Ach... und zum Thema Putzfrau... Seit meine Tochter krabbelt und überall rumleckt, alles mögliche verschmiert und Krümel verteilt würde mir einmal die Woche eine Putzfrau auch nichts mehr nutzen, weil man dann trotzdem ab und zu noch selbst saugen und wischen muss

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    Nur mal so zum Thema Umstandskleidung. Ich hatte in dieser Zeit eine 10-Euro-XXL-Jacke an, ansonsten hatte ich nur eine einzige Umstandshose, ansonsten SecondHand-Herrenpullover vom Flohmarkt und Blusen in Übergrößen fürs Büro (ebenfalls Flohmarkt) oder Herren-T-Shirts. Ansonsten normale Hosen weitergetragen und über dem Bereich der durch den Bauch blank liegen würde ein paar schicke Tücherbzw Schärpen. Das ist alles nicht ins Geld gegangen, meistens eben SecondHand.' Neu gekauft habe ich nur die eine Hose.

    Nun, ich hatte erst auch darauf spekuliert, dann einfach ein, zwei, drei Nummern größer zu kaufen, aber ehrlich? Es sah einfach Scheiße aus, weil der Schnitt einfach unvorteilhaft war und nicht zu Schwanger paßte. Und Tücher/Schärpen über dem Bauch? Äh, nein. Ich trage lieber passende Sachen.


    Und da ich unter normalen Umständen auch genug Klamotten kaufe, die ich nur eine Saison anziehe, fand ich es auch nicht schlimm, Umstandsklamotten zu kaufen. Das schöne ist, vieles davon waren gleichzeitig auch als Stillklamotte zu verwenden, konnte also noch ein paar Monate länger getragen werden.


    Und da verstehe ich die TE durchaus, daß sie keinen Bock auf Flohmarktsachen oder XXL-Klamotten hat.

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    Still-Bhs gibt's übrigens auch günstig beim Drogeriemarkt und die sind erstaunlich gut.

    Naja, kommt auf die Größe drauf an. Die dich ich gebraucht hatte gab es in keiner Drogerie. Und kosteten auch dementsprechend. Und da braucht man ja nun auch ein paar mehr - mindestens je 2 in schwarz und weiß und schwups, waren alleine für die 4 Teile 200€ weg.


    Also für Umstands- und Stillklamotten dürfte ich auf die Monate verteilt gesamt auf 6-700€ gekommen sein; ist nun mal so. Und ich wollte auch Schwanger und danach stillend hübsch angezogen sein und das war es mir wert. Und meinem Mann auch. Wie sagt er immer: Happy wife, happy life. ;-D


    Und ja, die TE jammert auf hohem Niveau, aber es kommt nun einmal darauf an, woher man kommt. Mein Elterngeld war auch einen knappen 1000er weniger als mein normales Gehalt - das war schon hart für mich.


    Zum Glück brauchten wir da gar keine großen Gespräche darüber, denn selbstverständlich geht mein Mann nicht nur für sich arbeiten, sondern für seine Familie. Und ich "darf" auch weiterhin monatlich meine Ausgaben für Kosmetik- und Friseurtermine haben, auch als "mein" Geld um soviel weniger war, und muß ich nicht um ein neues Paar Schuhe oder Hosen betteln. Würde mir auch im Leben nicht einfallen. Wir haben uns gemeinsam für eine Familie entschieden und kümmern uns gemeinsam um diese. Sei es mit Haushalt, Erziehung, Kindbespaßung, Hobbys oder eben dem finanziellen. Jeder so wie er kann.

    Du musst unbedingt mit deinem Partner reden und ja das gehört dazu.


    Und im übrigen ist ER bei uns der Hauptverdiener er verdient viel viel viel mehr als ich, ich halte ihm dafür den Rücken frei und kümmere mich mehr um unseren Sohn als er. Für ihn ist das absolut okay, bei uns gibt es nicht mein und dein Geld, es ist unser Geld :-) Da solltest du und er mal überlegen ihr seit bald eine richtige Familie und nicht nur Freund und Freundin

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    Wir hatten im ersten Lebensjahr der Kleinen mit seinem Gehalt, meinem Elterngeld und Kindergeld Einnahmen von 3600 Euro. Wir wohnen allerdings recht günstig, sodass wir nach allen Fixkosten etwa 1300 Euro zum Leben übrig hatten. Davon musste auch eingekauft werden. Die Putzfrau haben wir gestrichen.

    Ihr wohnt günstig und habt Fixkosten von EUR 2.300? Was fällt denn da alles rein? Ich bin gerade total überrascht. Bei uns beträgt zB schon allein die Miete EUR 700 und wir haben Fixkosten von max. EUR 1.200 (2 Erw., 1 Kind).

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    Hallo


    Also ich kann diese Diskussion hier gar nicht nachvollziehen ....Wenn man gemeinsam ein in einer Partnerschaft lebt sollte es doch selbstverständlich sein das man dann auch alle Kosten gemeinsam stemmt .....Und zwar ohne gegenseitiges aufrechnen...Meine und Deine gibt es bei uns zum Beispiel nicht .....wir haben zwar jeder unser eigenes Konto aber es hat auch jeder eine eigene Karte und Kontobevollmächtigung dafür....


    Also Klartext: Bei ca 5000 Euro Netto-Einkommen würde ich mir überhaupt keine Gedanken machen .Selbst mit 1400 Euro Miete und den anderen Kosten die da noch anfallen...die ich übrigens überhaupt nicht zu hoch finde ...weil bei diesen Monatseinkommen kann man sich auch den einen oder anderen Luxus leisten und erst recht Kinder ..(man lebt nur einmal ;-) )


    Ich persönlich finde es sehr schade das sich die offensichtlich sowieso schon gesundheitlich angeschlagene und jetzt auch noch schwangere TE mit solchen Gedanken quälen muss.


    Liebe TE ...bitte denk daran das Euer Baby deine ganzen Stimmungen mitbekommt.


    Achja ....


    Ich wünsche Dir eine schöne Schwangerschaft


    Liebe Grüsse :)* :)*

    Dann ist das etwas missverständlich formuliert. Ich hatte das auch so verstanden. Wenn da seht ihr habt zusammen 3600 Euro und nach Abzug aller Fixkosten noch 1300 Euro zum Leben, dann kann man das durchaus so verstehen, dass der darüber hinausgehende Betrag die genannten Fixkosten sind. Vielleicht spart ihr aber auch eine gewisse Summe, die weder zu den Fixkosten zählt noch zur freien Verfügung steht.

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    Gemeinsame Kasse will er nicht (zumindest wollte er das nicht bislang). Er zahlt ja jetzt auch schon mehr für unser gemeinsames Leben als ich...weil auf meinem Konto eigentlich nix mehr bleibt. Aber deswegen kaufe ich mir selbst eigentlich auch überhaupt gar nichts mehr da es mir unangenehm ist ihn nach etwas zu fragen.

    o tempora o mores

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    Mich nimmt das Ganze total mit...bin hier grad voll am Weinen. Weil ich immer versucht habe mich gleich zu beteiligen, bin ich immer in den Miesen. Kann meinem Sohn kaum was extra bieten. :°(


    Und ich kann mich auch nicht so gut und hübsch kleiden wie mein Partner (ich weiß, das klingt bestimmt lächerlich), aber ich schäme mich da oft.


    Ich hab 2 Jeans für 40€, er halt 10 für 150€.

    Ihr seit keine Partner, mein Partner/Ehemann würde sich in Grund und Boden schämen, wenn er nur einen Tag dazu beitragen würde, so eine Situation aufrecht zu halten, ob mit oder ohne Kind.

    Hm...wenn das Kind da ist ist, gibt es permanent kleinere und größere Ausgaben...


    Wenn es dann kein klares, GEMEINSAMES Ding bzgl Geld gibt, wird es dauernd Reibungspunkte geben. Beispiel: Kinderwagen. So ein guter Kinderwagen verschlingt schon mal mehrere Hundert Euro...Wer bezahlt ihn?


    Dann kommt der Buggy...Dauernd neue Kinderklamotten weil sie anfangs alle 8 Wochen rausgewachsen sind...


    Willst du dann jedes Mal "neu verhandeln" müssen? Wer zahlt jetzt? Wer hat letztes Mal bezahlt...?


    Total anstrengend und als Familie auch blöd.


    Ihr seid ja keine WG wo sich die Bewohne alles genau gegenrechnen...


    Ihr seid bald eine Familie und da sollte das "Wir" große Priorität haben.


    Als Eltern gibt's erst Mal nicht mehr nur Du und er, sondern ein Wir als Familie.


    Da sollte es ganz normal sein, dass einer eben-je nach Beruf- kürzer tritt und sich mehr ums Kind/Haushalt kümmert und der andere das Gros des Familieneinkommens erwirtschaftet.


    Irgendwann sind die Kinder so groß bzw die Betreuungssituation gut genug, dass beide wieder Vollzeit arbeiten können.


    LG