• Frau "flieht" ständig zu ihren Eltern

    Hallo! Ich brauche mal euren Rat, denn ich habe das Gefühl, dass meine Ehe langsam aber sicher den Bach runter geht und es – außer mir – niemanden interessiert! Ich bin m, 39 Jahre alt und bin seit fast 7 Jahren verheiratet. Meine Frau (36 Jahre) und ich haben 3 gemeinsame Kinder: 5 Jahre, 3 Jahre und 5 Monate. Ich arbeite Vollzeit (39…
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    Was verbindet Euch denn als Paar?

    Gibt es ein Leben nachdem die Kinder im Bett sind?

    Ich kenne die Konstellation Deiner Frau von Südländern. Da sind immer gerne alle unter einem Dach mit den Großeltern.

    Ansonsten mal vielleicht völlig um die Ecke gedacht: könnte sie nen Lover haben und die Eltern decken das?

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    Mein Gedanke geht auch in die Richtung - sie hat da Unterstützung für Alltagliches und ihr Partner will eher Party mit den Kids machen.


    Kann sein, muss aber nicht...


    Ich finde die Schublade "Frau löst sich nur nicht genug von den Eltern" jedenfalls eindeutig zu einfach gedacht angesichts von drei so kleinen Kindern.


    Sorry, da finde ich es nicht un normal dass der Partner, der in Familienzeit ist, dann viel Zeit bei den Großeltern verbringt. Kenne ich auch von glücklich verheirateten Familien so...

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    Das verstehe ich ja zum Teil auch. Klar, 3 kleine Kinder sind anstrengend, ABER: mit welcher Begründung kann ich ihr die Kinder dann nicht mal abnehmen? Warum will sie nicht dass ich mit den Kindern zum Indoor-Spielplatz gehe, bei ihren Eltern ist das aber in Ordnung? Warum ist sie gegen einen Familientag z.B. im Zoo? Sie ist doch nicht alleine für die Kinder verantwortlich, sondern ich bin auch da! Und ich wage mal zu behaupten, dass ich durchaus dazu in der Lage bin auf meine Kinder aufpassen kann...

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    Vielleicht fühlt sie sich generell im Alltag mit den Kindern überfordert und gönnt dir nicht, dass du aus den lästigen Alltagssachen wie Putzen, Saugen, Wäsche waschen, nachts aufstehen etc raus bist und nur die spaßigen Aspekte des Familienlebens erlebst. Lebt ihr das klassische 1960er Vater arbeitet, Mutter ist Putzkraft Modell?

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    Nein. Dass ich mich nun absichtlich rausnehme um weniger "needy" zu wirken und zu zeigen, dass ich auch alleine Spaß haben kann, ist doch Schwachsinn. Das entfernt mich ja sogar noch mehr von meiner Frau und vorallem den Kindern!


    Natürlich fragen die Kinder schon mal ob ich was mit ihnen unternehmen und freuen sich wenn etwas geplant wird, aber meine Frau ändert dann meistens mehr oder weniger kurzfristig die Pläne. Bisher habe ich da vor den Kindern keine große Geschichte daraus gemacht, aber vielleicht muss das einfach mal sein. Vielleicht muss ich für meine Familie jemand sein der auf den Tisch haut und schreit "nein! Das war so geplant und wird jetzt so gemacht und nicht anders. Fertig aus!"

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    Das stimmt und ja, das würde ich auch einfordern.

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    Braunesledersofa schrieb:

    Vielleicht fühlt sie sich generell im Alltag mit den Kindern überfordert und gönnt dir nicht, dass du aus den lästigen Alltagssachen wie Putzen, Saugen, Wäsche waschen, nachts aufstehen etc raus bist und nur die spaßigen Aspekte des Familienlebens erlebst. Lebt ihr das klassische 1960er Vater arbeitet, Mutter ist Putzkraft Modell?

    :_DÄh, nein. Klar macht sie mehr im Haushalt wie ich, aber ich decke z.B. den Frühstückstisch für alle (stehe auch als Erster auf), kümmere mich um den Garten, mache alles handwerkliche, räume den Geschirrspüler ein/aus wenn es nötig ist usw.


    Und arbeiten gehen ist auch anstrengend, nicht nur Kinder betreuen (wobei 2 mindestens bis Mittag in der Kita sind).

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    Paritu schrieb:

    Ich finde die Schublade "Frau löst sich nur nicht genug von den Eltern" jedenfalls eindeutig zu einfach gedacht angesichts von drei so kleinen Kindern.

    Ich auch. Zumal es erst mit der Geburt des ersten Kindes anfing. Vorher war sie ja offensichtlich "gelöst".

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    JoergMen39 schrieb:

    Kurz darauf rief sie wieder an und meinte, dass die Kinder so viel Spaß haben, sie ihnen das nicht nehmen möchte und sie deshalb erst am Abend wiederkommen. Überreden konnte ich sie nicht. Ich saß dann also ab 15 Uhr zu Hause rum

    Und warum bist du nicht dort hin? Kann man doch nochmal machen, wenn man recht früh Zuhause ist und sonst eh nur rumsitzt. Sooo wichtig scheint dir Zeit mit den Kindern ja nicht zu sein, weil du sie "zu vereinnahmend" findest und dir ihre Blicke nicht passen...?

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    mnef schrieb:
    JoergMen39 schrieb:

    Kurz darauf rief sie wieder an und meinte, dass die Kinder so viel Spaß haben, sie ihnen das nicht nehmen möchte und sie deshalb erst am Abend wiederkommen. Überreden konnte ich sie nicht. Ich saß dann also ab 15 Uhr zu Hause rum

    Und warum bist du nicht dort hin? Kann man doch nochmal machen, wenn man recht früh Zuhause ist und sonst eh nur rumsitzt. Sooo wichtig scheint dir Zeit mit den Kindern ja nicht zu sein, weil du sie "zu vereinnahmend" findest und dir ihre Blicke nicht passen...?

    Exakt das lässt mich da auch stutzen.


    Im Übrigen kenne ich es durchaus auch aus Deutschland so, ganz traditionell und damit vielleicht "unmodern", dass die Großeltern ein große Rolle spielen können - auch im Alltag - gerade solange die Kinder so klein sind. Und ja, auch wenn es sich um Paare und nicht alleinerziehende Menschen handelt.


    Dass künstlich zu begrenzen um sich ja nur genug abzunabeln finde ich seltsam.


    Und nein, die Großeltern finde ich nicht ubergriffig nur weil sie sich viel um die Enkel kümmern und ihre Tochter nicht wegschicken...

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    JoergMen39 schrieb:

    Natürlich fragen die Kinder schon mal ob ich was mit ihnen unternehmen und freuen sich wenn etwas geplant wird, aber meine Frau ändert dann meistens mehr oder weniger kurzfristig die Pläne. Bisher habe ich da vor den Kindern keine große Geschichte daraus gemacht, aber vielleicht muss das einfach mal sein. Vielleicht muss ich für meine Familie jemand sein der auf den Tisch haut und schreit "nein! Das war so geplant und wird jetzt so gemacht und nicht anders. Fertig aus!"

    Du solltest dich in der Hinsicht tatsächlich mehr durchsetzen.


    mnef schrieb:
    JoergMen39 schrieb:

    Kurz darauf rief sie wieder an und meinte, dass die Kinder so viel Spaß haben, sie ihnen das nicht nehmen möchte und sie deshalb erst am Abend wiederkommen. Überreden konnte ich sie nicht. Ich saß dann also ab 15 Uhr zu Hause rum

    Und warum bist du nicht dort hin? Kann man doch nochmal machen, wenn man recht früh Zuhause ist und sonst eh nur rumsitzt. Sooo wichtig scheint dir Zeit mit den Kindern ja nicht zu sein, weil du sie "zu vereinnahmend" findest und dir ihre Blicke nicht passen...?

    Sehe ich auch so.


    Die Art der Schwiegereltern kann dir doch im Grunde egal sein, so lange du dich mit den Kindern beschäftigst.

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    Also, äh, nein. Nein und nochmals nein. Ich finde es überhaupt nicht in Ordnung, dass die Frau dauernd bei ihren Eltern hockt und da die Kinder bespaßen lässt. Im Gegenteil, ich finde es mehr als eigenartig, dass eine erwachsene Frau offensichtlich die Gesellschaft ihrer Eltern der ihres Mannes vorzieht.


    Und der TE darf definitiv sagen, dass er darauf keinen Bock hat, wo sind wir denn? Wenn er sich dort nicht wohlfühlt, warum soll er da hinfahren? Mich würden keine zehn Pferde zu meinen Schwiegereltern bringen, nur damit ich da als offensichtlich fünftes Rad am Wagen rumsitze.


    JoergMen39 :

    Ich fürchte aber auch, dass da noch ganz andere Dinge im Argen liegen. Du bist schon gefragt worden, wie eure Ehe aussieht, wenn die Schwiegereltern nicht verwickelt und die Kinder im Bett sind, dem schließe ich mich an. Habt ihr zu zweit noch Spaß miteinander? Redet ihr, lacht ihr, könnt ihr gut Zeit miteinander verbringen? Sex? Nähe? Liebe?

    Drei so kleine Kinder sind schon eine Herausforderung, aber da deine Frau nicht arbeitet, ist das zu wuppen, zumal eure sonstigen Verhältnisse sich ja ganz gut anhören.


    Hau mal auf den Tisch und fordere ein ernsthaftes Gespräch, Absprachen und Einhaltung derselben. Und deine Frau soll sich bitte mal äußern, wie sie sich eure Ehe in Zukunft vorstellt.

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    Dass sie tagsüber, wenn der TE arbeitet, viel Zeit bei ihren Eltern verbringt finde ich in Ordnung. Würde ich vermutlich auch machen, wenn meine Eltern noch lebten und ich in der Nähe wohnte. Stundenlang lang allein mit kleinen Kindern sein macht nämlich irgendwann die Birne matschig. Wenn man sich mit den Eltern gut versteht und die Großeltern mit den Enkeln auch ist das doch eine super Sache für alle Beteiligten.


    Seltsam wird es aber, wenn sie nicht mal dann nach Hause kommen will, wenn ihr Mann Feierabend hat UND dann noch das ganze Wochenende lieber bei den Eltern rumhängt statt was mit der Kernfamilie zu machen. Da ist doch was mächtig faul.

    gauloise schrieb:

    Und der TE darf definitiv sagen, dass er darauf keinen Bock hat, wo sind wir denn? Wenn er sich dort nicht wohlfühlt, warum soll er da hinfahren? Mich würden keine zehn Pferde zu meinen Schwiegereltern bringen, nur damit ich da als offensichtlich fünftes Rad am Wagen rumsitze.


    Genau. Ab und zu mitgehen ist ja eine Sache. Aber wer will denn bitteschön ständig seinen Feierabend und seine Wochenenden mit den Schwiegereltern verbringen?