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    Die Damen, die sich fragen ob es keine "richtigen" Männer mehr gibt

    Vermutlich lernen sie die Männer nicht kennen, die sich sich wünschten- was aber nicht an den fehlenden Männern liegen muss.

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    Ich kann mir nicht so recht vorstellen, dass es für hochgebildete Dreißigerinnen keine passablen (also echten) Männer mehr gibt...

    Die gäbe es natürlich - wenn sie Kompromisse machen und nicht die eierlegende Wollmilchsau suchen würden.

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    Vermutlich lernen sie die Männer nicht kennen, die sich sich wünschten- was aber nicht an den fehlenden Männern liegen muss.

    Oder die gewünschten Männer haben dreisterweise ein anderes Beuteschema ..

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    in letzter höre ich von vielen Frauen aus meiner Alters- und Bildungsstufe (20 bis 40, Akademiker) das Wehklagen, es gäbe keine richtigen Männer mehr, keine echten Männer mehr.

    Auf Basis dieser (mangelhaften) Denkweise gibt es ja auch keine richtigen Frauen mehr, also ist doch alles fair und prima :)^

    Untergruppen der jeweiligen Geschlechter in "Richtig" und "Falsch" einzuteilen ist gleichermaßen stupide wie diskriminierend.


    Ich kann erwähnen, welche Qualitäten ich als Einzelperson in einer Partnerin/einem Partner suche. Menschen, die diese Qualitäten nicht besitzen werden dadurch aber natürlich nicht zu "falschen" Mitgliedern ihres Geschlechts.


    Wenn es keine Partnerinnen/Partner gibt, die die von mir verlangten Kriterien erfüllen...dann wäre Selbstreflexion wohl angebrachter als die Kritik an allen anderen Menschen...aber das könnte ja das makellose Selbstbild beschädigen %-|

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    Nur dummerweise wollen diese auch echte Frauen... ]:D Ich kenne solche Aussagen in erster Linie von vermännlichten Frauen. Kann ich keinen Mann verübeln,

    Dann erkläre doch mal bitte, was vermännlichte und was echte Frauen sind...


    Ich finde typisch männlich (vom Aussehen abgesehen):


    - machen statt reden


    - stärke/kraft


    - zu seinem Wort stehen (ein Mann, ein Wort)


    - das Leben selbstständig auf die Reihe bekommen


    - für seine Familie/Frau einstehen und verteidigen


    - handwerkliches Geschick

    Ich sehe es so.


    Es gibt keine richtigen Männer mehr, genauso wie es keine richtigen Frauen mehr gibt. Unter'm Strich sollte man meinen gleicht sich das wieder aus, aber das ist leider nicht der Fall. Meiner Meinung nach ist das der rasanten Entwicklung der Emanzipation geschuldet, welche gemessen an der Evolution (welche unsere klassische Rollenverteilung nun mal geprägt hat) gerade mal einen Wimpern-schlag ausmacht.


    Wir halten uns leider für extrem hoch entwickelte Lebewesen, sind aber mehr oder weniger vor ein paar Sekunden gerade mal vom Baum runtergeklettert. Die Frauen wünschen sich mehr Initiative der scheinbar "unechten" Männer. Aber ... wären sie so emanzipiert wie propagiert wird, sollte man(n) doch annehmen das diese auch selbst mal die Initiative übernehmen sollten. Und an dieser Stelle hinkt die Emanzipation. Das angenehme (Gleichbehandlung auf allen Ebenen) ja, aber wenn es unbequem wird (Spinne entfernen oder eben die aktive Partnersuche) dann lieber klassisch. Das sind lediglich meine Beobachtungen. Ich wünsche mir auch lieber eine Frau die Berufstätig ist und ihren Weg geht. Bei einer Familiengründung finde ich sieht es wieder etwas anders aus. Aber auch da muss SIE nicht permanent hinterm Herd stehen. Die Goldene-Mitte denke ich wäre der richtige Weg.


    Die Frauen sollten auch mehr Mut beweisen in der aktiven Partnerwahl anstatt sich "erobern zu lassen". Es sei denn sie stehen hinter der klassischen Rollen-Verteilung. Alles andere wäre aus meiner Sicht eine form der "Doppelmoral".


    Frauen die sich auf die "echten Männer" verlassen, fallen vermutlich dann auch auffällig oft auf Blender rein die ihre Masche und Fassade des "richtigen Mannes" perfektioniert haben, aber am Ende nicht halten können was erwartet / versprochen wird.


    Das sind dann am Ende vermutlich aus Sicht der Frauen die "Schweine" und das Spiel geht von Vorne los.

    Natürlich ist in meiner Fragestellung etwas "Trollerei" enthalten, aber man kann ja die provokative Fragestellung durchaus mit einer sinnigen Diskussion kombinieren ;-)


    Und bisher halte ich die Diskussion hier für sehr zivilisiert. Weiter so! :)^

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    Und bisher halte ich die Diskussion hier für sehr zivilisiert. Weiter so!

    Meine Erfahrung mit Gender-Fäden auf med1 ist, dass diese nur eine sehr begrenzte Lebenszeit haben. In der Regel wird es irgendwann kontrovers und dann schnell persönlich.


    Und um dann doch noch etwas zur zivilisierten Diskussion beizutragen, gibt es dort eine Aussage, ein mehr oder weniger berühmten Pilotin, welche das Dilemma einiger Frauen sehr treffend beschreibt:

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    Ich wäre manchmal gerne mit jemandem gemeinsam geflogen. Aber es gab noch wenige Frauen mit einem Flugschein - und was sollte ich mit einem Mann? Ein richtiger Mann würde sich nicht monatelang dem Kommando eines weiblichen Kapitäns fügen. Und einen nicht ganz richtigen Mann wollte ich schon gar nicht neben mir haben.