Wenn Liebebedürftigkeit nicht so flapsig dahingesagt wird, sondern wirklich Bedürftigkeit ist, die jeder neue Mann innerhalb kürzester Zeit rundum befriedigen soll, darfst du das zwar trotzdem dabei belassen, es wird aber sehr oft Probleme wie diese geben. Es verpestet jedes unbefangene Kennenlernen, wenn der andere gleich weiß Der muss ich jetzt ganz viel Liebe geben, sonst geht's rund.

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    Das hast du gut auf den Punkt gebracht. Die Abweisung war der ausschlaggebende Grund warum ich dann so ausgerastet bin. Bin ja nicht wie ne Furie rein,sondern setzte mich ja zu denen hin...

    Naja, aber schon das Hinfahren war ja der Weg zum Ausrasten, bevor du wirklich abgewiesen wurdest.

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    ich bildete mir tatsächlich ein dass er zwar genervt ist aber sich dann denkt:jetzt nehm ich die betrunkene Eule halt mit rein und schlafen dann einfach.

    DAS hat er ja auch getan bzw. angeboten. Du hättest dort in Ruhe deinen Rausch ausschlafen können. Ins Bett würde ich eine volltrunkene Eule auch nicht nehmen, endet selten in friedlichem Einschlafen, sondern nur in weiteren Diskussionen oder unerwünschten Annäherungsversuchen, die man dann abwehren muss.

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    Dann hab ich ja mit dem Theater angefangen...

    Ich würde eher sagen, da bist du endgültig ausgeflippt. "Theater" war schon alles davor, inklusive deines Entschlusses dich zu betrinken und betrunken zu ihm zu fahren, weil du rasend vor Eifersucht warst.

    Schokischokolade und ElGusto, wenn man die Geschichten in einem größeren Kontext sieht, dann sind da sehr wohl Parallelen.


    Es gab unterschiedliche Gründe für das Scheitern, aber vieles wiederholt sich.

    Horror deine Geschichte...


    Aber sag mal dringen die Worte der Menschen hier überhaupt zu dir durch???


    Es ist unfassbar ungesund was du da mit deinem Leben aufführst! Wenn du nicht selbst aufwachst und dem Alkohol den Kampf ansagst, kann dir wirklich keiner helfen. Sorry aber ich spreche aus Erfahrung. Entweder du nimmst das hier ernst was die Leute dir schreiben und machst einen Entzug oder du lebst so weiter..Aber wenn du dann als Assi allein in der Gose landest, wird keiner Mitleid haben. Sorry, aber das ist die Realität.

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    Vieles wiederholt sich in unser aller Leben. Ich stehe zum Beispiel jeden Morgen auf...

    Wenn du dass allmorgendliche Aufstehen mit dem jahrelangen Geraten in destruktive Beziehungen und deren Übertünchung mit viel zu viel Alkohol (wofür die TE schon vor 10 Jahren schrieb, sich vor sich selbst zu schämen) als gleichwertig ansiehst... - gut.

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    Wenn du dass allmorgendliche Aufstehen mit dem jahrelangen Geraten in destruktive Beziehungen und deren Übertünchung mit viel zu viel Alkohol (wofür die TE schon vor 10 Jahren schrieb, sich vor sich selbst zu schämen) als gleichwertig ansiehst... - gut.

    Dass sie immer noch Zuflucht im Alkohol sucht, habe ich oben bereits als einzige Parallele zur alten Geschichte gesehen und das ist ganz bestimmt auch ein Problem. Aber das war nicht die Ursache für das Scheitern der damaligen Bekanntschaft. Und nur auf der Grundlage, dass früher schon einmal eine Beziehung (aus ganz anderen Gründen) gescheitert ist, jetzt den Vergleich zu dieser Geschichte zu ziehen und von erfolgten oder nicht erfolgten Entwicklungen zu sprechen, finde ich absolut anmaßend.


    An destruktive Bekanntschaften können wir alle geraten. Davor ist einfach niemand gefeit.

    Alkohol ist ein schlechter Wegbegleiter. Wer so locker und selbstverständich (Autofahren unter Alkohol) mit dieser gefährlichen Droge umgeht, der hat ein echtes Problem.


    Da ist der Rauswurf aus dem Leben vorprogrammiert. Der Unfall ist dann auch lediglich ein Stolperstein auf einem steinigen Weg nach unten. Unter diesen Umständen hätte ich dich erst gar nicht in die Wohnung gelassen.


    Ja, und schuld bist nur du. An deinem Leben und an dir. Lass den Mist weg. Mach eine Therapie.

    "Da ist der Rauswurf aus dem Leben vorprogrammiert. Der Unfall ist dann auch lediglich ein Stolperstein auf einem steinigen Weg nach unten. "


    Mein Gott, seid ihr borniert.


    Wie viele Menschen auf Erden es wohl geben mag, die trotz (regelmäßigem) Alkohol-, Drogen-, sonstigem Konsum ihr Leben auf die Reihe kriegen ":/ ...


    Ob das gesund ist, ist ne andere Frage.


    Aber NATÜRLICH - es landet JEDER/JEDE in der Gosse, sonstwo unten, "in der Abwärtsspirale", der wie im Eingangsthread beschrieben mit Problemen umgeht.


    Verständlicherweise wird hier darauf hingewiesen - ist ja ein "medizinisches" Forum - dass übermäßiger Alkoholgenuss nicht unbedingt förderlich ist.


    Obs der TE darum ging... :=o ":/

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    Wie viele Menschen auf Erden es wohl geben mag, die trotz (regelmäßigem) Alkohol-, Drogen-, sonstigem Konsum ihr Leben auf die Reihe kriegen ":/ ...

    Ich kenne niemanden! Ich kann dir aber zahlreiche Beispiele aufzählen die ihr Leben nicht (mehr) auf die Reihe kriegen. Man darf auch nicht zu kleinkariert denken. Denn natürlich hat er sie nicht rausgeworfen weil sie betrunken war, sondern wegen dem was sie unter Alkoholeinfluss gesagt und getan hat. Der Alkohol hat ihr in diesem Fall ganz direkt geschadet. Und natürlich hat auch der alkohol eine Vorgeschichte, eine Ursache. Ob das ihre Verlustängste sind, ihre Bindungsänste oder ob es da noch andere Ursachen gibt können wir hier aus der Ferne nicht vollumfänglich beurteilen und wir können sie auch nicht heilen. Aber einen Schubs in die richtige Richtung kann sie sich her sehr wohl abholen.


    Alkohol und Alkohol ist auch ein riesiger Unterschied. Der Genusstrinker, der Alkohol in Maßen genießt, hat deutlich weniger Folgeprobleme als jemand der Alkohol als Seelentröster missbraucht! Niemand der ein Glas Bier trinkt wird zum alkoholiker der sein Leben nicht mehr auf die Reihe kriegt, genauso wie niemand Lungenkrebs von einer einzelnen Zigarette bekommt und niemand der mal einen Joint raucht wird gleich mental abhängig davon. Wie so oft kommt es auf die Menge und den Anlass an.


    Es geht hier doch nicht um eine allgemeine Verurteilung! Niemand ist perfekt und jeder macht mal Fehler.

    Um auf deine Frage zu antworten: Auch ohne Alkohol finde ich dein Verhalten unmöglich und seins total nachvollziehbar. Du hast ihn einfach nicht in Ruhe gelassen, also hat er dich rausgeschmissen. Völlig konsequent.

    Ich habe zur Zeit mehrere Liter Whisky neben mir stehen und es wäre ein leichtes mich damit jeden Tag abzuschießen. Das mache ich aber nicht, sondern genieße jeden einzelnen Schluck davon...

    anakin:

    Zitat

    Mein Gott, seid ihr borniert.


    Wie viele Menschen auf Erden es wohl geben mag, die trotz (regelmäßigem) Alkohol-, Drogen-, sonstigem Konsum ihr Leben auf die Reihe kriegen ":/ ...

    Ein Freund von mir hat einen Mann totgefahren. Es war sein erster Unfall mit Alkohol. Jetzt wäre er froh, wenn einer so borniert gewesen wäre, ihm den Schlüssel abzunehmen. Das selbe hätte der TE passieren können.


    Und ja, du darfst für dich die Droge Alkohol verunglimpfen. Das darf jeder für sich, wie er mag.

    "Ich kenne niemanden! "


    Ich schon.


    Und es geht hier eben nicht um Maßregelung den Alkoholkonsum betreffend (kein Wunder, dass die TE dann nicht mehr antwortet), sondern um die "Beziehung".


    Von daher fand ich den Beitrag grad - von wem auch immer - vor ElafRemich ganz treffend.


    Klar verstärkt Alkohol dummes Verhalten - aber will ich hier unter dem Fadentitel in erster Linie zum Alkoholiker abgestempelt werden? Nein!

    parazellnuss:


    Ja, das Autofahren in dem Zustand ist mir auch aufgestoßen.


    Aber darum gehts nicht in erster Linie.


    Die TE ist verzweifelt - nicht ganz unverschuldet.


    In der Situation hilft es es sicher GANZ UNGEMEiN, wenn man zum alkoholisierten Volldepp gemacht wird (was sie beim Autofahren und hernach war, ja, sicher).


    Das kann man dann aber in einer Randbemerkung erläutern.


    Und nicht mit 13 Posaunen tröten: "Du landest in der Gosse, traraaaa. Das ist mein Beitrag!"