Zitat

    Mein Kumpel steht auf, erklärt ihr ruhig und bestimmt, was er davon hält und geht weg.

    :)z


    Das nur zum Thema der doch recht Vielen Schreiber hier die sagen: "Was sollte ich denn machen, ich konnte doch nicht einfach gehen...." – man kann immer einfach gehen.

    Boah, Leute gibt´s... ich war mal mit einem Bekannten unterwegs (ein Date war das zwar nicht), der wurde am Bahnhof angesprochen, ob er nicht ein gebrauchtes Wochenendticket habe. Der Bekannte nahm daraufhin sein WE-Ticket, zerriß es, warf es weg und sagte: "Der soll lieber arbeiten gehen." – So endete eine Freundschaft, bevor sie begonnen hatte.


    Zu deinem Freund: :)^ :)^ :)^

    Ok mir fiel was ein, was aber kein Date war. Vor 2 Jahren war ich mit einer Freundin in der Disco und der Abend neigte sich dem Ende zu. Um 5 Uhr wird man rausgeworfen, es war so halb5. Meine Freundin klebte an irgendeinem Kerl den sie kannte und ich saß da und langweilte mich, als ein spießig aussehender Kerl auf mich zu kam. Och nö bitte quatsch mich nicht an. Er tat es natürlich. Ok wir unterhielten uns und plötzlich saß ein ehemaliger Klassenkamerad von mir da und warnte den Kerl vor mir :-o Er war total betrunken und meinte, er solle die Finger von mir lassen, weil... ich weiß nicht mehr genau warum aber jedenfalls hat er so hingestellt als würde ich mit Männern spielen. Trotz dieser Warnung versuchte er aber einen Schritt weiter und fragte mich glaub ich direkt, ob wir uns nicht küssen wollen. Ich überlegte... hm... mir ist langweilig... küssen ist besser als nichts... na gut. Also sagte ich: ja, aber keine vollen Namen und keine Nummern, sobald das Licht hier angeht ist Schluss und ich bin weg – gesagt, getan ;-D


    Sahen uns auch nicht mehr........


    ....


    vor ca 2 Wochen war ich wieder in dieser Disco und unterhielt mich mit einer Freundin als ein Kumpel von ihr mit seinem Freund zu uns kam und sie sich auf uns aufteilten. Der Freund setzte sich zu mir und wir unterhielten uns. Ich teilte ihm ziemlich bald mit dass ich einen Freund habe, damit er sich nicht so sehr beim Baggern anstrengen muss. Gut wir unterhielten uns weiter, bis ich genau hin sah... Das spießige Outfit... die Frisur... "wie heißt du gleich wieder?.... wie alt warst du noch gleich?...... ich glaube wir kennen uns... ;-D" und tatsächlich, er war es ;-D Ihm war es peinlich, ich fand es lustig. Tja man sieht sich immer 2 mal im Leben :-)

    Mein erstes und einziges Date mit einem Clown


    Vor zwei Jahren, wir waren beide 22/23, erblickte ich abends in der Kneipe eine junge Dame. Sehr schlank, schwarzes Minikleid, hohe Schuhe, blond, lange Haare, blaue Augen. Wie sie so dasaß wirkte sie unglaublich elegant und schön. Ich hatte schon ein paar Biere intus und dachte "Holla, jawollja". Die holde Maid übergab mir, als ich mit meinen Kumpels weiterziehen wollte, niedlich lächelnd ihre Nummer und am folgenden Tag verabredeten wir uns fürs Wochenende.


    Ich wartete an unserem Treffpunkt geschlagene 20 Minuten, bis Madame um die Ecke stakselte. Irgendwie sah sie gleich 1,5 Promille weniger attraktiv als den Abend in der Kneipe aus. Zwar drehten sich sämtliche Menschen auf der Straße nach ihr um, aber es muss wohl an dem goldenen Minikleid und den pinken Lackpumps gelegen haben. Ihr rotes Handtäschchen baumelte an einer Silberkette von der Schulter.


    Mir fiel auch ihr Make Up auf, das sie offenbar nach dem Motto "viel hilft viel" aufgetragen haben musste.


    An der Stelle hätte ich gehen können, aber nun hatte ich mir den Abend freigehalten und meine Güte, an den Klamotten und am Make-Up sollte es nicht scheitern. Ich wollte sie ja nicht heiraten. Nackt hätte sie bestimmt sehr annehmbar ausgesehen. Schlank und so, mit dem Gesicht zur Wand. ]:D


    Ich begrüßte sie lächelnd und nahm sie kurz in den Arm. Dann holte sie Luft und fing an zu reden...


    Mit einem herzzerreißenden S-Fehler und in säuselnder Kleinmädchenstimme erzählte sie mir etwas über ihre Haarbürßte, die ungünßtig in ihren Ekßtenßionß hängengeblieben ßei und ßie deßhalb leider tzu ßpät dran war. Aha.


    Den Abend über bestritt sie einen tragischkomischen Monolog über Themen wie Solariumsflatrate, Cecilia Ahorn, Nagellack. Es drohte nur einmal kurz ernst zu werden, als sie mir erzählte, dass ihre Mutter "mit scheiß Brustkrebs zu kämpfen" hätte. Ich wurde hellhörig und hatte sofort Mitgefühl mit der aufgetakelten Lady, die unter all der Paste wohl doch etwas Tiefgründigkeit zu verstecken schien. Die Sache löste sich in ihrem schrillen Gelächter auf, als sie mir erklärte, dass die Frauen in ihrer Familie "Brustkrebs" als Synonym für zu kleine Brüste benutzten. Ich starrte fassungslos auf mein Bierglas. Die Gäste neben uns starrten fassungslos auf meine Begleitung.


    Als sie sich kurz entschuldigte, um auf die Toilette zu gehen, flog sie vom Barhocker und riss beinahe die Frau neben ihr mit. Ihr schrilles Gelächter machte die ganze Kneipe auf ihr Missgeschick aufmerksam. Mein Date hatte sich binnen weniger Stunden in einen kompletten, nicht lustigen, höchstens unfreiwillig komischen Clown verwandelt, den ich ab sofort gegen kein Geld der Welt mehr mit zu mir nach Hause nehmen wollte.


    Ich zahlte in ihrer Abwesenheit unsere Getränke und überlegte, wie ich sie loswerden könnte. Es war Freitagabend 22:30 Uhr. Vielleicht in einen Club gehen und sich dort aus den Augen verlieren!? Oder ehrlich sagen, dass es reicht und alleine weiterziehen? Oder, oder, oder...


    Hinter mir hörte ich das Stakseln ihrer Schuhe und prompt hatte ich ihre bunten Krallen auf meiner Schulter. Sie hiefte sich auf ihren Barhocker zurück und strahlte mich an. Ihre Zähne waren vollgeschmiert mit rotem Lippenstift.


    Während sie etwas über Hygieneprodukte und Mülleimer in öffentlichen Toiletten faselte, wühlte sie in ihrem Handtäschchen rum. Es reichte ein weiterer, ungeschickter Handgriff und das Teil plumpste zu Boden und verlor sämtliche Inhalte. Portemonnaie, Geld, Kondome, lose Tabletten aller Farben und Formen, Tampons, Handy, Lippenstifte, Wimperntusche, Puderdose und ein kleines Stofftierchen.


    Ich half ihr alles aufzuheben und meinte dann höflich, als sie errötete und betonte, wie peinlich das gerade sei, dass wir sowieso gehen könnten, weil ich bereits gezahlte hatte. Sie hakte sich bei mir unter und ich half meinem Flamingostorch aus der Kneipe rauszukommen.


    Draußen vor der Tür wandte ich mich ihr zu und suchte die richtigen Worte, um ihr meinen geplanten Abgang zu erklären. Sie strahlte mich mit ihren roten Zähnen an und ehe ich zu Wort kommen konnte, sagte sie:


    "Hör mal ßchätzchen, ich weiß, daß du wahrscheinlich wahnßinnig gerne dieße Lady hier (zeigte auf sich) flachlegen willßt, aber ich habe voll meine Tage. Ooohja, voll trauriger ßcheiß. Ich würd'ß trotzdem machen, aber ganz ehrlich? Du bißt voll höflich und ßo und du bist total lieb, du ßiehßt echt Brad Pittmäßig auß und bißt ßchlau und ßo, aber ich brauche mehr den Bad Boy. Weißt du?"


    Ich bin innerlich gestorben vor Lachen und aufrichtigster Freude. Allerdings verzog ich ihr gegenüber keine Miene und sagte:"Och ja, ich habe mir schon gedacht, dass zu einer Frau wie dir mehr diese schmucken BMW-Fahrer passen. Weißt du?"


    Und darauf sie:" Heeey, jaa man. BMW ißt auch krass. Mein beßter Freund Ariel hat einen. Der arbeitet im Fitnessssstudio. Kennst du den?"


    Nach einem zweiminütigen Endsmalltalk machte sie sich dann auf den Weg in einen Club, in dem ihre Freundinnen waren. Und ich ging mit einem riesen Lachflash meine Kumpels suchen.

    Bin beim Lesen "erst" auf Seite 111 - aber um mir die restlichen Seite etwas besse einzuteilen, fang ich mal mit meinen "Horrordates" an, da gibt es zumindest ein halbes Dutzend über die Jahre.


    Als ich zum ersten mal Interrail war, mit 20, jung, naiv, mein damaliges Lieblingsshirt ein graues, enge Mänenrunterhemd (im Nachhinein betrachtet war DIESE Kleidungswahl ohne BH vielleicht nicht die beste), ALLEINE unterwegs.


    Zuerst Kassel (zur Dokumenta), ein bisschen Familienbesuch im Ruhrgebiet, meinen damaligen Freund in London getroffen (das wäre eine eigene irre Geschichte, aber untr "Date" fällt das nicht), dann über Brügge & Amsterdamm (die Jugendherberge würde auch ein paar gute Geschichten abgeben, aber auch hier nichts Date-artiges) ab nach Paris.


    Obwohl ich in der Schule Französisch hatte war ich außer als kleines Kind nie vorher in Frankreich gewesen. Alleine in Paris habe ich mindestens 2 Horrogeschichten zu erzählen, trotzdem wohnte ich Jahre später eine Zeit lang in dieser Stadt....


    Es fing schon relativ eigen an- Nachtzug, Ankunft am Bahnhof, nach der fürchterlichen Jugendherberge in Amsterdamm wollte ich ein günstiges Hotel für die drei Nächte, daher warten bis das Tourismusbüro aufmacht. Zwischenzeitlich zwei Schwedinnen die sich während des Wartens von einem privaten Zimmervermittler "entführen" lassen und ca. 30 Minuten später ziemlich angepisst wiederkommen. Dann kurz die Räumung des halben Bahnhofs, bis sich rausgestellt hatte dass die gefundene Plastiktüte doch keine Bomben enthält (das war als in Frankreich jede Menge Müllkübel explodierten, lange vor 9/11). Endlich macht das Toursimusbüro auf und ich kann ein günstiges Hotel in Bahnhofsnähe (keine gute Gegend in Paris) finden & beziehen.


    Tja, nachdem ich in der U-Bahn von einem Typen aufs seltsamste angebraten wurde (als ich nicht darauf einstieg fing er an mich zu beschimpfen - ich ihn daraufhin dann auch, bloß in einer anderen Sprache, die Leute rundherum amüsierten sich köstlich), nachdem ich vor dem Centre Geroge Pompidou eine ungewollte gratis Karikatur meiner selbst erhielt - gegen das Versprechen nach meinem Museumsbesuch mit dem Typen auf seiner Vespa mitzufahren (jaaa klaaaar, Hauptsache du lässt mich weitergehen) - und ich beim reingehen ins Museum von dem Rucksackkontrollor nur meinen Rucksack gegen das Versprechen wiedererhielt in nach Dienstschluss in ein Restaurant zu begleiten (ja klaaaar, jetzt hätte ich aber gerne meinen Rucksack wieder - hatte ich schon erwähnt dass kein BH und das enge, ärmellose Männerunterhemd vielleicht nicht die beste Idee waren?), begab ich mich nacher in Quartier Latin - vor die Sorbonne, wo ich ein Getränk zu mir nahm. Und was macht lesefreudige Frau so dort - sie holt sich ihr englisch-sprachiges Taschenbuch heraus und genießt es die Leute beim vorbeiflanieren zu beobachten und zu lesen. Dazu die in Frankreich völlig unüblichen roten Haare- und sicher war ich auch nicht gekleidet wie ein Einheimische. Trugschluss der Männer: junge Frau, allein, ganz offensichtlich Touristen -> Freiwild.


    So gesellte sich ein diesmal offensichtlich gebildeter Mann an meinen Tisch - sein Englisch war besser als mein Französisch (wäre es heute nicht mehr, aber damals, ach ja) - und auf Interrail qautscht man doch mit Gott und der Welt und ist eigentlich ganz froh auch ein paar Einheimische aushorchen zu dürfen.


    Ob der freundlichen und nicht uninteressanten Unterhaltung gingen wir sogar noch Abendessen - ich teilte ihm aber mit dass ich in fremden Großstädten (und insbesondere in dem Viertel wo ich wohnte) vor der völligen Dunkelheit im Hotel sein wollte. Alleine. Weil Freund und aus Prinzip.


    Ja alles klar, er sehe das ein, aber ein Imbiss geht noch (ich wollte kein ausgewachsenes Abendessen - kann in Frankreich länger dauern - das ist meistens gut so, aber in diesem Fall eben nicht). Gut, während des Essens, und ein bisschen mehr Bier(?) das er währenddessen trank fing an sich seine Zunge zu lösen - ich erinnere mich noch an eine Kommunikation in der Richtung "warst du schon mal mit einem Franzosen im Bett?" (nein damals sicher noch nicht) - natürlich meinte ich nein und gab Hinweis auf Freund - der mein totales Schatzibutziherzi sei (dass er eigentlich ein fast asexueller Typ war musste ich ja nicht erwähnen). Als er mir dann erzählte "aaahhhh Franzosen sind besser im Bett als alle anderen" (mit inzwischen gemachter Erfahrung: jaaa... vielleicht stehen sie ehr zu Sex, aber DEN Unterschied hab ich nicht ausmachen können, vielleicht war aber meine Stichprobe VIEL zu klein) und "wenn du mit einem Franzosen im Bett warst vergisst du alle anderen" (das kann ich definitv NICHT bestätigen). Und ich meinte - dass ich keine Lust hätte es auszuprobieren und es mir daher völlig egal sei, kam von ihm nur "Und wenn du mit mir im Bett warst, vergisst du alle anderen Franzosen". Aha daher wehte der Wind. Er war zwar damals ungefähr doppelt so alt wie ich, geschätzt 20 kg schwerer, obwohl 10 cm kleiner (ich konnte seine Halbglatze von OBEN) betrachten, hatte fette Tränensäcke und Triefaugen - also ein durch und durch anziehendes Erscheinungsbild - aber er war sicher ein Gott im Bett. Das kann ich weder bestätigen noch verneinen, da ich es bis heute nicht ausprobiert habe.


    Als ich darauf hin meinte dass ich jetzt ganz sicher gehen würde, da mich dass null interessieren würde und ich das NIE ausprobieren würde, meinte er nur er würde mich bis zur U-Bahn begleiten - sicher ist sicher, er will doch dass ich sicher "heim" komme.


    Wahrscheinlich hätte ich ihm lcoker davonlaufen können (zu den 10 cm Größenunterschied kamen wahrscheinlich 20 cm längere Beine), aber dumm, jung, naiv und viel zu gut erzogen wie ich damals noch war (ein Fehler liebe Eltern - erzieht eure Töchter so dass sie auf derartige ungewollte Aussagen dem Typen ein Glas Wasser über den Kopf leeren - das wirkt immer, heute kann ich das auch) ließ ich mich belgeiten.


    Mit dem mehrfachen Hinweis dass ich alt genug sei um alleine heimzukommen. Dass er sicher aber so was von sicher daraus Null komma gar nicht szu versprechen habe, und mit der schlimmsten aller Beleidigungen dass London besser sei als Paris (da zuckte er kurz, ging aber trotzdem weiter mit mir mit). So ging es weiter in der U-Bahn. Ich inzwischen in meinem besten English halbe Beleidgungen austoßend, er den mich beschützenden Gönenr miemend. So ging es weiter auf dem Weg zum Hotel. Ich:"Ich geh alleine heim. Ganz alleine dreh um.". Er:"natürlich, aber ich bringe dich bis zur Hoteltür - dort dreh ich um".


    Angekommen im Hotel: eine Concierge - die ich um meinem Schlüssel bitte und sage - "der gehört NICHT zu mir, den nehm ich nicht mit, kann man den Rauswerfen?"


    Ja man konnte - so gut sein Englsich war auf Französisch hat er ihr "verschwinde, aber sofort" offensichtlich besser verstanden, als meines auf Englisch :-q


    Aber sein Blick dann war den Ärger wert

    Ja...eher Kaugummi. Aber wahrscheinlich hat er geglaubt es sei ein Date. Ich schreib die Tage noch ein paar derartige Geschichten – von einer glaubt es ist ein Date, über Internetbekanntschaften, bis dazu hin dass auch ich mal wahrscheinlich als das Horrordate rübergekommen bin (ich glaub den ärmsten hab ich schockiert), und 3 Geschichten im engen Freundeskreis die ich mir ausborgen werde (muss noch nachfragen) – aber die dafür zum zerkugeln.


    Gute Nacht, liebe Leute!

    @ Ellagant

    Du gehst mit zwei wildfremden Männer nach Hause, weil sie dich für einen Massagewettbewerb brauchen, glaubst das noch, und wunderst dich das sie in wirklichkeit Sex wollten, schläfst dann auch noch mit einem der beiden, den du ausgesucht hast (welch Macht!) inmitten von Betrunkenen?


    Mit einem anderen steigst du ins Bett um Geschlechtsverkehr zu haben, und meinst dann das es doch nicht geht, da die Periode eingesetzt hat, und machst dich auch noch lustig über den Kerl das er auf seine Kosten kommen möchte?


    Siehst du die Widersprüche?