• Ex meldet sich nicht mehr – schon vergessen?

    Zwischen mein Ex und mir ist seit ca 1 Woche Schluss. Es war eine Fernbeziehung etwa 600-700 km haben uns getrennt. Waren ein halbes Jahr zusammen. Naja auf jeden Fall war ich ihm das Wichtigste in seinen Leben, haben täglich telefoniert, Skype natürlich und hatten so wie das möglich war ununterbrochen Kontakt als wir noch zusammen waren. Einzigster…
  • 38 Antworten

    So hart und unempathisch ich auch klinge: Es läuft auf die Tatsache hinaus, dass Schluss ist. Dann kann man nicht erwarten, dass der Kontakt ohne Beziehungslabel so wie vorher läuft. Und wenn wg. der Distanz Schluss gemacht wird und nicht wg. total mangelnden Gefühlen etc., dann tut es vermutlich BEIDEN weh. Der eine will dann "normalen" Kontakt, der andere kriegt genau das nicht hin, weil es zu weh tut. Ist einfach eine bittere Konsequenz.

    Vergessen hat Dein Ex Dich sicherlich nicht. Aber vielleicht betrachtet er Eure gemeinsame Zeit bereits als Vergangenheit. Für Dich ist Eure gemeinsame Zeit noch nicht Vergangenheit, so lese ich es aus Deinen Beiträgen heraus.


    Vielleicht gibt es noch eine Chance. Vielleicht ist zwischen Euch noch nicht wirklich Schluss. Sollte er es allerdings definitiv entschieden haben, kann man nichts mehr machen, sondern nur noch traurig sein. :°( :)_




    Um Dich richtig zu verstehen, bräuchte ich mehr Informationen.

    Er ist nie der Typ Mann gewesen sich für andere Frauen zu interessieren oder mit anderen zu schreiben wo er mit mir zusammen war. (Und Treue ist heutzutage vom Aussterben bedroht!) Was er jetzt macht ist seine Sache!

    Dieses ewige "Heckmeck", sich mal zu trennen, dann wieder zusammen zu kommen, ist doch sowieso unsinnig. Entweder man liebt sich wirklich und trifft Entscheidungen, auch wenn sie weh tun sollten (Umzug), oder man lässt es bleiben, aber dann ist die logische Konsequenz nun mal die endgültige Trennung. Vielleicht hat er das nun verstanden und die Sache zwischen euch eben tatsächlich beendet. Welchen Sinn hätte es, alles wieder aufköcheln zu lassen, wenn eine gemeinsame Zukunft ohnehin ausgeschlossen ist!?

    Zitat

    Nein ich habe nicht Schluss gemacht. Das hast du falsch gelesen.

    Hoppla... echt verlesen... tut mir leid.

    @ :) :)*

    Scheiße sowas. Aber als Verlassener muss man sich eben echt die Frage stellen : Wie mag mans "lieber"?


    Abschied auf Raten oder nen knallharten Schnitt? Tut beides sauweh und ich persönlich hätte da auch keinen optimalen Weg.

    Zitat

    So hart und unempathisch ich auch klinge: Es läuft auf die Tatsache hinaus, dass Schluss ist.

    Ich finde, "Schluss" kann man gestalten – und vielfältig individuell auslegen, aus meiner Sicht gibt's da sehr viele Grautöne. Eine Beziehung startet ja auch nicht von 0 auf 100, und so endet sie auch nicht von 100 auf 0. Hilfreich ist natürlich, wenn die beiden einer Ansicht wären, wie der Schluss nun jeweils individuell gestaltet wird. Aber wenn sie darin einer Ansicht wären, würden sie ja ähnlich ticken. Was das Voneinander-Abschied nehmen deutlich erschwert. Was ich gemerkt habe: Es ist gefährlich, beim Abschied nur die Gemeinsamkeiten wieder zu entdecken und sich an die schönen Dinge der Beziehung zu erinnern.

    Der Punkt ist, dass ihr beide einen unversöhnlichen miteinander vereinbarten Standpunkt hattet. Somit wäre der Fakt Entfernung über 600 km eine Rahmenbedingung eurer Beziehung geblieben. Diese hat Dein Ex-Freund offensichtlich für sich nicht mehr akzeptieren wollen/können, darauf seine Entscheidung begründet, dass eine Trennung besser ist.


    Habt ihr in eurer Beziehung nie darüber kommuniziert, wie eine genaue Basis aussehen soll, die euch eine stabile Partnerschaft ermöglicht? Das Skype und Telefon keine Dauerbasis sein kann, wenn man sich zu wenig real sieht, wird Dir auch klar sein oder? Natürlich kann eine Beziehung auch beinhalten nur die Gegenwart zu leben. Aber dieses Übereinkommen kann kippen, wenn die Bedürfnisse sich bei einem von beiden einseitig massiv verändern. Das kann zu jedem Zeitpunkt einer Liebe passieren, selbst dann, wenn man dies vorher nicht eindeutig an den Partner kommuniziert. Fakt ist, ihr warte beide nach 6 Monaten nicht gewillt, am Ist-Zustand der Entfernung etwas zu verändern. Das ist euer gutes Recht auf beiden Seiten, kann aber dazu führen, dass einer von euch zweien beschließt, mir reicht das so nicht mehr und damit eine Trennung verbindet.


    Was Du Dir nun vielleicht wünschst, nicht von Null auf gleich aus seinem Leben raus zu fallen, wie nie da gewesen. Das kann ich verstehen, und so lange es beide so sehen, gäbe es sicher einen Mittelweg. Dennoch würde es ein Unterschied sein, weil die Basis eine völlig neue wäre. Damit kann nicht jeder gleich gut umgehen. Manch einem macht es dann vielleicht nichts mehr aus, zu hören, was der andere ohne einen selbst macht, neue Leute kennen lernt, auch die des anderen Geschlechts o.ä. Dem anderen zieht es dann trotzdem noch den Boden unter den Füßen weg.


    Eine gute Freundin von mir, ist selbst nach 20 Jahren der Trennung noch auf die "Nebenbuhlerin" eifersüchtig, weil sie all das von ihrem Ex-Mann bekommen hat, was sie trotz Ehe mit ihm nie hatte. Das gemeinsame Eigenheim, seine Häuslichkeit, (früher war er ständig allein unterwegs), mehr Fürsorge, sexuelle Treue uvm. Sie will ihn gar nicht mehr zurück, aber auf die Frau ist sie wirklich sehr massiv eifersüchtig, gönnt ihr das zufriedenere Leben nicht. Was eben begünstigt, dass beide auf "Sichtweise" weiterhin leben, sie sieht, wie oft sein Auto auf dem Hof steht, er also daheim ist etc. Wäre er völlig woanders hingezogen, wäre es vermutlich sehr viel anders.


    Frage Dich bitte selbst, wie viel Informationen aus seinem akuellen Leben Dir noch gut tun würden, unter eurer Trennung, und ob das Nichtwissen/kein Kontakt mit ihm für Dich vielleicht der einfachere Weg der Akzeptanz ist.