Zitat

    Da ist es doch total normal, dass man auch bei den Finanzen gemeinsame Sache macht?!

    Gemeinsame Sache, wenn einer (ich) so gut wie nix dazu geben kann?

    Zitat

    Sobald das Kind da ist, hättest du Anspruch auf Unterhalt.

    Zitat

    Doch, klar hast du (bzw generell der Elternteil der zuhause bleibt) Ansprüche:

    ...wir sind ein Paar, da kann ich ihm doch nicht mit Gesetzestexten kommen. :-o


    Und dafür, dass ich einen Sohn aus erster Ehe habe, kann er ja auch mal so gar nix. Er arbeitet hart für sein Geld - würde auch gerne auf Teilzeit, aberkannt es weg n mit eben nicht.


    Er zahlt ja wie gesagt schon 200€ mehr Miete, Internet und Telefon.


    Was er nur nicht weiß, ist eben, dass ich kein Geld habe um mir mal etwas zu kaufen (Friseur war ich seit einem Dreiviertel Jahr nicht, Umstandskleidung habe ich aus dem Soll bezahlt...ebenso Folsäure/Eisen/Magnesium).


    Würde sich gerne schon ein paar Kleinigkeiten für's Baby kaufen z.B. :-@


    Wenn es so bleibt wie es ist, müsste ich ihn für diese Dinge um Geld bitten.

    Zitat

    Im Moment sehe ich hier jedenfalls nur Angst und übermäßigen Stolz bei ihr, er hat ja noch garnichts abgelehnt und finanziert ja eh schon das gemeinsame Leben zu einem größeren Anteil.

    ich denke und hoffe auch, dass die te eher zu hohe ansprüche an sich und ihre leidensfähigkeit stellt.

    Du gibst aber was dabei nämlich die Zeit die für das Kind und den Haushalt drauf geht. Nur weil sich das nicht in Euro und Cent beziffern lässt ist das doch nicht direkt "nichts".


    Red offen mit ihm und erzähl ihm das dir im Moment sogar das Geld für die nötigste Versorgung des Kindes fehlt, alles andere ist doch irrsinn.

    Zitat

    Was er nur nicht weiß, ist eben, dass ich kein Geld habe um mir mal etwas zu kaufen (Friseur war ich seit einem Dreiviertel Jahr nicht, Umstandskleidung habe ich aus dem Soll bezahlt...ebenso Folsäure/Eisen/Magnesium).


    Würde sich gerne schon ein paar Kleinigkeiten für's Baby kaufen z.B. :-@


    Wenn es so bleibt wie es ist, müsste ich ihn für diese Dinge um Geld bitten.

    dann sag es ihm. hellsehen kann er doch auch nicht. hör mal auf, dir im kopf schon das dunkelste kino auszumalen und dich dir selbst schnlecht zu reden.

    Zitat

    Umstandskleidung habe ich aus dem Soll bezahlt...ebenso Folsäure/Eisen/Magnesium).

    Und das war natürlich kostenlos...er hätte auch die Hälfte bezahlen können...Oder die Verhütung bezahlen.


    Ich befürchte allerdings, dass die TE das garnicht angesprochen hat.


    Über Geld redet man. Und zwar in einer Beziehung.


    Tut es, rechnet durch...


    Zur Not legt ein gemeinsames Konto fürs Baby an, wenn er Angst hat du machst dir nen Lorenz


    Te: Ich glaub die Schwangerschaftshormone spielen dir gerade einen Streich.


    Bitte rede mit deinem Partner, er ist der Vater...sag ihm wie knapp das Geld momentan ist.


    200€ mehr Miete und ka 200€mehr für Essen...? Ihr könnt ja wenn ihrs ganz schwachsinnig macht die Wohnung teilen...mit einem Band...wer was benutzen darf...


    merkst du was?


    Ihr lebt in einer Bedarfsgemeinschaft, der eine kommt für den andren auf...

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    Gemeinsame Sache, wenn einer (ich) so gut wie nix dazu geben kann?

    Zuhause bleiben und in der ersten Zeit das gemeinsame Kind zu versorgen ist also nix? ":/

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    ...wir sind ein Paar, da kann ich ihm doch nicht mit Gesetzestexten kommen. :-o

    Würde ich jetzt auch nicht als Gesprächseinstieg nehmen, aber ich wollte dich darin bestärken, dass auch du Rechte und Ansprüche hast, die nicht total an den Haaren herbeigezogen sind.


    Offenbar habt ihr bislang noch nicht über das Thema Finanzen nach der Geburt eures Kindes gemacht, holt das doch einfach nach :)*

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    Er arbeitet hart für sein Geld - würde auch gerne auf Teilzeit, aberkannt es weg n mit eben nicht.

    Ihr habt aber auch relativ hohe Lebenshaltungskosten. Wenn man wollte, könnte man die deutlich reduzieren, so dass es sich auch mit 2 (immer noch üppigen ;-) ) Teilzeitgehältern ausgeht. Klar, so große Sprünge und so viele so teure Hosen wie jetzt wären dann nicht mehr drin, aber das ist immer eine Sache der Prioritätensetzung.


    Wenn man Vollzeit über 3000€ netto verdient, bleibt auch in Teilzeit theoretisch genug um damit überleben zu können.


    Wäre das eventuell eine Option für dich? Also dass du mit dem Baby nicht sooo lange alleine zuhause bleibst? Zum Beispiel könntest du das erste halbe Jahr zuhause bleiben, er das zweite halbe Jahr. Und dann könntet ihr zB beide Teilzeit arbeiten und jeder kümmert sich Teilzeit um das gemeinsame Kind?

    Ich find ehrlich gesagt auch, dass du auf hohem Niveau jammerst. Des was du teilzeit verdienst, verdien ich vollzeit. Dein freund verdient ja auch net schlecht.


    Ihr müsst dringend über eure Finanzen reden. Wenn dir des Geld jetzt schon nicht mehr reicht, dann kommst du mim elterngeld erst recht nicht klar.


    Ich mag es auch nicht wenn ich abhängig bin, in wenigen Wochen kommt aber unser baby und es wird nicht anders gehen.


    Wir haben es so geplant:


    Von meinem jetzigen AG geh ich aufjedenfall 3 Jahre in elternzeit. Da wir auch auf Betreuung von Omas nicht setzen können, ich nicht gleich wieder vollzeit Arbeiten möchte und sich teilzeit dann einfach nicht rechnen würde. Was nach 2 Jahren ist steht eh in den Sternen.


    Ich Teil mein Elterngeld so auf, dass in der Zeit mein "Luxus" trotzdem von mir finanziert wird. Soll heißen, auto, Handy, Versicherungen wird weiter von mir finanziert.


    Lebensmittel und alle anderen fixkosten werden von ihm bezahlt.


    Mein freund verdient aber auch fast des dreifache von mir da hat er eh schon die ganze zeit mehr kosten als ich.


    Vielleicht kannst du ja über deinen Schatten springen und mit deinem freund mal verschiedene Varianten durch gehen.

    Ich denke jeder würde gern mur teilzeit gehen müssen...sich aber den luxus von vollzeit leisten können...


    Wie wäre es denn mit einem 80 oder 90% modell...das wäre nich die hälfte für ihn aber schon eine deutlich entlastung ind sicher möglich sobald deine elternzeit rum is.


    Schlägt sich aber halt alles auf die rente nieder.

    Zitat

    Gemeinsame Sache, wenn einer (ich) so gut wie nix dazu geben kann?

    1.360,- EUR nennst du nichts??


    Dir kann hier keiner helfen, wenn du mit deinem Partner nicht reden möchtest.


    Dass du deine Kosten selber übernehmen willst, ok - aber für das gemeinsame Kind?! Da ist es wirklich nur normal, dass man sich zusammensetzt und über entstehende Kosten, weniger Einkommen durch Elternezeit etc. spricht.

    Wir haben das auch so geregelt, dass wir die kosten nicht mehr 50/50 aufteilen, sondern 75/25. sowohl in der Elternzeit als auch jetzt. Ich gehe wieder 50% arbeiten. Mein Partner weiterhin 100%. Wenn das meinem Partner nicht gepasst hätte, hätte er seinen Job auf 50% ja reduzieren können damit ich voll arbeiten gehen kann. Aber das war eigentlich immer selbstverständlich dass derjenige, der im Job ausfällt, entsprechend weniger Kosten zahlt. Schämen brauchst du dich nicht. Eher sollte er sich schämen, von selbst nicht auf die Idee zu kommen dass du weniger hast und mal nachzufragen, ob du damit auskommst.

    Danke für Eure Antworten übrigens! :)_ @:)


    Eines mal vorweg eben: ich möchte nicht, dass mein Partner hier schlecht gemacht oder so angegriffen wird.


    Das fühlt sich für mich schlecht an, und hat er wirklich nicht verdient. :°(

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    Ehrlich gesagt, was ist eigentlich die Basis eurer Beziehung? Mit jemand, der so egoistisch ist würde ich nicht zusammenleben und schon gar kein Kind bekommen wollen.

    Danke für die Generalverurteilung. Was genau würdest Du denn von Deinem Partner in unserer Situation erwarten? Wie viel Geld?

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    was wäre die alternative? du kippst schwanger um? du kommst mit frühwehen ins krankenhaus? ist das grad der schreck oder ist bei euch wirklich ein solches gefälle da, dass er ernsthaft deine gesundheit und die seines ungeborenen kindes lieber riskiert, als das zu tun, was man in so einer situation tut - dich zu unterstützen?

    Nein, sicher ni hat. Aber ich denke, er kann das mit dem Burn-Out nicht so wirklich verstehen, glauben und nachvollziehen...

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    wie soll das später laufen? 20 kindkrank-tage mit 67% bezügen sind schnell weg, danach gibt es bezahlten urlaub dafür verbrauchen oder eben unbezahlten.

    Das habe ich jetzt nicht verstanden.


    Ich bekomme die 67 % 14 Monate lang, falls er keine Elternzeit nimmt. Es war allerdings so geplant das ich ein Jahr zu Hause bleiben, und er zwei Monate.


    Beurlaubung ginge nur für ein komplettes Schuljahr.


    Aber ich habe vor nach einem Jahr wieder mit 8 Stunden anzufangen.

    Zitat

    wenn dein partner kein komplett egositischer idiot ist, wird er dich unterstützen.

    Aber wie soll das eben praktisch aussehen? Sollen wir etwa TaschenGeld zu stecken? :°(

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    Und du trägst sehr viel bei. Du trägst die körperliche und seelische Last der Schwangerschaft und wahrscheinlich auch demnächst den größten Teil der Betreuungs- und Erziehungslast. Für sein Kind.

    Aber das ist doch nichts, was man sich finanziell entlohnen lassen kann...finde ich eine komische Vorstellung.

    Zitat

    Im Moment sehe ich hier jedenfalls nur Angst und übermäßigen Stolz bei ihr, er hat ja noch garnichts abgelehnt und finanziert ja eh schon das gemeinsame Leben zu einem größeren Anteil.

    Naja, er weiß ja genau wie die Lage ist...und hat auch noch nix gesagt. Also denke ich bis dato eben, es ist für ihn okay so.

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    Na du hast Probleme... %-| Ihr verdient echt viel. Andere mit Kind haben die Hälfte zur Verfügung und schaffen das auch locker... Was macht dein Freund mit seinem restlichen Geld? So viel kann man pro Monat doch gar nicht aufbrauchen...

    Das weiß ich. Trotzdem ist es für uns knapp. Will hier mit Sicherheit niemandem zu Nahe treten.

    Zitat

    Red offen mit ihm und erzähl ihm das dir im Moment sogar das Geld für die nötigste Versorgung des Kindes fehlt, alles andere ist doch irrsinn.

    Noch ist ja kein Kind (von ihm) zu versorgen. Er möchte erst im neuen Jahr mit der Anschaffung von Baby Sachen beginnen.

    Zitat

    dann sag es ihm. hellsehen kann er doch auch nicht. hör mal auf, dir im kopf schon das dunkelste kino auszumalen und dich dir selbst schnlecht zu reden.

    Ja, das stimmt. Aber es ist mir sehr unangenehm, das ich schon da Probleme habe mir es zu leisten (Dinge wie Eisen wegen der Schwangerschaft z.B.)

    Zitat

    Über Geld redet man. Und zwar in einer Beziehung.


    Tut es, rechnet durch...

    Zitat

    200€ mehr Miete und ka 200€mehr für Essen...? Ihr könnt ja wenn ihrs ganz schwachsinnig macht die Wohnung teilen...mit einem Band...wer was benutzen darf...


    merkst du was?


    Ihr lebt in einer Bedarfsgemeinschaft, der eine kommt für den andren auf...

    Eben hast Du doch gesagt man soll rechnen! (1. Zitat)


    Was stimmt mit den 200€ mehr Miete und ca. 300€ mehr Essen nun für Dich nicht? ???

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    Offenbar habt ihr bislang noch nicht über das Thema Finanzen nach der Geburteures Kindes gemacht, holt das doch einfach nach :)*

    Ja, das sollten wir sicher.


    Aber ich bin da eben einfach der Bittsteller. Er hat ja schon immer so viel verdient auch für sich alleine, und sich deswegen auch an den entsprechenden Lebensstil gewöhnt. Ich kann doch nicht erwarten dass er den jetzt runterschraubt, nur weil ich nicht mehr so viel verdiene wie er?

    Zitat

    Wäre das eventuell eine Option für dich? Also dass du mit dem Baby nicht sooo lange alleine zuhause bleibst? Zum Beispiel könntest du das erste halbe Jahr zuhause bleiben, er das zweite halbe Jahr. Und dann könntet ihr zB beide Teilzeit arbeiten und jeder kümmert sich Teilzeit um das gemeinsame Kind?

    Nein, ich möchte gerne wieder mindestens ein Jahr voll stillen.

    Zitat

    "nichts beitragen" ist Käse. Du wirst einen 24/7-Vollzeitjob haben mit Baby, nur das Gehalt in € ist ziemlich mies.


    Redet.

    Er wird sich ja auch um das Baby kümmern, und ist ja täglich spätestens um halb 2 zu Hause.


    Nochmal: Danke für Eure Antworten! @:)

    Zitat

    Vor der Elternzeit bis zur Geburt:


    netto 3400€ (Partner)


    netto 1590€ (ich)

    Ich möchte dir mal den Zahn ziehen, dass ihr ein Problem hättet. Es heißt nicht umsonst "Haushaltseinkommen". Euer Haushaltseinkommen ist absolut komfortabel. Dein Nettolohn ist vielleicht etwas unterdurchschnittlich, aber doch nicht wenig? Es gibt genügend Haushalte, wo beide unter 2000 Euro netto heimbringen und trotzdem sorglos leben.


    Dein schlechtes Gewissen von wegen "Schuld" kann ich ebenfalls nicht nachvollziehen. Du hast die Arbeitszeit reduziert, weil du ein Burn Out hattest. Dein Partner will mit Sicherheit keine Frau zuhause, die kaputt und depressiv ist, also war die Verkürzung die logische Entscheidung. Das kann ja auch mal wieder anders werden nach der Elternzeit.


    Und ich hoffe, dass ihr beide genug miteinander redet und dein Partner genügend Verstand besitzt, um einen Überblick über Ein- und Ausgaben zu haben. Der weiß doch, dass Geld nicht auf Bäumen wächst. Und ihr werdet doch hoffentlich ein (Wunsch)kind auch mal vorher finanziell durchgerechnet haben.


    Was mir auffällt ist in deiner Kostenrechnung die Miete. Die ist recht hoch. Ist das der Region geschuldet oder gab es da Ansprüche seitens deines Partners, die zu seiner Hosensammlung äquivalent sind? Wenn es seine Ansprüche sind, dann ist es nur fair, wenn er den größeren Teil der Miete zahlt.


    Jetzt mach dir mal nicht so einen Kopf. Wenn man eine Familie gründet, muss man mit einem Familieneinkommen kalkulieren. Rede mit deinem Partner, dass ihr einfach mal die Kosten aufstellt und die Einkünfte. Ohne Schuld und ohne "Problem". Und kalkuliere ruhig auch für dich einen bescheidenen Konsum pro Monat ein. Auch die Handy-Kosten kannst du sicherlich reduzieren, aber das ist ja nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich würde das auch unter "Taschengeld" für dich laufen lassen und nicht extra aufführen. Ob du jetzt 40 Euro für das Handy zahlst oder nur 10 Euro und dir dafür auch mal ein Restaurantessen oder alle 2 Monate eine neue Hose gönnst ist doch schnurz. Geld ist halt endlich und man muss für sich differenzieren, was einem wichtig ist und was nicht.

    Eröffnet ein Konto dass für den Haushalt und Kind gedacht ist und jeder zahlt prozentual was ein in Bezug zum Nettoeinkommen steht, das Kindergeld. Und So lange Du das nicht kannst zahlt eben nur r ein. Immerhin reduzierst Du die Arbeitszeit ja nicht zum Spaß sondern aus gesundheitlichen Gründen und weil ihr beide ein Kind bekommt.


    Und ja, es ist ein gemeinsames Projekt und nicht Deine Sache.


    Wie? Indem Ihr eben doch mal offen redet und zwar völlig egal wie unangenehm das ist.

    Zitat

    Aber wie soll das eben praktisch aussehen? Sollen wir etwa TaschenGeld zu stecken? :°(

    Natürlich. Wie ich schon schrieb: setzt für euch beide bei der Kostenaufstellung auch monatliches Taschengeld an. Alles, was er nachher für sich immer noch übrig hat, kann er ja auf den Kopf hauen.

    Zitat

    Ich kann doch nicht erwarten dass er den jetzt runterschraubt, nur weil ich nicht mehr so viel verdiene wie er?

    Wenn es eng wird ... natürlich?! Er lebt doch nicht prekär, sondern außerordentlich komfortabel ":/