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    Aber immerhin ist mein tägliches Brot, Menschen nach ihrem fachlichen Können zu beurteilen bzw. in meinem Fall zu benoten (ich bin Lehrerin), und das fernab von jeder Sympathie.

    Das ist genau der relevante Unterschied:


    Deine Aufgabe als Lehrerin ist es, allein das fachliche Können des Schülers zu beurteilen. Sympathie hat da möglichst außen vor zu bleiben (klappt sicher auch nicht immer, ist als Ziel aber in Ordnung).


    Hier geht es aber darum, die Eignung eines Bewerbers für einen bestimmten Job zu beurteilen, und da geht es um sehr viel mehr als nur um dessen fachliches Können. Der Bewerber muss je nach Job zahlreiche andere Fähigkeiten mitbringen. Zu diesen Fähigkeiten gehören bei den meisten Jobs auch Eigeninitiative, Belastbarkeit, Teamfähigkeit usw. Und ob einer ins Team passt, ist ein persönlicher Eindruck, der durchaus auch was mit "Sympathie" zu tun hat.

    Zitat

    Aber immerhin ist mein tägliches Brot, Menschen nach ihrem fachlichen Können zu beurteilen bzw. in meinem Fall zu benoten (ich bin Lehrerin), und das fernab von jeder Sympathie.

    ich habe große Achtung vor jemandem, der in der heutigen Zeit Lehrer wird :)^ @:) ; sowohl mein Vater als auch mein Großvater waren Lehrer. Jedoch ist der schulische Bewertungsmaßstab nicht in allen Punkten auf das spätere Leben übertragbar.


    Liefert ein Kind sehr gute Leistung ab, bekommt es eine sehr gute Note. Dabei ist es jedoch egal, ob dieses Kind in den Pausen oder nach der Schule schwächere Kinder a) auslacht b) sich neutral verhält c) sie ermutigt d) ihnen Hilfe anbietet.


    Ein Mensch der Sorte a) kann jedoch ein ganzes Team sprengen.

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    Das ist unglaublich, schon der 2te Mann in diesem Faden, der sich selbst am Ende seines Beitrages applaudiert

    Das liegt wohl daran, das du die Smileys nicht richtig interpretieren kannst.


    Der "Beifallsmiley" war lediglich der auffällige Abwesenheit der Erstellerin gewidmet.

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    SamMaxReloaded: *made in germany" ist nun einmal immer noch ein gütesiegel und das wissen unsere "nachbarn" ganz genau!

    Inzwischen.


    Urspürnglich wurde es eingeführt um minderwertige Ware zu kennzeichnen ;-)

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    Inzwischen.


    Urspürnglich wurde es eingeführt um minderwertige Ware zu kennzeichnen

    ahäm....fast....die Briten führten die Kennzeichnungspflicht (nicht nur für Deutschland) ein, um ausländische Ware kenntlich zu machen, weil sie als minderwertig galt, was jedoch nur eine These war, um die inländischen Produkte zu schützen.

    Ahso, Wikipedia... ;-D


    Ich habe ein Zitat von dem deutschen Ingenieur und Maschinenbauer Franz reuleaux. Er saß als Direktor der Berleiner Gewerbeakademie und sagte 1876 in Philadelphia: "Billig und schlecht" wäre fast alles, was aus Deutschland kommt.


    Quelle: "Briefe aus Philadelphia", Braunschweig 1877, hier in der Onlineversion: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/reuleaux1877


    Achja, in der Wikipedia steht auch was dazu :=o http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Reuleaux