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    Naja, wenn man vorgibt, etwas zu sein, was man nicht (mehr) ist (=sexuell treu), dann ist das für mich schon eine Form von Unehrlichkeit.

    Im Fall der TE weiß ich das nicht, in meinem Fall haben weder mein Mann noch ich sexuelle Treue verlangt, weil wir beide wissen, dass wir das weder können noch wollen. Ich würde aber es immer so machen, wie die TE, weil ich davon ausgehe, dass alles andere Unglück und Unglücklichsein bedeuten würde. Nur geht es doch nicht darum in diesem Faden.


    Sie wollte wissen, ob schon mehr so grundsätzlich die Meinung geändert haben. Und dann bin ich bei diesem Thema eigentlich auch fehl am Platz, weil ich ja wie gesagt schon immer so dachte.


    In anderen Themen habe ich mich dagegen gründlich gedreht.

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    Ist das so schwer zu verstehen?

    Warum man deswegen zusammenbleibt, weil man Themen meidet ... Warum kann man nicht zusammenbleiben, wenn man Themen nicht meidet?

    Der Begriff, der dies beschreibt, heißt Verlustaversion. Dieses "man-kann-doch-über-alles-reden" ist zwar theoretisch richtig, übersieht aber die Hürden, die in der Realität dafür genommen werden müssen. Diese sind für den einen niedriger, für den anderen höher. Jemanden für seine Fähigkeiten oder Nicht-Fähigkeiten zu verurteilen, halte ich für problematisch. Zu sagen, wenn du das mit deinem Partner nicht gebacken kriegst, dann musst du eben auf Sex verzichten, greift zu kurz.


    Im Prinzip ist es ein Dilemma im großen Stil. Wenn man nämlich diese zwanghafte Verknüpfung von Liebe-Beziehung-Sex nicht aus dem Kopf kriegt, fällt man immer wieder über die eigenen Füße und oder tritt dabei auf die Füße des anderen.


    Natürlich KANN der Sex mit dem geliebten Partner der Beste überhaupt sein, muss es aber nicht.


    Ich sag's mal etwas flapsig: Beziehungen werden überbewertet, wenn es darum geht, einen Menschen glücklich zu machen.


    Damit werden Beziehungen regelmäßig überfordert. Zufriedenheit und Glücksgefühl ist eine Mischung aus mehr.


    Wer innerhalb einer Beziehung alles kriegt, was er braucht, ist eben ein Glückspilz. So ein Partner ist dann wie ein Sechser im Lotto. Für viele bleibt es im Leben nur beim Dreier oder Vierer. Klingt komisch, ist aber so. Das ist die Realität.

    Das mit der Verlustaversion ist ein guter Punkt. Mir ist Verlust wesentlich lieber als Untreue. Andere werden tatsächlich lieber betrogen als verlassen.

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    Für viele bleibt es im Leben nur beim Dreier oder Vierer.

    Wenn man den Partner nur als Dreier oder Vierer im Lotto anzieht, ist es aber schon merkwürdig, wenn man ihn trotzdem unbedingt behalten will. ":/ Und vor allem: Es klingt ja schon schlimm, so vom Partner gesehen zu werden. Aber dann on top auch noch betrogen werden?! :-o Nein danke...

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    Man setzt sich für Ehrlichkeit und Offenheit ein, weil man es nicht ok findet, wenn die Gefühle anderer verletzt werden. Soweit verständlich. Aber was, wenn die Gefühle genau durch diese Offenheit verletzt werden? Wieso ist das dann ok? Dann hat man selbst ein reines Gewissen, aber trotzdem jemandem weh getan.

    Genau das eine Freundin mir mal gesagt. "Der nächste Typ der mir beichtet, dass er fremd gegangen ist, nur damit er wieder ruhig schlafen kann, den bring ich um. Die wollen das ich verzeihe, vergebe und mitarbeite und zum Auftakt servieren sie mir ein riesen Packet bei dem ich dann sehen darf wie ich damit klar komme."

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    Warum man deswegen zusammenbleibt, weil man Themen meidet ... Warum kann man nicht zusammenbleiben, wenn man Themen nicht meidet?

    Weil sie weh tun und jedesmal wenn man sie bespricht, dann tut man sich gegenseitig weh. Also nehmen wir ein Paar an wie hier, einer hat keinerlei sexuellen Bedürfnis mehr, die andere Person schon noch. Beide leben gerne zusammen, teilen viel, aber es fehlt einem halt die sexuelle Befriedigung. Was wäre gewonnen wenn dies Manko wieder und wieder hervorgeholt wird damit der eine weiß wo er/sie den anderen unbefriedigt lässt und der oder die andere regelmäßig daran erinnert wird was nie wieder sein wird?


    Auch wenn man rational vielleicht gerne sagen möchte:"Hey, such dir jemand anderes zum vögeln, ich mag ja nicht mehr." so kann es einem doch Angst machen, weh tun und unsicher zurück lassen. Die Frage ist also ob man mit absoluter Offenheit dann immer wieder das beschädigt was noch da ist und beide glücklich macht oder ob man mit Verschweigen (nicht lügen, verschweigen) allen Beteiligten die Möglichkeit einräumt das heile zu lassen was heile ist und den Rest auslagert.

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    Mir ist Verlust wesentlich lieber als Untreue. Andere werden tatsächlich lieber betrogen als verlassen.

    Das klingt bei Dir so abwertend - ist es, wenn Du ganz ehrlich bist, auch so gemeint?


    Bei mir ist es so, dass ich wirklich erst lernen musste, dass es für andere wirklich schlimm sein kann. Dass es so ist, das wusste ich, so in der Theorie. Bei mir war es so, dass mich bei meinem ersten Freund, in der Schule (wie waren fast die gesamte Oberstufe hindurch zusammen, etwas über zweieinhalb Jahre), jemand darauf angesprochen hat, dass ein anderes Mädel ihn sehr gezielt anbaggern und wohl versuchen würde, ihn ins Bett zu kriegen. Ich hab die Dramatik, mit der sie es mir erzählt hat, nicht ganz verstanden, und ich war auch auf das andere Mädel nicht sonderlich böse - ich fand es schon frech, aber ich hab sie gut verstanden, mir hat er ja auch gefallen. Und ich fand den Gedanken sehr spannend und dachte, wer weiß, vielleicht weiß sie was, was ich nicht weiß, und er bringt sozusagen spannende neue Techniken mit nach Hause oder so. Irgendwann hab ich ihn, als es nicht so recht zu Potte kam, ermutigt und habe gesagt, es würde mich nicht stören, ich fänd es superspannend. Er wollte dann nicht, war sogar ein bisschen empört, und je nachdem, wie es gelaufen wäre, wär ich vielleicht auch eifersüchtig gewesen. Aber vor allem fand ich es erst mal spannend. Und ich verstehe Neugier auf andere Menschen, auf andere Körper so gut.


    Wenn mein Mann mir sagen würde, dass er sich eine offene Beziehung wünscht, würde ich mich drauf einlassen, und wir müssten schauen, wie es läuft und ob wir damit gut klarkommen oder nicht. Wenn er entgegen unserer momentanen (von ihm ausgehenden) anderslautenden Verabredung mit einer anderen schlafen würde, dann wäre ich bestimmt sehr verwirrt, aber für mich wäre das sicher kein Trennungsgrund, nicht automatisch und kategorisch. Ich wäre neugierig und würde wissen wollen, was da war, weil ich wissen will, wie es in ihm aussieht. Wenn ich erfahren würde, dass er mich vor ein paar Jahren mal "betrogen" hat und es dann mit sich abgemacht hat - zumindest in der Theorie finde ich das eher spannend als schlimm, und ich wäre neugierig, was da in ihm vorgegangen ist, vorgeht, wie es war und so, soweit er es mir halt erzählen mag.


    Ich bin körperlich "treu", weil es ihn sehr verletzen würde, wenn ich mit anderen Männern schlafe. Für mich ist das eine gewisse Einschränkung, aber ich liebe ihn ganz fürchterlich, und ich habe mich dafür entschieden, weil er mir wichtiger ist als der Sex mit unterschiedlichen Typen. Seine Verletzung stünde in keinem Verhältnis dazu. Grundlegend aber ist "mit anderen schlafen" für mich erst mal nicht so dramatisch, und deshalb betrachte ich es erst mal nicht unbedingt als "betrügen", das ist sehr kontextabhängig, und die Dramatik erschließt sich für mich nur dadurch, dass ich sehe, wie es viele Menschen verletzt - wirklich nachempfinden kann ich es nicht.

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    Mir ist Verlust wesentlich lieber als Untreue. Andere werden tatsächlich lieber betrogen als verlassen.

    Das klingt bei Dir so abwertend - ist es, wenn Du ganz ehrlich bist, auch so gemeint?

    Ja. Das ist einfach Fakt. Millionenfach bewiesen durch Bezieuhungen, die nach bekanntgewordener Untreue fortgesetzt werden. Auch die Einstellung, von einer allfälligen Untreue nichts erfahren zu wollen, ist eine Spielart dieser Prioritätensetzung.


    Für mich ist daher immer die alles entscheidende Frage, was der Partner wollen würde.


    Und in meinem Fall heißt das, dass ich umgehend die Wahrheit wissen wollen würde, alles andere wäre für mich Verrat. Ich schließe nicht aus, dass man trotzdem weiter zusammen sein will, aber ein Verheimlichen finde ich persönlich absolut inakzeptabel. Niemand, der mir das antun würde, hätte danach noch das Recht zu behaupten, dass er mich lieben würde.

    Ich meinte doch nicht, ob Du es so meinst, dass manche Leute lieber das eine wollen als das andere, sondern ob Du es wirklich aus einer verächtlichen Wartesiehst oder es Dir nur für Dich halt nicht vorstellen kannst.

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    Ich schließe nicht aus, dass man trotzdem weiter zusammen sein will

    Das hätte ich bei Dir nicht erwartet, also dass Du es nicht kategorisch ausschließt.
    Jedenfalls drücke ich Dir die Daumen, dass Du es nicht erleben musst, dass Dich ein Partner betrügt - ob es schon mal passiert ist oder ob bei Dir die Abscheu davor aus anderen Gründen so enorm ausgeprägt ist, bei Dir wäre es ja tatsächlich, als ob jemand mit einem Messer auf Dich losgeht, zumal Du damit ja nicht hinterm Berg hältst.

    Ich finde auch, Lola, dass du so schreibst, als würdest du auf andere Beziehungsformen verächtlich herabsehen. Korrigiere mich bitte, wenn ich dich da falsch interpretiere.

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    Grundlegend aber ist "mit anderen schlafen" für mich erst mal nicht so dramatisch, und deshalb betrachte ich es erst mal nicht unbedingt als "betrügen", das ist sehr kontextabhängig, und die Dramatik erschließt sich für mich nur dadurch, dass ich sehe, wie es viele Menschen verletzt - wirklich nachempfinden kann ich es nicht.

    Ich habe mir das wirklich mühsam "anlernen" müssen, dass für manche der Sex mit anderen ein Weltuntergang ist (und nun schreibe ich von oben herab, ich weiß). Ich kann es aber inzwischen verstehen, dass für manche die Eifersucht zur Liebe dazugehört, dass es also Leute gibt, die sehr beleidigt oder konsterniert wären, würde ihr Partner nicht eifersüchtig reagieren, und ich habe gelernt, vorsichtig zu sein, wenn ich offensiv mit anderen flirte, nicht dass da eine Frau im Hintergrund steht, der ich unglaublich wehtue. Also frage ich vorher, ob es in Ordnung ist.


    Das war mein Lernprozess... Meine Meinung habe ich nie geändert. Ich kann nur das andere, also diese Exklusivität, jetzt akzeptieren als eine Beziehungsform, mit der ich aber von Anfang an nichts anfangen konnte. Mich nervt es aber immer noch, wenn Leute kommen und mir erzählen, dass ihre Art, eine Beziehung zu führen, die einzig wahre ist und alles andere zum Scheitern verurteilt ist, weil es nicht ihren Vorstellungen von Treue und Wahrheit entspricht.


    Ich glaube nicht, dass 30 gemeinsame Jahre mit allen durchgestandenen Höhen und Tiefen nach Scheitern klingen.

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    Ich finde auch, Lola, dass du so schreibst, als würdest du auf andere Beziehungsformen verächtlich herabsehen. Korrigiere mich bitte, wenn ich dich da falsch interpretiere.

    Wenn zwei Leute etwas miteinander vereinbaren, das beide so wollen UND Dritten nicht geschadet wird, finde ich das völlig ok. (Auch wenn ich die entsprechende Vereinbarung keinesfalls wollen würde.) Meine Verachtung bezieht sich auf einseitige und heimliche Veränderung der Beziehungsform, wie es meist bei Untreue und Betrug der Fall ist! Viele wollen es wissen, wenn sie betrogen werden und ja, wer immer diesen Wunsch seines Partners ignoriert, kann sich meiner Verachtung gewiss sein! Das ist aber auch keine "Beziehungsform" sondern eben ganz klassischer Betrug.

    Alle die fremdgehen haben für mich keinen Stolz geschweige denn Ehre und Achtung/Respekt vor dem Partner und somit vor anderen auch keinen. Es sind egoistische Menschen denen die Gefühle anderer scheißegal sind!!! Wenn man den anderen nicht mehr liebt - macht man Schluss, aber geht doch nicht fremd?!?! ??? Feige ist das und unverzeihlich!!!

    Es wird vermutlich zu nichts führen, aber ich versuche es trotzdem nochmal:

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    Es sind egoistische Menschen denen die Gefühle anderer scheißegal sind!!! Wenn man den anderen nicht mehr liebt - macht man Schluss, aber geht doch nicht fremd?!?! ???

    Wer sagt denn, dass "man" den anderen nicht mehr liebt? Ich dachte ja mal ähnlich, kann dir aber aus eigener Erfahrung nun sagen: Ich liebe meine Partnerin, auch wenn ich fremd gehe. Sonst würde ich auch nicht an der Beziehung festhalten.


    Und gerade weil mir ihre Gefühle NICHT EGAL sind, handle ich so. Wenn jemand Schluss macht und den anderen dadurch verletzt, findest du das weniger egoistisch? Schließlich könnte man auch sagen: Wer sich trennt, nur weil nicht mehr alles 100% passt, dem sind die Gefühle des Partners offenbar scheißegal.


    Dabei kommt es doch einfach auf die Beteiligten an. Bei einer Frau wie LolaX5, die ganz klar sagt, dass sie schonungslose Offenheit wünscht (erwartet), würde ich nicht fremdgehen und es verheimlichen. Aber es gibt eben mehr als nur dieses Schwarz/Weiß. Meiner Partnerin würde ich damit keinen Gefallen tun.


    Mir sind die Gefühle meiner Mitmenschen alles andere als egal.

    Offenheit bedeutet für mich, dass man seiner Partnerin sagt, wenn man in der Beziehung mit etwas unzufrieden ist- da kann man dann gemeinsam darüber kommunizieren welche Lösungsmöglichkeiten man sieht- das kann dann auch die Öffnung für sexuelle Erlebnisse außerhalb der Beziehung bedeuten. Es kann aber auch die Möglichkeit einschließen, darüber nachzudenken, was man in der bestehenden Beziehung verändern kann oder ob es nicht angebrachter ist, die Beziehung zu beenden. Alle diese und weitere Möglichkeiten werden aber durch fehlende Offenheit und Betrug der Partnerin/dem Partner verwehrt. Man verwehrt andere Chancen und Entscheidungsmöglichkeiten. Heimlicher Betrug ist ein reiner Egotrip und hat meines Erachtens nicht viel mit Liebe zu tun- man schließt den Partner bei Entscheidungsfindungsprozessen gänzlich aus. Das sogenannte: "Ich will den Partner nicht verletzen, halte ich für ziemliches bla-bla, da man das überhaupt nicht ausschließen kann- die Gefahr von Entdeckung ist weit von 0 entfernt (z.B. auch schon durch Wesensveränderungen, Verhaltensveränderungen, Heimlichkeiten die auffallen) Besonders dramatisch wird es, wenn der Betrug zufällig entdeckt wird- was keinesfalls selten ist. Ich halte diesen Fall für wesentlich schwerwiegender- als klar und offen zu sagen was los ist.

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    "Der nächste Typ der mir beichtet, dass er fremd gegangen ist, nur damit er wieder ruhig schlafen kann, den bring ich um. Die wollen das ich verzeihe, vergebe und mitarbeite und zum Auftakt servieren sie mir ein riesen Packet bei dem ich dann sehen darf wie ich damit klar komme."

    Das ist eine Frage, wie sie damit umgeht. Sie kann in diesem Fall von sich aus eine Entscheidung treffen. Ob sie verzeiht, liegt dann in ihrem Ermessen. Sie kennt in diesem Fall klar die Situation. Sie weiß: "Nein, der Typ ist eben nicht treu".


    Warum sie darüber lamentiert: "... den bringe ich um" ist vollkommen unklar.


    Ich halte dieses starre Festhalten an Treue als Prinzip ohnehin für fragwürdig, Menschen sind viel zu fehlerhaft, als das sie irgendetwas schwören sollten- vornehmen kann man sich viel- aber ob man seine Vorsätze einhalten kann, steht auf einem ganz anderen Blatt. Treue ist in meinen Augen etwas, was sich in der Beziehung ergeben kann, was man anstrebt, weil es sich so entwickelt, weil es schön so ist. Treue zu planen, und das zu einem Prinzip zu erheben, halte ich für fragwürdig. Man kann sicherlich sein Leben so gestalten, dass sich die Partnerschaft zu einer treuen Partnerschaft entwickelt- aber absichern kann man es meines Erachtens nicht- dazu gibt es im Leben zu viele Unwägbarkeiten. Ich würde es z.B. sehr schlimm finden, wenn ich z.B. bei Erektions- oder Libidoverlust meinerseits meine Frau dazu drängen würde, nie mehr richtigen nnormalen Sex haben zu können- ich würde meiner Frau nicht körperlich angenehmen Seiten im Leben entziehen wollen, nur weil es mit mir nicht mehr ginge. das würde ich ihr dann auch mit einem anderen Mann gönnen. Ich würde in diesem Fall ihr die Entscheidung offenhalten wollen. Auch wenn sie mit mir sexuell nicht mehr zufrieden wäre, wäre das eine Möglichkeit, mit mir zu sprechen. Ich kann doch keinen Menschen dazu zwingen, jederzeit von mir sexuelle Erfüllung zu erhalten- klar kann ich mich darum bemühen- aber der Erfolg ist eben nicht garantierbar. Genaugenommen gibt es im Leben nie Garantien- es gibt nur größere oder kleinere Risiken oder Chancen.

    Die einen wollen "es" wissen, die anderen lieber nicht. Menschen sind eben unterschiedlich und Offenheit und Ehrlichkeit kein Selbstzweck. Wie wäre es statt dessen mit Vertrauen? Selbst wenn der Partner Dinge unternimmt von denen ich nichts weiß oder wissen möchte, kann ich ihm vertrauen. Vertrauen, dass er das richtige für sich und unsere Beziehung tut. Ist Vertrauen da nicht die bessere Basis?