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    Vielen Dank für deine Gedanken, ich verstehe dein Misstrauen. Aber nachdem ich sein letztes Foto gesehen habe (er sieht wirklich kaputt aus) und die Art wie er mit mir schreibt, gibt es für mich keine Bedenken.

    Das muss aber auch zwingend wegen eines Krebs so sein.


    Auch psychisch kranke Menschen können "kaputt" aussehen, wenn sie nicht mehr ausreichen schlafen und essen bspw. wegen Depressionen.


    Ich will nichts unterstellen, aber heutzutage muss man leider sehr aufpassen, was man in glaubt.


    Und wenn ein psychisch Kranker eine schwere somatische Erkrankung erfindet, dann passiert das ja nicht um dem anderen zu schaden, sondern aus einer emotionalen Not heraus; manchmal verselbstständigt sich das Ganze auch, und der psychisch Kranke glaubt schließlich selbst an seine Lüge, was ihn natürlich besonders überzeugend macht.

    @ Ankelina

    Man bedenke, dass ich seit zwei Wochen durchschnittlich 4h schlafe, vielleicht zwei Brötchen am Tag zu mir nehme, weil ich nichts essen mag. Wenn ich nicht arbeite, Projekte oder Proben habe, besteht mein ganzer Tag aus ihm und wie ich ihn unterstützen kann, weil es mich so mitnimmt. Es ist eher so, dass mich das Ganze so fertig macht, dass ich am Rande des Wahnsinns stehe, weil ich nicht weiss, was zu tun ist. Migräne ohne Ende... Ich würde meinen, dass man aus allen Beiträgen, die ich poste, sehr wohl entnehmen kann, wie ernst ich die Situation nehme und was für Sorgen ich mir mache? ":/

    Ich finde es wirklich schlimm dass jetzt nach deinen ganzen Beiträgen liebe Mew noch immer solche Beiträge kommen die die Geschichte die er dir erzählt hat weiterhin anzweifeln.


    Warum muss man das immer noch tun ist es nicht tragisch dass hier ein junger Mensch so krank ist muss man jetzt seine Erzählungen weiterhin als Fake hinstellen ?


    Es ist ja nicht nur das , man unterstellt damit der TE auch noch Naivität und das finde ich nicht gerade eine feine Art.


    Sorry dass ich dies nicht verstehe

    Nette Geschichte :)^


    Ich hoffe, du kannst auch über meinen Beitrag herzlich schmunzeln ;-D

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    Ausserdem macht er sich wahnsinnige Vorwürfe, weil ich nun vergebens gekommen bin, daher meinte ich, dass er sich darum keine Sorgen machen und sich nur auf sich konzentrieren soll. Ich habe ihm angeboten, dass ich jederzeit wieder rüber fliegen kann, falls er es sich doch anders überlegen sollte.

    Hast du eigentlich auch sowas wie Stolz oder Selbstbewusstsein?


    Du fliegst (Kosten? Zeitaufwand?) zu jemandem, der dir sagt, dass er dich nicht sehen will?! Nicht mal für ein klitzekleines 10 Minuten - Treffen, ein kleines Hallo?


    Wenn ich sterbenskrank wäre, würde ich jemanden, der mir wichtig wäre, eine "angebliche" Beziehung oder einen guten Freund, noch mal sehen wollen - erst recht, wenn derjenige extra zu mir fliegt !


    Und nun, wo du wieder weg bist, hat er plötzlich ein schlechtes Gewissen...ja klar.


    Und du würdest jederzeit wieder zu ihm kommen...wenn er es sich anders überlegen würde.


    Ich prophezeih dir jetzt schon mal was: dazu wird es nicht kommen ;-)


    Jeder mit gesundem Menschenverstand geht nicht mehr zur Uni, wenn er gesagt bekommt, dass er bald sterben wird.


    Der Kerl ist einfach nur depressiv und mag deine Aufmerksamkeit, mehr aber leider nicht.


    An deiner Stelle würde ich das auch nicht wahrhaben wollen und ihm alles abkaufen!

    Du hast mich falsch verstanden.dies sollte nicht negativ gemeint an dich gehen .


    Sorry das war nicht meine Absicht


    Ich kann gut nachfühlen dass du dich in einem absoluten Ausnahmezustand befindest.


    Bitte nicht persönlich nehmen

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    Ich kann es nicht umschreiben, aber die Dinge, die er mir sagt, können nur von jemandem kommen, der an einer tödlichen Krankheit leidet und mit dem Leben abschliesst... :-(

    Pelztier hatte es ja schon geschrieben. Es ist wirklich so, das wenn man richtig depressiv ist, kann es schnell gehen das man denkt ich bin so krank ich sterbe eh bald, auf andere macht man dann auch keinen guten Eindruck mehr. Also die Frage ist, wie schlimm ist seine Erkrankung real, wenn sie noch operieren scheint doch Hoffnung zu bestehen ":/ .

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    Es gibt gut gemeinte Sätze, die man einem kranken Menschen nicht sagen sollte. Gehört dieser auch dazu, wenn ich ihm irgendwie mitteilen möchte, dass ich nicht aufhören möchte zu hoffen und an ihn glaube? Es ist so egoistisch... aber ich möchte nicht, dass er aufgibt.

    Ich finde den Satz gut, das kannst Du auf jeden Fall sagen :)^ !

    Ankelina, ich denke niemand unterstellt der TE Naivität. Aber natürlich wird die Objektivität in Mitleidenschaft gezogen, wenn man emotional stark involviert ist.


    Wie hier schon einige schrieben, das ungesunde Aussehen kann auch andere Gründe haben. Und er wäre nunmal nicht der erste, der so eine Geschichte erfindet. Sei es, um Aufmerksamkeit oder Mitleid zu bekommen, den anderen loszuwerden oder zu halten... Perfide Lügner können so was extrem glaubhaft rüberbringen. Berichte von Betroffenen zur "Inspiration" gibt es ja auch in Massen.


    Und es gibt einfach wenig, was die Geschichte bestätigt. Keine neuen Fotos, keine Treffen etc.


    Ich würde ehrlich gesagt schon versuchen, mir Klarheit über den Gesundheitszustand meines Partners zu verschaffen. Ob das moralisch richtig ist oder nicht.


    Auf eine gewisse Art und Weise finde ich es ihr gegenüber auch nicht fair, ohne Abschied gehen zu wollen.

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    Es ist ja nicht nur das , man unterstellt damit der TE auch noch Naivität und das finde ich nicht gerade eine feine Art.

    Das hat in vielen Fällen mit Naivität nichts zu tun, sondern damit, dass man glauben will, weil man nicht hintergangen werden möchte noch dazu von jemandem, den man liebt. Ist eine verständliche menschliche Regung.


    Einiges passt in dem Fall medizinisch gesehen einfach nicht, und als jemand, der selbst in jungen Jahren schwer chronisch krank geworden ist, kann ich das mglw. auch ein wenig besser einschätzen.


    Natürlich kann die Geschichte trotzdem stimmen, aber gerade mit der Vorgeschichte von Depressionen wäre ich anstelle der TE einfach vorsichtig. Und wenn sie selbst schon derart leidet, nicht mehr schläft und nicht mehr isst, dann ist da erst recht Vorsicht geboten.

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    Man bedenke, dass ich seit zwei Wochen durchschnittlich 4h schlafe, vielleicht zwei Brötchen am Tag zu mir nehme, weil ich nichts essen mag. Wenn ich nicht arbeite, Projekte oder Proben habe, besteht mein ganzer Tag aus ihm und wie ich ihn unterstützen kann, weil es mich so mitnimmt. Es ist eher so, dass mich das Ganze so fertig macht, dass ich am Rande des Wahnsinns stehe, weil ich nicht weiss, was zu tun ist. Migräne ohne Ende... Ich würde meinen, dass man aus allen Beiträgen, die ich poste, sehr wohl entnehmen kann, wie ernst ich die Situation nehme und was für Sorgen ich mir mache? ":/

    Angesichts dieser Tatsache, hast du meinen absoluten Respekt, dass du über Unterstellungen ein Fake zu sein/die ganze Geschichte nur erfunden zu haben/naiv zu sein auch noch schmunzeln kannst, anstatt sauer/traurig/bestürzt zu sein/dich der Diskussion zu entziehen :)z ;-)

    Nach dem Lesen einiger Postings...


    Gehen wir mal davon aus, dass alles stimmt.


    Können wir uns in die Situation des Erkrankten reinversetzen? Wie reagiert ein Erkrankter darauf auf eine Liebe? Einen Menschen, der dazu steht und zu dem steht? Das kann nur jemand verstehen, der in einer ähnlichen Situation war. Empathie oder so.....


    Versucht doch mal euch in die Situation des Kranken hineinzuversezten? Die Behandlung allein im Kh ist der Horror. Will ich es meinen Freunden antun? Gehen wir mal davon aus, dass es wirklich schlimm ist.


    Ich habe erfahren, dass immer Interesse und Besuche guttun und auch dem Betroffenen helfen. Er sieht, dass er nicht alleine ist. Alles mehr oder weiniger mitzutragen.... dazusein ist wichtig. Nicht alleine zu sein.

    Ich bin mir absolut bewusst, dass dieser Beitrag gewissen Mitgliedern hier im Forum vielleicht naiv oder leichtgläubig vorkommen mag. Wer weiss, wie ich darüber denken würde, wenn ich nicht selbst betroffen wäre...? Ehrlich gesagt, stört es mich nicht einmal. Eigentlich danke ich denjenigen, weil sich alle mit dem Beitrag auseinandersetzen und ihre Meinung teilen und mir sagen, dass ich Acht geben soll - das ist alles recht.


    Ich möchte auch allen so sehr danken, die so viel Verständnis aufbringen und Zeit investieren zu Schreiben. Es tut sehr gut, wenn man sich einfach mal austauschen kann @:)

    Also, jeder Jeck ist anders sagt man bei uns im Rheinland. Einige würden ihre Lieben am Sterbebett gerne noch einmal sehen. Also, im Grunde will das wahrscheinlich jeder Mensch. Aber nicht jeder kann damit so umgehen.


    Ich habe mich mal lange mit meinem Partner darüber unterhalten was wäre, wenn einer von uns schwer krank werden würde, oder vielleicht durch einen Unfall o. ä. eine starke Behinderung bekommen würden... Wir haben beide unabhängig voneinander gesagt, dass wir uns vom Anderen trennen würden, um den Anderen nicht damit zu belasten!


    Ok, letztendlich haben wir uns darauf einigen können, dass der Andere es total bescheiden finden würde deswegen verlassen zu werden und nicht für den Partner da sein zu dürfen, also haben wir das im Gespräch wieder gerade gerückt, aber das war der erste Impuls.


    Und wenn ich ehrlich bin.. würde ich jetzt die Diagnose Krebs bekommen mit einer schlechten Prognose.. Mein erster Gedanke wäre wohl auch, es meinem Partner nicht zu sagen, mich von ihm zu trennen, um ihm noch Schlimmeres als den Trennungsschmerz zu ersparen. Ob ich das so durchziehen würde weiß ich nicht und anders herum würde ich meinen Partner natürlich bis zum letzten Atemzug begleiten wollen, aber auch das wäre wohl mein erster Impuls. Ich könnte es nur schwer ertragen, von meinen Lieben so gesehen zu werden....


    Und selbst wenn er gar keinen Krebs haben sollte (also der Freund der TE) sondern "NUR" eine starke Depression... Was heißt denn hier bitte "NUR"? Auch eine Depression ist eine ernst zu nehmende und schwere Erkrankung, die nicht all zu selten tödlich endet. Darüber sollte man vielleicht auch mal nachdenken...

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    Und selbst wenn er gar keinen Krebs haben sollte (also der Freund der TE) sondern "NUR" eine starke Depression... Was heißt denn hier bitte "NUR"? Auch eine Depression ist eine ernst zu nehmende und schwere Erkrankung, die nicht all zu selten tödlich endet. Darüber sollte man vielleicht auch mal nachdenken...

    Hmm ":/ , also außer Dir hat ja niemand von "NUR" geschrieben. Es wurde lediglich zu denken gegeben was möglich wäre.