Ja, ich habe dieses Modell drei Jahre gelebt. Wir haben uns bestens verstanden und sind respektvoll und freundschaftlich miteinander umgegangen; dennoch, ich kam mir vor wie eine Gefangene. Drei Jahre habe ich mit mir gehadert und mich dann ganz spontan dazu entschlossen, doch zu gehen. Innerhalb von zwei Wochen hatte ich dann eine eigene Wohnung.


    Ich fühle mich damals (Mitte/Ende 20) viel zu jung dafür und das Leben in solch einer Konstellation bremste und blockierte mich. Als ich ausgezogen war, fühlte ich mich wie befreit und eine große Last fiel von mir ab.


    Außerdem nimmt man sich so die Chance, einen evtl. besser passenden Partner zu finden, denn jeder halbwegs normale Mensch wird sich auf niemanden einlassen, der in solch einer Konstellation lebt.


    Macht euren Frieden miteinander, versucht, das Haus zu verkaufen und zieht eurer Wege. Das Leben ist zu kurz für solche kuriosen Lebensmodelle.

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    Weiß nicht mehr, ich glaube recht am Anfang, aber das war nicht von ihm, also er hatte ja anscheinend schonmal nen Threads zud er Thematik und darauf bezog sich einer der Poster und der TE widersprach dem auch nicht, also habe ich ganz leichtgläubig das mal als Tatsache aufgenommen

    das ist aber ein wichtiger punkt, schade, sie hat findet einen bandmitglied gut im realen leben?


    also der abschnitt wäre wichtig.


    also das hatte ich garnicht mitbekommen bisher. ":/

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    Hallo Leute,


    meine Ehe (fast 4 Jahre + 2 Jahre Beziehung) leidet schon länger unter der Unlust meiner Frau auf Sex. Eigentlich hat diese Unlust schon kurz nach der Hochzeit angefangen, also nach zwei Jahren

    kurz nach der hochzeit, hab ich schon öfters gehört

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    Oh ja, definitiv! Sie hat nicht viel Selbstbewusstsein, und sie zieht sich gerne ihr Selbstbewusstsein daraus, dass mehrere Männer sie interessant/schön/begehrenswert finden. Nach ein paar Bandproben wird schon gemeinsam weggegangen, dann gemeinsam Party gemacht, bei Einem übernachtet usw. Mit Leuten, die sie noch kaum kennt hat sie eine Menge Spaß. Wenn wir (wegen der Kinder) ganz selten mal was machen, sagt sie sie hat keinen Spaß daran, weil sie an die Kinder denken muss. Na dankeschön. Abends will sie einfach nur möglichst oft weg von Kindern und Haus (und damit auch Ehemann), also trifft sie einen ihrer Kumpel. Von den zwei übrigens zumindest früher mal nichts gegen einen Seitensprung mit ihr gehabt hätten, wie sie mir schon vor längerer Zeit erzählt hat. Kein Grund für Eifersucht

    :|N


    was soll man dazu noch sagen?


    die beiden beiträge reichen doch :|N


    mehr brauch ich nicht durchzulesen %:| :|N


    ich sag nur:


    anwalt aufsuchen

    Hallo Leute,


    ich möchte den Faden nicht einschlafen lassen – im Gegenteil, liebend gern noch mehr verschiedene Meinungen lesen. Aber momentan macht es keinen Sinn, etwas zu schreiben. Meine Frau und ich sind in einer Klärungsphase, und vermutlich dauert es noch einige Zeit bis sie sich entschieden hat was sie will. Wenn wir uns zu einem festen Weg für die nächste Zeit zusammengerauft haben, dann poste ich das hier.


    Bis dahin schöne Tage für euch!

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    vermutlich dauert es noch einige Zeit bis sie sich entschieden hat was sie will.

    Hast Du Dich denn schon entschieden, was Du willst?


    Ist es für Dich o.k., ihren Entscheidungsprozess auszusitzen?


    Hängen Deine Entscheidungen von den ihren ab, ggf. inwiefern?


    Hast Du eine klare eigene Meinung/Position?


    (Brauchst Du nicht unbedingt hier beantworten, die Fragen mögen als Impulse für Dich selbst dienen).

    Hallo,

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    Und das mit der offenen Beziehung ist doch für's erste nicht verkehrt, schließlich sorgt sexuelle Unausgeglichenheit auch für eine Menge anderen Frust. Da würde ich auch reinen Tisch machen und mitteilen, dass das ab sofort eine Privatangelegenheit ist und jeder tun und lassen darf was ihm beliebt.

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    Die Trennung der Eltern ist für kinder nie großartig sondern eine der größten Katastrophen die sie jemals erleben werden. Die Schäden die eine Trennung bei Kindern hervorruft können sogut wie nie gänzlich geheilt werden.

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    Ich finde das Verhalten der Eehefrau einfach nur das allerletzte nun hat sie Ihre Kinder, Haus, Versorger und braucht sich auch nicht um die sexuellen Bedrüfnisse ihres Mannes zu kümmern, echt egoistisch hoch 3 !

    Nun, die körperliche und jetzt auch mentale Distanz muss nicht gänzlich zum Zerbrechen der "WG" führen.


    Meine Frau und ich haben uns gegenseitig freigegeben, jeder kann sexuell machen, was er will.


    Wir leben noch zusammen in einem Haus, aber in getrennten Bereichen, was das "Privatleben" betrifft.


    Die Kinder sind (nach einer Gewöhnungsphase) mit der Situation recht zufrieden. Sie finden das viel "cooler", als normal getrennt (mit alleinerziehender Mutter, wie das so üblich ist heutzutage). Sie haben noch Mutter und Vater ... wenn auch am Wochenende mal ein Elternteil "verreist", oder wenn es Wochenenden gibt, wo Mutter UND Vater ihren Freund zu Hause haben.


    Seit wir sexuell keine Rücksicht mehr aufeinander nehmen müssen, klappt das Alltagsleben viel besser, da man die kleinen Vorfälle, in denen "technisch" was nicht so ist, wie es sein soll, nicht auf die persönliche Schiene "nageln" muss (hilfe, wenn ich das nicht mache, gibt es heute Abend keinen Sex), sondern man kann es sachlich angehen ... es erledigen, oder warten, bis es sich erledigt.


    Wir hoffen, dass wir das noch solange hinbekommen, bis die Kinder "aus dem Haus" sind.


    Von daher besteht, je nach Konstellation eine Chance, dass eine FamilienWG funktionieren kann. Und die ist umso besser, je besser und intensiver die "Alltagspartnerschaft" vorher war ...


    lg.

    Auch mein Mann stellt sich so eine WG vor http://www.med1.de/Forum/Erziehung/614266/


    ich bin sehr interessiert daran, wie es bei Milchmann weiter geht. Wir sind vom Alter her sehr nahe und ich hab immer noch keine Lösung gefunden außer, dass ich eine WG nicht möchte.


    Ich lebe weiterhin mit meinem Mann...gut geht es mir damit nicht....

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    Nestlösung

    das finde ich eine gute Umschreibung.


    Wir haben festgestellt, die Kinder sind glücklich, wenn die Eltern zufrieden und glücklich sind (denn Kinder beziehen "schwarze Wolken" in der Beziehung immer auf sich).


    Wenn aber die Eltern nur mit einer "recht ungewöhnlichen" Konstellation glücklich und zufrieden sein können, dann geht, das, wenn man die Kinder so weit wie möglich einbezieht.


    lg.