Fernbeziehung und nun schwanger

    Hallo ihr Lieben. Ich brauche dringend Meinungen. Ich versuche mich hier kurz zu fassen. Also, ich war 16 Jahre mit einem Narzissten zusammen, wir haben zwei Kinder. April 2019 habe ich es endlich geschafft, mich zu trennen. Oktober 2019 habe ich einen Mann kennen gelernt. Er hat selbst auch eine Tochter und wir wohnen drei Stunden auseinander. Ich habe immer akzeptiert und respektiert, dass seine Tochter an erster Stelle kommt, da ich gleich ticke. Kinder zuerst, ganz klar für mich. Februar 2020 bin ich nun ungeplant schwanger geworden. Ab da wurde es kompliziert. Ich mit dem Narzissten an der Backe, mitten in der Scheidung, Corona, der Große, 15, der sich vom Narzissten extrem manipulieren lässt, welcher nur noch lügt und alles tut, um mich in den Dreck zu ziehen. Die Kleine, 10, wird vom Narzissten benutzt, um mir weh zu tun, indem er sie scheisse behandelt und mir natürlich mein MutterHerz bricht, wenn die Kleine nach jedem Besuch beim Papa bitterlich weint und mich fragt, wieso ihr Papa so gemein zu ihr ist und was sie falsch macht. Sie verweigert seit 10 Monaten den Umgang mit ihm, will ihn höchstens bei mir im Hof treffen, damit sie jederzeit " flüchten" kann. Ich werde vom Ex finanziell massiv unter Druck gesetzt, er hat monatelang weder den Kindern noch mir Unterhalt gezahlt. Die Scheidung ist nun durch, allerdings habe ich mich ziemlich abspeisen lassen - Narzissten können halt leider perfekt lügen und schauspielern. Aber es war mir egal, ich wollte nur noch raus aus dieser Ehe. Behörden lassen einen ziemlich im Stich, wenn man so ein Monster an der Backe hat. Psychischer Missbrauch is halt schwer zu beweisen. Ich muss halt einfach ertragen, dass er mich dreckig angrinst, mir sagt, dass er das alles mit voller Absicht gemacht hat. Mich so zu unterdrücken, klein zu halten. Er hat mir ins Gesicht gesagt, dass er mich nur geschwängert hat, um mich abhängig zu machen. Er hat sich nie um seine Kinder gekümmert, ich musste ihn zwingen, dass er zb zu Fußballspielen seines eigenen Sohnes mitkommt. Und wenn er mitgekommen ist, hat er uns mit seiner schlechten Laune alles verdorben. Aber ich schweife ab... Ok, also nun ist es also so, dass ich von meinem neuen Partner ziemlich schnell schwanger wurde. Es war ein Schock für mich und ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich dieses Kind bekommen soll. Allerdings bin ich ein hochsensibler Mensch und mir war schnell klar, dass ich mit einer Abtreibung niemals leben könnte. Der Vater des Kindes hat sich jedoch gefreut und mir zu verstehen gegeben, dass er dieses Kind auch unbedingt will und mit mir eine Familie haben möchte. So weit so gut. Er ist ein sehr engagierter Vater und kümmert sich gut um seine Tochter aus einer früheren Beziehung. Diese Beziehung ging schon in der Schwangerschaft kaputt. Anfangs gab es keine Probleme. Unsere Mädels, seine Tochter ist fünf, verstehen sich gut. Meine Kleine hat ihn sehr gerne und seine Kleine ist mir auch sehr zugetan. Es war schon ein bisschen anstrengend, weil er und ich nie wirklich Zeit allein füreinander hatten. Es waren immer die Kinder dabei, meine Kleine sowieso, weil sie nicht zu ihrem Papa gehen möchte. Und seine Kleine halt meist auch, da wir uns ja meist nur am Wochenende treffen können. Tja, dann kam der Lockdown und nachdem er seiner Ex erzählt hat, dass ich schwanger bin, fing es an kompliziert zu werden. Mir ging bzw geht es in dieser Schwangerschaft sehr schlecht. Ich saß also schwanger, mit zwei Kindern und Hund in Quarantäne, den Narzissten Ex im Nacken, welcher seine Attacken auf mich natürlich intensiviert hat, nachdem er mitbekommen hat, dass ich einen neuen Partner gefunden habe. Von der SS wusste er damals allerdings noch nichts. Mein Partner hat aufgrund Corona seinen Job verloren und ich habe mir natürlich diesbezüglich mehr Unterstützung erwartet, aber wie gesagt, es fing an mit der Mutter seiner Tochter zu eskalieren. Jedesmal, wenn er dann mal endlich bei mir war, meldete sie Sich. Sie müsse da und dort arbeiten und brauche ihn, als ihren persönlichen Babysitter. So war sie es halt gewohnt. Wie praktisch. Keine Beziehung mehr, aber dennoch hüpft und springt der Vater wie sie es braucht. Als dann die Quarantäne über meinen Wohnort verhängt wurde, kam der erste Supergau. Ich, psychisch durch die ganze Situation mit dem Ex eh schon so traumatisiert und ums Überleben kämpfend, habe ihn gebeten, zu mir zu fahren. Endlose Diskussion mit seiner ex und immer wieder der Vorwurf an ihn, er würde seine Tochter im Stich lassen. Und so setzt sich das fort. Er ist endlich mal bei mir, sie erpresst ihn emotional, seine Tochter würde ihn so vermissen, er lasse sie im Stich, schickt Sprachnachrichten wie sie weint. Ich habe ihm gesagt, dass ich noch nicht wegziehen kann. Mein Großer ist in der zweiten Klasse HTL, hat hier all seine Freunde, seine Freundin. Er würde nicht mitkommen wollen. Doch mein Freund verlangte, dass ich den Großen einfach beim Papa lassen soll. Seine Mutter und er haben mich immer wieder massiv unter Druck gesetzt. Im Juli hatte ich dann das Pech, Nierensteine zu haben, welche zu Nierenkoliken geführt haben. Ich bin mitten in der Nacht ins KH gefahren, die Kinder waren alleine zuhause. In der Früh konnte ich organisieren, dass eine Freundin sich um die Kleine kümmert. Mir wurde eine Harnleiterschiene gelegt, da sich meine Niere so gestaut hat. Die nächsten 32 Tage waren die Hölle. Ich hatte furchtbare Schmerzen wegen der Schiene, konnte weder stehen, gehen noch sitzen. Die Ärzte haben sich geweigert, mir die Schiene zu entfernen. Sie meinten, ich habe halt maximales Pech und müsse es his zur Geburt des Kindes aushalten. Da war ich gerade mal in der 26. Woche... Ich war in drei Unterschiedlichen Krankenhäusern, niemand hat mir geholfen. Ich lag immer Tageweise im KH, man hat mich mit Antibiotika und Schmerzmittel vollgepumpt. Es ging mir wirklich, wirklich beschissen und ich bin KEIN weichei. Meine Eltern haben mich dementsprechend abgehärtet, schmerzen tun mir lange nichts.... Man könnte mir mitten in die Fresse schlagen und ich würde nicht mal mit der Wimper zucken. Ich also zuhause, mein Freund ein paar Tage bei mir. Wie gesagt, war ich so ziemlich bewegungsunfähig, jeder Toilettengang entfachte die Schmerzen aufs Neue, ich sollte aber auch genug trinken, um die Niere nicht weiter zu schädigen. Eigentlich war dann ein gemeinsamer Urlaub mit der Kleinen meines Freundes und meiner Kleinen geplant. Ich wollte diesen auch irgendwie durchziehen. Es waren die Sachen schon gepackt und in meinem Auto, als mir klar wurde, was ich da gerade vorhabe. Ich hatte keine Kraft mehr um weiter die Stärke zu markieren und habe meinem Freund dann gesagt, dass ich es einfach nicht schaffe. Ich kann mich nicht nochmal drei Stunden auf die Rückbank im Auto legen. Jede Bewegung tat mir zu dem Zeitpunkt einfach nur noch weh. Er faselte was von wegen er muss aber heim, er muss zu seiner Tochter. Ich habe ihm dann nur noch gesagt, damm soll er doch einfach fahren. Und er ist gefahren. Hat mich praktisch bewegungsunfähig alleine zurück gelassen und hat mein Auto genommen. Er hat nicht mal drauf geachtet, mir und den Kindern zumindest Lebensmittel für die nächsten Tage zu besorgen. Er hat mich in diesem Elend einfach alleine gelassen und ich habe die nächsten Tag wirklich nur noch ums Überleben gekämpft. Gott sei Dank habe ich dann den Frauenarzt gewechselt, erst dieser konnte im KH erreichen, dass mir endlich diese Harnleiterschiene entfernt wurde- und schon am nächsten Tag der Entfernung hatte ich keine Schmerzen mehr. Ich konnte also wieder NACH Hause, normal weiter leben. Aber dieser immense Schmerz, dass mich mein Freund in dieser Situation einfach alleine gelassen hat, sitzt tief. Seine Entschuldigung : ich muss ihn verstehen, seine Tochter vermisst ihn so - die Ex wieder Sprachnachrichten mit dem weinen von ihr geschickt und wieder der Vorwurf, er würde sein Kind im Stich lassen. Nun hat er die Vorstellung, die nächsten drei Jahre weiter so zu leben, bis mein Großer die Schule fertig hat. Ich hätte auch ohne meine Freund geplant, von hier wgzuziehen, sobald mein Großer ausgezogen ist. Ich will wieder zurück zu meinen Geschwistern. Der Narzisst hat mich damals mit Absicht soweit von meiner Familie weggebracht, um mich besser kontrollieren zu können.nun verlangt also mein Freund, dass ich im Prinzip drei Jahre alleinerziehend verbringe. Er würde, wenn es gut läuft un nix dazwischen kommt, alle zwei Wochen zu mir kommen am Wochenende. Das schaffen wir schon irgendwie, meint er, es wären ja nur DREI Jahre . Weil er will und kann seine Tochter nicht im Stich lassen. Wenn ich mit ihm darüber rede, blockt er all meine Einwände ab. Ich sage zb, dass es egal ist, wo er lebt, die Fahrerei hat er ja sowieso zu einem Kind. Bei mir jedoch hätte er eine Familie. Er meint, seine Kleine würde traumatisiert werden, wenn er so weit weg zieht. Ich sage ihm, dass die ersten drei Jahre Bindungstechnisch am wichtigsten sind. Er kommt mit " ach, das Kind kriegt das doch am Anfang gar nicht mit" und ist böse wenn ich mit " Stimmt, du hast recht. Unser Kind wird nicht mitbekommen, dass du sein Vater bist, so selten wie du da sein wirst" er kann und will sich nicht entscheiden. Und ich sehe schwarz bei seinem Plan, eine Fernbeziehung auf drei Jahre mit Baby. Das wird diese Beziehung, die eh schon instabil ist nicht überleben. Was soll ich tun?

  • 20 Antworten

    raus aus der Opferrolle und rein in ein eigenverantwortliches Leben.


    dein Partner hat sich entschieden, für seine Tochter und die alten Strukturen, anstatt Energie in diese Beziehung zu stecken die e kaum eine ist,( ihr seht euch selten und habt keine Zeit zu zweit) solltest du dein Leben in die Hand nehmen und so planen dass du alleine mit den Kindern zurecht kommst - es liegt an ihm sich von seiner Ex zu lösen, wenn er das nicht kann, keine Kompromisse eingeht, dann solltest du nicht auf seine Unterstützung setzen

    mh ich sehe da auch schwarz, er wird nicht zu dir ziehen.


    Echt doof für dich, aber was bleibt dir übrig. Entwickle Stärke und tanze die nächsten Jahre nicht auch noch nach seinem Willen.

    Madame Charenton schrieb:

    raus aus der Opferrolle und rein in ein eigenverantwortliches Leben.


    dein Partner hat sich entschieden, für seine Tochter und die alten Strukturen, anstatt Energie in diese Beziehung zu stecken die e kaum eine ist,( ihr seht euch selten und habt keine Zeit zu zweit) solltest du dein Leben in die Hand nehmen und so planen dass du alleine mit den Kindern zurecht kommst - es liegt an ihm sich von seiner Ex zu lösen, wenn er das nicht kann, keine Kompromisse eingeht, dann solltest du nicht auf seine Unterstützung setzen

    :)^:)^


    In deiner Schilderung der Situation schlägt sich echt ein Opfer-Dasein durch. Egal wie dein Ex- und aktueller Mann/Freund fh verhalten, du bist nicht dazu gezwungen in Demut zu verharren. Nimm die Sache selbst in die Hand und werde aktiv. Wenn dein Ex dich tyrannisiert, zieh eine klare Grenze. Dein jetziger Freund wird wahrscheinlich immer wieder springen, wenn seine Ex ruft. Da würde ich mich also auch nicht groß drauf verlassen.

    Es tut mir leid, dass es so für dich gelaufen ist. Das klingt echt nicht schön.
    Ich seh das wie die anderen. Ich würde schauen, dass ich mir ein Leben aufbaue, dass auch unabhängig vom neuen Partner funktioniert und wenn dieser sich doch mehr einbringt, als erwartet, dann ist das ja nur gut. Wenn nicht, dann ist das so und vor allem mit der Distanz nicht zu ändern. Man kann ja nicht plötzlich vor der Tür stehen.


    ich finde auch nicht, dass du jetzt nicht wegziehen könntest. Den Umzug verkraften Kids doch meist ganz gut. Wer sagt denn, dass er direkt nach der Schule auszieht?

    Du kannst zurück in die Nähe deiner Geschwister ziehen. Dein Großer soll selbst entscheiden, ob er mitkommt oder beim Papa bleibt.

    Auf deinen jetzigen Freund solltest du nicht bauen. Komm alleine klar, mit der Unterstützung deiner Familie.

    tiramisu01 schrieb:

    wenn dieser sich doch mehr einbringt, als erwartet, dann ist das ja nur gut.

    na das würde ich so nicht dem Partner kommunizieren, denn es heißt ja, dass sie wieder in der wartenden Opferrolle verharrt und wartet, wann er mal Zeit für sie und sein 2. Kind hat.


    Ich würde ihm klar sagen, dass ich feste Regeln will und nicht immer letztendlich auch nach der Pfeife seiner Ex tanzen werde.


    Allerdings sehe ich es auch so, dass du nochmal überlegst, ob du nicht umziehen kannst. Klar nicht optimal für deinen Sohn ....aber optimal für alle gibt es in der Situation nicht. Ist nun die Frage, warum du wieder die sein solltest, die für alle anderen Verständnis hat und selbst auf der Strecke bleibst.

    kardamom schrieb:

    Du kannst zurück in die Nähe deiner Geschwister ziehen. Dein Großer soll selbst entscheiden, ob er mitkommt oder beim Papa bleibt.

    Auf deinen jetzigen Freund solltest du nicht bauen. Komm alleine klar, mit der Unterstützung deiner Familie.

    Er will ja nicht zum Papa. Dieser hat sich 15 Jahre nix um ihn geschissen und ich würde es auch niemals zulassen, dass mein Sohn bei einem Narzissten leben muss. Ich will ja weg von hier, bin aber noch gebunden, weil ich weiß, dass der Große nicht mitkommen wollen würde. Der Vater is keine Option. Also was habe ich für eine Wahl.

    Na versuche doch mal dem Sohn deine Lage zu erklären , nur weil er an seinen Freunden hängt (kann man ja verstehen), aber einen Neuanfang muss man immer mal im Leben machen. Du hasst dich 15 Jahre auch nach deinem Sohn gerichtet , vielleicht kann er seiner Mutter zu liebe ....???


    Wie gesagt für alle richtig gut geht in der momentanen Sittuation nun mal nicht.

    Ich hab meinen Kindern schon so viel zugemutet, weil ich lange zu schwach war, mich von dem Narzissten zu lösen. Sie haben eh schon nen Knacks davon getragen. Ich kann jetzt nicht einfach sagen, ok, ich scheiss drauf, es wäre das beste für mich abzuhauen und wieder zurück in meine Heimat zu ziehen. Leider benutzt der Ex genau das, um den Großen zu manipulieren. Redet ihm ein, wie egoistisch ich doch wäre und ich würde auf die Kinder und ihre Bedürfnisse scheißen mit wäre es egal dass er die schule wechseln muss( er geht auf ne echt gute Privatschule), dass er seine Freundin nicht mehr so oft sehen könnte. Etc etc Das hintert mich zusätzlich daran, jetzt wegzugehen. Ich hab den Kindern schon genug angetan.

    tja ...verständlich , dann musst du eben versuchen den neuen Mann zu überzeugen , frage ihn doch mal, ob er für sein 2. Kind wieder die gleiche Konstellation wie für sein 1. will.


    Dich auf in 3 Jahren vertrösten zu lasten ist ja nicht hinnehmbar. Dafür müsstes du aber Stärke ausstrahlen und er muss auch spühren, dass es so wie er es sich vorstellt nicht laufen wird.


    Du musst dich von der Abhängigkeit von Männern befreien - auch im Kopf. Entweder er will ein richtiger Partner und Vater sein oder eben nicht. Bei letzterem müsstes du deine Konsequenzen ziehen und dann nicht doch für ihn zu seinen Bedingungen da sein. (nur um ihn nicht zu verlieren)

    Du könntest es auch als Chance für einen Neuanfang für dich und deine Kinder sehen. Aus dem alten Umfeld raus, wo so viele Erinnerungen, gerade negative für deinen Großen, euch belasten.


    Als Kind von Eltern, die in meiner Jugend im Alter zwischen 11-16 Jahre gleich 5x umgezogen sind, mehrere hunderte Kilometer und auch Länderwechsel mit dabei, kann ich nur sagen, dass das auch Chancen hat. Vielleicht traust du deinen Kindern zu wenig zu.

    MissesDixon schrieb:
    kardamom schrieb:

    Du kannst zurück in die Nähe deiner Geschwister ziehen. Dein Großer soll selbst entscheiden, ob er mitkommt oder beim Papa bleibt.

    Auf deinen jetzigen Freund solltest du nicht bauen. Komm alleine klar, mit der Unterstützung deiner Familie.

    Er will ja nicht zum Papa. Dieser hat sich 15 Jahre nix um ihn geschissen und ich würde es auch niemals zulassen, dass mein Sohn bei einem Narzissten leben muss. Ich will ja weg von hier, bin aber noch gebunden, weil ich weiß, dass der Große nicht mitkommen wollen würde. Der Vater is keine Option. Also was habe ich für eine Wahl.

    Falsche Frage. Dein Sohn hat die Wahl. Wenn er nicht zum Papa will, muss er halt mitkommen. Du tust grade so, als wäre noch nie ein 15jäjriger umgezogen. Mach dich mal grade!

    naja, aber du kalkulierst ja so, dass dein Sohn mit 18 ausziehen soll um in eurer jetzigen Heimat zu bleiben während du dann gehst. Ist ja jetzt vielleicht auch nicht so ne Bombe Idee. Falls es nur um die Schule geht, die er fertig machen soll, dann wird er ja seine Freunde und Freundin trotzdem vermissen. Halt erst in 3 Jahren anstatt jetzt.


    Übrigens, wäre dieser Typ ganz schnell mein ex, wenn er so leben will. Gerade wenn er dich die ersten anstrengendsten Jahre alleine lässt, für was brauchst oder willst du so jemanden denn dann und er stellt seine vorhandene Tochter über euer gemeinsames Kind. Des kann ja heiter werden

    MissesDixon schrieb:

    Ich hab meinen Kindern schon so viel zugemutet, weil ich lange zu schwach war, mich von dem Narzissten zu lösen. Sie haben eh schon nen Knacks davon getragen. Ich kann jetzt nicht einfach sagen, ok, ich scheiss drauf, es wäre das beste für mich abzuhauen und wieder zurück in meine Heimat zu ziehen. Leider benutzt der Ex genau das, um den Großen zu manipulieren. Redet ihm ein, wie egoistisch ich doch wäre und ich würde auf die Kinder und ihre Bedürfnisse scheißen mit wäre es egal dass er die schule wechseln muss( er geht auf ne echt gute Privatschule), dass er seine Freundin nicht mehr so oft sehen könnte. Etc etc Das hintert mich zusätzlich daran, jetzt wegzugehen. Ich hab den Kindern schon genug angetan.

    Du willst also den Kindern deine jetzige Situation mit Baby ohne jede Unterstützung weiterhin zumuten? Nachdem du ihnen schon genug angetan hast, willst du ihnen noch eine völlig überforderte Mutter antun? Meinst du nicht, dass deine Kinder eine zufriedene, vielleicht sogar glückliche Mutter verdient haben?