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    Ab wann beginnt es für euch?

    Alles was über Handlungen hinausgeht die man nicht auch an einem gleichgeschlechtlichem Freund tätigt.

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    Wäre es schon Schluss, wenn es das erste Mal in der jeweilige Beziehung ist?

    Kommt darauf an, wenn es zum Beispiel nur ein Kuss ist kann man das vielleicht noch anderweitig klären, aber wenn es um Sex geht wäre sofort Schluss. Und ich spreche aus Erfahrung und weiss wie es sich anfühlt beschissen zu werden - nein danke. Ich kann es unter Umständen vergeben bzw. verstehen, aber vergessen keinesfalls. Das Vertrauen ist dann für mich unwiederbringlich verloren, und ohne dem brauch ich keine Beziehung. Seit diesem ersten "Erleben" sage ich das einer potentiellen neuen Partnerin auch klipp und klar. Wer fremdgeht fliegt.

    Kommt drauf an. Mit wem und wieso. Ich würde klären wollen wie es dazu kam (ob ihm was gefehlt hat zB) und dann entscheiden. Ich kann aber momentan nicht konkret sagen "ich würde mich trennen" oder "ich würde es verzeihen".


    Zu verzeihen ist für mich nicht unmöglich, aber doch sehr schwer. Danach wieder vertrauen zu können wäre für mich wohl erstmal sehr schwer.


    Ich stand schon auf allen 3 Seiten und keine davon war angenehm.

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    Wäre es schon Schluss, wenn es das erste Mal in der jeweilige Beziehung ist?

    mhh, die Frage wäre für mich, unter welchen Umständen etwas passiert: Passiert das Fremdgehen aus einer kurzzeitigen Situation von Verlockung ,Verführung und persönlicher Schwäche heraus, oder passiert es, weil die sexuelle Seite in einer Beziehung schon länger stockt. Im ersten Fall würde ich sagen: nobody is perfect- niemand ist vor Schwächen und Fehlern gefeit ??für mich ist das ziemlich theoretisch, da weder ich noch meine Frau fremdgegangen ist?? Im zweiten Fall wäre es wohl ein Zeichen von ohnehin stärkeren Störungen in der Beziehung- fehlende Offenheit, Probleme schleifen lassen, fehlende Klärung ... Da würde ich vermutlich eine Trennung bevorzugen.

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    Ab wann beginnt es für euch?

    Gute Frage in Zeiten des Internets. Grundsätzlich beginnt es bei mir da, wo ich anfangen muss etwas zu verheimlichen.

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    Wäre es schon Schluss, wenn es das erste Mal in der jeweilige Beziehung ist?

    Kommt drauf an wie lange die Beziehung schon besteht, oder ob ich selbst dazu beigetragen habe, dass es so gekommen ist.

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    Alles was über Handlungen hinausgeht die man nicht auch an einem gleichgeschlechtlichem Freund tätigt.

    Mit der Definition kann man bei einem bisexuellen Partner auch gleich eine offene Beziehung führen.

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    Ab wann beginnt es für euch?

    Ist schon seltsam, alle reden immer vom Selben ... eine feste, treue, monogame/monoamore oder "normale" Beziehung und trotzdem gibt es sehr viele verschiedene Grenzen.


    Und die wenigsten Paare sprechen dan nüber ihre individuellen Grenzen, wenn sie eine solche Beziehung eingehen, wohl mit dem Gedanken, die Grenzen seien doch klar und bei Partner genauso, wie beim einem selber.


    Eigentlich gibt es nur eine Grenze einzuhalten ... die des Partners, deshalb sollte man diesen auch fragen ... und zwar, wenn die Beziehung beginnt ... und sich dabei auch darauf einigen, welche man nimmt (was nicht einmal beidseitig die gleiche sein muss ... die "Notwendigkeit der Gerechtigkeit", die da oft gefordert wird, sehe ich da gar nicht)


    Also ... wenn jemand wissen will, ab wann man fremdgeht .. frage Deinen Partner.

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    Wäre es schon Schluss, wenn es das erste Mal in der jeweilige Beziehung ist?

    Auch diese Frage sollte man bei Beginn der Beziehung klähren ... und auch, ob man es wissen möchte, oder bei einem einmaligen "Aurutscher" dann lieber doch nicht.


    Für mich persönlich gibt es kein Fremdgehen, da ich polyamor empfinde und inzwischen auch nur mit Partnern lebe, die das wissen und akzeptieren ... ich möchte nur informiert sein, damit ich mich "mitfreuen" kann.


    Und ein "zwangsläufig Schluss" gibt es damit aus Prinzip natürlich auch nicht mehr ...

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    Mit der Definition kann man bei einem bisexuellen Partner auch gleich eine offene Beziehung führen.

    Ja, das ist mir kurz nach dem abschicken auch eingeschossen - in dem Fall hätt ich meine Ausrichtung dazuschreiben sollen. Eigentlich wollte ich mir damit auch nur die Mühe ersparen, alles was so für mich dazu gehört in Prosa fassen zu müssen. Hat aber eh auch nicht so ganz geklappt.

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    Eigentlich gibt es nur eine Grenze einzuhalten ... die des Partners, deshalb sollte man diesen auch fragen ... und zwar, wenn die Beziehung beginnt ... und sich dabei auch darauf einigen, welche man nimmt (was nicht einmal beidseitig die gleiche sein muss ... die "Notwendigkeit der Gerechtigkeit", die da oft gefordert wird, sehe ich da gar nicht)

    :)^

    Ich muss gestehen, auch schon mal fremd gegangen zu sein in unserer Ehe.


    Es war aber kein Mann, sondern eine andere Frau und es war sehr schön.


    Ich habe sofort danach gebeichtet und er war sehr böse, aber nach kurzer Zeit, war dann wieder alles in Ordnung.

    Was fremdgehen bedeutet, wo die Grenzen sind, definiert der Partner. Weder man selbst noch eine Forengemeinde. Als guter Anhaltspunkt mag gelten, dass alles, was man vorsichtshalber heimlich tut wohl ganz offensichtlich eine Grenze überschreitet.


    Ob fremdgehen immer gleich bedeutet, dass man Schluss macht, das hängt auch sehr von der Dauer der Beziehung ab. Nach 20 Jahren glücklicher Ehe wirft man nicht gleich alles weg, nur weil da mal einer Sex mit jemand anderem hatte. Man kann das in diesem Moment auch als Chance begreifen, den Moment, wo man merkt, dass etwas in der Beziehung fehlt, und man daran arbeiten muss. Das eigene Sexleben wieder aufpeppen z.B.

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    Man kann das in diesem Moment auch als Chance begreifen

    Also das ist sehr trocken formuliert. Ohnehin ein heikles Thema, aber wenn ich davon ausgehe eine langjährige Ehe zu haben wo bei vielen dann die sexlosen oder unzufriedenen Phasen auftregen, da finde ich dieses einfache fremdgehen trotzdem ein schwaches ego.


    Habe schon soviele Freds hier gesehen in welchen 100x diskutiert wurde, ist monogamie sinnlos, ist Sex nur Sex, sind Affären nicht in Ordnung. Diskussionen gelesen in denen Fremdgeher argumente auftragen warum es für sie okay war es zu tun.


    Aber selbst bei dem besten nachvollziehbaren Moment: Frau will kaum / keinen Sex mehr zurzeit, und ich hab schon versucht viel mit ihr zu reden. Trotzdem scheint mir das "fremd gepimpere" einfach nicht problem-lösend sein. Oder welche Frau die sexuelle Unlust empfindet wird dann den Reiz spüren mit ihrem Mann wieder regelmäßig Sex zu haben weil dieser sie betrog?


    Aus schlichter Bequemlichkeit wird der Partner/in kleingehalten und im unwissenden gelassen, denn man liebt die Person trotzdem weiterhin und will sie nicht verlieren. Sicher keine tolle Situation Liebe ja / Sex nein, mein Kopf sagt trotzdem ist einfach scheisse sowas.


    Übrigens kenne ich persönlich einige Fremdgeher, aus Umfeldern, Arbeit, Freundeskreis und ich muss ehrlich sagen diese Personen kennen sich untereinander nicht und sind vom Charakter her vom gleichen Schlag.


    Nicht nur in dieser Problematik, grundsätzlich sind das alles Menschen die wenn immer mal eine Situation verfahren scheint immer sich durchmogeln wollen, ja nicht sich dem Aufwand annehmen wollen zu investieren und gemeinsam zu profitieren. Letzten endes ego mäßig ihre eigene Interessen durchboxen wollen. %-|


    Mal fremd flirten passiert schnell, ab Kuss / Sex - fremdgehen ganz klar !!

    Für mich fängt fremdgehen beim küssen an. Ich empfinde küssen eh intimer als Sex. Es wäre auch gleich beim ersten mal Schluss, das weiß mein Partner auch.


    Als swinger haben wir einige Freiheiten und erleben vieles zusammen. Wozu dann noch heimlich fremdgehen?!