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    Jetzt war esnin seinen Augen nicht mehr die Eifersuchtsdramen, sondern ich würde ihn ja gar nicht so wollen, wie er ist und würde nur an ihm rumnörgeln.

    Das war in vielen Situationen für ihn auch so. Seine Empfindungen haben sich für ihn so angefühlt. Aber die Dinge, welche Du in Deinen Beiträgen nach und nach aufzählst, haben im Endeffekt wichtige Gründe der Klage an seinem Verhalten ausgemacht. Die Alternative wäre gewesen, das Ganze weiter unzufrieden aushalten zu "lernen". Das konntest und wolltest Du nicht. Es war Dir als Situation zu wenig partnerschaftlich. Daran ist nichts falsch oder kritikwürdig. Es ist in der Liebe wichtig das beide Bedürfniswelten zusammen passen.


    Das war bei euch nicht so. Jeder für sich, hat am Gegenüber Macken und Eigenarten ausgemacht, die unakzeptabel waren. Nimm das als Anregung mit in Dein Singleleben, in der nächsten Kennenlernphase von Anfang an genauer hinzusehen. Das ähnliche Bedürfnisse in Sachen Nähe, Vorstellungen der Paarzeit in Quantität und Qualität miteinander harmonieren und ja, auch der Sinn für gemütliche Ordnung und Sauberkeit am Lebensmittelpunkt in etwa stimmig ist.

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    . Eine gewisse Unterschiedlichkeit sollte schon da sein, aber nicht in grundlegenden Dingen. Und da waren wir sehr unterschiedlich.

    Es ist eine positive Entwicklung, dass Du dies jetzt von selbst so einschätzen und erkennen kannst. Das macht es leichter eure Beziehung, ohne Gefühl der Verletzung loszulassen. :)^

    Mein Kopf hat das alles begriffen, aber mein Herz kommt da noch nicht ganz hinterher. Dann kommen wieder Gedanken, ob ich Dinge zu übertrieben gewertet habe oder moch einfach an Dingen festgebissen habe umd quasi Fehler gesucht habe, warum es scheitert und zu unentspannt war. Dann hol ich mir immer den Gedanken zurück, das ich ja keinem erwachsenen Mann erklären muss, das man sich nach dem Pinkeln die Hände wäscht, sich abends die Zähne putzt und sich halbwegs gesund ernähren sollte, wenn es einem körperlich schon nicht gut geht. Und nein, wir kommen beide aus guten Berufen und normal situierten Umfeldern, nicht das einer was falsches denkt ;-D


    Er hat auch immer mehr durchgehangen körperlich und seelisch. Hat aber nichts für sich getan im Sinne von gesundem Lebensstil. Hab ihn auch oft gefragt, ob es an unserer Situation liegt, was er immer abstritt. Er meinte, er wäre bestimmt körperlich krank, was ich mir aber nicht vorstellen konnte. Letztendlich hatte er tatsächlich nichts körperliches im Nachgang, es war psychisch, was er ja abstritt. Und wie gesagt, von anfang an, war er schon recht träge und schlaflos zwischendurch. Vielleicht hat das pendeln ihn überfordert und unsere Reibungspunkte zusätzlich. Ich fühle mich oft schuldig deswegen ":/

    Es gibt den Frauentyp, der es mag und geradezu liebt einen Mann zu umsorgen und all die mütterlichen Impulse in der Liebe zum Partner aufleben lässt. Denen fällt es leichter, mit den "Unfertigkeiten" des Mannes neben sich klar zu kommen.


    Das ist bei Dir allerdings nicht so, Du wolltest jemand mit Augenhöhe, der mit Dir die Höhen und Tiefen des Lebens gemeinsam meistert und jeder für den anderen Akzeptanz und Harmoniegefühle entwickelt.


    Du kannst noch nach weiteren Erklärungen suchen, die Dir einen Grund liefern könnten, dass Du es vermasselt hast. Dennoch bleibt als Fakt zurück, dass er nicht der Mann war/ist, der zu Deinen Bedürfnissen passt. Daran ändert auch nicht,

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    Vielleicht hat das pendeln ihn überfordert und unsere Reibungspunkte zusätzlich. Ich fühle mich oft schuldig deswegen

    dass es solche Einflussfaktoren gab. Wer ungesund lebt, bekommt mit zunehmendem Alter schneller Probleme, wenn dem Körper wichtige Stoffe nicht zugeführt werden. Als Folge daraus, zählt schlechter Schlaf, Unruhezustände, teilweise Antriebslosigkeit, mangelnde Lust auf Sex und gemeinsame Aktivitäten.


    Dass er mit anderen Menschen durchaus körperlich aktiv sein konnte und wollte (Surfen), Wochenenden außerhalb eurer Paarzeit mit eigenen Erlebnissen füllte, zeigt schon, dass ihm weit weniger daran gelegen war mit Dir zusammen positive Zeit zum auftanken zu verbringen.

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    Dass er mit anderen Menschen durchaus körperlich aktiv sein konnte und wollte (Surfen), Wochenenden außerhalb eurer Paarzeit mit eigenen Erlebnissen füllte, zeigt schon, dass ihm weit weniger daran gelegen war mit Dir zusammen positive Zeit zum auftanken zu verbringen.

    Er wollte viel Harmonie zu Hause, aber es gab nunmal Reibungspunkte, wo man nicht immer schweigen konnte. Seine Ausflüge hat er zwar gemacht, aber hing dort auch ständig durch wie ich es mitbekommen hab. Er wollte immer los, aber jedes mal sagte er, das er keinen Bock hat. Er wäre kaputt. Genauso wie Partyabende, immer hatte er keinen Bock vorher, auch wo ich schon nix mehr gesagt habe dazu. Seine weiblichen Freunde zu treffen, war ihm oft zu anstrengend und hat ihnen ständig abgesagt. Die reden zuviel von Hausbau usw. So war er ja immer kuschelig zu hause, wollte wahrscheinlich so harmonisch auftanken. Aber mir fiel es schwer manchmal, da er sich ja oft gehen lies. Obwohl mein Bedürfnis danach ja vorhanden war.

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    Er wollte viel Harmonie zu Hause, aber es gab nunmal Reibungspunkte, wo man nicht immer schweigen konnte.

    Na es klingt schon sehr danach, dass er seine Art von Harmonie und Bequemlichkeit leben wollte. Die hast Du ihm allerdings mit Deinen Wünschen und Ansprüchen verhagelt.

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    So war er ja immer kuschelig zu hause, wollte wahrscheinlich so harmonisch auftanken. Aber mir fiel es schwer manchmal, da er sich ja oft gehen lies. Obwohl mein Bedürfnis danach ja vorhanden war.

    Wenn Du ihn als Frau als träge, jammerig (Dein Ausdruck), eher wenig auf sich achtend und ungesund lebend für Dich empfunden hast, nutzen irgendwann auch die emotionalen Sympathien nichts. In so einer Situation, ist die körperliche Anziehung weg und die lässt sich schwer überlisten, wenn sie nicht mehr vorhanden ist.

    Ich fühle mich gerade sehr verstanden, dafür erstmal ein dickes Danke @:)


    Ich fand ihn immer anziehend, aber die mangelnde Selbstpflege und dieses kindliche, jammernde Verhalten hat es mir vermurkst und das ich betteln musste um Sexualität erst recht. Ich möchte einen Mann zu dem ich aufschauen kann, wo ich Frau sein darf und nicht Mutter oder Putzfrau, Kuscheltier oder Pflegepersonal. Klingt jetzt böse, aber es gab ja auch mal eine tolle Sexualität und echt vielversprechende Anfänge. Ich kann von mir sagen, das ich nie eine Maske getragen habe. Er hat sich besser verkauft, als es später zutraf.

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    Ich kann von mir sagen, das ich nie eine Maske getragen habe. Er hat sich besser verkauft, als es später zutraf.

    ;-)


    Dann könnte Dein Problem aus Threadbeginn eigentlich als gelöst betrachtet werden, oder? :)^

    Denke auch, aber es werden noch einige Schwankungen kommen...ganz bestimmt. Das Herz hat es leider noch nicht vollständig kapiert. Würde mich freuen, wenn och mich notfalls nochmal ausheulen darf :-)

    Hallo ihr lieben...


    Es wird zunehmend besser mit meinem Liebeskummer. Mein Therapeut und ich haben die Beziehung nochmal gemeinsam durchleuchtet und aufgearbeitet und es sind viele neue Sichtweisen dazugekommen. Auch mein werter Ex hat einige Probleme und durchaus narzisstische bzw. starke egoistische Züge. Ich habe mich mit vielen ausgetauscht und viele Erkenntnisse gewonnen, das ich durchaus eine gesunde Sichtweise auf unsere Probleme hatte. Er hat einfach nur versucht seine Bedürfnisse zu befriedigen in jeglicher Form und hat meine nicht wirklich sehen wollen. Seine Trägheit und alle Symptome zeigten eine beginnende Depression. Ich habe den Kontakt und alle Verbindungen in sozialen Netzwerken unterbunden, um mich zu schützen. Er hat diese ja komischerweise noch aufrecht gehalten, dafür das er nie wieder was von mir hören wollte. Alles sehr unreif. Ich möchte niemanden an meiner Seite, der gezielt meine wunden Punkte als ziel benutzt und sich noch nicht mal für die miesesten Worte entschuldigen kann oder sie klarstellt. Ich fühle mich zunehmend befreiter... @:)

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    Er hat einfach nur versucht seine Bedürfnisse zu befriedigen in jeglicher Form und hat meine nicht wirklich sehen wollen.

    krass, daß man das so richtig erst hinterher begreift, oder?


    schön, daß es dir langsam besser geht :)*

    Guten morgen Birkenzweig


    Ja leider ist man oft erst zu spät schlauer...aber besser spät als nie. Er war nie wirklich offen und ehrlich zu mir, was seine wahren Beweggründe für seine Handlungen war. Auch dies erzeugte Unsicherheiten. Er lies mich immer schuldig fühlen, er konnte keine anteile seinerseits nennen. Lies mich oft im falschen Glauben stehen, um im Streit genau das Gegenteil zu sagen. Er war selbst nicht stabil, fuhr keine Linie. Ich habe mich zuviel verbogen und zu viele Dinge durchgehen lassen. Auch er wird wieder scheitern mit einem solchen instabilen Verhalten. Nur Gott sei Dank nicht mehr mit mir :)z