• Frau fremdgegangen – Wie damit umgehen

    Hallo, es geht um folgenden, meine Frau ( 32 ) und ich (31) sind nun seid 6 Jahren verheiratet und haben 2 Söhne zusammen ( 2 & 5 ). Wir haben in den letzen ganz klar unsere Probleme in der Ehe gehabt und auch der Alltag hat uns zu schaffen gemacht. Ein Szenario, wie es zu hundertfach in Ehen immer wieder vorkommt. Wir zwar beide gewusst, dass was nicht…
  • 37 Antworten

    Moonwalker, Ihr macht das schon richtig. Ihr solltet jetzt aber auch die Chance nutzen und an Eurer Beziehung arbeiten. Moderator, Paartherapie oder sowas. Was stört Euch beide jeweils an der Beziehung, was könnt Ihr tun? Redet darüber.


    Du selber kannst Dich fragen, warum Dich dieser Mann so stört. Deine Frau liebt ihn nicht, es hätte auch ein anderer sein können in der Situation. Das war nur ein Schrei danach, dass sie diese Situation nicht mehr will, sie will Liebe - genau wie Du.

    Zitat

    Wie gesagt, bei Dir hat sie keine Libido mehr, aber bei einem anderen Schw..... schon, dass


    müsste sie mir erstmal erklären.....!!! :-o


    Bosemann

    Ich finde diese Kommentare zwar herzlos, weil sie undiplomatisch und offen aussagen, was Sache ist und Salz in die Wunden streuen. Andererseits sind sie schonungslos ehrlich.


    Dazu passt, was du geschrieben hast:

    Zitat

    Leider hat sich nach dem 2 Kind Ihre Libido komplett verabschiedet und es kam zu keinerlei Berührungen mehr.

    Zitat

    Was die fehlende Libido angeht, so war diese auch bei mir nun nicht mehr so ausgeprägt, der Alltag ( bin auch noch Selbstständig ) hat einen ausgelaugt, da lag man an einem Samstag Abend um 20 Uhr im Bett und schlief.

    Also ging die fehlende Libido von euch beiden aus?


    Gab's denn noch erotische Zärtlichkeiten in eurer Beziehung?


    Ich denke, selbst wenn man zu erschöpft für Sex ist, sollten doch erotische Zärtlichkeiten im Alltag, zwischen Wäsche waschen und Kinder ins Bett bringen, doch immer noch drin sein?


    Von daher finde ich diesen Kommentar sinnvoll:

    Zitat

    Du musst Deine Frau wieder in Besitz nehmen und sie sicher machen gegen fremde Männer. An ihr musst Du arbeiten, dann erledigt sich "er" und alle anderen Männer die gerne mal über sie drüber steigen möchten von allein.


    Schaut, dass ihr bald wieder Sex habt. Setze DEINEN Stempel, markiere Dein Revier neu, stabilisiere alles. Und zwar nicht so wie ein Taliban, dass Du Deiner Frau eine Burkha überziehst, sondern durch Respekt, Freiwilligkeit, Augenhöhe, Füreinander da sein, das Positive im anderen wiederentdecken. Deine Frau muss völlig ohne dass Du es mitkriegst, anderen Männern Abfuhren geben, weil sie von sich aus keinen Bock hat und von Dir gut versorgt wird und es sexuell und emotional ebenfalls gut genug be-sorgt kriegt. Dann hast Du Deine Familie wieder im Griff.


    Gürteltier32

    Ich glaube, in unserer Kultur ist es nun mal so, dass der Mann letztendlich die Frau in gewisser Weise dominieren muss. Dass er derjenige ist, der die Frau emotional-sexuell souverän zum Höhepunkt bringt; ihr zum einen Sicherheit, emotionale Sicherheit vermittelt, und zum anderen der Abenteuerer ist, der sie auf unbekanntes Terrain führt.


    .


    Umgekehrt, denke ich auch, dass Frauen die Männer auf ihre Art dominieren. Zum einen durch ihre erotische Anziehungskraft, durch die sie die Männer "verhexen", und zum anderen durch emotionale Geborgenheit, durch die sie den Männern ermöglichen, auch ihre (femininen) Schwächen zu zeigen und sich auf dem weichen weiblich-emotionalen Geborgenheits-Kissen von den Strapazen draussen in der Welt auszuruhen.


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    Letzlich denke ich, in einer Beziehung sollte sich das alles die Waage halten.


    Manchmal nimmt man das emotionale Auffangkissen in Anspruch, manchmal geht man souverän voran. Manchmal bietet man seinem Partner ein emotionales Auffangkissen, machmal braucht man es, dass der Partner souverän voran geht.


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    Ich denke, es wird fad, wenn sich beide gegenseitig im emotionalen Auffangkissen der Beziehung ausruhen.

    Zitat

    Wen Frauen fremdgehen – so haben die Frauen hier geschrieben – sind immer auch Gefühle im Spiel. Z.B. Verliebtsein in einen anderen.

    Es muss keine Verliebtheit sein. Oft ist es einfach Begeisterung für einen neuen Mann, neuen Körper, neuen Sex. Und das tolle Gefühl, sie selbst mal wieder so richtig zu spüren.

    Zitat

    Anderes wäre es, wenn es nur aus der Lust, aus den Sexualtrieben heraus geschähe, und keine Gefühle um Spiel wären. Dann wäre es nur eine Art erweiterte Selbstbefriedigung.

    Es sind immer Gefühle im Spiel beim Sex. Der Sex ist ja eigentlich nur Mittel zum Zweck, um an diese guten Gefühle zu gelangen. Es gibt ja auch ganz viele tolle Gefühle ausserhalb von Liebe und Verliebtheit: Begeisterung, Geilheit, Spass, Bestätigung kriegen, sich ausleben können, etwas Verbotenes tun, sich frei fühlen, usw. usf.

    Zitat

    Männer hingegen können Sex von Gefühlen der Liebe trennen. Wenn Männer fremdgehen um nur ihre Triebe zu befriedigen, ändert das nichts an ihrer Liebe zu ihrer Partnerin. Sie sind nicht verliebt in eine andere. Es hat nichts mit der Beziehung zu tun.

    Nun ja, ich denke, für Männer kann es durchaus interessant sein, sowohl die eigene wie andere Frauen zu poppen. Da ist ja immer ein gewisser Ueberschuss vorhanden, es reicht für die Neue genauso wie für die Alte ;-) ...


    Frauen sind da wahrscheinlich ein wenig begrenzter. Es macht keinen wirklichen Sinn mehr, mit dem alten Partner zu vögeln, wenn man einen tollen Neuen zur Verfügung hat.

    @ Moonwalker83

    Waren diese Handy-Nachrichten in irgendeiner Weise ein maßgeblicher Initiator für die späteren Konflikte? Du hast dir in dem Punkt zwar letztendlich nichts zu Schulden kommen lassen, aber für deine Frau seid ihr jetzt unzweifelhaft "quitt", falls noch irgendwelche Restzweifel bestanden haben sollten. Verständlicherweise bist du von dem Geschehenen nicht gerade begeistert, aber unter Umständen hat genau das die vorher schon reichlich verfahrene Situation noch mal durchgerüttelt. Ich wäre zwar an deiner Stelle sehr skeptisch, ob sich allein dadurch das Ruder noch herumreißen ließe, aber im günstigsten Fall habt ihr dadurch mehr als nur Zeit gewonnen. Und damit will ich auf keinen Fall etwas beschönigen, zumal ich grundsätzlich nicht die Auffassung vertrete, dass das Fehlverhalten des ungebundenen Außenstehenden, der sich in eine bestehende Beziehung einmischt, geringer wäre als das des untreuen Partners.

    Der Mann ist das Arschloch, wenn er fremd geht. Er ist auch das Arschloch, wenn die Frau fremd geht. Ist einfach so.