammenleben. die sind über 40 und werden jahrelang verarscht. seine freundin versteckt er vor seinen kindern seit über zehn jahren. und das alles, weil er nie den zeitpunkt gefunden hat, seinen kidnern di ewahrheit zu sagen. ist das nicht krank?

    @ vanillasky03

    Dein Vater hat es sich einfach gemacht und hatte den Vorteil, dass deine Mutter "mitspielte".


    Ich kann dich doch nicht aufwachsen lassen in dem Wissen, dass du die Halbgeschwister nie sehen darfst.


    Und das dein Vater seinen anderen beiden Kindern immer noch die heile Familie vorspielt – er ist schlichtweg feig und will weiterhin als super guter Vater dastehen.


    Eine normale offene Beziehung wäre der Ausweg gewesen, wenn beide es wollen und beide sich nicht trennen wollen und z.B. der eine nicht auf Sex verzichten will.


    Warum ließ dein Vater deine Halbgeschwister "normal" aufwachsen, du aber wurdest mit der Wahrheit konfrontiert? Verstehen muss man ihn nicht und ja – sein Verhalten ist krank, mehr als krank. Er ist nie zu dir und deiner Mutter gestanden. Wie ging es deiner Mutter damit? Ich könnte das nicht. Ist deine Mutter so labil, dass sie das alles geduldsam ertragen hat?